DE472331C - Folienfoerdervorrichtung fuer Vergolde- und Praegepressen - Google Patents

Folienfoerdervorrichtung fuer Vergolde- und Praegepressen

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DE472331C
DE472331C DEM101055D DEM0101055D DE472331C DE 472331 C DE472331 C DE 472331C DE M101055 D DEM101055 D DE M101055D DE M0101055 D DEM0101055 D DE M0101055D DE 472331 C DE472331 C DE 472331C
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roller
foil
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CHN MANSFELD FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F19/00Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations
    • B41F19/02Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations with embossing
    • B41F19/06Printing and embossing between a negative and a positive forme after inking and wiping the negative forme; Printing from an ink band treated with colour or "gold"

Landscapes

  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Folienfördervorrichtung für Vergolde- und Prägepressen Bei den Vergolde- und Prägepressen wird die Goldfolie ,gewöhnlich auf die zu prägenden Werkstücke aufgelegt. 'Das Auflegen und das Entfernen des Folienblattes verzögert den Arbeitsgang. Man ist aus diesem Grunder dazu übergegangen, Folien in - Rollenform zu verwenden, die auf an der Vorderseite -der Maschine gelagerte Stangen lose aufgesteckt sind und von denen das Band durch auf der Rückseite der Maschine vorgesehene Fördervorrichtungen absatzweise durch die Prägepresse unter dem Prägestempel weggezogen und wieder aufgewunden wird. Die Prägezeilen haben fast immer verschiedene--Längen. Zur Erzielung des geringsten Materialverbrauches werden die einzelnen Bänder der jeweiligen Zeilenlänge entsprechend gesteuert. Bei den bis jetzt bekannt gewordenen Fördervorrichtungen zeigt sich der Nachteil, daß die sehr empfindlichen Folienbänder durch plötzliche Beanspruchung während des Vorschubes bzw. durch beim Aufwickeln auftretende Spannungen zerreißen und somit immer zu unliebsamen Störungen Anlaß geben.
  • Gegenstand der Erfindung bildet eine Fördervorrichtung, bei der diese Nachteile beseitigt sind. Das Neue besteht im wesent-, liehen darin, daß einerseits die Schaltung, des Vorschubes immer, d. h. unbeschadet der jeweiligen Vorächubgröße, von Null beginnt und ein vollkommen allmählicher übergang von der Ruhestellung in die Bewegung erreicht wird und andererseits das Aufwickeln der verbrauchten Folienbänder durch ein am Umfang der A,ufwick elrollen wirkendes Reibrad erfolgt, dessen Drehung der Bewegung der Abzugmvalzen entspricht, seine Bewegung also auch allmählich von Null beginnt, wodurch trotz zunehmenden Durchmessers der Aufwi.ckelrolllen die der Fördergeschwindigkeit entsprechende Umfangsgeschwindigh,eit immer dieselbe bleibt und schädliche Spannungen in den Folienbändern beim Aufwikkeln vermieden werden. In weiterer Aus-. bildung der Erfindung kann. die Schaltung auch so erfolgen, daß die Bewegung nicht nur bei Null beginnt, sondern auch wieder bei Null endet, so daß bei allen Formatschaltungen ein allmählicher übergang von der Ruhe in die Bewegung und auch ein allmählicher übergang von der Bewegung in die Ruhe erfolgt. Die neue Follenförderv orrichtung ist. auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbelspielen dargestellt.
  • Von der ersten Ausführungsform zeigt Abb. z eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie A-B, Abb. z ,eine Draufsicht, Abb. 3 eine Einzelheit in. Stirnansicht. Die zweite Ausführungsform zeigt Abb. q. im Längsschnitt. Auf der Rückseite der Presse befinden. sich rechts und links symmetrisch zur Mitte zwei Wände. In diesen sind in gleicher Höhe hintereinanderliegend mehrere Walzien 2, z. B. drei Stück, drehbar gelagert, vor denen zwischen beiden Wänden eine ietwas tiefer liegende schwächere Walze 3 angeordnet ist, die der Höhe nach verstellt werden kann und federnd nach oben nachgibt. Auf die Walzen 2 setzt sich je eine an zwei doppelarmigen Hebeln 4 drehbar gelagerte Druckwalze 5 auf. Diese. doppelarmigen Hebel 4 sind an den Seitenwänden idrehbar gelagert. Auf ihr freies Ende drückt je ein exzentrüscher Hebel 6, der an auf den Seitenwänden i sitzenden Böckchen 7 drehbar gelagert ist. Bei Drehung der Hebel 6 werden die Hebel 4 bewegt und heben. die Druckwalzen 5 von den Walzen 2 ab. Die von der Presse kommenden Folienbänder 7a, 7b, 7c werden unter der Walze 3 hinweg 'je nach einer Walze z geführt, verlaufen zum Teil um die Walze 2 und die Druckwalze 5 und werden auf je eine Scheibe 8 aufgewickelt, die von zweiarmigen Hebeln 9 getragen werden. Die, Hebel 9 sitzen lose auf ;einer in Gabellax ern der Seitenwände i eingelegten Stange io und werden durch rin Gewicht i i oder Feder so beeinfiußt, daß die Aufwickelrollen 8 mit ihrem Umfang gegen eine gleichfalls in Gabellagern der Seitenwände i eingelegte Walze 12 drücken. Die Walze 12 ist mit der hinteren Walze 2 durch ein-en Schnurtrieb 13 verbunden.
  • Unterhalb der einen Lagerstelle Jeder Walze 2 ist in der betreffenden Seitenwand 1 und einem auf ihrer Außenseite sitzenden Arm 14 ein Zapfen 15 drehbar gelageirt; und zwar bei der vorderen und hinteren Walze an derselben Seitenwand, beider mittleren Walze 2 an der gegenüberliegenden Seitenwand. Auf dem auf der Innenseite der Seitenwand vorstehenden Ende dieses Zapfens 15 der mittleren Walze ist ein Zahnrad 16 und auf dem zwischen der Seitenwand i und dem Arm 14 liegenden Teil ein Hebelarm 17 befestigt, der an seinem freien Ende seitlich nach der Seitenwand i zu eine Schaltklinke i 8 trägt. Diese von einer Feder i9 beeinflußte Schaltklinke 18 greift in ein Schaltrad 2o ein, das mit einem Zahnrad 21 fest verbunden ist und mit diesem lose auf dem Zapfen 15 sitzt. Das Zahnrad 21 steht mit einem auf dem Lagerzapfen der da;rüberliegenden Walze 2 befestigten Zahnrad in Eingriff. Das unter der mittleren Walze 2 gelegene Zahnrad 16 steht über ein Zwischenrad 23 mit einem Stirnrad 24 in Ve,rbin;@ dang, das auf einer Welle 25 sitzt, die gleich; zeitig das Zahnrad 16 unter :der hinteren Walze 2 trägt. Das letztgenannte Zahnrad 16 kämmt mit ,einem Zwischenrad a6, in däs auch das unter der vorderen Walze 2 angeordnete Zahnrad i 6 eingreift. Mit dem Zahnrad 24 kämmt eine Zahnstange 27, die in Lagern 28 in senkrechter Richtung beweg;-]ich ist. Die Zahnstange 27 wird nach jedem Preßgang von dem Getriebe der Presse einmal auf und ab. bewegt, und zwar z. B. durch einen Kurbeltrieb, so daß die Geschwindigkeit nach Art einer Sinuskurve von Nullpunkt zu Nullpunkt verläuft. Durch die Bewegung der Zahnstange werden sämtliche` Zahnräder 16 in gleichem Sinne gedreht: An dieser Bewegung nehmen auch die Schalthebel 17 teü, denen Schaltklinke 18 über das, Schaltrad 2o und .das Vargelege 21 und 22 bei der Bewegung in der einen Richtung die darübergelegene Walze 2 mitnimmt. Bei der Bewegung der Walzen. 2 werden die Folienbänder 7a, 7b, 7c gefördert und durch die Reibung der mit den Walzen 2 mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit gedrehten Walze 12. gegen die Aufwickelscheiben 8 auf diese aufgewickelt. Sämtliche Aufwickelscheiben 8 erhalten dabei unabhängig von ihrem Durchmesser dieselbe Umfangsgeschwindigkeit, die gleich der Fördergeschwindigkeit ist, so daß der Zug an allen Bändern gleich ist und keine unzulässigen Spannungen auftreten.
  • Auf dem freien Ende der Schaltklinken 18 sitzt eine seitlich ziemlich weit vorstehende Rolle 29. Diese läuft auf dem Umfang einer auf dem Zapfen 15 drehbaren Scheibe 30,. die durch eine IGemrnschraube 31 gegen Drehung gesichert werden kann. Diese Scheibe 3o ist als Nockenscheibe ausgebildet. Läuft - bei der Bewegung des Armes 17 die Rolle 29 auf dem erhöhten Teil der Scheibe 3o auf, so wird die Schaltklinke 18 aus dien Schaltrad 2o herausgezogen und die Mitnahme der zugehörigen Walzen durch den Zapfen 15 unterbrochen. Durch entsprechende Einstellung der Scheibe 3o, die durch einen Zeiger 32 an einer .seitlichen Skala äbgelesea wird, kann die Zeitdauer der Mitnahme der zugehörigen Walze z durch den Zapfen 15 und damit die Länge des Abzuges des Fo(-lienbandes beliebig begrenzt werden, und zwar bei jeder Walze 2 und jedem Folienband unabhängig von den anderen Walzen 2 und Folienbändern. Da die Walzen 2 hiernach verschieden lange angetrieben werden, muß der Antrieb der Walze 12 von der Walze 2 geschehen, die sich am längsten dreht. Hierbei würde aber die Walze i-, ad den Aufwickelrollen der anderen, nicht mehr geförderten Bänderschlleifen und unter Umständen auf diese Bänder einen unzulässigen Zug aus üben, wodurch diese zerreißen könnten. Um das zu vermeiden, kann man für jede Aufwickelrolle 8 eine besondere Reibwalze 12, die sämtlich lose auf :einer gemeinsamen Stange sitzen, verwenden, die :einzeln von der zugehörigen Walze 2 angetrieben werden.
  • Bei der sonst gebräuchlichen Veränderung der Schaltung bei gleichbleibendem Hub durch Abdeckscheiben wird der Eingriff des Schaltzahnes in die Schaltscheibe verzögert, während bei der vorliegenden Schaltung die Schaltklinke sofort bei dem langsamen Beginn der Bewegung des Schaltarmes :eingreift und vor Beendigung des Schalthubes wieder herausgehoben wird. Greift die Schaltklinke erst dann in das Schaltrad ein, wenn der Schaltarm bereits :eine gewisse Strecke zurückgelegt hat, wie es bei der Änderung des Schalthubes durch Abdeckbleche der Fall ist, so hat diseaser, der sich in seiner Geschwindigkeit urige fahr gemäß der Sinuskurve ändert, bereits eine erhebliche Geschwindigkeit erlangt, die dem -Folienband bei der Mitnahme der Rolle eine so starke Spannung gibt, daß ':ein Zerreißen zu befürchten wäre. Dieser Nachteil wird durch die neue Schaltung vermieden.
  • Während bei der beschriebenen Ausführung die Bewegung der Förderwalzen 2 zwar vom Nullpunkt beginnt und sich in der Gelschwindigkeit allmählich steigert, jedoch bei mehr oder weniger großer Geschwindigkeit unterbrochen wird, kann gemäß der Ausführung nach Abb. q. auch die Beendigung der Bewegung im Nullpunkt stattfinden. Bei dieser Ausführungsform ist zur Bewegung jeder Walze 2 eine Zahnstange 27 vorgesehen, die in ein auf der Welle der Walzen 2 lose; sitzendes Zahnrad 33 eingreift, das mit dem Schaltarm 34 fest verbunden ist. Die an diesem Schaltarm 3¢ sitzende Schaltklinke 35 o# eift in ein mit der Walze 2 fest verbundenes Schaltrad 36 ein. Die Zahnstangen 27 weY-den je von einer Kurbelscheibe 37 mittels Kurbelstange 38 bewegt, deren Angriffspunkt an der Kurbelscheibe 37 durch Verstellen eines Kulissensteines in einer Kulisse 37a ver#,-ändert werden kann. Die Verstellung des Steines kann an einer Skala 37v abgelesen werden. Die Kurhelscheiben 37 stehen durch Zahnräder 39 miteinander in Verbindung und erfahren nach jedem Prägevorgang eine volle Umdrehung. In der Ruhestellung stehen die Kurbelzapfen im unteren Totpunkt. Bei einer Drehung der Kurbelscheiben setzt also die Bewegung der Zahnstangen 27 langsam sein, nimmt an Geschwindigkeit zu und gegen. den oberen Totpunkt wieder ab. Während einer ganzen Aufwärtsbewegung werden die Abzugswalzen 2 mitgenommen, sie drehen sich aber verschieden weit und mit verschiedener Geschwindigkeit, je nach Einstellung, des Kurbelzapfens in - der Kurbelscheibe. Wegen dieser verschiedenen Geschwindigkeit der Abzugswalzen kann hier ein gemeinsamer Antrieb der Aufwickelrollen 8 nicht in Betracht kommen. Der Einfachheit halber wird hier gleich die Druckrolle 5 als Reibrolle für die Aufwickelrollen 8 verwendet.

Claims (9)

  1. PATENTANSIIRÜCHE: i. Folienfördervorrichtung für Vergolde-und Prägepressen, dadurch gekennzeichnet, :daß der oder die Vorschübe unbeschadet der Größe der Schaltung immer allmählich von Null an an Geschwindigkeit zunehmen und das Aufwickelnderverbrauchten Folienbänder reit der gleichen Geschwindigkeit durch auf .den Umfang der Rollen wirkende Reibscheiben :erfolgt.
  2. 2. Folienfördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Schaltarme (17) gleich weit zurückgeschwungen werden und die Schaltklinken (18) sofort bei beginnendem Vorschwingen der Schaltarme (17) die Schalträder (Zo) mitnehmen, mit diesen aber je nach der Länge des von der betreffenden Walze (2) zu bewirkenden Abzuges früher oder später außer Eingriff gebracht werden.
  3. 3. Folienfördervorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltklinke (18) seitlich eine Rolle (29) trägt, die auf dem Umfange einer festen, aber einstellbaren. nockenähnlichen Scheibe (3o) aufläuft und von dieser zu dem gegebenen Zeitpunkte von dem Schalträde (2o) abgehoben wird. q..
  4. Folienfördervorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltarme (17) durch Zahnräder (16, 23, 2¢ ,26) mit :einer Welle (25) in Verbindung stehen, die von der Prägepresse zeitweisse in schwingende Bewegung versetzt wird.
  5. 5. Folienfördervorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß von der einen Abzugswalze (2) eine Reibwalze (12) angetrieben wird, gegen die die Aufwickelrollen (8) mit ihrem Umfange durch ein Gewicht (i i) oder eine Feder gedrückt werden.
  6. 6. Folienfördervorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß von jeder Abzugswalze (2) ein Reibrad (12) angetrieben wird, gegen das die zugehörige Aufwickelrolle (8) gedrückt wird.
  7. 7. Folienfördervorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelrollen (8) unmittelbar gegen den Umfang der zugehörigen Abzugswalzer (2) oder deren Druckwalze (5) gedrückt werden. B.
  8. Folienfördervorrichtung - nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschübe unbeschadet der Größe der Schaltung von Null. an an Geschwindigkeit zunehmen und allmählich wieder bis Null abnehmen.
  9. 9. Folienfördervorrichtung nach Anspruch z und 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Schaltarm (3q.) von der Prägepresse so in schwingende Bewegung versetzt wird, daß unbeschadet der weiligen Vorschubgröße immer die Hubgeschwindigkeit allmählich von Null über ein Maximum bis Null zu- und abnimmt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10037643A1 (de) * 2000-07-31 2002-02-21 Ms Praegesysteme Gmb Prägemaschine für Prägefolien

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10037643A1 (de) * 2000-07-31 2002-02-21 Ms Praegesysteme Gmb Prägemaschine für Prägefolien
EP1177895A3 (de) * 2000-07-31 2004-01-14 MS Prägesysteme GmbH Prägemaschine für Prägefolien

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