AT58885B - Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen.

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AT58885B
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Austria
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projectiles
aircraft
bolts
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ejecting
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Inventor
Vittorio Buffulini
Riccardo Rottenbacher
Original Assignee
Vittorio Buffulini
Riccardo Rottenbacher
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen und ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt   schematisch   eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, teilweise im Schnitt. Fig. 2 stellt 
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 der   Fig. l,   ebenfalls im grösseren   Massstabe.   



   Die Vorrichtung besteht aus einem in ein unterhalb des Flugzeuges federnd aufgehängtes Gestell eins hiebbaren, in einzelne   Kammern   eingeteilten Behälter für die Geschosse, dessen Unterseite nach dem Einschieben in das Gestell entfernt werden kann. Hiedurch kommen die Geschosse auf Klappen des Gestelles zu liegen, die vom   Fihrersitze   aus geöffnet werden können, so dass die Geschosse frei zur Erde fallen können. Das Gestell besteht aus   Stäben   1 rechteckigen 
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 durch die er in einzelne Kammern eingeteilt ist, die zur Aufnahme je eines Geschosses 4 dienen. wobei   sich zur Vermeidung von Etschütterungen   der letzteren in den   Kammern   Polstermaterial 5 (Torfmull, Holzspähne oder   dgl.) benndet.

   Das Gestell   ist mittels Bolzen 6 und Federn 7 mit einer horizontalen Stange 8   verbunden,   die   ihrerseits     mittels Hängestäben 9 und   Platten 10 an der Unterseite des Flugzeuges befestigt ist. Federn 11 sollen ein Pendeln der Stange 8 in der Fahrt-   richtung   des Flugzeuges verhindern. Der Boden 12 des Behälters 2 ist aus emzelnen. gelenkig 
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   Kammern   des Behälters 2 entspricht. Diese haben an ihren freien Enden Augen 16 (Fig. 3), die sich bei geschlossener Stellung der Klappen zwischen an den Stäben 1 angebrachten Augen   li   befinden. Bolzen   18,   die die Augen 16 und 17 gemeinsam durchdringen, halten die Klappen in geschlossener Stellung und stehen dabei unter der Wirkung um sie geschlungener Druckfedern 19. 



  Die Bolzen 18 werden in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung durch je einen zweiarmigen Hebel 20 gehalten. Die letzteren stehen derart unter dem Einfluss von (nicht gezeichneten) Federn, dass 
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 Anschläge 22   (Fig.   1 und 3) gedrückt.   Die Zugstränge 27, die   je eine   Spannfeder 2. 3 enthalten.   sind über Rollen nach dem Führersitz geführt und dort mit einer   Auslösevornchtung verbunden.   



  Die letztere (Fig. 1 und 2) besteht aus einem Körper 24, der eine um einen Bolzen 25 drehbare 
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 Bolzen   J7,   teilweise quadratischen, teilweise kreisförmigen Querschnittes, verschiebbar gelagert und stehen unter der Einwirkung um sie geschlungener Druckfedern 32. Die Scheibe 26 ist zur Hälfte voll, zur Hälfte mit einer   Onnung versehen.   Aus Fig. 1 ist zu ersehen, dass durch Drehung der Scheibe 26 der Reihe nach die Bolzen 31 freigegeben werden können, wodurch sie von den Druckfedern 32 nach rechts (Fig. 2) verschoben werden und somit die Enden der   Zugstränge 21   freigeben. 



   Zwecks Füllens des Behälters 2 mit Geschossen wird er aus dem Gestell herausgezogen und derart umgekehrt, dass sich sein Boden 12 oben befindet. Nun wird der Boden herausgezogen, 

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 die Kammern des Behälters werden mit Geschossen und Polstermaterial gefüllt, der Boden 12 wird hineingeschoben und der   Behälter   2 in der gezeichneten Weise in das Gestell gebracht. 



  Entfernt man nun den Boden 12 durch Aufrollen auf die Trommel 13, so kommen die Geschosse auf die Klappen des Gestelles 1 zu liegen und können vom Führersitz aus durch Drehung der Scheibe 26 während des Fluges einzeln abgeworfen werden. Dies geschieht dadurch, dass der durch die Drehung der Scheibe 26 jeweils freiwerdende Bolzen 31 das Ende des von ihm gehaltenen Zugstranges 21 freigibt, wodurch sich der betreffende Hebel 20 dreht und eine Verschiebung des mit ihm zusammenarbeitenden Bolzens 18 nach   rechts- (Fig.   3) zulässt. Hiedurch wird die entsprechende Klappe des Gestelles entriegelt, durch ihr Eigengewicht und das des auf ihr liegenden Geschosses geöffnet und das letztere fällt zur Erde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen in Kammern eingeteilten, mit ausziehbarem Boden versehenen Behälter für die Geschosse, der in ein unterhalb des Flugzeuges federnd aufgehängtes   Gestell emgeschoben werden   kann, welch letzteres unten Klappen hat, die durch Zugstränge vom Führersitze aus geöffnet werden können, so dass nach Herausziehen des Bodens des in das Gestell eingeschobenen Behälters die Geschosse auf die Klappen des Gestelles zu liegen kommen und durch Betätigung der Zugstränge die Klappen geöffnet werden können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen durch federnd verschiebbare Verriegelungsbolzen in ihrer Sf'hliesslage gehalten werden, die sich hiebei gegen mit den Zugsträngen verbundene Hebel stützen und durch Drehung der letzteren freigegeben werden.
    3. Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen nach den Ansprüchen 1 und'-), dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der über Leitrollen zum Führersitz geführten Zugstränge mit einer Auslösevorrichtung verbunden sind, die verschiebbare, die Enden der Zug- stränge haltende Bolzen und eine drehbare Scheibe hat, durch deren Drehung diese Bolzen nacheinander in eine Öffnung der Scheibe eintreten und dadurch die Enden der Zugstränge freigeben.
AT58885D 1912-05-21 1912-05-21 Vorrichtung zum Auswerfen von Geschossen aus Luftfahrzeugen. AT58885B (de)

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AT58885B true AT58885B (de) 1913-04-25

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ID=3580636

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