AT58659B - Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Blechtafeln von einem Stapel zu den Greifern an Blechdruckmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Blechtafeln von einem Stapel zu den Greifern an Blechdruckmaschinen.

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AT58659B
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Appel & Von Sazenhofen Fa
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Description


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  Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Blechtafeln von einem Stapel zu den
Greifern an Blechdruckmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft, eine Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Blechtafeln von einem Blechstapel hinweg in die Greifervorrichtung an   Blechdruckmaschinen   und zeichnet sich   gegenüber   bekannten Einrichtungen durch das wechselweise Zusammenarbeiten einer Saugvorrichtung mit einem Elektromagneten aus in der Weise, dass die Saugvorrichtung jeweils die oberste Blechtafel anhebt und solange   festhält,   bis eine etwa mitgerissene zweite Tafel abgefallen ist, worauf der Elektromagnet die angehobene Tafel anzieht und mittels   einer Transport Vorrichtung   in die Greifer des Zylinders führt.

   Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht, dass der Elektromagnet, welcher bei direktem Aufsetzen auf den Blechstapel infolge des Magnetismus gleichzeitig mehrere Blechtafeln abhehen würde, jeweils nur eine Blechtafel erfassen und einführen 
 EMI1.1 
 tafel vermieden wird. 



   Ferner zeichnet sich die Erfindung durch eine im   Druckzylinder untergebrachte Vor-     richtung zum Stillsetzen   der Maschine bei   unrichtiger Zuführung der Blecht afein aus.   



   Eine der Erfindung gemäss ausgebildete Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 4 der   Zeichnung   
 EMI1.2 
   Vorrichtung, Fig.   2 und 3 eine Seiten-und Vorderansicht der   Sicherungsvorrichtung gegen   unrichtiges Einlegen der Blechtafeln und Fig. 4 eine Vorderansicht der   Abhebevorrichtung.   



   Die Blechdruckmaschine besteht in bekannter Weise aus den beiden rotierenden Zylindern 1 
 EMI1.3 
 oben eingeführte Blechtafel erfasst und zwischen den beiden Zylindern   hindurchzieht. Die   Zuführung der einzelnen Blechtafeln zu dem Zylinder 1 erfolgt durch folgende Vorrichtung : 
 EMI1.4 
 die   oberste Blechtafel   ein Vakuum im Saugkopf erzeugt und die oberste Blechtafel durch die Sauger   angehoben wird.   Für den Weitertransport der angehobenen Blechtafel tritt ein um die Achse 12 drehbarer Elektromagnet 13 mit Gleitfedern 14 in Tätigkeit. Die Achse   72 ist in einem     Wagen J gelagert. welcher mittels   Rollen 16 in Schienen 17 verschiebbar geführt ist.

   Die Schienen 17 sind einerseits mittels der Welle 18 in dem Lager 19 und andererseits mittels der Achse 20 in dem Gleitstück 21 gelagert, Der Wagen   7J ist mittels   einer Stange 22 mit dem um die Achse 2J schwingenden Hebel 24 gelenkig verbunden. so dass beim Schwingen des 
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 EMI1.6 
 

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Das wechselweise Zusammenarbeiten von Sauger und Elektromagnet zum Abheben der einzelnen Blechtafeln ist deshalb erforderlich, weil der Elektromagnet beim Auftreffen auf den Blechstapel gleichzeitig infolge des Magnetismus mehrere Blechtafeln abheben würde, während dagegen der Sauger jeweils nur die oberste Blechtafel erfasst und diese solange in gehobener   Stellung festhalt, bis   eine gegebenenfalls anhaftende zweite Blechtafel wieder abgefallen ist. 



   Die oberste Blechtafel 6 wird durch den Elektromagneten 13, 14 beim Verschieben des Wagens 15 über die Führungsrollen 26 und   Führungsschienen   27 hinweg gegen die Anlegewand   25   gezogen. Um die Blechtafel 6 in die senkrechte Lage zu bringen, ist auf der Achse 12 ein Hebelarm 28 befestigt, welcher in einen an der Schiene 17 befestigten Anschlag 29 eingreift und hiedurch den Elektromagnet   l'a   mit der daran haftenden Blechtafel 6   um 900 dreht, so   dass sich die Blechtafel 6 an die feste Wand 25 anlegt.

   Nunmehr wird das in der Wand 25 verschiebbare Gleitstück 21 mittels des um die Achse   30     drehbaren Gestängen 31, 32   abwärtsgesenkt und der Strom des Elektromagneten unterbrochen, so dass die Blechtafel auf die Anschläge 33 zwischen Zylinder 1 und Greifer 4 gestellt wird, welch letztere mittels eines auf der Achse 3 sitzenden Kurbelarmes   34,   der mit einer Exzenterscheibe in Verbindung steht, nunmehr gegen die Zylinderwandung gepresst werden und die Blechtafel festhalten. 



   Um die an der Wand 25 anliegende Tafel 6 gegen rückwärtiges Ausbuchten zu stützen, ist auf der Achse 35 ein Rollenträger 36 drehbar gelagert, welcher mittels des   Gestänges   37 gegen die Wand 25 geführt wird, sobald die Blechtafel 6 die senkrechte Lage eingenommen hat und frei auf den Greifern steht (Fig. 2). 



   Um nun die Maschine zum Stillstand zu bringen, falls eine Blechtafel nicht richtig in den Zylinder eingeführt ist, ist folgende Sicherungsvorrichtung vorgesehen :
Auf der Welle 3 ist ein Kontakt 38 befestigt, auf dessen Ende mittels der Achse 39 der
Anschlag 33 drehbar gelagert ist, der einen zweiten   Kontakt 40 trägt.   Beide Kontakte werden durch eine Feder 41 gegeneinanderbewegt. Auf dem Zylinder 1 ist ein Schleifkontakt 42 befestigt, welcher mit dem am Maschinengestell   43   befestigten Schleifkontakt 44 zeitweise in Verbindung gebracht wird. Hiedurch ist es möglich, während einer gewissen Zeit des Zylinderumlaufes die beschriebene Sicherungsvorrichtung zeitweise elektrisch ein und aus zu schalten.

   Durch die aufgesetzte Blechtafel 6 wird der Anschlag 33 entgegen der Feder   41 niedergedrückt, 80   dass die Kontakte   38,   40 unterbrochen sind. Würde dagegen die Blechtafel 6 unrichtig, beispielsweise schief liegen, so dass nur einer oder keiner der Anschläge 33   niedergedrückt   wird, so bleiben die beiden Kontakte 38, 40 geschlossen und die Stillsetzung der Maschine wird hiedurch bewirkt. 



   Von der Stromquelle 45 geht der elektrische Strom über den festen Kontakt 44 zum Kontakt 42, von da zur Kontaktschraube   40   über die Unterbrechungsstelle zur Kontaktschraube   jazz   zurück über die Kontakte   J. 2,   44 zur Schleifbürste 46 über den auf der Drehscheibe 47 befestigten Kontakt   48   zur Schleifbürste 49 und von da zum   Auslösemagnet JC zurück   zur Stromquelle 45. 



  Wird vor dem Magneten 50 ein Auslöseanker angebracht, so wird hiedurch die Maschine stillgesetzt, falls der Stromkreis durch die Kontaktschrauben 38,   40   nicht unterbrochen wird. Dies ist dann nicht der Fall, wenn die Anschläge   3.   infolge unrichtiger Lage der Blechtafel nicht niedergedrückt werden. 



   Der Zylinder 1 macht eine ganze Umdrehung, während die Drehscheibe 47 eine halbe Umdrehung ausführt. Nun bleibt der Zylinder 1, welcher die Anfangsstellung erreicht hat, solange stillstehen, bis die Drehscheibe 47 eine zweite halbe Umdrehung ausgeführt hat, und zwar wird während dieser Zeit der Druckkarren zurückgeschoben, um beim zweiten Vorwärtsgang die nächste Tafel zu bedrucken. Es arbeiten also immer die Kontakte 38, 40 mit dem Kontakt 48 zusammen in der Weise. dass der Strom nur in der Stellung des Zylinders geschlossen ist, in welcher die Blechtafel in die Greifer eingeführt wird, so dass die Maschine stillgesetzt wird, falls die eingeführte Blechtafel den Strom   durch- Niederdrücken   der Anschläge 33 nicht unterbricht. 



   Der Tisch 5 ist in bekannter Weise mittels einer Spindel 51 in einem durch die Sperrklinke   J5   drehbaren Schaltrad 52 verschiebbar gelagert. Die Sperrklinke 54 steht in ebenfalls bekannter Weise mit einer selbsttätigen Kontaktvorrichtung, bestehend aus einem um die Achse   55     K'hwmgenden Führullgshebel 56,   57, den Kontaktschrauben 58, 59 und einem Elektromagneten   60,   in Verbindung. 



   Die beschriebene Vorrichtung kann auch an   Blechbearbeitungsmaschinen zum Zuführen   der einzelnen Blechtafeln verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Zuführen von Blechtafeln von einem Stapel zu den Greifern einer Blechdruckmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zum Anheben von Blechtafeln EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einer Achse (12) der Fördervorrichtung schwingend aufgehängte Elektromagnet (13) mit einem Arm (28) versehen ist, der sich beim Vorrücken gegen einen an der Schiene (17) befestigten Anschlag (29) legt und hiedurch den Elektromagnet (13) mit der daran hängenden Blechtafel (6) um 900 dreht und letztere an eine Führungswand (25) anlegt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anlegewand (25) ein die Schiene (17) tragendes Gleitstück (21) mittels des Gestänges (31, 32) verschiebbar geführt und vor der Anlegewand (25) ein Rollenträger (36) drehbar gelagert ist, welcher nach erfolgter Einführung der Blechtafel in die Greifervorrichtung mittels eines Gestänges (37) gegen die Wand (25) geführt wird und zum Stützen der senkrechten durch den Elektromagneterz freigegebenen Blechtafel (6) gegen Ausbuchten dient.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Druckzylinder (1) ein oder mehrere drehbare Anschläge (33) gelagert sind, welche durch das Eigengewicht der eingeführten Blechtafel niedergedrückt werden und mittels der Kontakte (38, 40) und der Schleifkontakte (42, 44) mit einer ausserhalb des Zylinders liegenden, an sich bekannten Auslöse- vorrichtung (50) derart verbunden sind, dass die Maschine stillgesetzt wird. falls die Anschläge (33) EMI3.1
AT58659D 1911-07-29 1911-07-29 Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Blechtafeln von einem Stapel zu den Greifern an Blechdruckmaschinen. AT58659B (de)

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AT58659B true AT58659B (de) 1913-04-10

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