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Ma80hlne zum Füllen von Patronengurten.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Füllen von Patronengurten für selbsttätige Handfeuerwaffen und Maschinengewehre.
Die bekannten Maschinen dieser Art sind nur zum Füllen solcher Gurte brauchbar, bei denen die einzelnen Taschen durch aufgenietete Spangen oder dgl. voneinander getrennt sind, in deren Ösen Stifte der Maschine zwecks Haltens und Verschiebens des Gurtes eingreifen.
Die Erfindung bezweckt nun, eine Maschine zu schaffen, die auch zum Fiillen solcher Gurte geeignet ist, die aus zwei in regelmässigen Abständen verwebten oder vernähten Gewebebändern bestehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführuugaform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Maschine in Draufsicht, Fig. 2 in senkrechtem Längsschnitt nach 2-2 der Fig. 1, wobei aber die Gurthaltehebel nicht geschnitten sind, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht von rechts. Fig. 4 bis 6
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gelagert. auf der vier Leitwalzen 3. 4, 5, 6 befestigt sind, die mittels Aussparungen oder Nuten auf ihrem Unifange die über ihnen angeordneten Schieber und Hebel steuern.
Es bewirkt die Walze 2 das parallel zur Wellenachse erfolgende Hin- und Herbewegen des Schiebers 7 und die
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die Walze 4 bewirkt das Drehen des an dem Schieber 7 angelenkten, in einen Rachen 40 auslaufenden Hebels 1. 3 um seinen Drehzapfen 14 mittels des an einem zweiten Arme $15 dieses Hebels sitzenden Zapfens 16, der in eine Nut 17 der Walze.
J eingreift. Auf den Umfang der Walze 5 wird der mit einer Rolle 21 versehene Arm 18 des am Schieber 8 angelenkten zweiten Haltehebels 19 durch eine Feder 20 ständig aufgedrückt ; die Walze 5 ist am Umfange mit einer Aussparung vergehen, so dass, wenn die Rolle 21 auf der ausgesparten Stelle aufliegt. der Haltehehel 79 durch die Feder 20 um seinen Drehzapfen 22 nach oben ausgeschweungen wird.
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Die Haltehebel und Schieber wirken derart ausammen. dass der Schieber 8 und der Haltehebel 19 einerseits und der Schie ber 25 und der Haltehebel 13 andererseits das Gurtband zeitweise
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Aufweiten der Gurttaschen dienende Nadel 33 und den Patronenschieber senkrecht zur Wellenachse hin und her. Der Patronenschieber entnimmt aus dem Behälter-J die jeweilig unterste Patrone und führt sie in die geöffnete Tasche ein.
Die Nadel. 3. S ist in einem Schieber J6 befestigt (Fig. 8), der auf dem Schieber 32 parallel
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Nadel versehen.
Der Patronenschieber 34 (Fig. 9) ist auf dem Schieber 32 parallel zur \\'ellena l) se begrenzt verschiebbar gelagert und wird durch eine Feder 39 (Fig. 9) ständig nach aussen gedrückt. Er steht ferner unter dem Ellltlusse eines-nicht dargestellten-Leithebels, der ihn zeitweise in der rechten Endstellung festhält.
Die Maschine arbeitet folgendermassen :
In die erste Tasche des zu füllenden Patronengurtes 41 wird zunächst mit der Hand eine Patrone eingeschoben. Die Maschine wird dann durch Drehung der Kurbel 9a in die Stellung (t (Fig. 11) gebracht, die im Gust befindliche patrone links neben den Rachen 40 des hebels 13
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gleichzeitig der Schieber 25 wieder hochgeht (Stellung f). Der Gurt ist also jetzt an zwei Stellen zwischen den Greifern festgeklemmt, nämlich an einer Trennwand zwischen dem Hebel 13 und dem Schieber 25 und an der benachbarten Trennwand zwischen dem Schieber und dem Hebel. M, und der Rachen 40 des Hebels 13 fasst von oben über die erste Patrone.
Bei der Weiterdrehung der Kurbel vollendet der Schieber 8 mit dem Hebel 19 die Bewegung nach rechts und gleichzeitig dringt die Nadel 33 in die zwischen den beiden von den Greifern festgehaltenen Trennwänden liegende Gurttasche ein und öffnet diese (Stellung y). Ist die Nadel vollständig eingedrungen, dann hat auch der die Nadel vorschiebende Schieber 32 seine Endstellung erreicht, in der der Patronenschieber 34, der bis dahin von seinem Leithebei zurückgehalten wurde, vorspringt, so
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zugehörigen Schieber stehen (Stellung h), halten also den Gurt dicht neben der zu füllenden Tasche zwischen sich fest (Fig. 4).
Nachdem der Schieber 32 seine Endstellung erreicht hat und damit die Patrone in die Tasche eingeführt ist, wird der Patronenschieber 34 durch seinen Leit- hebel nach recht1 ! aus der partronenbahn heraus gedrückt. Der Hebel 19 wird jetzt wieder angehoben (Stellung i), geht mit seinem Schieber 8 in die linke Endstellung (Stellung k) und senkt sich wieder, wobei er den Gurt auf dem Schieber 8 festklemmt (Stellung b). Hierauf beginnt die Arbeit von neuem. Die Stellungen a und k sind dieselben, m ; " dem Unterschiede, dass bei a ein neuer Gurt in die Maschine eingeführt werden ist.
Der Patronengurt wird also während des Einführens der Nadel und der Patrone sicher
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und es können die Führungsnuten und Aussparungen durch Befestigung entsprechend geformter Ringe auf dem Umfange der Walzen gebildet werden.
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