AT130345B - Verfahren zur Umänderung von Patronengurten und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Umänderung von Patronengurten und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens.

Info

Publication number
AT130345B
AT130345B AT130345DA AT130345B AT 130345 B AT130345 B AT 130345B AT 130345D A AT130345D A AT 130345DA AT 130345 B AT130345 B AT 130345B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
belts
procedure
cartridges
slats
original
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Von Frommer
Original Assignee
Rudolf Von Frommer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Von Frommer filed Critical Rudolf Von Frommer
Application granted granted Critical
Publication of AT130345B publication Critical patent/AT130345B/de

Links

Landscapes

  • Prostheses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Umänderung von Patronengurten und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens. 



   Die Erfindung betrifft die   Umänderung   von Patronengurten, insbesondere in dem Sinne, dass
Gurten, welche für gewisse Patronen bestimmt waren, zur Benutzung mit andern Patronen geeignet gemacht werden. Die Patronengurten werden nämlich aus zwei entsprechend breiten Textilbändern hergestellt, welche in bestimmten Abständen durch Metallbänder miteinander verbunden werden derart, dass die durch diese Verbindung entstandenen Schlaufen die Hülsen der Patronen aufnehmen. Das
Zuführen der Patronen in den Laderaum aus diesen Bändern erfolgt derart, dass ein geeignetes Element der Feuerwaffe die Patronen aus dem Gurt einzeln herauszieht und in entsprechender Weise vor das
Zuführelement der Waffe bringt.

   Mit Rücksicht auf die ausserordentliche Genauigkeit der neuzeitlichen
Waffen müssen auch die Gurten mit der grössten Genauigkeit sich den Patronen der betreffenden Waffe anpassen, auch schon aus dem Grunde, weil die selbsttätigen Feuerwaffen, welche mittels der in Rede stehenden Gurten mit Munition beschickt werden, mit ausserordentlicher Geschwindigkeit arbeiten.
Es ist daher vom Standpunkt der zuverlässigen Arbeit ausserordentlich wichtig, dass die in den Gurten befindlichen Patronen die zwecks sicherer Zuführung erforderliche Lage in den Gurten beibehalten, da sonst Zuführungsschwierigkeiten entstehen, welche die Arbeit des Selbstladers beeinträchtigen würde. 



   Zweck der Erfindung ist, solche Gurten in dem Sinne umzugestalten, dass sie auch für Patronen geeignet werden, die andere Abmessungen haben als die ursprünglichen Patronen, für welche die Gurten erzeugt wurden. Veranlassung zur Erfindung gab der Umstand, dass die neuzeitliche Waffentechnik
Patronen erheischt, welche eine grössere Leistungsfähigkeit besitzen als die bisherigen, deren Abmessungen von den neuzeitlichen Patronen abweichend sind. Es müssten daher für diese geänderten Patronen die in grosser Anzahl vorrätigen und recht kostspieligen Gurten umgetauscht werden, was mit grossen
Kosten verbunden ist, die durch die Erfindung erspart werden können.

   Das der gegenwärtigen Erfindung zugrunde liegende Verfahren betrifft im Wesen die Umgestaltung der bisherigen Patronengurten für
Patronen, deren Hülsen einen kleineren Durchmesser besitzen als die Hülsen jener Patronen, für welche die Gurten ursprünglich angefertigt wurden. Es handelt sich demzufolge grundsätzlich darum, die Schlaufen für die Patronen zu verengen, was auf verschiedene Art zu erreichen ist, z. B. durch Zusammen- heften der Gurten neben den Metallamellen, durch Anbringen von Nähten an diesen Stellen oder aber durch die Vereinigung der beiden Gurten durch andere geeignete Mittel derart, dass die zur Aufnahme der Patronen dienenden Schlaufen entsprechend verkleinert werden.

   Eine andere Art der Verengung der Schlaufen besteht darin, dass auf die vorhandenen Metallamellen breitere Metallamellen angebracht werden, welche die Gurtenbänder neben den ursprünglichen Lamellen enger zusammenschliessen, so dass hiedurch gleichfalls eine Verengung der Schlaufen entsteht. Hiebei werden die ursprünglichen
Lamellen beibehalten, wodurch die Umänderung leichter   durchgeführt   werden kann. Durch die Er- findung wird daher erreicht, dass, anstatt-wie dies bisher erforderlich war-bei Verwendung von
Patronen, deren Hülsen z. B. geringeren Durchmessers sind als die bisherigen, neue Patronengurten einzuschaffen, die ursprünglichen Gurten im Sinne der Erfindung für die neuen Patronen brauchbar gemacht werden können. Es wird dies dadurch erreicht, dass die Schlaufen für die Patronen verengt werden. 



   Die Erfindung bezweckt nicht allein eine vollendete technische Lösung der Aufgabe, sondern legt auch ein besonderes Gewicht darauf, dass diese Lösung mit den denkbar einfachsten Mitteln und auf das
Wirtschaftlichste durchgeführt werden kann auch in dem Sinne, dass die Organe der Heeresverwaltung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die erforderliche   Umgestaltung   im Notfalls auch im eigenen Wirkungskreise durchzuführen in der Lage sind, wenn ihnen die nötigen Elemente zur Verfügung gestellt werden. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, bemerkend, dass die Umgestaltung durch Heften oder Nähen nicht dargestellt ist, sondern bloss die Verengung der Schlaufen durch Metallamellen. Fig. 1 ist eine Ansicht des umzugestaltenden Patronengurtes mit einer in ihm befindlichen Patrone alten Musters. Fig. 2 ist ein Längsschnitt dieses Gurtes. Fig. 3 stellt einen im Sinne der Erfindung umgestalteten Patronengurt dar, mit Umänderungselementen verschiedener Art. 



  Fig. 4,5, 6 und 7 zeigen verschiedene Umänderungselemente. Fig. 8 ist ein Längsschnitt des im zusammengebogenen Zustand befindlichen Umänderungselementes laut Fig. 4. Fig. 9 ist ein Querschnitt durch dieses Element. Fig. 10 ist ein Querschnitt eines Elementpaares nach Fig. 7. Fig. 11 ist die Ansicht eines Gurtenteiles, welcher mit den Elementen laut Fig. 7 umgestaltet wurde. Fig. 12 ist ein Querschnitt nach der Richtung   III   in Fig. 11. 



   Die Zeichnung zeigt eine Darstellung der Umgestaltung der Patronengurten durch Metallamellen, welche etwas breiter sind als die an den Gurten ursprünglich angebrachten Metallamellen. Die Befestigung der breiteren Metallamellen kann vorteilhaft so erfolgen, dass in die Ösen a Nieten   b eingeführt   werden und die breiteren Lamellen durch diese Nieten befestigt werden. Die breiteren Lamellen können die Gurten entweder bügelförmig umfassen wie die Lamellen c, welche durch eine, zwei oder drei Nieten   b.   auf die ursprünglichen Lamellen befestigt werden oder aber gelangt auf jede der beiden Seiten des Gurtes eine besondere Lamelle d, welche mit einer oder mit zwei Nieten auf die ursprüngliche Lamelle befestigt wird.

   Die letztere Art ist in dem Falle empfehlenswert, wenn das Breitenmass der Gurten im Hinblick auf den im Maschinengewehr zur Verfügung stehenden Raum derart begrenzt ist, dass durch Anbringen   bügelförmiger   Verengungslamellen das zulässige Breitenmass der Gurten überschritten würde, so dass diese in den entsprechenden Schlund des Maschinengewehres nicht eingeführt werden könnten. Die beschriebene und dargestellte Ausführungsart der Umänderung kann auch durch die zugehörigen Organe des Heeres (Waffenmeister) im eigenen Wirkungskreise leicht   durchgeführt   werden, insbesondere wenn sie die erforderlichen Metallamellen und Nieten von der Zentrale erhalten. Da die Umänderungslamellen genau nach den Ösenlöchern der ursprünglichen Lamellen zu befestigen sind, ist die Umgestaltungsarbeit leicht und zuverlässig durchführbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Umgestaltung von Patronengurten, um diese zur Aufnahme von Patronen mit geringerem   Hülsendurchmesser   geeignet zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass unter Beibehaltung der die beiden Gurtenbänder vereinigenden Elemente die beiden Bänder neben diesen   ursprünglichen   Vereinigungselementen durch neue Vereinigungselemente aneinanderbefestigt bzw. zusammengehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gurtenbänder neben den ursprünglichen Vereinigungselementen zusammengenäht werden.
    3. Ausführungsart des Verfahrens laut Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die ursprunglichen Lamellen breitere Lamellen befestigt werden.
    4. Ausführungsart des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die breiteren Lamellen mittels durch die Ösenlöcher der ursprünglichen Lamellen hindurchgeführten Nieten befestigt werden.
    5. Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, gekennzeichnet durch gelochte, um das erforderliche Mass breitere Lamellen als die auf dem Gurt befindlichen Lamellen.
AT130345D 1930-09-03 1931-08-17 Verfahren zur Umänderung von Patronengurten und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens. AT130345B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU130345X 1930-09-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT130345B true AT130345B (de) 1932-11-10

Family

ID=10977396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT130345D AT130345B (de) 1930-09-03 1931-08-17 Verfahren zur Umänderung von Patronengurten und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT130345B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT130345B (de) Verfahren zur Umänderung von Patronengurten und Mittel zur Durchführung dieses Verfahrens.
AT132800B (de) Patronenmagazin mit Patronenzuführvorrichtung für Repetierwaffen.
DE671226C (de) Metallpatronengurt
DE2265096C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Bändern, insbesondere Gardinenbändern, auf einer mindestens pro Gang drei Schußeintragungsorgane aufweisenden Nadelwebmaschine
DE2753638B2 (de) Vorrichtung zum Abteilen einer Webkette mit Fadenkreuzen
DE3035704A1 (de) Vorrichtung zur verstellung des farbwechselschlittens an mehrkopfstickmaschinen
DE2347663C3 (de) Befestigungsvorrichtung mit einem Halter für eine automatische Waffe mit offenem Verschluß
DE60319762T2 (de) Reitsattel
DE614575C (de) Metalltintenloescher fuer buchfoermig geheftete Loeschblocks
DE708251C (de) Zufuehrer fuer Maschinengewehre
AT229814B (de) Trommelmagazin an einem Webstuhl
CH657644A5 (de) Greiferprojektil fuer webmaschinen.
DE313182C (de)
DE2200689A1 (de) Hosenschlitz
DE616355C (de) Greiferwebschuetzen
DE689895C (de) en Spindel
DE675089C (de) Einrichtung zur gleichmaessigen Zufuhr von Verbrennungsluft zu mehreren Kammern einer Feuerungsanlage, insbesondere bei Unterwindfeuerungsanlagen
AT224369B (de) Sicherungselement
DE403999C (de) Zweiteiliger Matrizenstab
DE679603C (de) Krawatte
AT58137B (de) Maschine zum Füllen von Patronengurten.
AT47258B (de) Magazin für Schußwaffen.
DE584189C (de) Auswerfer zum Ausstossen langer Bolzen aus der Matrize von Bolzenstauchmaschinen
DE592049C (de) Vorrichtung zum Festhalten von Spulenhuelsen aus Pappe o. dgl. auf Webschuetzenspindeln
DE534847C (de) Kleiderhaken