AT60720B - Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System. - Google Patents

Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System.

Info

Publication number
AT60720B
AT60720B AT60720DA AT60720B AT 60720 B AT60720 B AT 60720B AT 60720D A AT60720D A AT 60720DA AT 60720 B AT60720 B AT 60720B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
die
fall
monoline
accelerate
machines according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herman Ridder
Original Assignee
Herman Ridder
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herman Ridder filed Critical Herman Ridder
Priority to AT60720D priority Critical patent/AT60720B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT60720B publication Critical patent/AT60720B/de

Links

Landscapes

  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenst be in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen nach dem Monoline-System.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschleunigen des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen nach dem Monoline-System. Bei diesen Maschinen erfolgte ursprünglich   d'e Beschleunigung des Falles   der   ausgelösten   Matrizenstäbe durch einen Winkelhebel, der von dem   betreffenden Matrizenschieber   bei dessen   Zurückziehung   so bewegt wurde, dass sein Kopf einen Schlag auf den Kopf des Matrizenstabes ausführte. Hiebei erfolgte ein schiefer Stoss und infolgedessen arbeitete die Vorrichtung mangelhaft und hatte auch eine vorzeitige Abnutzung der Matrizenköpfe zur Folge.

   Es ist daher bereits diese Einrichtung dahin verbessert worden, dass zwischen dem Kopf der von den Matrizenschiebern bewegten Winkelhebel ein senkrecht geführter federnder Drüekerschuh eingeschaltet wurde, damit der   Beschleunigungsstoss   auf den Kopf des Matrizenstabes in senkrechter Richtung erfolgt. Auch in diesem Falle sind die Nachteile vorhanden, dass einerseits der Kopf jedes Matrizen- 
 EMI1.1 
 für jeden einzelnen Matrizenkanal ein solcher Winkelhebel vorhanden sein muss, durch welchen sowohl der   Beschleunigungsstoss   als auch die Rückstellung aller Druckstössel erfolgt. 



   Durch die vorliegende Erfindung werden diese Mängel beseitigt und unter Verminderung der Abnutzung der   Mat. rizeI18tabköpfe   eine wirksamere Beschleunigung erzielt, welche gestattet, 
 EMI1.2 
 schuhe für die Matrizenstäbe sämtlicher Kanäle bei gespannter Feder mit dem ersten auszulösenden Matrizenstab in Anlage gehalten werden, so dass beim Zurückziehen des Matrizenschiebers eine 
 EMI1.3 
 auf dessen Kopf   ausgeübt   wird.

   Das Anheben aller federnden Drückerschuh erfolgt dabei unabhängig von dem Matrizenschieber durch eine gemeinsame Schwingwelle, welche durch eine 
 EMI1.4 
 jeden einzelnen Drückerschuh einen Antriebshebel vorzusehen, wobei gleichzeitig beim Niedergang der   Schwingwelle   der angehobene Drückerschuh ohne Stoss oder Schlag auf den Kopf des nächsten inzwischen in die   Auslösestellung   gelangten Matrizenstabes aufgesetzt wird. Es wird also bei erheblicher Vereinfachung der ganzen Vorrichtung eine Schonung der Matrizenköpfe und eine wirksamere Beschleunigung des Falles derselben erreicht. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. l die Vorrichtung im Zusammenhang mit dem Magazin und der
Auslösevorrichtung der Maschine, Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Magazinkanal mit dem zugehörigen Drückerschuh in der Stellung vor   Auslösung   des   Matrizenstabes,   Fig. 3 des- 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 federn 17 in Gehäuseführungen eingesetzt sind und sich gegen eine Stützfläche 18 der zugehörigen   Drückerschuhe stutzen.   Jeder Drücker hat ferner einen Ausstossteil 19, der in der Regel auf dem Kopf des vordersten   Matrizenstabes j ? des zugehörigen Matrizenkanals aufruht,   wie Fig. 2 zeigt.

   Das Anheben und Aufsetzen sämtlicher Drückerschuhe erfolgt von der ständig umlaufenden Welle 9 aus, und zwar besteht die Antriebsvorrichtung in vorliegendem Falle aus einer Schwingwelle 20, welche im Magazingehäuse gelagert und mit einem Paar von Kurbelarmen 21 mit Querstange 12 versehen ist, welche eine Rolle 23 trägt. Die Rolle 23 erstreckt sich über sämtliche Magazinkanäle und liegt in der angehobenen Stellung der Schwingwelle 20 gegen eine Gegen-   fläche jedes Drückerschuhes   an.

   In der Regel nimmt die Rolle die Lage der Fig. 2 ein, in welcher sie von der Gegenfläche   24   der sämtlichen   Drückerschuhe   absteht, so dass diese beim   Zurückziehen   des Matrizenauslöseschiebers 6 unter der Wirkung der Feder'17 nach abwärts schnellen und das Ausfallen des vordersten   Matrizenstabes   wirksam beschleunigen. Das Aufund Abschwingen der Schwingwelle 20 erfolgt vorteilhaft durch eine Kurbel 24, welche durch eine Kuppelstange   26   mit dem Arm eines Winkelhebels 26 verbunden ist, dessen anderer Arm durch eine Stange 27 mit einer Schwinge 28 in Verbindung steht.   Diese Schwinge   ist um eine Welle 29 drehbar, die in geeigneten Lageraugen am Hauptrahmen der Maschine gelagert ist.

   Die Schwinge trägt weiter an ihrem oberen Ende eine Rolle   30,   welche mit einer unrunden Scheibe 31 der Welle 9 in Anlage kommt, wobei eine Feder 32 an der   Kurbel   die Anlagestellung der Rolle 30 an der unrunden Scheibe 31 sichert. Sobald durch Auslösen eines Matrizenstabes 1 der auf diesem an- 
 EMI2.2 
 wird alsbald mittels der unrunden Scheibe   31   und des angegebenen Gestänges durch die Schwingwelle 20 angehoben.

   Inzwischen ist der nächste Matrizenstab   1   durch den Schieber 7 des zugehörigen Matrizenschiebers 6 nach vorn geschoben, und beim Niedergang der Schwingwelle 20 aus der in Fig. 3 punktiert dargestellten Höchstlage in die in Fig. 2 und 3 punktiert dargestellte tiefste Stellung legt sich der Ausstossteil 19 des   Drückerschuhes   sanft auf den Kopf des vorgeschobenen Matrizenstabes auf und steht nunmehr. da inzwischen die Schwingwelle weiter nach unten geschwungen ist, für die nächste Beschleunigungswirkung bereit. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei   Matrizensetz-und Zeilengiessmaschinen   nach dem Monoline-System mittels eines unter Federwirkung stehenden, vertikal und parallel geführten, auf den Kopf des Matrizenstabes wirkenden   Drückerschuhes,   dadurch gekennzeichnet, dass der   Drückerschuh   im Ruhezustand auf dem Kopfe des jeweils vordersten Matrizenstabes aufruht, somit ohne Stoss oder Schlag zur Wirkung gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Zurückstellen sämthcher Drüc kersc huhe (12) und das Wiederaufsetzen derselben auf den Kopf der demnächst auszutösenden Matrizenstäbe durch eine Schwingwelle (20) erfolgt, welche ihre Schwingbewegung durch eine unrunde Scheibe (31) einer ständig umlaufenden Welle (9) erhält.
AT60720D 1903-07-01 1911-05-12 Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System. AT60720B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT60720D AT60720B (de) 1903-07-01 1911-05-12 Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System.

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT24480T 1903-07-01
US60720XA 1910-05-13 1910-05-13
AT60720D AT60720B (de) 1903-07-01 1911-05-12 Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT60720B true AT60720B (de) 1913-08-25

Family

ID=27148629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT60720D AT60720B (de) 1903-07-01 1911-05-12 Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT60720B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2451951A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren von staeben zu einer sie verarbeitenden maschine
AT60720B (de) Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach dem Monoline-System.
DE1147613B (de) Gleisstopfmaschine
DE264394C (de)
DE1021402B (de) Gleisstopfmaschine
DE656740C (de) Spitzen- oder Fersenzwickmaschine mit hydraulischem Antrieb
CH393164A (de) Maschine zum Pressen von Tabakblättern zu Ballen
DE517544C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einem das Giessrad tragenden Giessschlitten, der vor jedem Zeilenguss vorgeschoben wird
DE329769C (de) Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle
DE491285C (de) Webstuhl mit selbsttaetiger Schuetzenauswechselung
AT142768B (de) Schwellenstopfmaschine.
DE343029C (de) Tablettenpresse mit hydraulischem Antrieb des Stempeltraegers
DE285481C (de)
AT81248B (de) Maschine zum Pressen von Tabletten. Maschine zum Pressen von Tabletten.
DE445448C (de) Maschine zur Herstellung von Drahtstiften
AT219501B (de) Vorrichtung zum Trennen von aneinandergereihten Gegenständen
DE673552C (de) Teppihklopfmaschine
DE863319C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Auflegen von Formunterlagen auf den Arbeitstisch in Steinformmaschinen
AT8541B (de) Maschine zum Trennen der Fasern von den Holztheilen der Stengel und Blätter der Pflanzen mit Brechplatten.
DE1157113B (de) Presse zum Aufvulkanisieren einer Sohle an einen Schuhboden
AT100058B (de) Drehknotenfänger für die Papierherstellung.
DE574425C (de) Messerstern -Teig-Teil- und -Wirkmaschine
DE802305C (de) Einrichtung zum Reinigen von bewegten Sichtersieben mittels einer Buerste
DE95557C (de)
DE173860C (de)