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Phonograph.
Der Phonograph kann bekanntlich zum leichteren Erlernen von Sprachen, insbesondere fremder Sprachen, bei welchen die richtige Aussprache wichtig und oft schwierig ist, verwendet werden, desgleichen auch beim Musik- und Gesangsstudium. Der Vorteil besteht darin, dass mit
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von Wiederholungen irgend welcher Stelle ermöglichen.
Da die Töne in regelmässigen Spiralen auf der Sprechwalze eingedrückt sind, ist es möglich, die Sprechdose des Phonographen um ein beliebiges Stück zurückzuverstellen, so dass die Töne von der Sprechdose so oft wiedergegeben werden, als diese zurückverstellt wird, um von neuem die den zu wiederholenden Tönen entsprechenden Rillen zu durchlaufen.
Auf Phonographen dieser Art bezieht sich die Erfindung, die eine Vereinfachung der Ein-
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phonographen, und zwar stellt Fig. I den der Erfindung gemäss verbesserten Phonographen in Endansicht und Fig. 2 einen Teil desselben in Draufsicht dar. Fig. 3 zeigt einen Teil des Phonographen in Vorderansicht. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine Einzelheit in grösserem Massstabe. Fig. 7 stellt in kleinerem Massstabe den die Sprechwalze tragenden Zylinder dar, der mit einem Merkzeichen für die Stellung der Sprechwa ! zc versehen ist. Fig. 9 zeigt in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform.
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Bewegung, auf welchen die aus Wachs hergestellte Sprechwalze B aufgeschoben ist.
Die Bewegung des Zylinders A wird mittels der eingeschalteten Zahnräder a, b, c, d auf eine horizontale Schraubenspindel C übertragen. Das Rad c sitzt lose drehbar auf einer verschiebbaren Welle e und kann entweder in das Zahnrad b oder ein auf der Welle des Zylinders A angebrachtes Zahnrad a1 ein-
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Der vordere Teil des Trägers F für die Sprechdose ruht mittels eines drehbaren Stiftes f auf einer Querstange G, die behufs Abhebena der Sprechdose P von der Walze mittels Winkelhebel g, yl (Fig. 3) gehoben werden kann. Mittels Bolzen, die in Schlitze der Winkelhebel < /, l eingreifen, sind die letzteren mit einer verstellbaren Stange H verbunden.
Wenn die Sprechdose P gehoben wird, gelangt ihr Sprechatift s ausser Eingriff mit der
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Infolgedessen bleibt die Sprechdose stehen.
Soll die Sprechdose längs der Sprechwatze B zurückbewegt werden, um einige Worte oder Sätze oder eine schwer zu behaltende Tonfolge zur Wiederholung zu bringen, so wird der Sprechdosenträger F soweit gehoben, dass die Mutter JE mit der Schraubenspindel C* in Eingriff gelangt.
Die Anordnung kann bei einem Phonographen so getroffen sein, dass ein zu wiederholender
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dass der Anfang und das Ende der verschiedenen zur Wiederholung gelangenden Wortgruppen oder Tonfotgen sich immer auf derselben Erzeugenden der Rillenwalze befinden. Dies ermöglicht es. den Phonographen mit einer Wiederholungseinrichtung zu versehen, welche den Sprechstift verhindert, ausser Eingriff mit der Spreehwalze zu gelangen. bevor er die eine Spiralrille oder eine Anzahl von solchen ganz durchlaufen hat und die nach der Rückbewegung der Sprechdose den Eingriff des Sprechstiftes nur am Anfang einer Spiralrille oder einer Anzahl von solchen gestattet.
Zu diesem Zwecke sind die Wachswalzell mit einer seichten Einkerbung i (Fig. 8)
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und die Einkerbung i haben nicht den Zweck, das Mitnehmen der Sprechwalze durch den Zylinder A zu sichern, sondern sie bilden ein Mittel, um jene Erzeugende der Sprechwalze, tängs welcher die zu wiederholenden Wortgruppen oder Tonfolgen ihren Anfang haben, mit einem Zeichen zu versehen.
Der keilförmige Vorsprung j trägt einen Sporn j1, der dazu dient, bei der
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elle u katm auch von einem drehbaren Hebel I verschoben werden, mit welchem die Stange II verbunden ist, die in der oben beschriebenen eise das Heben der Sprechdose bewirkt. wenn sie in der Richtung des Pfeiles z (Fig. 3) verschoben wird.
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Rückwärtsbewegung der Sprechdose der Zylinder A eine umdrehung gemacht hat, so hebt der Sporn j1 wieder den Hebel m und den Anschlag n, wodurch der Daumen p der Welle o freigegeben
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Sprechdosesi(h auf jener Erzeugenden der Walze B befindet, auf welcher der zu wiederholende Satz oder die Sätze beginnen und endigen.
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dann statt, wenn die Stange /durch die Betätigung des Hebels I und der Stossstange u in der Richtung des Pfeiles z verstellt wird, und der Stift der Sprechdose sich auf jener Erzeugenden der Sprechwalze befindet, auf welcher die zu wiederholenden Wortgruppen oder Tonfolgen be-
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\\) ilze nicht auf denselben Erzeugenden beginnen und endigen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Stange II welche wie bei Besprechung der Fig. 3 erwähnt wurde, das Heben der Querstange (;
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PATENT-ANSPRÜCHE : l.-Phonograph mit Einrichtung. zur beliebig oftmaligen Wiederholung einzelner auf der Sprechwalze verzeichneter Worte, Sätze, Töne oder Tonfolgen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprechdosenträger (F) mit zwei Muttersegmenten (E, D) versehen ist, von denen, je nachdem die Sprechdose gesenkt oder gehoben ist, das eine oder andere in die bei Phonographen übliche
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Stellung befindet, in der einen oder anderen Richtung dadurch gedreht wird, dass in das Zahnradgetriebe ein verschiebbares Rad (c) eingeschaltet ist, das entweder unmittelbar mit dem auf der Welle des die Sprechwalze tragenden Zylinders (A) befestigten Zahnrade (al) oder mit einem sich entgegengesetzt drehenden Zwischenrade (b)
in Eingriff steht, so dass die Sprech- dose sich vorwärtsbewegt wenn sie gesenkt ist, sich dagegen zurückbewegt wenn sie gehoben ist.