AT58529B - Seemine. - Google Patents

Seemine.

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AT58529B
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Whitehead & Co Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die hydrostatische Platte 20 trägt in der Mitte an der Oberseite zwei kurze Hebel 23, welche sich mit ihrem inneren Rand gegen den Fortsatz 22 des   Ventilkörpers   legen und daher in der Geschlossenstellung des Ventils die   Abwärtsbewegung   der hydrostatischen Platte verhindern. 



  Wenn der Fortsatz S mit dem Ventil in die Höhe geht, werden die Hebel 23 freigegeben und die hydrostatische Platte kann sich nach abwärts bewegen. Für den Fall, dass der   ganze Zünd-   mechanismus verriegelt und somit ungefährlich gemacht werden soll, ist ein Bügel 24 vorgesehen, der an der Oberseite einen Haken trägt und dessen Arme in das   Ventilgehäuse eingeschoben   werden. Gegen diese Arme lehnen sich zwei federnde Schnapper 25, welche, wenn der Bügel gehoben ist, in die Nut 26 der Hülse 10 einspringen, wodurch letztere verriegelt ist und das Ventil   nicht   geöffnet werden kann. 



   Die drei Stossarme bestehen aus je zwei Hülsen 16 und   17,   von denen die erstere fix auf den Stiel 15 geschraubt ist, während die Verlängerungshülse 17 auf die feste Hülse 16 geschoben wird. 



  In Fig. 2 sind die Verlängerungshülsen eingezogen, die Stossarme ragen also nicht über die Mine vor, und diese ist inaktiv. Die Verlängerungshülsen werden in dieser eingezogenen Stellung entgegen der Wirkung der Federn 18 dadurch gehalten, dass die Hülse 17' eines der Stossarme durch einen Salmiakstift 19 gesichert ist und gleichzeitig mittels    der'Ansätze 27,   die je einen Ansatz 28 der   Verlängerungshülsen   der beiden anderen Stossarme   übergreifen,   die letzteren in der eingezogenen Stellung sperrt. 



   Beim Einziehen der Hülsen 17 muss der Ring 11 durch Vorstecker 29 gesichert werden, die nach dem Spannen und Fixieren der Verlängerungshülsen wieder entfernt werden. 



   Die ganze Mine wird am Unterseeboot in horizontaler Lage derart untergebracht, dass der mit den Ansätzen   27   versehene Stossarm vertikal oder nahezu vertikal liegt. Die zugehörige Verlängerungshülse 17' ist wie eine Taucherglocke ausgebildet, die Luft bleibt im Innern erhalten und   der Satmiakstift 79 kann   nicht in Lösung gehen. Überdies ist die vertikale Verlängerungs hülse 17'derart massiv gemacht, dass bei vertikaler Stellung des   Stossarmes   ihr Eigengewicht 
 EMI2.1 
   und   wiegt unter Wasser gerade soviel, als der Minenauftrieb beträgt. Es hat somit die Mine samt dem Anker im Wasser kein Gewicht, was für ihre Unterbringung am   Unterseeboot wichtig ist.   



   Nach oben wird der wasserdichte Abschluss des Ankers durch einen Deckel 30 erzielt. der hauptsächlich zu   Montierungszwecken   dient. In der Mitte des Decks ist ein Ventil 31 angeordnet, 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 mit und öffnet das Ventil 31. 



      Um   ein vorzeitiges Öffnen des Ventils 31 zu verhindern, ist noch eine starre Verbindung 
 EMI2.4 
 deckel ein Kanal gemacht, welcher zur Aufnahme eines Stiftes 38 dient, welcher mit dem Vorlauf-   gewicht h verbunden   ist.   Das Vorlaufgewicht h   wird während des Einschiffens im Gehäuse   durch   einen Salmiakkeil t festgehalten. Wenn der Stift 38, wie in der Fig. 1 dargestellt, im Kanal liegt. kann der Bügel 33 sich nicht drehen und somit die Mine sich nicht vom Anker entfernen. Erst wenn das Vorlaufgewicht herausfällt, ist die Mine frei. 



   Eine zweckmässige, im Prinzipe jener des   Zündventiis     ähnliche   Konstruktion für die Ankerventile   31 und 3 : ? ist in Fig.   8 gezeigt. Der Ventilteller 43 wird durch die in eine   Hülse J er-   
 EMI2.5 
 schiefgefeilte Lappen, welche anglog der Versicherung des Zündventils (Fig. 4, 5, 6) in zwei ent-   sprechend gestaltete diametrale Angüsse   des Ventilsitzes greifen und durch die Zapfen 47 fest-   gehalten werden. Hiedurch   ist die ganze Hülse 44 starr mit dem Sitze verbunden, und man kann   durch Einschrauben   der   Pressmutter   4. das Ventil volkommen dicht abschliessen. Die Zapfen 47 
 EMI2.6 
 wodurch die Hülse 44 freigegeben wird und das Ventil sich öffnet. 



   Die Handhabung und Funktion der Mine ist die folgende :
Die Minen werden am Unterseeboot in einem horizontalen Kanal hintereinander gestaut und beim Legen nacheinander aus dem Kanal ausgestossen. Da die Minen unter Wasser kein   Gewicht besitzen,   so ist das Ausstossen der Minen aus dem Kanal ohne besonderen Kraftaufwand 
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 sich von dem Anker, öffnet das Ventil 31 und kommt an die Oberfläche, während der Anker sich nach abwärts bewegt. Da nun die Ventile 31 und 32 offen sind, dringt das Wasser in den Anker ein, so dass er an Gewicht zunimmt und schliesslich sein volles Gewicht erreicht. 



   Wenn das Vorlaufgewicht h den Meeresboden erreicht hat, hört der Zug am Tau 3. auf, die Trommel 0 wird verriegelt und der Anker zieht vermöge seines Gewichtes die Mine um die Länge des Vorlaufgewichtkabels unter Wasser. Die beiden Ventile 31 und 32 bleiben hiebei selbstverständlich offen. Einige Minuten nach dem Legen ist der Salmiakbolzen im Stossarm   17'auf-   gelöst, die Verlängerungsstücke 17 schnellen durch die Federwirkung vor und von diesem Moment an ist die Mine   aktionsfähig.   



   Durch das Eigengewicht neigen sich die nur lose aufgeschobenen Verlängerungshülsen 17 und 17'wie in Fig. 4 dargestellt und lehnen sich mit ihrem inneren Ende gegen die Abstufung 42 der festen Hülse   16,   so dass sie beim Stoss von aussen nicht mehr   zurückgehen   können. 



   Beim Anfahren eines Schiffes werden die   Stossarme   und damit der Ring 11 gedreht oder verschoben. Hiedurch verlassen die Bolzen 14 ihre Ruhelage und schieben den Einsatz 10 in die Höhe, wodurch die Zapfen 9 aus den zugehörigen Bohrungen treten und die Hülse 5 freigeben.   Die Feder 7. 2 schiebt   nun die Hülse in die Höhe und öffnet so das Ventil. während gleichzeitig der Fortsatz 22 die hydrostatische Platte 20 freigibt. Das Wasser dringt durch die Durchlochungen in die Hülse   5,   durch die Scheibe 6 und durch das geöffnete Ventil zu der hydrostatischen Platte und bewirkt die Abfeuerung der Mine. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Seemine, die insbesondere für die Verlegung von Unterseebooten aus bestimmt ist und   durch den hydrostatischen Druck   des beim Anfahren eines Schiffes eindringenden Wassers aktiviert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die den Wasserzutritt freigebenden Stossarme erst   nach Verlegung   der Mine über den   Minenumfang   vorspringen, so dass die Mine erst nach dem   Verlegen aktionsfähig wird.  

Claims (1)

  1. 2. Mine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlängerungsstück eines der Stossarme in der eingezogenen Stellung durch einen Vorstecker aus wasserlöslichem Stoff gehalten wird, während die Verlängerungsstücke der übrigen Stossarme durch den besonders gesicherten Stossarm gesperrt werden und beim Vorschnellen desselben selbsttätig in die Auszugslage übergehen. EMI3.1
AT58529D 1911-12-29 1912-04-29 Seemine. AT58529B (de)

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HU58529X 1911-12-29

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AT58529B true AT58529B (de) 1913-04-10

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AT58529D AT58529B (de) 1911-12-29 1912-04-29 Seemine.

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