DE649449C - Medizinische Spritze - Google Patents

Medizinische Spritze

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DE649449C
DE649449C DESCH109170D DESC109170D DE649449C DE 649449 C DE649449 C DE 649449C DE SCH109170 D DESCH109170 D DE SCH109170D DE SC109170 D DESC109170 D DE SC109170D DE 649449 C DE649449 C DE 649449C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body

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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Medizinische Spritze Die Erfindung betrifft eine medizinische Spritze, welche insbesondere zur Behandlung der Gonorrhoe bei Männern dienen soll. Da die Behandlung derartiger Krankheiten erfordert, daß mehrmals am Tage Einspritzungen von Medikamenten vorgenommen werden, andererseits aber diese Einspritzungen auch während der Berufszeit unauffällig durchgeführt werden sollen, ist bereits angestrebt worden, den zur Spritzung erforderlichen Geräten eine möglichst gedrängte Bauart zu geben und ihre Handhabung zu vereinfachen. So sind bereits Spritzen bekannt, die in einem Gehäuse zusammen mit dem Vorratsbehälter angeordnet sind und bei denen zur wechselweisen Verbindung des Spritzenzylinders mit dem Auslaufstutzen bzw. dem Vorratsbehälter ein Mehrwegehahn in dem gemeinsamen Gehäuse der Spritze und des Vorratsbehälters vorgesehen ist.
  • Erfindungsgemäß ist bei derartigen Vorrichtungen dadurch eine besonders gedrängte Bauart und eine besonders einfache, unauffällige Handhabung der Vorrichtung ermöglicht worden, daß der winkelig abgebogene, seitlich' am Gehäuse befindliche Auslaufstutzen mit dem Hahnküken des Mehrwegehahnes fest verbunden ist, so daß sich das Hahnküken durch Schwenken des Auslaufstutzens in die Füll-, Entnahme- und Verschlußstellung bringen läßt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Abb. i zeigt die Spritze mit Vorratsbehälter im Schnitt (Hahn in Schließstellung), Abb. a ist eine Ansicht des Gerätes in Richtung des Pfeiles E (Abb. i) mit den drei verschiedenen Hahnstellungen, Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. i,-Abb. q. ist ein der Abb. i entsprechender Schnitt mit dem Hahn in Füllstellung, Abb. 5 ein der Abb. i entsprechender Schnitt mit dem Hahn in Spritzstellung, Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. i.
  • Das Gerät besteht aus dem Vorrats-Behälter a, in welchen das Medikament durch die vom Schraubdeckel b verschlossene Öffnung c eingefüllt wird. In dem gleichen Gehäuse mit dem Vorratsbehälter a ist der Spritzenzylinder d angeordnet, in dem der Kolben e mittels des Handgriffes f auf und abwärts bewegt werden kann. In geschlossener Stellung ist der Handgriff f von einer Kappe g abgedeckt. Unterhalb des Vorratsbehälters und des Spritzzylinders wird das. konische Halmküken h beispielsweise durch eine Feder i gehalten. Mit dem Küken h fest verbunden ist der Auslaufstutzen h, so daß sich das Hahnküken. durch Schwenken des Auslaufstutzens in die verschiedenen Stellungen bringen läßt.
  • Ist der Auslaufstutzen h gemäß Abb. i nach oben gerichtet, so findet keinerlei Verbindung statt. Es kann keine Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter austreten, gleichgültig in welcher Lage die Spritze in der Tasche getragen wird.
  • Wird der Auslaufstutzen gemäß Abb.:4: waagerecht gestellt, so ergibt sich durch die: Ausnehmung i des Hahnkükens eine VerbIü=: Jung zwischen dem Vorratsbehälter und dem'°-Spritzenzylinder. Die Spritze kann also durch Hochziehen des Kolbens mit dem Medikament gefüllt werden. In dieser Stellung wird ferner durch die Bohrung m des Hahnkükens und die Luftkanäle n, o der Vorratsbehälter a mit der Außenluft in Verbindung gesetzt, so daß beim Hochziehen des Spritzenkolbens die notwendige Luft in den Vorratsbebälter nachströmen kann.
  • Ist der Auslaufstutzen nach unten gerichtet (Abb. 5), so wird sowohl die Luftzufuhr zum Behälter a. als auch die Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter und dem Spritzenzylinder unterbrochen. Es tritt dafür die Bohrung p des Auslaufstutzens in Verbindung mit dem Spritzenzylinder. Durch Niederdrucken des Kolbens kann also die Einspritzung durchgeführt werden.
  • Oberhalb des Spritzmundstückes kann ein Stück Schwammgummi cf angeordnet sein, welches bei Aufrechtstellung des Spritzmundstückes die ihm etwa noch anhaftende Flüssigkeit aufsaugt. In geschlossener Stellung kann das Spritzmundstück durch eine Kappe r :-abgedeckt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Medizinische Spritze mitVorratsbehälter, bei welcher zur wechselweisen Verbindung des Spritzenzylinders mit dem Auslaufstutzen bzw. dem Vorratsbehälter in dem gemeinsamen Gehäuse der Spritze und des Vorratsbehälters ein Mehrwegehahn angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der winkelig abgebogene, seitlich am Gehäuse befindliche Auslaufstutzen mit dem Hahnküken des Mehrwegehahnes fest verbunden ist, so daß sich das Hahnküken durch Schwenken des Auslaufstutzeps in die Füll-, Entnahme- und Verschlußistellung bringen läßt.
  2. 2. Medizinische Spritze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse ein Zweigkanal vorgesehen ist, durch den sich der Vorratsbehälter mittels einer Querbohrung im Halmküken in dessen Füllstellung mit der Außenluft in Verbindung bringen läßt.
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