AT164190B - Koffer od. dgl. - Google Patents

Koffer od. dgl.

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AT164190B
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AT
Austria
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handle
case
suitcase
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holding
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Inventor
Karl Hametner
Original Assignee
Karl Hametner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Koffer od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft einen Koffer od. dgl. mit abnehmbarem Handgriff, der im wesentlichen durch mit den Enden des Griffes verbundene
Zungen gekennzeichnet ist, welche in quer zur
Angriffsrichtung der Kraft verlaufende Führungen von am Koffer angeordneten Halteorganen ein- schiebbar und in diesen fixierbar sind. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass die zur
Fixierung des abnehmbaren Handgriffes in der
Gebrauchslage dienenden Sperrorgane von den oft beträchtlichen Lastkräften entlastet werden. 



   Es sind schon abnehmbare Koffergriffe bekannt geworden, bei welchen die Verbindungsglieder des Handgriffes jedoch immer parallel zur Kraftrichtung in die Halteorgane eingesetzt werden. Die Übertragung der auftretenden Kräfte musste bei dieser Anordnung ausschliesslich durch die
Sperrglieder erfolgen, die infolgedessen überbeansprucht und verbogen oder in kurzer Zeit stark abgenutzt wurden. 



   Gemäss der Erfindung sind am Koffer mehrere Paare von Halteorganen für den Griff befestigt, an welchen ein oder mehrere Handgriffe wahlweise festlegbar sind. Die Anordnung ist so getroffen, dass neben den Halteorganen für die Anbringung des Handgriffes in der Koffermitte zusätzliche Halteorgane für die Anbringung von Handgriffen in der Nähe der Kofferenden vorgesehen sind. Die erfindungsgemässe Ausbildung ermöglicht den Transport des Koffers durch eine Person bei Anordnung des Griffes in der Mittellage und den Transport durch zwei Personen bei Anbringung von zwei gegen die Kofferenden zu versetzten Griffen. Die Möglichkeit, den Koffer in einfacher Weise so zu zweit zu tragen, dass eine Person die andere nicht behindert, stellt einen wesentlichen Vorteil der Erfindung dar. Bisher musste man für das Tragen zu zweit stets Hilfsmittel, wie z.

   B. einen durch den Griff durchgesteckten Stock, verwenden. Wenn aber zwei Personen am selben Griff angreifen, so bedeutet dies eine gegenseitige Behinderung, die das Tragen eher erschwert als erleichtert. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Fig. 1 zeigt einen Koffer mit den in erfindungsgemässer Weise ausgebildeten Halteorganen für den Griff in axonometrischer Darstellung, Fig. 2 zeigt ein Halteorgan samt dem zugehörigen Griff- ende in grösserem Massstab und Fig. 3 ist ein
Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2. 



   Der Koffer 1 ist mit Griff-Halteorganen 2, 3, 4 und 5 versehen, die sämtlich gleich ausgebildet sein können. An diesen Organen können wahlweise
Griffe befestigt werden. Nach Fig. 1 der Zeichnung ist ein Griff 6 unter Vermittlung der beiden Halte- organe 3 und 4 wie üblich in der Koffermitte befestigt. Dieser Griff kann aus den Halte- organen 3, 4 gelöst werden und in die Halte- organe 2 und 3 eingesetzt werden, während ein zweiter ebensolcher Griff an den Halteorganen 4 und 5 festgelegt werden kann. Bei dieser Anordnung der Handgriffe kann der Koffer bequem von zwei Personen getragen werden. 



   Die Halteorgane 2, 3, 4 und 5 weisen Laschen 7 (Fig. 2 und 3) auf, in welche die am Koffergriff 6 befestigten Zungen   8,   die aus Metall od. dgl. bestehen können, eingesteckt werden. In dem gehäuseartigen Befestigungsteil der Halteorgane ist bei 9 eine Blattfeder 10 angenietet, welche einen in die Lasche 7 eingreifenden Bolzen 11 trägt. Durch einen Drücker 12 kann die Feder 10 abwärts gedrückt und der in der fixierten Stellung in ein Loch der Zunge 8 eingreifende Bolzen 11 gelöst werden. Dadurch wird die Zunge 8 freigegeben, so dass der Griff abgenommen und an einem beliebigen anderen Halteorgan festgelegt werden kann. 



   Um die Lasche 7 vom vertikalen Zug des Griffes 6 zu entlasten, kann zwischen Halteorgan und Koffer eine Blechplatte 13 angeordnet sein, welche bei 14 im Winkel aufgebogen ist und einen Schlitz für den Durchtritt der Zunge 8 aufweist. 



  In diesem Falle wird der Vertikalzug des Griffes 6 durch die Platte   13, 14   aufgenommen und auf den Koffer übertragen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Koffer od. dgl. mit abnehmbarem Handgriff, gekennzeichnet durch mit den Enden des Griffes (6) verbundene Zungen (8), welche in quer zur Angriffsrichtung der Kraft verlaufende Führungen (7) von am Koffer angeordneten Halteorganen (3, 4) einschiebbar und in diesen fixierbar sind. <Desc/Clms Page number 2> 2. Koffer od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere am Koffer befestigte EMI2.1 wahlweise festlegbar sind.
    3. Koffer od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch EMI2.2 der Kofferenden vorgesehen sind.
    4. Koffer od. dgl. nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Halteorgane (2, 3, 4, 5) in der Ausladung des Koffergriffes (6) entsprechenden Abständen angeordnet sind.
    5. Koffer od. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane (2, 3, 4, 5) mit unter Federwirkung stehenden Zapfen (11) versehen sind, welche in Aus- EMI2.3 von einem Drücker (12) gebildeten Auslöser ausser Eingriff gebracht werden können.
    6. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass neben jedem Halteorgan (2, 3, 4, 5) eine Platte (13) mit einer aufragenden Lasche (14) angebracht ist, welche die Zunge (8) des Handgriffes (6) umfasst und das Halteorgan (2, 3, 4, 5) vom Zug des Griffes (6) entlastet.
AT164190D 1947-01-29 1947-01-29 Koffer od. dgl. AT164190B (de)

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