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Vorrichtung zur Zahnplombierung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung insbesondere zur Füllung kranker Zähne, und zwar eine Vorrichtung solcher Art, die. wie z. B. in der französischen Patentschrift Nr. 401347 beschrieben ist. nach der bekannten Vakuummethode arbeitet. Zweck der Erfindung ist es, die Vorrichtung im wesentlichen handlicher zu gestalten und in Hinsicht ihres antiseptischen Arbeitens zu vervollkommnen.
Die Erfindung besteht darin, dass die Vorrichtung anstatt mit der üblichen Saugpumpe mit einem einfachen Rezipienten versehen ist, der als Vakuumbehälter ausgebildet ist. Sowohl diesem Rezipienten als auch dem in üblicher Weise vorhandenen Rezipienten für komprimierten Sauerstoff sind solche Formen gegeben, dass man sie mit einem Minimum von Raumbedarf vereinigen kann. Die bisher üblichen Hähne dieser Behälter sind durch Ventile ersetzt, die durch einen einfachen Druck mit dem Finger auf die Ventilstange betätigt werden. Die Beheizung des sogenannten Formolateurs erfolgt durch eine Heizvorrichtung. deren Brennstoffbehälter ebenfalls so ausgebildet ist, dass er sich den erwähnten Rezipienten gleichfalls mit einem Minimum von Raumbedarf anpasst.
Mit der Vorrichtung ist ausserdem ein Becken verbunden. das als Behälter für ein Sandbad dient, in welchem das wie üblich bei dieser Methode zur Anwendung kommende Paraffin geschmolzen wird. Die in die Zwisehenleitungen eingeschalteten, auswechsel- baron Behälter zur Aufnahme der aus den kranken Zähnen entfernten Teile sind mit Einrichtungen versehen, welche ein Mitreissen dieser Teile in die nach dem Vakuumbehälter führende Saugleitung verhindern. Das früher übliche Rohrsvstem ist v < dem auf den Zahn aufzusetzenden Passstück geteilt.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar- gestellt. Fig. t zeigt in Ansicht, teilweise im Schnitt, eine Vorrichtung gemäss der Erfindung.
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7. eigen in Ansicht und Schnitt und Fig. 5 im Schnitt je eine abgeänderte Ausführungsform des in Fig. 2 dargestellten Gegenstandes. Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 1 und 7, und Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6.
An Stelle der gewöhnlich verwendeten Saugpumpe tritt ein Rezipient e. in dem ein Vakuum hergestellt werden kann. das in der Folge durch entsprechendes Öffnen des Behalterabschlusses
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durch eine Heizvorrichtung h mit Vorratsbehälter n. der ebenfalls die Form eines Zylinders von sehr geringer Höhe besitzt, um ihn unter Inanspruchnahme eines sehr geringen Raumes mit den vorgenannten Behältern e und f vereinigen zu können. Alle drei Behälter werden übereinander
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kommt und so die Isolierung des Druckbehälters für den Sauerstoff gegen die Wärme der Heizvorrichtung übernimmt. Der Behälter g, g0 wird durch einen Träger o'gehalten.
Mit der Einrichtung ist ein Behälter in verbunden, der an henkelartig geformten Stangen o übpr dem Reservoir n der Heizvorrichtung l h aufgehängt ist und durch eine zweite Heizvorrichtung j beheizt wird. Dieser Behälter t nimmt einen Paraffinbehälter i auf und dient im übrigen als Sterilisationsgefäss für die Spritze t', die zur Einspritzung des Paraffins dient.
Der Teil. welcher die Verbindung des kranken Zahnes mit der bis jetzt beschriebenen Einrichtung herstellt. besteht im wesentlichen aus einem Passstück a, an welchem bei der Ausführungsform gemäss Fig. I und 2
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bringung auf den Körper a mit Rohrstückchen bO desselben kombiniert (Fig. 3 und 4) oder sie umfassen mit ihren oberen Enden unmittelbar den Körper a.
Das früher übliche, mit dem Passstück a verbundene Einzelrohr ist in zwei Rohre c und d mit Hähnen cl und dl unterteilt. Das erste dieser Rohre ist mit dem Behälter e, das zweite mit den Behältern f und g, g0 verbunden. Der Vorteil der getrennten Leitungen c und d besteht darin, dass bei den Einspritzungen keine Gefahr mehr besteht, dass die vorher aus dem Zahn herausgenommenen kranken Zahnteilehen wieder zurückgeführt werden können. Der Hahn dl hat demnach mehrere Verbindungen im Hahngehäuse, von denen die eine so ausgebildet ist, dass sie die Spitze der Spritze i'aufnehmen kann.
In die von dem Rohr c nach dem Behälter e führende Leitung ist ein weitbauchiger Behälter tri mit Ansatzröhren m'eingeschaltet, der die aus dem kranken Zahn angesaugten Teilchen aufnimmt, wobei die Ansatzröhren ? ein Mitreissen dieser Teilchen in die nach dem Behälter e führende Leitung und dadurch eine Verschmutzung und Störung in der Wirkungsweise des
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führungsform.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Behandlung und Füllung kranker Zähne nach der Vakuummethode. dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der gebräuchlichen Saugpumpe ein Vakuumbehälter zum Absaugen der aus dem kranken Zahn zu entfernenden Teilehen dient.