AT59267B - Vorrichtung zum fortlaufenden Numerieren der Blattformate von Papier- oder Stoffbahnen durch Bedrucken mittels großer Ziffernwerke. - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Numerieren der Blattformate von Papier- oder Stoffbahnen durch Bedrucken mittels großer Ziffernwerke.

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AT59267B
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Carl Heinrich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 sein würde als das zu numerierende   Blattformat.   Ausserdem würde der Werkekranz aber derartig grosse diemensionen erhalten, dass das auf einen Punkt konzentrierte grosse Gewicht des mit den grossen und sehr schweren Werken besetzten Werkehaltekranzes ganz   ungewöhnlich   grosse und starke Abmessungen der ganzen Rotationsmaschine erfordern müsste.

   Um nun den   überstand   zu grosser Abmessungen der Maschine und ihrer Teile zu beseitigen, vor allem aber, um das Bedrucken selbst kleinster Formate mit grossen Zahlen durch sich an einer Papier-oder Stoff-   bahn abwälzende   grosse Ziffernwerke zu ermöglichen, sieht die Erfindung, und darin beruht ihr Wesen, die Anordnung mehrerer kleiner Werkehaltekränze vor.

   auf die die einzelnen Werke praktisch so verteilt werden, dass sie sich je nach ihrer Anordnung und   Zahleneinstellung   untereinander stets zu einer fortlaufenden Numerierung von 0 bis 99 oder von 0 bis 999 oder wie ge-   wünscht, genau ineinanderfügen.   Dabei muss die Weglänge der Papier-oder Stoffbahn von einem Werkekranz zum anderen derart geregelt werden, dass jedes der   zehnZiffernwerke währenddes   Umlaufes beim Abwälzen an der Papier-oder Stoffbahn auf ein besonderes von zehn aufeinanderfolgenden Blattformaten trifft. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung für fortlaufende   Numerierung   mit grossen Zahlen von 0 bis 999 unter Beidruck kleiner sogenannter Kontrollzahlen. Diese   Zusammenstellung   ist gewählt, um auch gleich an einer bildlichen Darstellung den Unterschied zwischen der fortlaufenden, schon bekannten Numerierung mittels kleinerer ZiffernWerke und der neuen Erfindung, fortlaufende Numerierung während des Druckvorganges mittels 
 EMI2.1 
 die Grösse von zehn Blattformatlängen der Papier-oder Stoffbahn. Die erforderlichen zehn kleinen Kontrollnumerierwerke h0 bis h9 lassen sich nun bequem auf einem solchen Werkehaltekranz unterbringen,   weil   jedes Werk am Umfang des Kranzes innerhalb der Grenzen eines Blattformates bleibt.

   Für die zehn grossen Numerierwerke il bis i10 fehlt es aber bei weitem an Platz auf einem   einzigen Werkehaitekranz,   was aus Fig. 1 leicht ersichtlich ist. Zur Unterbringung der zehn   grossen Numerierwerke   werden daher fünf Zylinder oder Werkehaltekränze b, c. d, e, f vorgesehen, von denen je zwei mit einem der gegendruckzylinder k, l zusammenarbeiten, während   der eine Werkehaltekranz f bei   dem dargestellten   Ausführungsbeispiel   einen Gegendruckzylinder m mit dem mit kleinen Ziffernwerken ausgerüsteten Werkehaltekranz a gemeinsam hat. Mittels der Farbwerke n, o, p wird die Einfärbung der Ziffernwerke bewirkt.

   Auf jedem der fünf Werke   haltekrä. nze b, c. d, e, * sind also   zwei   grosse Numerierwerke angeordnet,   und zwar genau diametral   gegenüber.   Die   Zahlenstellung   der jeweils gegenüberstehenden Werke eines jeden der fünf Werke-   haltekränze muss   nun genau dieselbe sein wie die   Zah) enste) iung   der gegenüberstehenden Werke eines einzigen mit zehn Werken besetzt gedachten Werkehaltekranzes.

   Auf einem solchen Werke- 
 EMI2.2 
   :     und M,   4 und   9.   Die Einstellung je eines zusammengehörigen   Werkepaares   zu den vier anderen Werkepaaren hinsichtlich der Aufinanderfolge hat man nun beliebig wählbar in der Hand, da das richtige Auftreffen der Ziffernwerke auf ein besonderes von zehn aufeinanderfolgenden Blattformaten der Papier- oder Stoffbahn durch Regelung der Weglänge der Bahn zwischen den   Zytindcrruppcn   erzielt wird.

   Die zehn Ziffernwerke ergänzen sich also zu fortlaufender Numerierung, wenn die Papier-oder Stoffbahn so geführt wird, dass jedes in der Reihe von   I   bis   tu one bestimmte Stellung   einnehmende Blattformat der Bahn richtig auf das für seine Numerierung bestimmte und dementsprechend eingestellte Ziffernwerk trifft. Um eine solche Regelung der   Weglänge   der   Papier- oder Stoffbahn g zu   erzielen, sind auf dem Wege der Bahn zwischen den Gegendruckzylindern k, l. und 1, rn verstellbare Spannrollen q, r angeordnet.

   Die Werke   müssen ! M eingestellt   werden, dass neben den Einern, von denen jedes Werk eine andere Zahl der Ziffern von 0 bis 9 feststehend besitzt, bei jedem Druck, also bei jeder ganzen Umdrehung der   Werkekränze. immer   derjenige Zehner einsetzt, welcher der Stelle entspricht, die das jeweils zur   Druckatelle   gelangende Blattformat in der an der Druckstalle bereits vorbeigelaufenen Blattreihe einnimmt. Nach zehn Umdrehungen der Werkekränze setzen die entsprechenden Hunderter ein, die   immer   bei jeder weiteren zehnten Umdrehung wechseln, bis nach Druck der letzten drei-   stelligen   Zahl die Werke entweder ihre Anfangsstellung einnehmen oder die Tausender einstellen. je nachdem die Anzahl der Typenscheiben bei den Ziffernwerken beträgt. 



   Die fortlaufende Numerierung kann natürlich anstatt vorwärts auch rückwärts ausgeübt werden, d. h. man kann von den Tausendern oder Hundertern ausgehen, auf die Zehner umstellen und bei den   Einern wechseln,   und zwar dürfte diese rückwärts vor sich gehende Numerierung wohl am meisten angewendet werden, da, wie ja schon eingangs erwähnt, die fraglichen Druck-   aachen häufig   wieder aufgerollt oder durch   Leporello-oder ähnlichen   Falz gesammelt werden, so dass   man   dann den   Schluss   der Aufwicklung oder des gesammelten Falzpaketes als Anfang des fertiggedruckten Artikels rechnen muss.

   Diesem Umstand ist bei dem bildlichen Beispiel 111 Fig. l Rechnung getragen ; auch hier wird die von Papier- oder Stofforlle s abgerollte un- 

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 bedruckte Bahn nach erhaltenem Druck und fortlaufender Numerierung in t wieder aufgerollt. 



  Die Numerierung erfolgt hiebei bei dreistelliger grosser Zahl von 999 rückwärts bis 0 und ist auf Werk il bei 051, bei Werk   "2 dementsprechend   auf fünf Stellen weniger, also auf 046, bei Werk i3 auf 049 und dementsprechend bei Werk i4 auf 044, bei Werk   i5   auf 037 und dementsprechend bei Werk i6 auf 032, bei Werk   tus au   035 und dementsprechend bei Werk t8 auf 030, bei   Werk,'8   auf 023 und dementsprechend bei Werk   ils au   018 zurückgegangen.

   Die zwischen den   Zylindern, I   und Zylindern   l, @   in noch unbedruckten Blattformate reihen sich mit Weitergang der Druckbahn von einem Werkekranz zum anderen kontinuierlich ein, so dass die Bahn beim Verlassen von Werk   &num; auf   den hintereinanderfolgenden   Blattlbrmaten   eine fortlaufende Numerierung aufwärts oder abwärts aufweist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Numerieren der Blattformate von Papier-oder Stoffbahnen durch Bedrucken mittels grosser   Ziffernwerke,   dadurch gekennzeichnet, dass die zur fortlaufenden Numerierung erforderlichen zehn Ziffernwerke auf mehrere auf dem Wege der Papieroder Stoffbahn hintereinander gelagerte und sich an dieser abwälzende Zylinder oder Werkehaltekränze verteilt sind und jedes der zehn Ziffernwerke während seines Umlaufes auf ein besonderes von zehn aufeinander folgenden Blattformaten der Papier-oder Stoff bahn trifft, so dass sich bei entsprechender Einstellung und Schaltung der Tvpenscheiben die   Ziffernwerte zou   fortlaufender Numerierung ergänzen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von fünf mit je EMI3.1
AT59267D 1912-02-23 1912-02-23 Vorrichtung zum fortlaufenden Numerieren der Blattformate von Papier- oder Stoffbahnen durch Bedrucken mittels großer Ziffernwerke. AT59267B (de)

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AT59267D AT59267B (de) 1912-02-23 1912-02-23 Vorrichtung zum fortlaufenden Numerieren der Blattformate von Papier- oder Stoffbahnen durch Bedrucken mittels großer Ziffernwerke.

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