<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen und ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, teilweise im Schnitt. Fig. 2 stellt
EMI1.1
der Fig. l, ebenfalls im grösseren Massstabe.
Die Vorrichtung besteht aus einem in ein unterhalb des Flugzeuges federnd aufgehängtes Gestell eins hiebbaren, in einzelne Kammern eingeteilten Behälter für die Geschosse, dessen Unterseite nach dem Einschieben in das Gestell entfernt werden kann. Hiedurch kommen die Geschosse auf Klappen des Gestelles zu liegen, die vom Fihrersitze aus geöffnet werden können, so dass die Geschosse frei zur Erde fallen können. Das Gestell besteht aus Stäben 1 rechteckigen
EMI1.2
durch die er in einzelne Kammern eingeteilt ist, die zur Aufnahme je eines Geschosses 4 dienen. wobei sich zur Vermeidung von Etschütterungen der letzteren in den Kammern Polstermaterial 5 (Torfmull, Holzspähne oder dgl.) benndet.
Das Gestell ist mittels Bolzen 6 und Federn 7 mit einer horizontalen Stange 8 verbunden, die ihrerseits mittels Hängestäben 9 und Platten 10 an der Unterseite des Flugzeuges befestigt ist. Federn 11 sollen ein Pendeln der Stange 8 in der Fahrt- richtung des Flugzeuges verhindern. Der Boden 12 des Behälters 2 ist aus emzelnen. gelenkig
EMI1.3
Kammern des Behälters 2 entspricht. Diese haben an ihren freien Enden Augen 16 (Fig. 3), die sich bei geschlossener Stellung der Klappen zwischen an den Stäben 1 angebrachten Augen li befinden. Bolzen 18, die die Augen 16 und 17 gemeinsam durchdringen, halten die Klappen in geschlossener Stellung und stehen dabei unter der Wirkung um sie geschlungener Druckfedern 19.
Die Bolzen 18 werden in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung durch je einen zweiarmigen Hebel 20 gehalten. Die letzteren stehen derart unter dem Einfluss von (nicht gezeichneten) Federn, dass
EMI1.4
Anschläge 22 (Fig. 1 und 3) gedrückt. Die Zugstränge 27, die je eine Spannfeder 2. 3 enthalten. sind über Rollen nach dem Führersitz geführt und dort mit einer Auslösevornchtung verbunden.
Die letztere (Fig. 1 und 2) besteht aus einem Körper 24, der eine um einen Bolzen 25 drehbare
EMI1.5
Bolzen J7, teilweise quadratischen, teilweise kreisförmigen Querschnittes, verschiebbar gelagert und stehen unter der Einwirkung um sie geschlungener Druckfedern 32. Die Scheibe 26 ist zur Hälfte voll, zur Hälfte mit einer Onnung versehen. Aus Fig. 1 ist zu ersehen, dass durch Drehung der Scheibe 26 der Reihe nach die Bolzen 31 freigegeben werden können, wodurch sie von den Druckfedern 32 nach rechts (Fig. 2) verschoben werden und somit die Enden der Zugstränge 21 freigeben.
Zwecks Füllens des Behälters 2 mit Geschossen wird er aus dem Gestell herausgezogen und derart umgekehrt, dass sich sein Boden 12 oben befindet. Nun wird der Boden herausgezogen,
<Desc/Clms Page number 2>
die Kammern des Behälters werden mit Geschossen und Polstermaterial gefüllt, der Boden 12 wird hineingeschoben und der Behälter 2 in der gezeichneten Weise in das Gestell gebracht.
Entfernt man nun den Boden 12 durch Aufrollen auf die Trommel 13, so kommen die Geschosse auf die Klappen des Gestelles 1 zu liegen und können vom Führersitz aus durch Drehung der Scheibe 26 während des Fluges einzeln abgeworfen werden. Dies geschieht dadurch, dass der durch die Drehung der Scheibe 26 jeweils freiwerdende Bolzen 31 das Ende des von ihm gehaltenen Zugstranges 21 freigibt, wodurch sich der betreffende Hebel 20 dreht und eine Verschiebung des mit ihm zusammenarbeitenden Bolzens 18 nach rechts- (Fig. 3) zulässt. Hiedurch wird die entsprechende Klappe des Gestelles entriegelt, durch ihr Eigengewicht und das des auf ihr liegenden Geschosses geöffnet und das letztere fällt zur Erde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen in Kammern eingeteilten, mit ausziehbarem Boden versehenen Behälter für die Geschosse, der in ein unterhalb des Flugzeuges federnd aufgehängtes Gestell emgeschoben werden kann, welch letzteres unten Klappen hat, die durch Zugstränge vom Führersitze aus geöffnet werden können, so dass nach Herausziehen des Bodens des in das Gestell eingeschobenen Behälters die Geschosse auf die Klappen des Gestelles zu liegen kommen und durch Betätigung der Zugstränge die Klappen geöffnet werden können.