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Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile.
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stellbar ist, zum Zwecke, die EndgeAehrindi-gkeit des Wagens verschiedenen Seilgeschwindigkeiten anzupassen.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt Fig. 2 und 3 zeigen eine besondere Einrichtung der Kupplung des Laufwagens mit dem Seil.
Der Laufwagen a wird auf eine bestimmt geneigte Bahn b herabgelassen und erst nachdem er die gegen früher bedeutend erhöhte Seilgeschwindigkeit erreicht hat, eingekuppelt, was in der überall bekannten Weise durch eine Kupplungsschiene c geschieht. Dieses Einrücken erfolgt somit allmählich, ohne Stoss und ohne Verschleiss, da der Laufwagen durch das Herabrollen auf der geneigten Bahn b bereits die Geschwindigkeit des
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nachdem derselbe in bekannter Art ausgekuppelt worden ist, in der Weise, dass der Laufwagen durch seine Eigengeschwindigkeit auf eine bestimmt geneigte Bahn c wieder empor- rollt. Uiebo verlangsamt der Wagen seine Geschwindigkeit, so dass er vom Arbeiter erfasst und zum Stehen gebracht oder semem Bestimmungsort zugeführt werden kann, worauf das Arbeitsspiel von neuem beginnt.
Der Hauptvorteil dieser Vorrichtung ist somit eine zwei-, drei-bis fünffache Vermehrung der bisherigen Arbeitsleistung.
Mit einer Einrichtung, wie sie bei Gletsrutschbahnen auf Vergnugungsplätzen üblich sind, lässt sich der Erfindungsgegenstand jedenfalls nicht vergleichen, obwohl auch dort manchmal Seilbetriebe für die Bergfahrt vorgesehen sind, um den zu Tal gefahrenen Wagen au das Seil anzukuppeln und Ihn auf die Ahfahrtsstelle hinaufzuziehen. Der technIsche Krfotg besteht bei vorliegender Erfindung in der Übertragung auf Seilbahnen, d. h. auf industrielle Förderanlagen unter neuen Bedingungen, indem es darauf ankommt.
Arbeitskräfte zu sparen, trotzdem die Arbeitsleistung zu erhöhen und mit möglichst geringer Abnutzung des Seiles zu arbeiten, d. h. stosslos im Augenblick des Zusammentreffens von Wagen und Seil zu kuppeln
Obwohi es hiezu in den meisten Falien genügen wird, bei bestimmter Geschwindigkeit des Seiles eine bestimmt geneigte Bahn etwa durch Verstellen des Neigungswinkels derselben anzuwenden, erscheint es doch nicht unzweckmässig, noch eine anordnung zu beschreiben, die eine stosslose Kupplung gestattet, auch wenn diese Voraussetzung nicht zutrifft und welche aus den Fig 2 und 3 zu entnehmen ist.
Der Laufwagen läuft mit einer grösseren Geschwindigkeit als das Zugseil auf letzteres auf und dreht daher die Kuppelrollef und das auf derselben sitzende Sperrad g im Sinne des ausgezogenen Pfeiles 1. Der Laufwagen verlangsamt nun seine Geschwindigkeit gegen- über dem Zugseil, bis schliesslich die relative Geschwindigkeit gleich Null ist. Im nächsten Augenblick wird die Geschwindigkeit des Zugseils beginnen grösser zu werden und die Rolle/wird im Sinne des gestrichelten Pfeiles gedreht werden, sie wechselt also die
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lebel i mit dem Gowicht k fällt nach unten, worauf nach bekannter Weise das Seil festgekuppelt wird, z. B. durch Klemmfutter mit Rechts-und Linksgewinde oder dgl.
Die
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Entkupplung erfolgt durch Anheben des Hebels i in gewöhnlicher, bekannter Weise, 80 dass der Vorgang nicht noch beschrieben zu werden braucht.
Diese Vorrichtung bietet den Vorteil, dass man an die Neigung der Bahn nicht ge- bunden ist und das Einkuppeln ohne Stoss, d. h. in dem Augenblick erfolgt, wo die relative Geschwindigkeit fast gleich Null ist. Ferner fällt die Anschtagvorrichtung e (Fig. l) zum Einkuppeln der Laufwagen fort. Eine Beschädigung des Zugseils durch die Klemmbacken infolge des Rutschens kann auch nicht mehr stattfinden, daher erhöht sich die Lebensdauer des Seiles.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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zielung der Übereinstimmung der Endgeschwindigkeit des Wagens beim Auftreffen auf das Seil mit der Seilgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Abrollbahn verstellbar ist, zum Zwecke, die Endgeschwindigkeit des Wagens verschiedenen Seil geschwindigkeiten anzupassen.
2. Einrichtung zum Kuppeln von Laufwagen an Seile, gekennzeichnet durch eine Abrollbahn von solcher fixer Neigung, dass die Endgeschwindigkeit des Wagens beim Auftreffen auf das Seil grösser als die Seilgeschwindigkeit ist, worauf dann kurz nach Erreichung gleicher Geschwindigkeit durch das beginnende Zurückbleiben des Wagens gegen das Zugseil die Einkupplung erfolgt.