AT60706B - Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Wasserstoff durch Selbstverbrennung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von Wasserstoff durch Selbstverbrennung.

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  Verfahren und Vorrichtung zur   Daratellung   von   Wasserstott   durch   Selbstverbrennung.   



   In dem Stammpatent Nr. 53539 wurde ein Verfahren zur Darstellung von Wasserstoff im geschlossenen Gefäss durch Selbstverbrennung eines Gemisches beschrieben, das   aus   einem   Überschuss   von Brennmaterial (Metall, Metalloid oder Legierungen) und einem   Verbrennungs-oder Oxydationsmittel   bestand, das imstande war, die Verbrennung im geschlossenen Gefäss und in Gegenwart von Wasserdampf zu unterhalten. 



   Zur Ausführung dieses Verfahrens wurden Materialien, wie Natronkalk oder dgl. benötigt, die das Verfahren verhältnismässig teuer machen. 



   Es wurde nun gefunden, dass gewisse Metalle,   Metalloide   und Legierungen, besonders Eisenlegierungen, wenn man sie in einem Wasserdampfstrom auf sehr hohe Temperatur erhitzt, sich von selbst entzünden, d.   h.   verbrennen und unter heftiger Entwicklung von Wasserstoff weiterbrennen, ohne eine äussere oder nachträgliche Erhitzung oder die Zugabe eines anderen Oxydationsmittels als Wasserdampf zu benötigen, welch letzterer vielmehr genügt, um die Verbrennung zu unterhalten. Führt man diese Reaktion z. B. mit   7 öligem     Ferrosilicium   aus, das annähernd der Zusammensetzung Fe      entspricht, so verläuft die Reaktion nach der Gleichung : 
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 die klaren Aufschluss über die   Oxydationswirkutlg   des Wasserdampies gibt. 



   Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Darstellung von Wasserstoff durch Selbstverbrennung, im geschlossenen Gefäss, eines Metalls, Metalloids oder einer Legierung, die vorher in Gegenwart eines Oxydationsmittels erhitzt   worden   sind, dadurch gekennzeichnet, dass als Oxydationsmittel lediglich Wasserdampf verwendet wird, zum Zweck, weitere kostspielige Zusätze zu vermeiden. 



   Die besten Resultate erhält man mit den Verbindungen des Eisens, insbesondere nut Silizium, Aluminium, Mangan und Kalzium. Die Reaktionsgeschwindigkeit kann man dadurch erhöhen oder regeln, dass man dem Metall oder der Legierung eine bestimmte Menge Alkali, z. B. Kalk, zusetzt. Dieser wenig kostspielige Alkalizusatz ermöglicht ausserdem die Erzielung einer leichter zu behandelnden Schlacke und regelt die Verbrennung. 



   Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung znr   Ausführung   des Verfahrens in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



   Diese Vorrichtung besteht aus einem feuerfesten Behälter a, der unten eine Öffnung b zum Abziehen der Schlacken und oben einen Fülltrichter c mit einem Verteilerventil d 
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 oder Wasser, das in Dampf   verwandelt   werden soll. 9 sind die Düsen zur Einführung des Wasserdampfes in das Gefäss,   h   ist das Ableitungsrohr für den gebildeten Wasserstoff. In das Gefäss bringt man eine entsprechende Menge des Metalls, Metalloids oder der   Legierung,   eventuell zusammen mit einer genügenden Menge billigen Alkalis, z. B. Kalk. ein. Die Entzündung wird durch bekannte Mittel bewirkt. Die Reaktionswärme erhöht die Oberhitzung des zugeführten Dampfes bzw. die Dampfentwicklung aus dem durchf zugeleiteten Wasser und der Dampf tritt durch die Düsen   9   in das Gemisch ein.

   Der Wasserdampf zersetzt sich bei der Berührung mit dem hocherhitzten Metall, sein Sauerstoff wirkt bei der Verbrennung des Metalls, Metalloids oder der Legierung mit und der Wasserstoff tritt durch das Rohr h aus. Je nach Bedarf wird durch den Trichter c neues   Rohmatunal   in   Pulver-oder Stückform, gegebenenfalls zusammen   mit Alkali, eingefübrt, und es ergibt sich somit ein vollkommen kontinuierliches Verfahren zur Wasserstoffdarstellung. 



   Die Schlacken können nach und nach durch die Öffnung b abgezogen werden. 
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1. Verfahren zur Darstellung von Wasserstoff durch Selbstverbrennung nach dem Stammpatent Nr. 53539, dadurch gekennzeichnet, dass als OxydationsmittelWasserdampf verwendet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Brennmaterial Ferrosilizium verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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