-
Zahlendruckmaschine, insbesondere für Wäschereien. Vorliegende Erfindung
bezieht sich auf eine Maschine zum Drucken von Stückzahlen auf eine Tabelle. Die
Erfindung eignet sich zwar für verschiedene Anwendungsgebiete, ist aber besonders
zum Herstellen von Wäschelisten geeignet.
-
Gewöhnlich wird die Wäsche von Familien oder von Geschäften zur Wäscherei
in Bündeln geschickt, die verschiedene Wäschesorten enthalten. Bei der Ankunft in
der Wäscherei wird die Wäsche gezählt und die Stückzahl jeder einzelnen Wäschesorte
des Bündels in eine Liste eingetragen, denn jedes Bündel kann etwa mehrere Bettücher,
Bezüge, Taschentücher, Strümpfe usw., und zwar in der Regel in verschiedenen Stückzahlen,
enthalten. Die Anzahl der Wäschestücke wird also nach dem Eingang in die Wäscherei
von einem Angestellten in eine Tabelle eingetragen.
-
Die bekannten Maschinen zum Eintragen der verschiedenen Stückzahlen
in die Liste bestehen aus mehreren Zahlen- oder Typenrädern, und zwar aus einem
für jede Wäschesorte. jedes Zahlenrad trägt Typen zum Drucken von Zahlen
und ist mit einem Antriebsorgan versehen, um durch dieses Zahn für Zahn vorgeschaltet
zu werden. Die Antriebsorgane tragen Aufschriften entsprechend den verschiedenen
in der Tabelle enthaltenden Wäschesorten. Nachdem die Wäsche sortiert ist, wird
die Stückzahl der einzelnen Wäschesorten gezählt und das jeder Sorte entsprechende
Antriebsorgan so oft in Gang gesetzt, als deren Stückzahl beträgt. Hierdurch wird
das betreffende Zahlenrad in die Stellung gebracht, in der es die Stückzahl druckt.
So wird bei jeder verschiedenen Wäschesorte des Bündels vorgegangen. Sind alle Zahlenräder
eingestellt, so wird der gesamte Inhalt des Bündels nach Stück-zahl auf die Wäscheliste
gedruckt. -
Diese bekannten Maschinen enthalten für jede Wäschesorte nur ein
Typenrad, durch dessen Größe daher die Stückzahl einer Wäschesorte, die gedruckt
werden kann, begrenzt ist.
-
Die Erfindung bezweckt nun eine Verbesserung der Maschine in dieser
Richtung, um auch solche Stückzahlen irgendeiner Wäschesorte in die Wäsdheliste
eintragen zu können, die größer ist, als es bei Verwendung nur eines Typenrades
möglich ist. Zu diesem Zwecke ist für jede Wäschesorte eine Gruppe von Zahlenrädern
angeordnet, von denen das erste Typen für die Zahlen von i bis zu einer bestimmten
Zahl trägt, während die Typen des nächsten Rades zum Drucken einer anschließenden
höheren Zahlengruppe ausreichen usf. Besteht die Gruppe beispielsweise aus vier
Typenrädern -, so können etwa die Zahlentypen des ersten Rades von i bis
23, die des zweiten Rades von 24 bis 46, die des dritten Typenrades von 47
bis 69 und die Typen des vierten Rades von 7o bis 93
reichen.
-
Bei dieser Gruppenanordnung der Typenräder entspricht jede Gruppe
einer bestimmten Wäschesorte.
-
Für die Typenräder jeder Gruppe ist ein gemeinsames Antriebsorgan
vorgesehen, das durch seine wiederholten Antriebsbewegungen Zahn für Zahn zunächst
das-erste Typenrad der Gruppe vorschaltet, während die
anderen Typenräder
in Ruhe verbleiben. Ist das erste Typenrad bis in seine Grenzlage gedreht, so wird
bei weiteren Antriebsbewegungen des Antriebsorgans das zweite Typen rad in Gang
gesetzt, während nun alle anderen in Ruhe bleiben. Hat dann das zweite Typenrad
seine Grenzstellung erreicht, so wird durch die weiteren Antriebsbewegungen des
Antriebsorgans das dritte Typenrad angetrieben usf. Es sei angenommen, daß zu der
Stückzahl irgendeiner Wäschesorte, etwa der Taschentücher, eine auf dem dritten
Rad der betreffenden Gruppe sitzende Type gehöre. Bei der Durchzählung der Taschentücher
wird dann dem Antriebsorgan für jedes Stück eine Antriebsbewegung erteilt. Durch
diese wiederholten Bewegungen wird zunächst das erste Typenrad bis in seine Grenzstellung
vorgerückt. Dann wird das zweite Typenrad mitgenommen und bis in seine Grenzstellung
Zahn für Zahn vorgeschaltet, bis schließlich das dritte Typenrad mitgenommen undZahn
für Zahn vorwärts geschaltet wird,bis es zum Drucken der Stückzahl der Taschentücher
eingestellt ist. Durch Verwendung mehrerer Typenräder für jede Sorte kann man daher
die Leistungsfähigkeit der Maschine so vergrößern, daß man auch für Wäschebündel
mit hohen Stückzahlen der einzelnen Wäschesorten Listen aufstellen kann.
-
Die Anordnung hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Anordnung der Zahlensch-eiben
von Zählwerken, bei welchen jedes Ziffernrad beim überschreiten der höchsten darauf
erscheinenden Ziffer dem Ziffernrad nächsthöherer Ordnung einen Schaltschritt erteilt,
so daß mehrstellige Zahlen durch mehrere Ziffernscheiben zur Darstellung gelangen.
Dabei bleiben die Ziffemräder niederer Ordnung stets in Wirksamkeit, indem sie mit
den Rädern höherer Ordnung zusammenwirken. Zum Unterschiede hiervon wird bei der
Anordnung gemäß der Erfindung das Typenrad niederer Ordnung jedesmal unwirksam,
wenn ein Typenrad höherer Ordnung in Wirksamkeit tritt. Das ist für den besonderen
Fall des Stückzablendruckes am Rande -einer Wäscheliste wichtig, weil hier die zu
#eineir mehrstelligen Zalil gehörigen Ziffern von einer einzigen Typenscheibe gedruckt
werden müssen, damit sie nebeneinander in der die betreffende Wäschegattung bezeichnenden
Rubrik der Liste züi stehen kommen, während bei Anwendung des üblichen Zehnerschaltungsprinzips
der Zählwerke die Ziffern der mehrstelligen Zahl übereinander zu stehen kommen würden,
was für den Zweck unbrauchbar wäre.
-
In den Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt ist, zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 die zugehörige
Seitenansicht, Abb. 3 einen Teilschnitt, aus dem ein Typenrad einer Gruppe
in nicht druckender Stellung mit seinem Antriebsoigan ersichtlich ZD ist, Abb. 4
in entsprechender Ansicht das zum Drucken vorgerückte Typenrad, Abb. 5 in
einer Teilansicht eine Gruppe von Typenrädern mit ihrem gemeinsamen.Antriebsorgan,
Abb. 6 einen Teilschnitt des Antriebs:-organs nach der Linie 6-6 der
Abb. 4, Abb. 7 das Antriebsorgan einer Gruppe von vier Typenrädern in schaubildlicher
Darstellung, Abb. 8 schematisch die Verteilung der Zahlentyperl von i bis
93 auf die vier Typenräder der Gruppe, Abb. 9 das zweite Typenrad
der Gruppe in derjenigen Lage, die es beim Antrieb des ersten Typenrades einnimmt,
Abb. io in ähnlicher Ansicht das zweite Typenrad um einen Zahn vorgerückt, Abb.
i i das letzte Typenrad der Gruppe in nicht druckender Stellung, Abb. 12 die rückwärtige
Seite des in den Abb. 9 bis i i dargestellten Typenrades, Abb. 13 und 14
in Teilschnitten benachbarte Typenräder mit der übertragungsvorrichtung, um den
Antrieb von einem Typenrad auf das andere zu übertragen, Abb. 15 in einer
teilweisen Vorderansicht eine Gruppe aus vier Typenrädern, der-en erstes die Stellung
zum Drucken der Zahl 6
einnimmt, Abb. 16 in einer ähnlichen Ansicht
die TypenrÄder in der Stellung, in der die Zahl 24 gedruckt wird, Abb. 17 die Typenräder
in der Stellung, in der die Zahl 93 gedruckt wird, Abb. iS die Typenräder
in der Stellung, in der die Zahl 93 gedruckt wird, Abb. ig in schaubildlicher
Darstellung die Schalträder einer Typenradgruppe mit einem Bruchstück des Antriebsorgans,
das gerade auf ein einziges Typenrad der Gruppe einwirkt Abb. 2o irn Grundriß den
Papierhalter mit der Druckplatte, auf der die Wäscl-4eliste ruht, Abb. 2 1, ähnlich.
der Abb. 9, das bis zur Grenzstellung vorgeschaltete Typenrad ii, Abb. 22,
ähnlich wie Abb. ig, diejenige Stellung, in der das Typenrad 12 angetrieben wird.
-
In dem Oberteil i des Gestelles 2 (Abb. i und 2) sind die Typenräder
drehbar gelagert. Das Blatt 3, auf . das die Zahlen zu drucken sind,
ruht auf einem Tisch oder Papierträger 4, und zwar auf einer Leiste 5. Der
Papierträger
enthält einen flachen Teil 6 zur Aufnahme desjenigen Abschnittes der Liste
3,
auf den die Zeichen zu drucken sind. Der flache Teil bildet zusammen mit
den Typenrädern ein Druckpaar. Der Papierträge, sitzt an einem bei 8 an dem
Rahmen gelenkig be-
festigten Schwingann 7, der nach der richtigen
Einstellung der Typenrädchen und der Liste 3 den flachen Teil 6 anhebt,
um den Bogen an die Typenräder anzudrücken und dadurch die erforderlichen Zahlen
abzudrucken.
-
Da die Maschine in erster Linie zum Drucken von Wäschelisten bestimmt
ist, ist in Abb. 2o eine solche dargestellt. Sie euthält bei 9 die Bezeichnungen
verschiedener Wäschesorten, wie Bettücher, Tischtücher. Verschiedenes, weiche Kragen,
Hemden usw. Die Liste 3 hat an einer Seite eine Spalte io zur Aufnahme der
Stückzahl jeder ein7(,1-nen in der Liste aufgeführten '\Väscheart irgendeines Wäschebündels.
Nach dem Auflegen der Liste 3 auf den TiscII 4 der Maschine ruht der die
Spalte io enthaltende Teil. auf dem flachen Abschnitt 6, so daß die richtige
Stückzahl in diese Spalte eingetragen wird, wenn die Maschine richtig eingestellt
und dann in Gang gesetzt wird. Soweit gleicht die vorliegende Maschine den bekannten
Vorrichtungen dieser Art.
-
Erfindungsgemäß werden nun mehrere Typenradgruppen angeordnet, um
auf den Bogen 3 die Stückzahl jeder Wäschesorte aufdrucken zu können, die
möglicherweise zahlreich in irgendeinem Wäschepaket vorkommen kann. Die Zahl der
Typenräder in jeder Gruppe ändert sich je nach den Anforderungen, und zwar
kann jede Gruppe 2, 3,
4, 5 oder mehr Typenräder haben, soweit der
Zeilenabstand der Liste dies erlaubt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat
die Gruppe vier Typenräder. Ebenfalls kann sich die Zahl der Zahlentypen auf jedem
Typenrad ändern. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt jedes Typenrad
23 verschiedene Zahlentypen, und zwar das erste Typenrad Typen für die Zahlen
i bis 23,
das zweite für die Zahlen 24 bis -16, das dritte für die Zahlen
47 bis 69 und das vierte Typen für die Zahlen 7o bis 93. Die vier
Typenräder i 1, 12, 13 und 14 der Gruppe sitzen ebenso wie die Typenräder
der anderen Gruppen drehbar auf einer im Oberteil i gelagerten Welle 15. Die Typen
auf dem Umfang der Typenräder sind mit 16 bezeichnet.
-
Zu jedem Typenrad gehört ein Schaltrad, das mit einer Schaltklinke
zusammenwirkt, um das Typenrad Zahn für Zahn vorzuschalten. Die zu den Typenrädern
11, 12, 13 und 14 gehörigen Schalträder sind mit 17, 17"i 17b und 17e bezeichnet.
Die Zähne der Schalträder stehen in dinem Winkel,-abstand voneinander, der demjünigen
der Zahlentypen 16 entspricht. Mit 18 ist die Antriebsklinke einer Typenradgruppe
bezeichnet. Sie ist auf einer im Oberteil i sitzenden Stange ig gelagert und mit
einem Schwanzstück 2o versehen, das durch einen SchlitZ21 der Vorderseite2z des
Oberteiles hervorragt. Ferner trägt sie an ihrem unteren Ende mehrere- Schaltzähne
23, 23a, 231' und 23c ' für jedes Schaltrad einen (Abb.
5, 6
und 7). Außerdem ist die Klinke mit einem Schlitz 24 versehen,
so daß sie sowohl ihre Schwenkbewegung wie auch eine Verschiebung ausführen kann.
Durch eine Feder25 wird die Klinke gewöhnlich, in der in Abb.3 dargestellten Lage
gehalten. Um mit ihrer Hilfe ein Typenrad Zahn für Zahn vorzuschalten, drückt man
den Griff 2o bis in die in Abb. 4 dargestellte Lage herunter, bringt dadurch den
Schaltzahn der Klinke mit einem Zahn des Schaltrades in Eingriff und dreht das Schaltrad
um einen Zahn vor. Die Drehbewegung wird durch den Anschlag des Teiles
26 an eine Stange ig' begrenzt, die der L.agerstange ig der Klinke benachbart
liegt (Abb. 4). Läßt man das Schwanzstück 20 wieder los, so zieht die Feder25 die
Klinke in die in Abb.3 dargestellte Normallage zurück.
-
Zu jeder Typenradgruppe gehört ein Antriebsorgan j8, durch dessen
wiederholte Antriebsbewegungen zunächst das Typenrad i i der Gruppe Schritt für
Schritt vorgeschaltet wird, ohne daß sich. hierbei die anderen Typenr,äder bewegen.
Erst wenn das Typenrad i i in seiner Grenzlage angelangt ist, nimmt das Antriebsorgan
das zweite Typenrad 12 Mit, so daß dann dieses vorgeschalwird usf.
-
Die Typenräder jeder Gruppe liegen dicht beieinander (Abb.
5), weil sie nur durch die dazivischenliegenden Sdhalträder getrennt sind.
Das Antriebsorgan 18 für jede Typenradb gruppe trägt mehrere Zähne 23, 23a,
23 ,
23c, und zwar für jedes Typenrad einen. Die Schalträder sind etwas
schmaler als die Typenräder, und in ihre Zwischenräume 27
können die Klinkenzähne
eingreifen.
-
Nicht der ganze Umfang der Typenräder ist mit den Typen besetzt, sondern
auf jedem Ty penrad verbleibt ein freier Zwischenraum --8.
-
Zu jedem Typenrad gehört ferner ein Haltefinger 29, der mit einer
Anschlagschulter 3o am Oberteil i anstoßen kann, und zwar erfolgt dieser Anschlag,
wenn das Typenrad sich in seiner Nullstellung (Abb. 3) befindet, in der der
freie Raum 28 unmittelbar über der Platte 6 liegt. Bei dieser Lage
der Typenräder wird kein Zeichen gedruckt.
jedes Typenrad wird nachgiebig
in seiner eingestellten Lage durch ein Bremsglied31, gehalten, das von einer bei
32 auf dem Oberteil gelagerten Klinke gebildet wird, die durch eine Feder
33 nachgiebig auf die Zähne des Schaltrades gedrückt wird.
-
Wie oben erwähnt, ist die Anordnung so getroffen, daß durch das wiederholte
Ingangsetzen des Antriebsorgans dieses die verschiedenen Typenräder der betreffenden
Gruppe nacheinander vorwärts schaltet.
-
Das Schaltrad 17 des ersten Typenrades i i der Gruppe
hat eine Aussparung 34, in der ein Zahn ausgelassen ist, 'Kommt bei der Drehung
des Typenrades i i der freie Raum 34 -unter den Schaltzahn 23 der Antriebsklinke
18 (Abb. 2 1), so geht diese bei weiteren Antriebsbewegungen in dieser
Aussparung 34 hin und her, ohne das Typenrad weiter vorzurücken. Die Aussparung
34 liegt so, daß sie in die in Abb. 21 gezeigte Lage gelangt, wenn das Typenrad
i i seine letzte Type 23 gerade bis über die Druckstellung gedreht hat.
-
Die Schalträder 17a, 17b, 17c für die Typenräder 12,
13 und 14 haben jedes eine Aussparun"- 3 5, welche gerade unter den
Schaltzähnen 23a, 23b, 23c der Schütklinke 18 liegen, wenn die Typenräder
12, 13 und 14 ihre Nullstellung einnehmen. In dieser Stellung werden die
Typenräder daher durch das Antriebsorgan 18 nicht vorgerückt, sondern die Schaltklinken
laufen in den Aussparungen 3 5
leer.
-
Abb. 15 zeigt eine Teilansicht der Typenräder einer Gruppe, in der
Lage, in der das Typenrad i i gerade die Zahl 6 druckt, während die anderen'Typenräder
ihre Nullstellung einnehmen, in der sie keine Zahl drucken. In . dieser Abbildung
und ebenso in den Abb. 16
und 17 ist die Lage der Platte
6 gegenüber den Typenrädern in gestrichelten Linien angedeutet. Die Typen,
die gedruckt werden, sind daher die durch die gestrichelten Linien eingerahmten.
-
Die Einrichtung ist so getroffen, daß das Typenrad 12 -um einen Zahn
vorgeschaltet wird, wenn das erste Typenrad i i auis der Druckstellung für die Zahl
23 in die Leerstellung vorgerückt ist, in- der keine Zahl gedruckt wird und
die Type 23 über die Druckstellung um einen Zahn hinaus vorgeschaltet ist
(Abb. 16). Dieses Vorschalten des Typenrades 12 wird durch das letzte Vorschalten
des Typenrades i i ausgelöst. Es bringt den ersten Zahn des Schältrades I 7a i#n
eine svlche Stellung, daß. er durch Uen Schaltzahn 23a des Antriebsorgans 18
ergriffen wird und bei dessen f olgen-; den Antriebsbewegungen das Typenrad
12 Zahn. für Zahn vorgeschaltet werden kann. Wieoben ausgeführt wurde, wird
durch den letzten Schaltschritt des Typenrades i i, durch den das Typenrad 12 Ül
seine Antriebsstellu#g gebracht wird, die Aussparung34 des Schaltrades 17
am Typenrad i i unter den Schaltzahn23 des Antriebsorgans gebracht, so daß nun das
Typenrad i i durch die dann folgenden Bewegungen des Antriebsorgans 18 nicht weiter
bewegt wird.
-
Die dargestellte Anordnung zum Vorschalten des Typenrades 12 um einen
Zahn während des letzten Vorschaltens des Typenrades i i ist in den Abb.
13 und 14 dargestellt. Das Typenrad i i weist in seiner Seitenfläche eine
ringförmige Nut36 auf, die dem Typenrad 12 zugewandt ist. In der Nut sitzt ein Stift37.
Das Schaltrad 17 a des Typenrades 12 trägt auf seiner Seitenfläche einen
Stift 38, der in der Nut 36 läuft. Die Vorsprünge 37 und
38 sind so angeordnet, daß das Typenradii nach seiner Drehung in die DrucksteUung
für die Zahl 23
Init seinem Stift37 zur Anlage an den Stift 38 kommt
(Abb. 9). Infolgedessen wird beim nächsten Schaltschritt des Typenrades i
i, durch den die Zählentype 23 aus ihrer Druckstellung herausgebracht wird,
das Typenrad i --> um einen Zahn vorgeschaltet und dessen Zahlentype 24 in
die Druckstellung gebracht (Abb. io und 16). Gleichzeitig kommen die Zähne des Schaltrades
17a dieses Typenrades 12 in solche Stellung, daß sie durch den Schaltzahn
23 a des Antriebsorgans (Abb. io) vorgeschaltet werden können. Die Aussparung
34 des Schaltrades 17 gelangt dabei in die Stellung unterhalb des Antriebsorgans
18 (Abb. 2 1), so daß bei des-sen folgenden Antriebsbewegungen das zweite
Typenrad 12 vorgeschaltet wird, während sowohl das erste Typenrad i i als auch die
Typenräder 13 und 14 in Ruhe verbleiben.
-
Das Schaltrad Ua des Typenrades 12 ist mit einer zweiten Aussparung
39 versehen, die der Aussparung 34 des Schaltrades 17 entspricht und so liegt,
daß sie unter den Schaltzahn23 des Antrieb#sorgans mit derjenigen Schaltbewegung
zu liegen kommt, welche die Type 46 des zweiten Typenrades 12 aus ihrer Druckstellung
in die Leerstellung bringt und gleichzeitig die Aussparung 28 des Typenrades
12 über die Platte 6 führt. Abb. 17 zeigt das Typenrad 12 in dieser
Stellung und zeigt ferner das Typenrad 13 in derj enigen Stellung, in der es die
Zahl 5 1 druckt. Während dieses letzten Schaltschrittes des Typenrades 12
wird das Typenrad 13 um einen Zahn vorgeschaltet, so daß seine Type 47 in
die Druckstellung, wie oben beschrieben, gelangt. Dies erfolgt durch eine ähnliche
übertragungseinrichtung, wie die in Abb. 13 und 14 dargestellte.
. Ähnlicli wird auch das Typenrad 14 durch das Typenrad
13
um einen Schritt vonvärts geschaltet und seine Zahlentype 70 in die Druckstellung
gebracht, wenn das Typenrad 13 so weit vorgerückt worden ist, daß sich seine Zahlentype
69 in Druckstellung befindet, und es dann den nächsten Schaltschritt ausführt.
Hierbei kommt die Zahlentype 69
aus ihrer Druckstellung, und an ihrer Stelle
gelangt die Aussparung 28 am Typenrad 13
über die Platte
6.
-
Abb. ig zeigt die gegenseitige Lage der Schalträder 17, 17zi
17 b und 17c beim Vorrücken des ersten Typenrades i i. Der Schaltzahn
23 greift hierbei in die Zähne des Schaltrades 17 ein, während die
anderen Schaltzähne 23a ' 23 b und 23c leer iii den Aussparungen35 der anderen
Schalträder 17a, 17b und 17e hin und her laufen. Dieser Zustand hält so lange an,
bis das Typenrad i i in die in Abb. 16 dargestellte Lage übergeführt ist.
Dann wird das Typenradi2 um einen Zahn vorgeschaltet, so daß sich dann die in, Abb.
22 dargestellte gegenseitige Lage der vier Schalträder ergibt. Nunmehr wirkt
der Schaltzahn ?3a auf die Zähne des Schaltrades 17a ein, während die anderen Schaltzähne
23, 23 b 3 23c leer in den Aussparungen der Schalträder 17,
17 b und 17c laufen.
-
Nach dem Vorrücken des Schaltrades 12 bis in die Grenzstellung seines
Bewegungsbereiches wird das Schaltrad 17 b mitgenommen und vorgeschaltet,
während die anderen Schalträder in Ruhe verbleiben.
-
Bei der V orrichtung nach. der Erfindung wird also jeweils nur ein
Typenrad angetrieben, und zwar Zahn für Zahn bis zur Grenzstellung seines Zahlenbereiches.
Dann kommt das nächste Typenrad an die Reihe, das die nächsthöhere Zahlengruppe
trägt. Es wird mitgenommen und vorgeschaltet bis zu der Grenzstellung seines Bewegungsbereiches,
in der seine Bewegung auf das nächste Typenrad übertragen wird usf. Durch diese
Anordnung wird es möglich, verhältnismäßig kleine Typenräder zu verwenden und trotzdem
hohe Zahlen zu drucken.
-
Nach der Einstellung der Typenräder zum Drucken der gewünschten Zahl
und nach dem durch Gegendrücken der Platte 6 gegen die Typenräder erfolgenden
Druckvorgang werden die Typenräder durch einen Rückstellhebel 40 iii bekannter Weise
in ihre Nullstellung zurückgestellt.
-
jede Sperrklinke 3 1 hat eine solche Form, daß sie entweder
mit einem einzelnen Schaltzahn 16 oder mit einer der Aussparungen zusammenwirken
kann. Sie trägt eine breite Nase 41 zum Eintritt in die Aussparung und
, welche mit einem eine einspringende Nut 42 Schaltzahn zusammenwirken kann
(Abb. 4). Der zu bedruckende Bogen 3 wird auf den Tisch 4 durch einen bügelförmigen
Halter 43 aufgedrückt, der bei 44 drehbar gelagert ist und durch Federn 45 nachgiebig
angedrückt wird. Der Bogen wird auf den Tisch 4 unter Anheben des bügel,örmigen
Halters aufgelegt und unter den Bügel geschoben. Der Bügelteil des Halters verläuft
der Länge nach über den Bogen 4 und hält ihn nachgiebig in der richtigen Lage.
-
Der Bügelteil des Halters trägt einen verstellbaren Einstellfinger
46, der als Führung zum genauen Eiiistellen des Bogens 3 dient,