DE358561C - Bremsvorrichtung fuer das Bindegarn an Knuepfern bei Stroh- u. dgl. Pressen - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer das Bindegarn an Knuepfern bei Stroh- u. dgl. Pressen

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DE358561C
DE358561C DEK77661D DEK0077661D DE358561C DE 358561 C DE358561 C DE 358561C DE K77661 D DEK77661 D DE K77661D DE K0077661 D DEK0077661 D DE K0077661D DE 358561 C DE358561 C DE 358561C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/12Feeding devices for the ties

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung bildet eine Brems- i vorrichtung für das Bindegarn an Knüpfern · bei Stroh- u. dgl. Pressen unter Benutzung i einer auf den Faden einwirkenden, unter | Federwirkung stehenden Platte, darin bestehend, daß der auf den Kneiferschuh ausgeübte Druck der Feder durch einen von ' einer Nockenscheibe betätigten Doppelhebel ! so geregelt wird, daß die Feder den Kneifer- · ίο schuh während der Pressung des Ballens gegen die Kneifertrommel drückt, während ; der Bindung die Feder aber entspannt, so daß der Kneiferschuh lose auf der Kneifertrommel ruht.
Es sind Schnurklemmen für Garnbinder bekannt geworden, bei denen die Kneifervor- j richtung ebenso wie bei feststehenden Kneifern unter der Wirkung einer Feder steht, deren Druck durch den Bindefaden selbst überwunden werden muß. Dies wirkt schädigend auf das Bindegarn ein, besonders kann ein reibungsloses Nachziehen der Schnur während der Bindung nicht vorgenommen werden und somit auch keine vollkommene Schonung des Bindegarnes. Es erfolgt dann oft mehrmaliges Reißen des letzteren, wodurch Zeitverluste und Betriebsstörungen der Presse entstehen. Diese Nachteile sollen durch den Erfindungsgegenstand behoben werden. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. 1 und 2 im Schnitt und in Abb. 3 in der Draufsicht dargestellt. An der auf der Binderwelle sitzenden Antriebsscheibe i, welche die bekannte mit Schlitzen versehene Kneifertrommel 2 des Knoters in Umdrehung versetzt, ist ein Nockenring 3 angegossen, welcher Aussparungen 4 trägt. Am Lager 5 der Kneifertrommel 2 sitzt drehbar ein Doppelhebel 6, der an einem Ende mit einer Rolle 7 versehen, die durch die Schraubenfeder 9 gegen den Nockenring 3 der Scheibe 2 gedruckt wird. Die Feder 9 ist um einen Halter 11 gelegt, . der auf dem Kneiferschuh 10 sitzt und mit seinem anderen Ende durch einen Schlitz des Doppelhebels 6 greift. Am Drehzapfen des Doppelhebels 6 ist weiter ein Hebel 12 gelagert, der ebenfalls einen Schlitz hat mit dem er über den Halter 11 greift. Das Ende des letzteren trägt eine Stellmutter 13, durch deren Drehung ein Verstellen des Hebels 12 und dadurch ein Spannen der Feder 9 ermöglicht wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Während des Preßvorganges, bei dem es nötig ist, das Bindegarn straff zu halten, läuft die Rolle 7 des Doppelhebels 6 auf dem Nockenringe der Scheibe 1 (Abb. 2). Dadurch wird der andere Schenkel des Doppelhebels 6 abwärts gedreht und die Feder 9 zusammengedrückt, so daß sie einen Druck auf den Kneiferschuh 10 ausübt, und diesen gegen die Kneifertrommel 2 preßt. Da zwischen Kneifertrommel 2 und Kneiferschuh 10 der Bindfaden geführt wird, so wird derselbe gebremst. Wenn die Verknotung des Bindegarnes vor sich geht, ist die Aussparung an der Nockenscheibe so weit vorgerückt, daß die Rolle 7 des Doppelhebels 6 in diese eintritt. Dadurch wird das rückwärtige Ende des Doppelhebels 6 hochgehoben, die Schraubenfeder 9 kann sich ausdehnen und der Druck auf den Kneiferschuh 10 durch die Feder hört auf. Das zwischen Kneiferschuh und Kneifertrommel geführte Bindegarn wird locker gelassen und der Faden so während der Bindung entspannt.
Bei etwa durch den Gebrauch ausgedehnter Feder 9 kann dieselbe durch die Spannvorrichtung nachgespannt werden, was durch Drehen der Schraubenmutter 13 geschieht, wodurch der Hebel 12 um seinen Drehzapfen gedreht und gegen die Feder 9 gedrückt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bremsvorrichtung für das Bindegarn an Knüpfern bei Stroh- u. dgl. Pressen unter Benutzung einer auf den Faden einwirkenden unter Federwirkung stehenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Kneiferschuh ausgeübte Druck der Feder durch einen von einer Nockenscheibe betätigten Doppelhebel so geregelt wird, daß die Feder den Kneiferschuh während der Pressung des Ballens gegen die Kneifertrommel drückt, während der Bindung die Feder aber entspannt, so daß der Kneiferschuh nur lose auf der Kneifertrommel ruht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK77661D Bremsvorrichtung fuer das Bindegarn an Knuepfern bei Stroh- u. dgl. Pressen Expired DE358561C (de)

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