AT60296B - Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile. - Google Patents

Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile.

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AT60296B
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rope
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ropes
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Arthur Schweinburg
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Arthur Schweinburg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile. 
 EMI1.1 
 stellbar ist, zum Zwecke, die   EndgeAehrindi-gkeit   des Wagens verschiedenen Seilgeschwindigkeiten anzupassen. 



   Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt Fig. 2 und 3 zeigen eine besondere Einrichtung der Kupplung des Laufwagens mit dem Seil. 



   Der Laufwagen a wird auf eine bestimmt geneigte Bahn b herabgelassen und erst nachdem er die gegen früher bedeutend erhöhte Seilgeschwindigkeit erreicht hat, eingekuppelt, was in der überall bekannten Weise durch eine Kupplungsschiene c geschieht.   Dieses Einrücken erfolgt somit allmählich,   ohne Stoss und ohne Verschleiss, da der Laufwagen durch das   Herabrollen   auf der geneigten Bahn b bereits die Geschwindigkeit des 
 EMI1.2 
 nachdem derselbe in bekannter Art ausgekuppelt worden ist, in der Weise, dass der Laufwagen durch seine Eigengeschwindigkeit auf eine bestimmt geneigte Bahn c wieder empor-   rollt. Uiebo verlangsamt   der Wagen seine Geschwindigkeit, so dass er vom Arbeiter erfasst und zum Stehen gebracht oder semem Bestimmungsort zugeführt werden kann, worauf das Arbeitsspiel von neuem beginnt. 



   Der Hauptvorteil dieser Vorrichtung ist somit eine zwei-, drei-bis fünffache Vermehrung der bisherigen Arbeitsleistung. 



   Mit einer Einrichtung, wie sie bei   Gletsrutschbahnen   auf Vergnugungsplätzen üblich sind, lässt sich der Erfindungsgegenstand jedenfalls nicht vergleichen, obwohl auch dort manchmal Seilbetriebe für die Bergfahrt vorgesehen sind, um den zu Tal gefahrenen Wagen au das Seil anzukuppeln und Ihn auf die Ahfahrtsstelle hinaufzuziehen. Der technIsche   Krfotg besteht   bei vorliegender Erfindung in der Übertragung auf Seilbahnen, d. h. auf industrielle   Förderanlagen unter neuen Bedingungen,   indem es darauf ankommt. 



  Arbeitskräfte zu sparen, trotzdem die Arbeitsleistung zu   erhöhen   und mit möglichst geringer Abnutzung des Seiles zu arbeiten, d. h.   stosslos   im Augenblick des Zusammentreffens von Wagen und Seil zu kuppeln
Obwohi es hiezu in den meisten Falien genügen wird, bei bestimmter Geschwindigkeit des Seiles eine bestimmt geneigte Bahn etwa durch Verstellen des Neigungswinkels derselben anzuwenden, erscheint es doch nicht unzweckmässig, noch eine anordnung zu beschreiben, die eine stosslose Kupplung gestattet, auch wenn diese Voraussetzung nicht zutrifft und welche aus den Fig 2 und 3 zu entnehmen ist. 



   Der Laufwagen läuft mit einer grösseren Geschwindigkeit als das Zugseil auf letzteres auf und dreht daher die   Kuppelrollef und   das auf derselben sitzende Sperrad g im Sinne des ausgezogenen Pfeiles 1. Der Laufwagen verlangsamt nun seine Geschwindigkeit gegen- über dem Zugseil, bis schliesslich die relative Geschwindigkeit gleich Null ist. Im nächsten Augenblick wird die Geschwindigkeit des Zugseils beginnen grösser zu werden und die   Rolle/wird im Sinne des gestrichelten   Pfeiles gedreht werden, sie wechselt also die 
 EMI1.3 
 lebel i mit dem Gowicht k fällt nach unten, worauf nach bekannter Weise das Seil festgekuppelt wird, z. B. durch Klemmfutter mit Rechts-und Linksgewinde oder dgl.

   Die 

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 Entkupplung erfolgt durch Anheben des   Hebels i   in gewöhnlicher, bekannter Weise, 80 dass der Vorgang nicht noch beschrieben zu werden braucht. 



   Diese Vorrichtung bietet den Vorteil, dass man an die Neigung der Bahn nicht ge-   bunden   ist und das   Einkuppeln ohne Stoss,   d. h. in dem Augenblick erfolgt, wo die relative Geschwindigkeit fast gleich Null ist. Ferner fällt die   Anschtagvorrichtung e (Fig. l)   zum Einkuppeln der Laufwagen fort. Eine Beschädigung des Zugseils durch die Klemmbacken infolge des Rutschens kann auch nicht mehr stattfinden, daher erhöht sich die Lebensdauer des Seiles. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 zielung der Übereinstimmung der   Endgeschwindigkeit des   Wagens beim Auftreffen auf das Seil mit der Seilgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrollbahn verstellbar ist, zum Zwecke, die Endgeschwindigkeit des Wagens verschiedenen Seil geschwindigkeiten anzupassen. 



   2. Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile, gekennzeichnet durch eine Abrollbahn von solcher fixer Neigung, dass die   Endgeschwindigkeit   des Wagens beim Auftreffen auf das Seil grösser als die Seilgeschwindigkeit ist, worauf dann kurz nach Erreichung gleicher Geschwindigkeit durch das beginnende Zurückbleiben des Wagens gegen das Zugseil die Einkupplung erfolgt.

Claims (1)

  1. 3. Bei einer Einrichtung nach Anspruch 2 eine Kupplungsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine Kuppelrolle (f), wel-he mit einem Sperrad (g) koachsial sitzt, das in dem Augenblick, in welchem die Geschwindigkeit des Zugseiles grösser wird als die Wagengeschwindigkeit, eine Einschnappvorrichtung (h) auslöst und dadurch die Kupplung bewirkt.
AT60296D 1912-02-20 1912-02-20 Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile. AT60296B (de)

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