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Schneidwerk für Mähmaschinen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Schneidwerk für Mähmaschinen, bei dem, wie bereits bekannt, die benachbarten Schneidkanten zweier Messer einen grösseren Winkel als die benachbarten Schneidkanten zweier Scherfinger miteinander einschliessen. Die Erfindung besteht darin, dass jedes Messer an der Stelle des grössten Abstandes seiner Schneidkanten genau doppelt so breit ist als der grösste Abstand der Scherkanten an einem einzelnen Finger oder ebenso breit ist wie der grösste Abstand der äusseren Scherkanten eines Doppelfingers,
und dass beim Hubwechsel die Scheitel der von den Schneidkanten zweier benachbarter Messer und Finger gebildeten Winkel genau /usammenfallen. Bei dieser Anordnung kann gegenüber den bekannten Vorrichtungen beim Hubwechsel keine Unterbrechung der Schnittwirkung stattfinden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schneidwerkes in Ansicht von oben bei zwei verschiedenen Stellungen dargestellt : Fig. 1 zeigt die Stellung bei Beendigung eines Hubes nach links, Fig. 2 die Stellung bei Beendigung eines Hubes nach rechts.
Die Scherkanten der Finger a sind mit cl und c, die Schneidkanten der Messer m mit 91 uns, joie vorderen Enden der Scher-und Schneidkanten mit h und i bezeichnet.
An der Stelle'des grössten Abstandes seiner Schneidkanten g, gl ist jedes Messer m genau doppelt so breit wie ein einzelner Finger a an der Stelle des grössten Abstandes seiner Scherkanten c, cl oder ebenso breit wie ein Doppelfinger an den entsprechenden Stellen seiner beiden äusseren Schneidkanten. Der von je zwei benachbarten Schneiden g, gl zweier Messer m gebildete Winkel ist nach bekannter Art etwas stumpfer gewählt als der von je zwei benachbarten Scherkanten c, e1 zweier Scherfinger a gebildete Winkel, um die übliche, ziehende Schnittwirkung zu erreichen. Kennzeichnend für die vorliegende Erfindung ist gleichzeitig dabei die Anordnung, dass die Scheitel aller dieser Winkel auf einer ge- raden Linie liegen und beim Hubwechsel genau zusammenfallen.
Dadurch wird erreicht, dass bei jedem Hubwechsel der Schnitt an diesen Scheiteln endet und sofort wieder be- ginnt und dass dabei eine Unterbrechung der Schnittwirkung (toter Gang) in den Scheiteln der Schneidkanten nicht stattfinden kann. Der äussere Abstand h-i zwischen den vorderen Schorkantenenden zweier benachbarter Schernnger entspricht zugteich dem kleinsten
Abstand der beiden Schneidkanten des Messers an deren vorderen Enden, so dass die ah- gestumpftf Spitze eines Messers den Zwischenraum zwischen zwei Schcrnngfrkanten voll- ständig abzusperren imstande ist. Nach der Darstellung ist z.
B. der Schnitt nach rechts beendet, wenn die vorderste Stelle i der Messerschneide 9 an der Scherfingcrkante bei cl angelangt ist. In diesem Augenblicke ist das hintere Ende der Schneide g1 an der hinteren Scherkanteneckf angelangt, : n welcher bei der soeben angeführten Messerbewegung kein
Schnitt stattgefunden hat (Fig. 2) und ip welcher bei der nunmehr erfolgenden Rückwärts- bewegung der Messer nach links der Schnitt sofort wieder beginnt, ohne dass ein toter (rang auftreten kann.
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