DE3000342C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M3/00—Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61D—VETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
- A61D7/00—Devices or methods for introducing solid, liquid, or gaseous remedies or other materials into or onto the bodies of animals
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Arzneiverabreichungs
pistole nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Arzneiverabreichungspistole ist aus der
US-PS 40 20 838 bekannt.
Aus der FR-PS 5 32 457 ist ein im wesentlichen U-förmiges
Mundstück im Zusammenhang mit einer Arzneiverabreichungs
spritze bekannt.
Die FR-PS 61 452 beschreibt eine Arzneiverabreichungspi
stole, bei der eine Hülse von dem Innern eines Zylinders
ausgeht. Zur Änderung des Volumens des Arbeitsraums kann
die Hülse mittels eines daran angreifenden Handgriffs
betätigt werden.
Bei Arzneiverabreichungspistolen ist es wünschenswert, daß
der Flüssigkeitseinlaß und der -auslaß der Pistole bei
Betätigung des Auslösers der Pistole stationär bleiben.
Dies wird für sich bereits in der US-PS 40 20 838 erzielt.
Ungeachtet dieser angestrebten Eigenschaft weisen viele
der bekannten erzeugten Pistolen einer Flüssigkeitsein
laß oder -auslaß auf, der sich zusammen mit dem Auslöser
bewegt. Diese Bewegung macht es schwierig, die Pistolen
während ihres Gebrauchs zu halten. Zusätzlich ist es
ein Nachteil einiger Pistolen, daß beide Hände der
Bedienungsperson zur Handhabung der Pistole während des
Gebrauchs benötigt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Arzneiver
abreichungspistole der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der nicht nur, wie bei der US-PS 40 20 838, der Flüssig
keitseinlaß und -auslaß der Pistole bei Betätigung des
Auslösers der Pistole stationär bleiben, sondern bei der
ein leichtes, einhändiges Halten im Zusammenhang mit
dem Einsatz weniger Bauteile gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Es ist ein bemerkenswerter Vorteil der Erfindung, daß die
Pistole nur mit einer Hand bedient werden kann, wodurch
die andere Hand der Bedienungsperson beispielsweise zum
Halten des die Arznei annehmenden Tieres befähigt wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Kolben und
die Hülse drehbar um die Leitung angeordnet sind, so daß
ein Drehen des Kopfes des Tieres während des Gebrauchs
der Pistole nicht zu einem Verdrehen des Handgriffs
führt.
Dies wird erzielt mit einer einfachen Lösung bei Verwen
dung optimal weniger Teile.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird in
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Figuren näher erläutert.
Diese Figur zeigt
eine Teilschnittseitenansicht einer Arzneiverabreichungspistole.
Die Arzneiverabreichungspistole 10 weist ein Mundstück bzw. einen
Ansatzschlauch 22 auf, der zum Eingriff mit dem Maul des Tieres
zur Aufnahme der Arzneimitteldosis eingerichtet ist, wobei das
Ende 23 des Mundstücks 22 in der Nähe des Halses des Tieres ange
ordnet ist. An dem Mundstück 22 ist eine zentrale Leitung 16 be
festigt, durch welche das Arzneimittel durchgeht und an welche
ein Zylinder 11 mit einer Endwand 24 und versehem mit einem Kolben
13 zur Bestimmung eines Arbeitsraumes 14 mit variablem Volumen
zur Aufnahme der Arznei befestigt ist.
Die Leitung 16 weist eine Öffnung 19 auf, durch welche die Arznei
in den Raum 14 ein- und austritt. Der Kolben 13 weist Ausnehmungen
21 zur Aufnahme von Dichtelementen zum Eingriff mit der Innenober
fläche 12 des Zylinders 11 auf. Der Kolben 13 weist auch einen
"O"-Ring 17 auf, der verschiebbar mit der äußeren Oberfläche der
Leitung 16 in Eingriff steht. Befestigt am Kolben 13 erstreckt
sich eine Hülse 15, die einen Handgriff 25 zum Ergreifen durch
einen Benutzer der Pistole 10 aufweist. Die Hülse 15 und der Kolben
13 sind in Längsrichtung der Leitung 16 zur Änderung des Volumens
des Raumes 14 verschiebbar, da der Zylinder 11 und seine Endwand 24
relativ zur Leitung 16 befestgt sind. Die Endwand 24 weist ein
glattes Muffenrohrende 20 auf, das mit der Öffnung 19 über einen
Durchgang 29 in einem Stopfen 26 in Verbindung steht. Der Stopfen 26
befestigt auch ein Ende der Leitung 16 an der Wand 24. Der
Zylinder 11 wird auch durch die Wand 27, die verschiebbar mit
der äußeren Oberfläche der Hülse 15 in Eingriff steht, in
Position gehalten.
Die Hülse 15 und der Zylinder 11 sind mittels einer Feder 28
voneinander weg vorgespannt, während auch ein nicht gezeigter
Auslöser auf dem Handgriff 25 vorgesehen ist, der eine relative
Bewegung zwischen dem Zylinder 11 und der Hülse 15 verhindert,
bis daß der Auslöser betätigt wird.
Beim Gebrauch wird das Mundstück 22 im Maul des Tieres durch eine
Bedienperson angeordnet, die den Handgriff 25 hält und damit zu
rückzieht, um das Mundstück 22 in Position zu halten. Bei der Be
tätigung des Auslösers am Handgriff 25, der eine relative Bewe
gung zwischen dem Zylinder 11 und der Hülse 15 ermöglicht, braucht
der Benutzer nur weiteren Druck auf den Handgriff 25 auszuüben,
um eine relative Bewegung zwischen der Hülse 15, und somit dem
Kolben 13, und der Leitung 16 zur Verminderung des Volumens des
Arbeitsraumes 14 zu bewirken. Eine solche Bewegung drückt die
Feder 28 zusammen. Bei Abnahme des Volumens des Arbeitsraumes 14
wird die darin befindliche Arznei durch die Öffnung 19 zum Austritt durch
das Ende 23 des Mundstücks 22 gedrückt. Wenn der Druck vom Handgriff
25 weggenommen wird, wird der Kolben 13 mittels der Feder 28 auf
die Stellung vorgespannt, die ein maximales Volumen des Raumes 14
definiert, wodurch das Volumen des Arbeitsraumes 14 zum Herein
ziehen von Arznei durch die Öffnung 19 erhöht wird.
Die Arznei wird zu einer Bewegung in einer Richtung von rechts nach
links durch die Arzneiverabreichungspistole 10 mittels eines Einweg
ventiles, das im Eingangsbereich, das heißt, im Anschlußstutzen 20
oder Stopfen 26 angeordnet ist, gezwungen, und ein weiteres Einweg
ventil ist in der Kupplung 18, die die Leitung 16 mit dem Mundstück
22 verbindet, angeordnet. Der Anschlußstutzen 20 ist zur Befestigung
an einen Flüssigkeitsvorratsbehälter mittels einer flexiblen Lei
tung eingerichtet.
Claims (5)
1. Arzneiverabreichungspistole zur Zufuhr einer Dosis Arz
nei aus einem Arzneivorrat in das Maul eines Tieres, mit
einem Mundstück (22) mit einem freien Endteil (23) zum
Eingriff in das Maul des Tieres, einer Leitung (16), die
am anderen Endteil des Mundstücks befestigt ist, einem
Hohlzylinder (11), der sich koaxial und in gleicher Rich
tung mit dieser Leitung erstreckt, wobei der Hohlzylinder an
dem Ende, das näher am Mundstück angeordnet ist, offen
ist, einem Kolben (13), der verschiebbar in den Hohlzylinder
(11) zur Bildung eines Arbeitsraumes (14) mit veränderli
chem Volumen innerhalb des Hohlzylinders eingreift, einer
Hülse (15), die an dem Kolben befestigt ist, und mit
einer die Bewegung der Arznei durch die Pistole beschrän
kenden Ventileinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß das Mundstück (22) im wesentlichen U-förmig ausge bildet ist,
- - daß die Leitung (16) sich in der Hauptrichtung der Er streckung des freien Endes des Mundstücks (22) er streckt,
- - daß der Hohlzylinder (11) am anderen Ende geschlossen und an der Leitung (16) befestigt ist,
- - daß der Kolben (13) verschiebbar auf der Leitung (16) angebracht ist,
- - daß die Hülse (15) sich von innerhalb des Zylinders er streckt und von dem Benutzer der Pistole zur Änderung des Volumens des Arbeitsraumes (14) durch Bewegen des Kolbens ergriffen werden kann, wobei die Leitung zur festen Verbindung mit dem Arzneivorrat eingerichtet ist und eine Öffnung (19) zur Verbindung zwischen dem Inneren der Leitung und dem Arbeitsraum aufweist.
2. Arzneiverabreichungspistole nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (15) und
der Kolben (13) drehbar um die Längsachse der Lei
tung (16) sind.
3. Arzneiverabreichungspistole nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Hülse (15) und der Hohlzylinder (11) durch eine
Feder (28) getrennt gegeneinander vorgespannt sind.
4. Arzneiverabreichungspistole nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß von der Hülse (15) ein Handgriff (25) ausgeht.
5. Arzneiverabreichungspistole nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch eine Verriegelungs
einrichtung zur selektiven Verhinderung der Betäti
gung der Pistole zum Ausstoßen von Arnzei, wobei die
Verriegelungseinrichtung einen Auslöser aufweist,
der auf dem Handgriff (25) zur Freigabe der Verrie
gelungseinrichtung zum Ausstoß von Arnzei befestigt
ist.
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