AT60226B - Knüpfer für Strohbindeapparate. - Google Patents

Knüpfer für Strohbindeapparate.

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AT60226B
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knotter
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 und zwar in Richtung des Pfeiles (Fig. 4). Gleichzeitig kommt auch die Nadel N hoch, bringt den Faden von unten nach oben und legt ihn durch die Fadenführung P über den Rücken des Knoterschnabels und den jetzt stillstehenden Greifer E (Fig. 3 und 4), so dass der Ballen vollständig von der Schnur umschlungen ist und beide Schnurteile jetzt auf dem Schnabelrücken nebeneinanderliegen. 



   Bei der nunmehr erfolgenden Drehung des Knoters schlingt dieser beide Fadenenden um den Schnabel, öffnet dann den Schnabel und klemmt so bei seiner Rückkehr in die Anfangsstellung beide zwischen Knoter und Greifer gespannte Fadenenden im Schnabel ein (Fig. 5). 



   Ist diese Drehung des Knoters aber vollzogen, so tritt die Teilzahnung   Zj   mit dem Greiferantrieb in Eingriff. Bei der Drehung des Greifers E wird nun einerseits das in den Schlitz 9 von der Nadel N'eingelegte Fadenende zwischen Greifer E und Greiferschuh H eingeklemmt (Fig. 4 bis 6), während andererseits dass Messer M an die zwischen Knoter und Greifer gespannten Schnurteile gelangt und diese durchschneidet. Unmittelbar darauf trifft die   Kante k des Abstreifers K   gegen die nach unten gerichteten Schnurteile (Fig. 6) und streift die Schlinge von dem Knoter ab, wobei der vom Knoterschnabel zurückgehaltene Teil durch die Schlinge gezogen und so der Knoten festgezogen und der gebundene Ballen freigegeben wird. 



   Bei der weiteren Drehung des Greifers wird nun noch der bei dem Rückgang der Nadel N in den Schlitz eingelegte Faden (Fig. 6 und 7) zwischen Greifer E und Greiferschuh H eingeklemmt. Damit aber ist die ursprüngliche Stellung des Bindeapparates (Fig. 2) wieder hergestellt. 



   Wie nun aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, verbleibt beim Durchschneiden der   Bindeschnüre   das zwischen Schlinge und Greifer befindliche   Stück     S im (; reifer   fest   eingeklemmt.   Bei der weiteren Drehung des Greifers wird es darm solange weiter transportiert (Fig. 4), bis es vom anderen Ende des Greiferschuhes   fre ; gcen wird. In   diesem   AugenHick   liegt aber der eine der in dem   Auswerfer K   angeordneten Schlitze   I   gerade unter dem   Stück,   so dass dieses durch den
Schlitz auf die Presse fallen muss.

   Es werden demnach die   Schnurenden   sofort, wenn sie frei- gegeben werden, aus dem Bindeapparat entfernt und es kann daher ein Verstopfen desselben durch die Schnurenden nicht mehr eintreten. 



   Weiterhin wird aber auch durch die neue Befestigungsart der Messer M auf dem Abwerfer K der Vorteil erreicht, dass sie nicht nur zum   Zweck der Nachschärfens ohneweiters nach dem Lösen   der Schrauben o ohne Verstellung des ganzen Bindeapparates rasch abgenommen werden können. sondern dass die Messer auch nach erfolgtem   Schärfen auf   dem   Abwerfer stets so eingestellt werden   können, dass die korrespondierenden Punkte ihrer Schneiden einander genau diametral gegenüber- stehen und demzufolge in dem richtigen   Augenblick die Bindeschnüre durchschneiden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. KnÜpfer   für   Strohbindeapparate,   dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den   Messern . U   und dem Greifer (E) ein nach unten offener Raum   (I)   angeordnet ist, durch den   dé ale   geschliittenen Schnurenden aus der Bindevorrichtung entfernt. werden.

Claims (1)

  1. 2. Knüpfer für Strohbindeapparate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dle EMI2.1
AT60226D 1910-04-30 1911-03-31 Knüpfer für Strohbindeapparate. AT60226B (de)

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DE60226X 1910-04-30

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AT60226B true AT60226B (de) 1913-07-25

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ID=5630374

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