DE324368C - Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von fettigem, pulverfoermigem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von fettigem, pulverfoermigem Material

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DE324368C
DE324368C DE1913324368D DE324368DD DE324368C DE 324368 C DE324368 C DE 324368C DE 1913324368 D DE1913324368 D DE 1913324368D DE 324368D D DE324368D D DE 324368DD DE 324368 C DE324368 C DE 324368C
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DE1913324368D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/36Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von fettigem, pulverförmigem Material: Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von fettigem pulverförmigem Material, wie z. B. Staubschokolade.
  • Die Vorrichtung ist eine Raummeßvorrichtung. Ihre Einrichtung ist derart, daß das abzumessende Material, gleichviel wie stark seine Neigung zum Zusammenballen und zum Hängenbleiben ist, stets leicht beweglich bleibt und nicht an den Wänden der Vorrichtung haftet.
  • Die Vorrichtung ist auf den Zeichnungen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt. Fig. 2 ist ein teilweiser Grundriß im Schnitt nach Linie A-B der Fig. i. Fig. 3 ist ein Grundriß des die Meßgefäße tragenden Wagens. Fig. 4 zeigt in größerem Maßstabe den Aufriß und Grundriß eines Meßgefäßes. Fig. 5 zeigt in Aufriß uni Gründriß die Anbringung der Meßgefäße am Wagen und die Art und Weise, wie sie in Füllstellung-gehalten werden. Fig.6 zeigt im Längsschnitt eines der Meßgefäße bei seinem Durchgang unter einem Schaber, der den Überschuß des von dem Vorratstrichter gelieferten Materials abnimmt. Fig.7 ist ein anderer teilweiser senkrechter Längsschnitt und zeigt, wie eines der Meßgefäße in einen Trichter ausgeschüttet wird, unter dem sich der zu füllende Behälter befindet. Die Vorrichtung besitzt Meßgefäße i, die in einer Reihe nebeneinander auf einem auf Schienen 7 laufenden Wagen 2 angeordnet sind (Fig. i. und 3 bis 7). Diese Meßgefäße fassen ein bestimmtes Gewicht des betreffenden Materials. Sie. sind zweckmäßig zylindrisch und mit ringsherumlaufenden Reifen r versehen, mittels deren sie in federnde Klammern 3 eingesetzt werden (Fig. 3 bis 5). Letztere sind an einer Achse ¢ befestigt, die auf dem Rahmen des Wagens 2 drehbar ist und an ihren Enden Zahnräder 5 (Fig. 3, 5 und 7) trägt, von denen nachher noch die Rede sein wird. Ferner trägt die Achse Sperrscheiben 6, gegen die sich eine am Wagen angeordnete Sperrklinke 6x legt, um die Meßgefäße i in ihrer Füllstellung zu halten (Fig. 3 und 5). Der Wagen 2 besitzt Rollen 2X, mit denen er auf den Schienen 7 rollt (Fig. i, 3, 6 und 7). Er wird durch einen Hebel 8 bewegt, der seinerseits unter der Wirkung einer Hubscheibe 9 steht. Ein Gegengewicht 91,. das mit dem Hebel 8 durch einen Seilzug s verbunden ist, bezweckt, den Wagen immer wieder zurückzuführen (Fig. i). Oberhalb des Wagens 2 befindet sich ein Vorratstrichter 1o für das zu verpackende Material (Fig. i, 2 und 6). Die eine, in Fig. i, 2 und 6 linke, seiner Wände ist doppelt und besitzt die innere Platte i i, der in Querrichtung eine hin und her gehende Bewegung gegeben werden kann, um das Material, dessen Bestreben es ist, sich zusammenzuballen, zu schütteln und sein Herausfließen aus dem Mundstück des Trichters zu unterstützen. Die Platte z i wird von mit Schraubengewinde versehenen Stiften 12 gehalten, so daß ihr unterer Rand zwecks Veränderung der Auslaßweite des Trichters io in der Höhe beliebig verstellt werden kann. Der untere Rand der Platte i i ist an den den Meßgefäßen i entsprechenden Stellen mit Ausschnitten i ix versehen (Fig. 2 und 6), damit das ausfließende Material genau in die Meßgefäße hineinfließt. Zwischen diesen Ausschnitten i ix ist die Platte i i mit kleinen Ansätzen 13 versehen, die den Zweck haben, die Bildung von festen Zusammenhängen des Materials über den Ausschnitten i ix zu verhindern. Die Schüttelbewegung der Platte i i wird mittels einer Hubscheibe 131 und der durch diese hin und her bewegten, unter Federwirkung stehenden Stange i3x bewirkt, die mit der Platte i i durch eine _ geeignete übertragungsvorrichtung z4 verbunden ist (Fig. i und 2). Die Hubscheibe 131 ist an ihrem Umfang nur teilweise gewellt und wirkt demgemäß nur während der Zeit, in der die Meßgefäße gefüllt werden. Aus den Fig. i und 6 ersieht man, daß sich beim Füllen der Meßgefäße über deren oberen Rande ein Überschuß an Material aufhäuft. Letzteres gelangt von da in einen Behälter 14, von wo aus es entnommen werden kann, um von neuem in den Vorratstrichter io hineingegeben zu werden. Neben dem Vorratstrichter io befindet sich eine federnde Schiene 15, die in einem Halter i5x in der Höhe verstellbar ist. Wenn die gefüllten Meßgefäße mit dem Wagen 2 unter dem Vorratstrichter io weg nach der Entleerungsstelle hin zu den Trichtern 2o geführt werden, nimmt diese Schiene 15 den oberen überschüssigen Teil des Meßgefäßinhaltes ab (Fig.6) und läßt ihn in den Behälter 14 fallen. Auf diese Weise wird eine genaue Abmessung durchgeführt, und die Meßgefäße nehmen nur die wirklich abzumessende und einem bestimmten Gewicht entsprechende Menge mit.
  • Sobald die Meßgefäße sich unter dem Trichter io wegbewegen, verschließt eine kleine Klappe 16 ohne weiteres dessen Öffnung, um zu verhindern, daß noch weiter Material herausfällt, obschon dies nicht zu befürchten ist, nachdem die Schüttelbewegung der Platte i i aufgehört hat. Die Klappe r6, die an dem Trichter io angelenkt ist, wird in die Schlußstellung (Fig. 6) durch einen Mitnehmer 17 (Fig. 1, 3 und 6) gebracht, der auf dem Wagen 2 befestigt ist. Die Klappe 16 könnte gegebenenfalls auch fortbleiben, ohne die Wirksamkeit der Vorrichtung zu beeinträchtigen. Der die- Meßgefäße. i tragende Wagen 2 bewegt sich bezüglich Fig. i so weit nach rechts, bis die Rollen 2x an den an den Schienen 7 befindlichen Ansätzen 18 anstoßen (Fig. i, 2 und 7). Wie ersichtlich, haben die Ansätze i8 die Form von Haken, die eine Auflichtung des vorderen Teils des Wagens während des letzten Teils .von dessen Vorwärtsbewegung verhindern. Bei dieser Vorwärtsbewegung des Wagens kommen die Zahnräder 5, die auf der die Meßgefäße tragenden Welle 4 sitzen, mit. Zahnstangen i9 in Eingriff, die mit den Schienen 7 in Verbindung stehen. Dadurch macht die Welle 4 eine halbe Umdrehung und kippt die Meßgefäße i um i8o°, wobei deren Inhalt in die ortsfesten Trichter 2o entleert wird, die in Reihen darunter angeordnet sind. Hat man nun unter diesen Trichtern die zur Aufnahme des Materials dienenden Behälter, wie Schachteln o. dgl., angebracht, so werden diese in raschester und genauester Weise mit der betreffenden Ware gefüllt werden.
  • Um nun den Inhalt der Meßgefäße vollständig in die betreffenden Schachteln usw. einzufüllen und zu verhindern, daß irgend etwas davon an den Wänden der Meßgefäße i oder der Trichter 2o hängenbleibt, schlagen elastische Stäbe 21 (Fig. 1, 2 und 7) auf beide während des Ausschüttens. Diese Stäbe 2i befinden sich auf einer Schiene 22. Diese ist wiederum verstellbar auf Hebeln 23 angeordnet, die um die Zapfen 24 schwingen und am anderen Ende eine Achse 25 tragen, die der Schiene 22 parallel ist und Hubscheiben 26 trägt. Letztere bewirken, daß die Stäbe 2i eine entsprechende hin und her gehende Bewegung erhalten. An einem Ende trägt die Achse 25 ein Zahnrad 27, wovon noch die Rede sein wird. Die Hebe123 stehen unter der Wirkung von Federn 28, die sie für gewöhnlich angehoben halten (Fig. i), bis die Meßgefäße i umgekippt werden. So lange sind die Stäbe 21 außer Tätigkeit. Während die Meßgefäße umgekippt werden, drückt ein an dem Wagen 2 befindlicher Ansatz 29 (Fig.. 7) auf einen Bolzen 30 der Hebel 23, wodurch diese nach abwärts geschwungen werden. Hierdurch tritt das Zahnrad 27 auf der Achse 25 finit einem neben dem Wagen am Maschinengestell angebrachten Zahnrad 31 in Eingriff, das sich ständig umdreht und hierbei durch die Hubscheiben 26 die elastischen Stäbe 21 antreibt, so daß diese gleichzeitig auf den Boden der Meßgefäße i und auf den oberen Rand der Trichter 2o aufschlagen.
  • Bei der Rückwärtsbewegung des Wagens 2, die durch die Hubscheibe 9 und das Gewicht 9" bewirkt wird, geben die Ansätze 29 die Hebel 23 frei, die nun durch die Federn 28 nach oben geschwungen werden. Die Zahnräder 5 der Achse q. drehen sich rückwärts, die Meßgefäße i kehren in die Füllstellung zurück (Fig. i), die Klappe 16 - wenn eine solche vorhanden ist - gibt die Mündung des Trichters io frei und dieser kann die Meßgefäße i wieder füllen. Dieses Spiel wiederholt sich nun ununterbrochen, bis die die Hubscheibe 9 tragende Achse stillsteht. Entsprechend der Form dieser Hubscheibe kann der Wagen 2 bei seiner Vorwärtsbewegung vor dem Umkippen der Meßgefäße i einen kurzen Stillstand machen, um dem Arbeiter eine Kontrolle der richtigen Füllung zu ermöglichen.
  • Die beschriebene Maschine kann natürlich in jeder Größe hergestellt werden und eine beliebige Zahl von Meßgefäßen usw. tragen. Sie kann auch auf beliebige Weise in Tätigkeit gesetzt werden; die beschriebene Ausführungsform ist nur ein Beispiel. So könnten etwa die Hubscheibe 9, die Ansätze 13 an der Platte i i und die Vorrichtungen, mit denen der Wagen 2 oder die bewegliche Wand ii des Vorratstrichters io angetrieben wird, ohne weiteres durch andere gleichwertige Mittel ersetzt werden. Ebenso kann der Vorratstrichter io an Stelle nur einer beweglichen Wand i i deren zwei haben, die in entgegen= gesetztem Sinne angetrieben werden. Die Wandungen dieses Vorratstrichters io können auch aus nachgiebigem oder elastischem Stoff hergestellt sein, z. B. aus Kautschuk, Pergament, Leder usw., um so von außen in einer Weise beeinflußt werden zu können, die die festen Zusammenhänge zerstört, die sich andernfalls etwa in dem Material durch dessen Neigung zum Zusammenballen bilden könnten. Auch können die Wandungen des Vorratstrichters io aus, flachen Säcken gebildet werden, durch die Luft stoßweise hindurchgetrieben werden kann, um so abwechselnd ein Aufblasen und Zusammenfallen der Wandungen zu erzielen. Schließlich kann die Vorrichtung auch doppeltwirkend gebaut werden, wobei die Leistung ohne wesentliche Erhöhung der Betriebskosten verdoppelt wird. Hierfür ist es nur erforderlich, die Vorrichtung beiderseitig des Vorratsbehälters io so auszustatten, wie hier für nur eine Seite beschrieben. In diesem Falle wäre der Wagen mit zwei gegenüberliegenden Reihen von Meßgefäßen zu versehen, auch wären zwei Reihen von Abfülltrichtern 2o vorzusehen. Die eine Meßgefäßreihe würde dann durch den Vorratstrichter io gefüllt werden, während die andere umgekippt und entleert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung- zum Abmessen und Verpacken von fettigem, pulverförmigem Material, wie z. B. Staubschokolade, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Einrichtungen: eines Vorratstrichters (i o) für das Material, dessen Wandung zwecks Herausbeförderns des Materials aus demselben zeitweise in Schwingung versetzt wird, einer der Anzahl der zu füllenden Behälter entsprechenden Anzahl Meßgefäße (i), die auf einem hin und her beweglichen Wagen (2) kippbar angeordnet sind und am einen Ende ihrer Bahn das aus dem Vorratstrichter (io) ausfließende :Material aufnehmen und am anderen Ende ihrer Bahn zwecks Entleerens umgekippt werden, einer der Anzahl der Meßgefäße (i) entsprechenden Anzahl Abfülltrichter (20), die an der Stelle angeordnet sind, wo die Meßgefäße (i) durch Umkippen entleert werden, und die dazu dienen, das abzufüllende Material den damit zu füllenden-Behältern zuzuführen, und einer Abklopfvorrichtung für die Meßgefäße (i) und die Abfülltrichter (2o) in Gestalt elastischer Stäbe (2i), die, sobald die Meßgefäße (i) umgekippt sind, an diese und an die Abfülltrichter (2o) anschlagen, um die völlige Entleerung beider zu bewirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratstrichter (io) eine oder mehrere in Querrichtung abwechselnd hin und her bewegliche Wände (ii) besitzt, die mit in den Vorratstrichter ragenden Ansätzen (i3), Stiften o. dgl: versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Vorratstrichters (io) ganz oder teilweise aus Säcken, Schläuchen o. dgl. biegsamen Hohlkörpern besteht, die durch stoßweises Hindurchleiten von Luft abwechselnd aufgeblasen und wieder zusammenfallen gelassen,werden.
DE1913324368D 1912-06-19 1913-06-15 Vorrichtung zum Abmessen und Verpacken von fettigem, pulverfoermigem Material Expired DE324368C (de)

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DE (1) DE324368C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2602579A (en) * 1949-12-06 1952-07-08 Eben H Carruthers Hopper construction and means for accurately filling measuring chambers of food packing machines
US3107702A (en) * 1960-10-14 1963-10-22 Procter & Gamble Controlled volumetric filling of granular product into continuously moving pockets
FR2805247A1 (fr) * 2000-02-21 2001-08-24 Cif Dispositif de distribution d'une dose de produit en aval d'une tremie de ligne d'ensachage de matiere pulverulente

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FR2805247A1 (fr) * 2000-02-21 2001-08-24 Cif Dispositif de distribution d'une dose de produit en aval d'une tremie de ligne d'ensachage de matiere pulverulente

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AT84816B (de) 1921-07-25

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