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Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenst be in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen nach dem Monoline-System.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschleunigen des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen nach dem Monoline-System. Bei diesen Maschinen erfolgte ursprünglich d'e Beschleunigung des Falles der ausgelösten Matrizenstäbe durch einen Winkelhebel, der von dem betreffenden Matrizenschieber bei dessen Zurückziehung so bewegt wurde, dass sein Kopf einen Schlag auf den Kopf des Matrizenstabes ausführte. Hiebei erfolgte ein schiefer Stoss und infolgedessen arbeitete die Vorrichtung mangelhaft und hatte auch eine vorzeitige Abnutzung der Matrizenköpfe zur Folge.
Es ist daher bereits diese Einrichtung dahin verbessert worden, dass zwischen dem Kopf der von den Matrizenschiebern bewegten Winkelhebel ein senkrecht geführter federnder Drüekerschuh eingeschaltet wurde, damit der Beschleunigungsstoss auf den Kopf des Matrizenstabes in senkrechter Richtung erfolgt. Auch in diesem Falle sind die Nachteile vorhanden, dass einerseits der Kopf jedes Matrizen-
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für jeden einzelnen Matrizenkanal ein solcher Winkelhebel vorhanden sein muss, durch welchen sowohl der Beschleunigungsstoss als auch die Rückstellung aller Druckstössel erfolgt.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Mängel beseitigt und unter Verminderung der Abnutzung der Mat. rizeI18tabköpfe eine wirksamere Beschleunigung erzielt, welche gestattet,
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schuhe für die Matrizenstäbe sämtlicher Kanäle bei gespannter Feder mit dem ersten auszulösenden Matrizenstab in Anlage gehalten werden, so dass beim Zurückziehen des Matrizenschiebers eine
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auf dessen Kopf ausgeübt wird.
Das Anheben aller federnden Drückerschuh erfolgt dabei unabhängig von dem Matrizenschieber durch eine gemeinsame Schwingwelle, welche durch eine
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jeden einzelnen Drückerschuh einen Antriebshebel vorzusehen, wobei gleichzeitig beim Niedergang der Schwingwelle der angehobene Drückerschuh ohne Stoss oder Schlag auf den Kopf des nächsten inzwischen in die Auslösestellung gelangten Matrizenstabes aufgesetzt wird. Es wird also bei erheblicher Vereinfachung der ganzen Vorrichtung eine Schonung der Matrizenköpfe und eine wirksamere Beschleunigung des Falles derselben erreicht.
In der Zeichnung zeigt Fig. l die Vorrichtung im Zusammenhang mit dem Magazin und der
Auslösevorrichtung der Maschine, Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab einen Magazinkanal mit dem zugehörigen Drückerschuh in der Stellung vor Auslösung des Matrizenstabes, Fig. 3 des-
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federn 17 in Gehäuseführungen eingesetzt sind und sich gegen eine Stützfläche 18 der zugehörigen Drückerschuhe stutzen. Jeder Drücker hat ferner einen Ausstossteil 19, der in der Regel auf dem Kopf des vordersten Matrizenstabes j ? des zugehörigen Matrizenkanals aufruht, wie Fig. 2 zeigt.
Das Anheben und Aufsetzen sämtlicher Drückerschuhe erfolgt von der ständig umlaufenden Welle 9 aus, und zwar besteht die Antriebsvorrichtung in vorliegendem Falle aus einer Schwingwelle 20, welche im Magazingehäuse gelagert und mit einem Paar von Kurbelarmen 21 mit Querstange 12 versehen ist, welche eine Rolle 23 trägt. Die Rolle 23 erstreckt sich über sämtliche Magazinkanäle und liegt in der angehobenen Stellung der Schwingwelle 20 gegen eine Gegen- fläche jedes Drückerschuhes an.
In der Regel nimmt die Rolle die Lage der Fig. 2 ein, in welcher sie von der Gegenfläche 24 der sämtlichen Drückerschuhe absteht, so dass diese beim Zurückziehen des Matrizenauslöseschiebers 6 unter der Wirkung der Feder'17 nach abwärts schnellen und das Ausfallen des vordersten Matrizenstabes wirksam beschleunigen. Das Aufund Abschwingen der Schwingwelle 20 erfolgt vorteilhaft durch eine Kurbel 24, welche durch eine Kuppelstange 26 mit dem Arm eines Winkelhebels 26 verbunden ist, dessen anderer Arm durch eine Stange 27 mit einer Schwinge 28 in Verbindung steht. Diese Schwinge ist um eine Welle 29 drehbar, die in geeigneten Lageraugen am Hauptrahmen der Maschine gelagert ist.
Die Schwinge trägt weiter an ihrem oberen Ende eine Rolle 30, welche mit einer unrunden Scheibe 31 der Welle 9 in Anlage kommt, wobei eine Feder 32 an der Kurbel die Anlagestellung der Rolle 30 an der unrunden Scheibe 31 sichert. Sobald durch Auslösen eines Matrizenstabes 1 der auf diesem an-
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wird alsbald mittels der unrunden Scheibe 31 und des angegebenen Gestänges durch die Schwingwelle 20 angehoben.
Inzwischen ist der nächste Matrizenstab 1 durch den Schieber 7 des zugehörigen Matrizenschiebers 6 nach vorn geschoben, und beim Niedergang der Schwingwelle 20 aus der in Fig. 3 punktiert dargestellten Höchstlage in die in Fig. 2 und 3 punktiert dargestellte tiefste Stellung legt sich der Ausstossteil 19 des Drückerschuhes sanft auf den Kopf des vorgeschobenen Matrizenstabes auf und steht nunmehr. da inzwischen die Schwingwelle weiter nach unten geschwungen ist, für die nächste Beschleunigungswirkung bereit.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Beschleunigung des Falles der Matrizenstäbe in den Setzkasten bei Matrizensetz-und Zeilengiessmaschinen nach dem Monoline-System mittels eines unter Federwirkung stehenden, vertikal und parallel geführten, auf den Kopf des Matrizenstabes wirkenden Drückerschuhes, dadurch gekennzeichnet, dass der Drückerschuh im Ruhezustand auf dem Kopfe des jeweils vordersten Matrizenstabes aufruht, somit ohne Stoss oder Schlag zur Wirkung gelangt.