DE401161C - Vorrichtung zur oertlichen Betaeubung - Google Patents

Vorrichtung zur oertlichen Betaeubung

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DE401161C
DE401161C DEL55921D DEL0055921D DE401161C DE 401161 C DE401161 C DE 401161C DE L55921 D DEL55921 D DE L55921D DE L0055921 D DEL0055921 D DE L0055921D DE 401161 C DE401161 C DE 401161C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/104Preparation of respiratory gases or vapours specially adapted for anaesthetics

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Description

  • Vorrichtung zur örtlichen Betäubung. Vorrichtungen zur örtlichen Betäubung, bei welchen die eingesogene Luft über das Anästhesierungsmittel geleitet wird, sind bekannt.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung solcher Art,welche insbesondere für Zahnoperationen zur Betäubung der in der Nase oder. den Ohren befindlichen Nervenzentren sich eignet. Gemäß der Erfindung sind Vorrats- und Verdunstungsraum für das Anästhesierungsmittel - sowie die Luftzuführung so in ein Ganzes zusammengefaßt, daß diese Vorrichtung infolge ihrer gedrängten Bau-. art und ihres geringen Gewichtes bequem an der Nase angelegt werden kann und dann selbsttätig wirkt, so daß z. B. Zahnoperationen ohne Beihilfe einer besonderen Hilfskraft vorgenommen werden können.
  • In der Zeichnung ist in Abb. z und 3 ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung im Längsschnitt und in teilweiser Vorderansicht und in Abb. i eine beispielsweise Anordnung desselben im Anwendungsfalle dargestellt.
  • Der Teil a des aus Glas hergestellten Behälters dient als Verdunstungsraum für das im Teil a1 befindliche Anästhesierungsmittel und ist zur Bildung einer großen Verdunstungsfläche mit Watte o. dgl. gefüllt. Der Vorratsraum ai ist mit dem Verdunstungsraum a durch einen Hals a2 verbunden (Abb. z), so daß auch bei; wagerechter Lage der Vorrichtung keine Flüssigkeit in den Verdunstungsraum a fließen kann. Die Unterteilung der Behälter a, ai kann auch durch eine eingelegte, mit Durchlaßöffnung versehene Scheidewand erfolgen. Das Füllen des Vorratsbehälters a1 erfolgt durch das verschließbare Steigrohr a2, welches die Luft direkt . durch oder über das Anästhesierungsmittel leitet. Zur Regelung Lies Luftdurchlasses ist das Steigrohr an der ;Eintrittsöffnung im Durchmesser z. B. durch auswechselbare P:fropfeno-ffnung h veränderbar.
  • Der Behälter a ist durch einen Gummio. dgl. Pfropfen b, verschlossen, in welchen das Regelungsorgan c eingesetzt ist. Von diesem zweigen die Leitungen d ab, die z. B. mit Nasenoliven e versehen sein können. Das als Hahn, Ventil o. dgl: ausgebildete Regelungsorgan ermöglicht, die Leitungen d mit dem Behälterinnern oder mit der Außenluft zu verbinden, was auf verschiedene Weise erreicht werden kann. Im vorliegenden Falle besitzt das Organ c eine Dreiv#egeh.ahnbohrang cl, deren mittlerer Kanal in das Behälterinnere - reicht (Abb. 3), und eine Winkelbohrung cg, 5deren .Kanäle von den Leitungen d schräg nach außen führen (s. Abb. z). Beide Bohrungssysteme cl, c2 sind um 9o° versetzt, so daB bei Drehung des Organes c mit Hilfe eines Griffes c3 durch die Leitungen d entweder Gas oder Luft gesaugt wird.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die ganze Vorrichtung wird an einem um den Kopf des Patienten spannbaren Ring f mit Hilfe einer Klemmschelle g der Höhe nach einstellbar angeordnet, wie aus Abb. r ersichtlich. Die Oliven e befinden sich in der Nase, und die Arbeit im Munde, z. B. beim Zahnziehen, ist in keiner Weise behindert. In der Hahnstellung von Abb. 3 saugt der Patient nur gasförmiges Anästhesierungsmittel an, welches durch Einziehen der Luft bei der Öffnung h gebildet und im Raum a infolge der großen Verdunstungsfläche der Watte restlos und trocken vergast. Je nach Größe der Öffnung h wird mehr oder weniger Luft angesaugt und dadurch das betäubende Gas geschwächt oder verstärkt.
  • Soll der Gasstrom aus irgendwelchem Grunde unterbrochen werden, so wird das' Regelorgan c durch eine kurze Drehbewegung umgestellt, und der Patient erhält durch die Kanäle e2 nur Frischluft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur örtlichen Betäubung, bei welcher die eingesogene Luft über das Anästhesierungsmittel geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Vorrats- und Verdunstungsraum für das Anästhesierungsmittel sowie aus der Luftzuführung bestehende Apparat als Ganzes an die Nase angelegt werden kann, so daß die durch die Nase eingeatmete Luft das Anästhesierungsmittel verdampft.
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