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Spaten mit Schere.
Die Erfindung betrifft ein Schanzzeug für beliebige, x. H. sporttiche oder militärische Zwecke. Es bestehen schon viele derartige Vorrichtungen, welche stets den unumgänglich notwendigen Spaten, eine Säge und ein Beil oder eine Drahtschere aufweisen. Die letzte ist wegen der im modernen Kriegswesen sehr gesteigerten Verwendung von Stacheldraht zu Verhauen und Sperrungen besonders wichtig, jedoch schwer anzubringen. Meist hilft man sich, indem man den Spatenstiel als lIauptgriff benutzt und nun den zweiten Scherenarm irgendwie am Spaten anienkt ; dabei wird der zweite Scherengriff schwächlich oder schwer und stets störend.
Das Wesen vorliegender Erfindung besteht nun darin, dass der sonst als ein Hebel wirkende Spatenstiel zur Benutzung der Schere durch Knickung in seiner Mitte in zwei Hebel zerlegt wird, die nun die beiden Griffe ( ! übrigen nach bekannter Art im
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mittelbar gebrauchsfertig ist.
Der Vorteil liegt in der Unmöglichkeit, einen Teil, wie dies bei Aufsteckwerl (zeugen recht häufig vorkommt, zu verlieren, da alles ein zusammenhängendes Stück bildet. Ferner ist die für die Umwandlung verbrauchte Zeit die denkbar kürzeste, da nur die eine möglichst steilgängige Griffverschraubung um wenige Drehungen oder auch ein entsprechender Bajonettverschluss um den Bruchteil einer Drehung zu bewegen ist.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ansicht des Spatens mit ausgezogenem Griff, Fig. 2 eine Hochkantansicht dazu (zusammengeschoben0, Fig. 3 einen Längsschnitt und Fig. 4 einen Querschnitt durch die Schiebehülse dar.
Es sind a und b die Griffteile, welche durch eine Verschraubung c oder eine andere entsprechende Verbindung vereinigt werden liönnen. Der Fussteil b trägt zwischen den Laschen d eingenietet das im Gesenk geschmiedete Rahmenblatt e, dessen eine Kante f im Beispiel als Säge ausgebildet ist. Von den beiden Scherenaremen g und h ist der eine, g, in seinem Griff b mittels einer Hülse i befestigt, während der andere Arm h in seinem Griff a mittels einer Hülse k schiebbar läuft, so dass er nach Lösen der Verbindung c bis zum Anschlag Z vorgezogen werden kann, worauf er durch einen Federriegel m (Fig. 1) festgehalten wird. Ein Anschlagstift M verhindert die Beschädigung des Rohres durch zu writes offenen der Schere.
Der Griff a ist am Ende durch einen Holzknopf o verschlossen, welcher abnehmbar einzurichten ist, falls der Griff noch in bekannter Weise zur Aufbewahrung von Schnur oder dgl. dienen soll.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spaten, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Schere im hohlen Griff, der durch Auseinanderzlehen in zwei Hebel zerlegt wird, welche die Scherenarme bilden.
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