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Um e ! ne horixontate Achee drehbarer Regiatriorapparat mit radkranzartig angeordneten Reglstrierabteilungen.
Schon vielfach ist der Versuch gemacht worden, zur Aufbewahrung von Schriftstücken dienende Registriervorrichtungen durch Vereinigung einer Anzahl von Registrierabteilungen zu einem drehbaren radartigen Körper auszugestalten ; insbesondere haben auch die gleichen Erfinder den Vorschlag gemacht, derartige Registriervorrichtungen zur Anwendung der Vertikal- registratur geeignet zu gestalten, zu welchem Zweck eine Anzahl Registrierabteilungen radkranzartig zusammengestellt wurden, wobei die Deckel dieser Abteilungen mit Rippen oder Leisten versehen waren, welche den Schriftenstoss in jeder Abteilung in vertikaler Lage festhielten.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung der letztgenannten Apparate, und zwar wird bezweckt, derartigen Registrierapparaten eine grössere Aufnahmefähigkeit dadurch zu erteilen, dass jeweils eine Anzahl Registrierabteilungen radial übereinandergeschichtet sind. in dem der aus den Registrierabteilungen gebildete Radkranz nach der Mitte zu vertieft wird. Hiebei können die inneren Abteilungen entweder dadurch zugänglich gemacht werden, dass die
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eine Anzahl horizontaler Wellen 17 aufnimmt, auf denen eine Anzahl einzeln und gemeinsam drebarer Registrierapparate 4, B, 0, D usw. angeordnet sind.
Hier ist also nicht nur eine Drehung des ganzen Apparates um die horizontale Welle 15, sondern auch die Drehung jedes einzelnen Apparates um die Welle 17 möglich.
Bei der in Fig. 10 bis 12 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind um eine in üblicher Weise von Ständern getragenen horizontalen Welle oder Achse, im Querschnitt beurteilt, vier Registrierabteilungen herum angeordnet, die jeweils rechteckigen Querschnitt besitzen und mit ihren Seitenflächen derart aneinandergelegt bzw. befestigt sind, dass diese Seitenflächen zwei in rechtem Winkel zueinanderliegenden, geometrischen Achffn folgen. Im übrigen sind eine Anzahl solcher Behälter noch nebeneinander angeordnet, wobei die Zahl dieser Reihen von der Länge der Achse der Welle bzw. des Registrierapparates überhaupt abhängig ist.
In Fig. 11 kommen vier solcher nebeneinanderliegender Reihen von Behältern zur Anwendung. In jedem der Behälter werden die Schriftstücke, die in Fig. 1 bis 3 mit k bezeichnet sind, unter Verwendung der üblichen Indexkarten i nach der Vertikalregistratur angeordnet. d. h. von-der Zugangstelle aus beurteilt liegen die Schriftstücke in jedem Behälter vertikal und der Schriftenstoss jeder Abteilung wird durch eine verstellbare Querwand g seitlich zusammengedrückt (Fig. 12), die ihrerseits an Hand seitlicher Einschnitte h eingestellt wird. Jeder Behälter ist entsprechend abgeschlossen.
Bei den Behältern o (Fig. 11) geschieht dies dadurch, dass Klappdeckel c zur Anwendung kommen, die an ihrer Unterseite Rippen oder Leisten d besitzen, welche sich bei der Verschlusslage des Deckels auf den Schriftenstoss k legen, die vorstehenden Nasen
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einer Drehung des Registrierappparate ? in seinem Behälter unverrückbar verbleibt und demzufolge keine Unordnung, insbesondere kdinpei Verdecken der Indexkarten i eintreten kann. 1111 rechten
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entsprechendes Gehäuse vorzusehen, in welchem die Kästen Führung finden.
In dem Falle müssen die Gehäusedeckel e an ihrer Unterseite rippenartige Vorsprünge oder Leisten f tragen, welche ebenso wie die Rippen d bei den Klappdeckeln c sich auf den Schriftenstoss der Schiebekästen b legen, die Indexkarten i und Querwände g aber freilassen, so dass einerseits ein freies Herausziehen und Hineinschieben der Kästen möglich ist, andererseits aber auch ein Unordentlichwerden des Schriftenstosses während der Drehung des Apparates verhindert wird. Naturgemiil3 muss in allen AusfÜhrungsbeispielen und Anwendungsfällen für eine entsprechende Verschluss- oder Sperrvorrichtung der Klappdeckel bzw.
der S@ hiehekästen Sorge getragen werden, damit eine unbeabsichtigte Öffnung der einzelnen Behälter unmöglich ist.
Wie Fig, 12 zeigt, können aber schhesslich uch Schiebedeckel v zur Anwendung kommen.
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ebenfalls mit Rippen oder Leisten f versehen sind, die sich auf den Schriftenstoss legen.
Wie ohneweiters verständlich, wird durch die beschriebene Anordnung der Registrerbehälter eine vollständige Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes geschaffen, und dennoch wird durch diese Ausbildung die Anwendung der Vertikalregistratur ermöglicht.
Kann man beschränkten Raumes wpen eine derartige seitliche Ausdehnung des RegistrierApparates nicht verwenden, wie sie aus Fig. 11 hervorgeht, so besteht die Möglichkeit, durch
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geführt werden. Diese $Übereinanderschichtung der Registrierbehälter kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Wie Fig. 13,14 und 19 zeigen, sind hier auf den inneren Behältern II aussenliegende Be- hälter I aufgesetzt. Letztere sind 111 dem bezeichneten Beispiel wieder durch Klappdeckel c verschlossen, die an lihrer Unterseit@ Rippen d besitzen.
Die inneren Behälter II können entweder dadurch zugänglich gemacht werden, dass man die darüberhegenden äusseren Behälter 1 abnimmt. beispielsweise derart, dass man sie seitlich verschiebt, zu welchem Zwecke entsprechende Führungsorgane vorgesehen sein müssen und in welchem Falle die Böden der obenliegenden Behälter I an der Unterseite ebenfalls rippenartige Vorsprünge besitzen können (Fig. 19), so dass diese zugleich eine Sicherung des Schriftenstosses in den unteren Behältern II gegen radiale Verschiebung herbeiführen. Man kann aber auch die äusseren Behälter um Scharniere z drehbar ausgestalten und somit nach Aufklappen der äusseren Behälter die inneren Behälter zugänglich machen.
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zur Anwendung.
Hier sind die inneren Behälter II in ri dialer Richtung länger als die äusseren Behälter 1. Beide Arten von Behältern sind hier nach Art von Schiebekästcn ausgebildet und liegen in entsprechenden Gehäusen, deren Gehäusedeckel wieder an der Unterseite Rippen/
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der radial übereinandergeschlichteten Registrierbehälter noch weiter vergrössern, insbesondere kann man ohneweitera drei Behälter übereinanderschichten, wie dies etwa Fig. 17 zeigt ;
auch hier werden die Behälter zweckmässig nach Art von Schiebekästen ausgebildet, und die Böden des oberen und mittleren Faches tragen an der Unterseite Rippen oder Leisten d, die sich auf den Schriftenatoss des nächst niedrigeren Faches legen und so diesen in Ordnung halten. Verkleinert man, wie Fig. 18 zeigt, die radial übereinandergeschichteten Behälter nach aussen zu, dann kann der Durchmesser des radartigen Körpers, wie dies die in Fig. 18 einpunktierten Kreise erkennen lassen, recht beträchtlich verringert werden.
In allen Ausführungsbeispielen nach den Fig. 10 bis 19 kommt zur sicheren Anordnung und Befestigung der einzelnen Registrierbehälter zweckmässig ein eiserner Rahmen zur Anwendung, der bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 10 bis 12 ein einfacher Kreuzrahmen sein kann, und der in den anderen Ausführungsbeispielen gegebenenfalls die Gestalt eines Rahmennetzes hat, und der seinerseits entweder mit der in den Ständern des Apparates drehbaren Welle fest verbunden ist oder der auf einer in den Ständern fest gelagerten Achse durch eine geeignet ausgestaltete Nabe drehbar sein-kann, wobei gegebenenfalls auch Kugellager zur Anwendung kommen können.
Bei jeder der beschriebenen Ausführungsformen des Registrierapparates erscheint es zweck- mässig, den radartigen Körper oder die drehbare Welle mit einer Bremse auszurüsten, welche in Fällen, wo eine ungleiche Gewichtsverteilung durch ungleiche Einlagerung der Schriftstücke entsteht, eine gleichmässige Drehung des radartigen Körpers und zugleich auch ein Feststellen in jeder gewünschten Lage ermöglicht.
Der beschriebene Apparat ist nicht nur der radial übereinandergeschichteten ver- schiedenen Registrierfächer, sondern zugleich auch wegen der in jedem Falle zur Anwendung kommenden Vertikalregistratur einerseits ausserordentlich aufnahmefähig, andererseits in allen
Teilen so übersichtlich, dass gegenüber den bekannten Mitteln und Vorrichtungen eine wesentliche
Verbesserung und Beschleunigung der Registration herbeigeführt wird.
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legen und so eine radiale Verschiebung der Schriftstucke verhindern.