DE668940C - Abfuellhahn fuer keimfreie Fluessigkeiten - Google Patents

Abfuellhahn fuer keimfreie Fluessigkeiten

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DE668940C
DE668940C DEP73868D DEP0073868D DE668940C DE 668940 C DE668940 C DE 668940C DE P73868 D DEP73868 D DE P73868D DE P0073868 D DEP0073868 D DE P0073868D DE 668940 C DE668940 C DE 668940C
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Germany
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filling
filling pipe
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aseptic
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Expired
Application number
DEP73868D
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MATHIAS PIEROTH FA
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MATHIAS PIEROTH FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
    • B67D3/047Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a rotational movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Abfüllhahn für keimfreie Flüssigkeiten Es ist bekannt, den Abfüllhahn für Wein, Bier, Obstsäfte oder andere Flüssigkeiten mit einem Kanal zu versehen, der jedesmal, wenn das Abfüllrohr vom Zufluß abgesperrt wird, eine Verbindung mit dem Abfüllrohr herstellt, die den Zutritt von Luft in das obere Ende des Abfüllrohres ermöglicht, damit der in dem Abfüllrohr noch befindliche Flüssigkeitsrest ausfließen kann.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß diese Einrichtung beim Abfüllen keimfreier Säfte Nachteile insofern mit sich bringt, als beim Ausfließen des Flüssigkeitsrestes aus dem Abfüllrohr mit der nachströmenden Luft Gärungskeime und andere Bazillen mit eingesaugt werden, wodurch die mühevoll herbeigeführte Keimfreiheit wieder zerstört wird. Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der im Hahnküken vorgesehene Verbindungskanal jedesmal nach dem Absperren Gase aus einem keimfreien Raume oben in das Abfüllrohr eintreten läßt, damit sich dieses entleeren kann, ohne das Eindringen von Keimen zu ermöglichen.
  • Bei gewissen bekannten Einrichtungen mit sehr verwickeltem Abfüllhahn stellt das Hahnküken eine Verbindung zwischen dem Abfüllrohr und einem wassergefüllten Behälter her, bevor Flüssigkeit in die Flasche eingefüllt wird. Diese Verbindung soll dazu dienen, ein vorher in die Flasche gespritztes gasförmiges Entkeimungsmittel entweichen zu lassen. Nach dem Füllen der Flasche wird überhaupt keine Verbindung mit dem Abfüllrohr hergestellt, so daß es also auch nicht entleert wird.
  • Bei anderen bekannten Einrichtungen wird das Abfüllrohr nach dem Füllen der Flasche durch einen Kanal im Hahnküken mit dem Inneren der Flasche in Verbindung gebracht, so daß sich das Abfüllrohr entleeren kann. Dabei handelt es sich indessen um Einrichtungen, die nicht keimfrei arbeiten und bei denen die Außenluft auch auf anderem Wege Zutritt zum Flascheninneren hat, so daß dieses in keiner Weise keimfrei ist. Bei anderen dieser bekannten Vorrichtungen gelangen die Rohrmündungen, durch welche die Luft nachströmt, keim Zurückziehen der gefüllten Flasche aus dem Flascheninneren heraus, so daß sie unter allen Umständen keimhaltige Luft aus der freien Atmosphäre ansaugen, ganz abgesehen davon, daß das Flascheninnere auch hier nicht keimfrei gemacht ist. Somit ist gegen das Eindringen von Keimen in das Abfüllrohr während seiner Entleerung bei bekannten Einrichtungen nirgends eine Vorkehrung getroffen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. i zeigt einen Abfüllhahn gemäß der Erfindung im Querschnitt; der Schnitt ist teils längs, C-.D@, teils längs, A-B, geführt. Fig. z ist ein Längsschnitt nach E-F.
  • In dem Körper i dreht sich das Hahnküken 2, Es ist mit einer Bohrung 5 versehen, die in der Stellung, welche in Fig. i dargestellt ist, die Zuflußöffnung 6 mit dem Abfüllrohr 3 verbindet, bei Verdrehung um etwa 9o° dagegen mit dem Abfüllrohr4. Die Enden der Abfüllrohre 3 und 4 sind mit je einer Haube g bzw. io verdeckt.
    In Fig. z ist das Küken 2 in derjeni
    Stellung gezeichnet, in der es das Abfüllro ..
    von der Flüssigkeit abschließt. In dieser Ste74 lung steht eine im Küken z ausgesparte Rinne 7 mit dem Abfüllrohr 4 in Verbindung. Diese Rinne führte bei den bekannten Hähnen bis über den Sitz im Körper r hinaus, wie bei 7' punktiert angedeutet .ist. Der aus dem Abfüllrohr 4 ausfließende Flüssigkeitsrest saugte dabei -Luft von außen an und mit ihr Unreinigkeiten und Keime aller Art. Bei dem Nbfüllhahn gemäß der Erfindung dagegen ist die Rinne 7 nicht bis zum Ende durchgeführt. Sie reicht nur bis über die Mündung eines Röhrchens 8, das bis in den Raum unterhalb der Haube io durchgeführt ist. In diesem Raum werden die keimfrei gemachten Gase aufgefangen, die aus der gerade gefüllten Flasche durch die einfließende Flüssigkeit verdrängt worden sind, beispielsweise also mit schwefligsäurehaltiger Luft. Diese keimfreie Luft wird in die Rinne 7 und das Abfüllrohr 4 nachgesaugt, und das Eindringen von Gärungskeimen und anderen störenden Bakterien ist damit verhindert.
  • Eine zweite Rinne 7 tritt mit dem Abfüllrohr 3 in Verbindung, sobald das Hahnküken 2 um go° verdreht ist. Im Ausführungsbeispiel sind zwei Abfüllrohre dargestellt. Der Abfüllhahn gemäß der Erfindung kann jedoch auch ein oder auch hehr als zwei Abfüllrohre besitzen.

Claims (3)

14 PATENTANSPRÜCHE: i. Abfüllhahn für keimfreie Flüssigkeiten mit einem im Hahnküken vorgesehenen Kanal, welcher jedesmal beim Absperren des Abfüllrohres vom Zufluß mit dem Abfüllrohr zwecks Entleerung des Flüssigkeitsrestes in Verbindung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (7) Gase aus einem keimfreien Raum (io) oben in das Abfüllrohr (4) eintreten läßt, damit der Flüssigkeitsrest aus dem Abfüllrohr (4) ausfließen kann, ohne das Eindringen neuer Keime zu ermöglichen.
2. Abfüllhahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (7) mit einem Raum in Verbindung gelangt, in dem sich die aus den gefüllten Flaschen verdrängten keimfreien Gase ansammeln.
3. Abfüllhahn nach Anspruch z, bei dem die Mündung jedes Abfüllrohres von einer Haube bedeckt ist, gekennzeichnet durch Rinnen (7) im Hahnküken (2), welche die von der Flüssigkeit abgesperrten Abfüllrohre (3, 4) mit Röhrchen (8) verbinden, welche keimfreies Gas aus dem Raume unter den Hauben (g, io) ansaugen.
DEP73868D 1936-09-22 1936-09-22 Abfuellhahn fuer keimfreie Fluessigkeiten Expired DE668940C (de)

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DE668940C true DE668940C (de) 1938-12-12

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19608111A1 (de) * 1996-03-02 1997-09-04 Miele & Cie Behälteranordnung mit einem Absperrsystem

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