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sein würde als das zu numerierende Blattformat. Ausserdem würde der Werkekranz aber derartig grosse diemensionen erhalten, dass das auf einen Punkt konzentrierte grosse Gewicht des mit den grossen und sehr schweren Werken besetzten Werkehaltekranzes ganz ungewöhnlich grosse und starke Abmessungen der ganzen Rotationsmaschine erfordern müsste.
Um nun den überstand zu grosser Abmessungen der Maschine und ihrer Teile zu beseitigen, vor allem aber, um das Bedrucken selbst kleinster Formate mit grossen Zahlen durch sich an einer Papier-oder Stoff- bahn abwälzende grosse Ziffernwerke zu ermöglichen, sieht die Erfindung, und darin beruht ihr Wesen, die Anordnung mehrerer kleiner Werkehaltekränze vor.
auf die die einzelnen Werke praktisch so verteilt werden, dass sie sich je nach ihrer Anordnung und Zahleneinstellung untereinander stets zu einer fortlaufenden Numerierung von 0 bis 99 oder von 0 bis 999 oder wie ge- wünscht, genau ineinanderfügen. Dabei muss die Weglänge der Papier-oder Stoffbahn von einem Werkekranz zum anderen derart geregelt werden, dass jedes der zehnZiffernwerke währenddes Umlaufes beim Abwälzen an der Papier-oder Stoffbahn auf ein besonderes von zehn aufeinanderfolgenden Blattformaten trifft.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung für fortlaufende Numerierung mit grossen Zahlen von 0 bis 999 unter Beidruck kleiner sogenannter Kontrollzahlen. Diese Zusammenstellung ist gewählt, um auch gleich an einer bildlichen Darstellung den Unterschied zwischen der fortlaufenden, schon bekannten Numerierung mittels kleinerer ZiffernWerke und der neuen Erfindung, fortlaufende Numerierung während des Druckvorganges mittels
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die Grösse von zehn Blattformatlängen der Papier-oder Stoffbahn. Die erforderlichen zehn kleinen Kontrollnumerierwerke h0 bis h9 lassen sich nun bequem auf einem solchen Werkehaltekranz unterbringen, weil jedes Werk am Umfang des Kranzes innerhalb der Grenzen eines Blattformates bleibt.
Für die zehn grossen Numerierwerke il bis i10 fehlt es aber bei weitem an Platz auf einem einzigen Werkehaitekranz, was aus Fig. 1 leicht ersichtlich ist. Zur Unterbringung der zehn grossen Numerierwerke werden daher fünf Zylinder oder Werkehaltekränze b, c. d, e, f vorgesehen, von denen je zwei mit einem der gegendruckzylinder k, l zusammenarbeiten, während der eine Werkehaltekranz f bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen Gegendruckzylinder m mit dem mit kleinen Ziffernwerken ausgerüsteten Werkehaltekranz a gemeinsam hat. Mittels der Farbwerke n, o, p wird die Einfärbung der Ziffernwerke bewirkt.
Auf jedem der fünf Werke haltekrä. nze b, c. d, e, * sind also zwei grosse Numerierwerke angeordnet, und zwar genau diametral gegenüber. Die Zahlenstellung der jeweils gegenüberstehenden Werke eines jeden der fünf Werke- haltekränze muss nun genau dieselbe sein wie die Zah) enste) iung der gegenüberstehenden Werke eines einzigen mit zehn Werken besetzt gedachten Werkehaltekranzes.
Auf einem solchen Werke-
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: und M, 4 und 9. Die Einstellung je eines zusammengehörigen Werkepaares zu den vier anderen Werkepaaren hinsichtlich der Aufinanderfolge hat man nun beliebig wählbar in der Hand, da das richtige Auftreffen der Ziffernwerke auf ein besonderes von zehn aufeinanderfolgenden Blattformaten der Papier- oder Stoffbahn durch Regelung der Weglänge der Bahn zwischen den Zytindcrruppcn erzielt wird.
Die zehn Ziffernwerke ergänzen sich also zu fortlaufender Numerierung, wenn die Papier-oder Stoffbahn so geführt wird, dass jedes in der Reihe von I bis tu one bestimmte Stellung einnehmende Blattformat der Bahn richtig auf das für seine Numerierung bestimmte und dementsprechend eingestellte Ziffernwerk trifft. Um eine solche Regelung der Weglänge der Papier- oder Stoffbahn g zu erzielen, sind auf dem Wege der Bahn zwischen den Gegendruckzylindern k, l. und 1, rn verstellbare Spannrollen q, r angeordnet.
Die Werke müssen ! M eingestellt werden, dass neben den Einern, von denen jedes Werk eine andere Zahl der Ziffern von 0 bis 9 feststehend besitzt, bei jedem Druck, also bei jeder ganzen Umdrehung der Werkekränze. immer derjenige Zehner einsetzt, welcher der Stelle entspricht, die das jeweils zur Druckatelle gelangende Blattformat in der an der Druckstalle bereits vorbeigelaufenen Blattreihe einnimmt. Nach zehn Umdrehungen der Werkekränze setzen die entsprechenden Hunderter ein, die immer bei jeder weiteren zehnten Umdrehung wechseln, bis nach Druck der letzten drei- stelligen Zahl die Werke entweder ihre Anfangsstellung einnehmen oder die Tausender einstellen. je nachdem die Anzahl der Typenscheiben bei den Ziffernwerken beträgt.
Die fortlaufende Numerierung kann natürlich anstatt vorwärts auch rückwärts ausgeübt werden, d. h. man kann von den Tausendern oder Hundertern ausgehen, auf die Zehner umstellen und bei den Einern wechseln, und zwar dürfte diese rückwärts vor sich gehende Numerierung wohl am meisten angewendet werden, da, wie ja schon eingangs erwähnt, die fraglichen Druck- aachen häufig wieder aufgerollt oder durch Leporello-oder ähnlichen Falz gesammelt werden, so dass man dann den Schluss der Aufwicklung oder des gesammelten Falzpaketes als Anfang des fertiggedruckten Artikels rechnen muss.
Diesem Umstand ist bei dem bildlichen Beispiel 111 Fig. l Rechnung getragen ; auch hier wird die von Papier- oder Stofforlle s abgerollte un-
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bedruckte Bahn nach erhaltenem Druck und fortlaufender Numerierung in t wieder aufgerollt.
Die Numerierung erfolgt hiebei bei dreistelliger grosser Zahl von 999 rückwärts bis 0 und ist auf Werk il bei 051, bei Werk "2 dementsprechend auf fünf Stellen weniger, also auf 046, bei Werk i3 auf 049 und dementsprechend bei Werk i4 auf 044, bei Werk i5 auf 037 und dementsprechend bei Werk i6 auf 032, bei Werk tus au 035 und dementsprechend bei Werk t8 auf 030, bei Werk,'8 auf 023 und dementsprechend bei Werk ils au 018 zurückgegangen.
Die zwischen den Zylindern, I und Zylindern l, @ in noch unbedruckten Blattformate reihen sich mit Weitergang der Druckbahn von einem Werkekranz zum anderen kontinuierlich ein, so dass die Bahn beim Verlassen von Werk # auf den hintereinanderfolgenden Blattlbrmaten eine fortlaufende Numerierung aufwärts oder abwärts aufweist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Numerieren der Blattformate von Papier-oder Stoffbahnen durch Bedrucken mittels grosser Ziffernwerke, dadurch gekennzeichnet, dass die zur fortlaufenden Numerierung erforderlichen zehn Ziffernwerke auf mehrere auf dem Wege der Papieroder Stoffbahn hintereinander gelagerte und sich an dieser abwälzende Zylinder oder Werkehaltekränze verteilt sind und jedes der zehn Ziffernwerke während seines Umlaufes auf ein besonderes von zehn aufeinander folgenden Blattformaten der Papier-oder Stoff bahn trifft, so dass sich bei entsprechender Einstellung und Schaltung der Tvpenscheiben die Ziffernwerte zou fortlaufender Numerierung ergänzen.