AT56923B - Vorrichtung zum Aufdrucken von Wertbezeichnungen. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufdrucken von Wertbezeichnungen.

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AT56923B
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Austria
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Frederick August Fischer
Arthur Paul Fischer
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Frederick August Fischer
Arthur Paul Fischer
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  Vorrichtung zum Aufdrucken von Wertbezeichnungen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft Maschinen, die dazu dienen, Briefe, Telegramme und dgl. mit aufgedruckten Zeichen zu versehen, die verschiedene Portowerte, Stempel gebühren usw. bedeuten. Bei diesen Maschinen sind bewegliche Stempel vorgesehen, welche die betreffende Wertbezeichnung tragen und auf die damit vu   bezeichnenden Gegenstände aufgepresst   werden, wobei die   HÖhe   der angewendeten Wertbezeichnungen verzeichnet und angezeigt wird. Die Anordnung ist derart getroffen, dass betrügerischer Missbrauch durch Aufdruck der Wertbezeichnung ohne Verzeichnung ausgeschlossen ist. 



   Jeder Stempel ist am Ende eines drehbar gelagerten Armes angeordnet, der eine Abwärtsbewegung auf ein Stempelkissen ausführen kann, auf welches das zu kennzeichnende Material gelegt wird. Die Bewegungen der Stempel sind voneinander unabhängig und erfolgen durch Getriebe, welche gleichzeitig eine   Zähivorrichtung in Tätigkeit   setzen, die die von der Maschine aufgedruckten Werte verzeichnet. 
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 ansicht und Fig. 4 einen Grundriss bei entferntem Gehäuse. Fig. 5 und 6 sind Seitenansichten. während Fig. 7 Einzelheiten des Stempelantriebes darstellt. Fig. 8 veranschaulicht im   Grundriss   die Sicherung gegen das Niederdrücken von mehr als einem Stempel und die Sperrung der Maschine. 



   Jeder Stempel 1 ist am Ende eines Armes 2 angebracht, der in einer auf einer   Grundplatte -1   errichteten Gestellplatte 3 drehbar gelagert ist. Der Arm   2   ist derart angeordnet, dass er bei der Bewegung um seinen Lagerzapfen 5 mit seiner Stempelfläche auf ein elastisches Stempelkissen 6 schlägt, das auf der Grundplatte   4   vorgesehen ist. Zu diesem Zwecke ist zwischen   Führungen   der Gestellplatte 3 eine Stange   7 aufwärts   und abwärts bewegbar, die in der Ruhelage durch eine 
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 Zähne in ein um den Lagerzapfen   5     drehbares Zahnrad. M   eingreifen, das mit dem   Stenipelarni 2   in Verbindung steht.

   Auf diese Weise bewirkt die Stange bei der   Abwärtsbewegung   das Niederschlagen des Stempels und die   Rückbewegung   desselben, wenn die Stange 7 nach   Aufhebung   des auf dieselbe   geäusserten   Druckes durch die Wirkung der Feder   8   hochgezogen wird. Zur Unter- 
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 gegen das Stempelkissen zu vermeiden. Die einzelnen Stempel sind voneinander   unabhängig   und zweckmässig im Bogen um das Stempelkissen oder   in geradliniger Reihe angeordnet, m   welchem Falle für jeden Stempel ein besonderes Stempelkissen oder für alle ein gemeinsames langes Stempelkissen vorgesehen ist. 



   In der Gestellplatte 3 ist ein Arm   14   drehbar gelagert, der ein Farbkissen 13 trägt und derart 
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Wird die Stange 7   abwärtsbewegt, ao veranlasst   sie den Arm 14 zur Drehung um seinen Lagerzapfen, der bei der Weiterbewegung der Stange 7 in seiner oberen Stellung verbleibt, so dass das Farbkissen den Stempelarm 2 freigibt. In Fig. 5 ist in gestrichelten Linien die Lage dieser Teile angedeutet. Die Ausnehmung 17 und die Zahnstange 9 stehen zueinander, zum Arm 14 und zum   Stempelarm 2   in einem   derartigen Lageverhältnis,   dass das Farbkissen genügend weit bewegt wird, bevor die Zahnstange 9 mit dem Zahnrade 10 in Eingriff gelangt.

   Bei der Aufwärtsbewegung bringt die Zahnstange 9 den Stempelarm in seine Hochlage, ehe die Ausnehmung 17 die Rückkehr des Farbkissens gestattet, die unter dem   Einfluss   der Feder 16 erfolgt. 



   Das Farbkissen ist zweckmässig an einer Scheibe 18 befestigt, die um einen   Mittelzapfen   drehbar im Arm 14 gelagert ist und ein Sperrad 19 trägt, in dessen Zähne eine leicht bewegliche, an der Gestellplatte 3 angebrachte Sperrklinke derart eingreift, dass bei jedem Heben des Armes   14   das   Sperrad 19   mit dem Farbkissen eine Verdrehung um den Mittelzapfen erfährt. 



  Dadurch gelangen stets andere Flächenteile des Farbkissens mit der Stempelfläche zur Berührung (Fig. 3). 



   Um die Umkehr der Bewegungsrichtung der Stange 7 zu verhindern, bevor dieselbe ihre obere oder untere Grenzlage erreicht hat und um jede Betätigung der Maschine in   betrügerischer Absicht     auszuschliessen,   indem bei der Abwärtsbewegung der Stange 7 mehr als ein Aufdruck angefertigt werden könnte, ohne von der Zählvorrichtung verzeichnet zu werden, ist eine gegabelte Platte 21 vorgesehen (Fig. 6), welche von einem Zapfen 22 der Stange 7 getragen wird, der lose in   emem   Schlitz der   Gestellplatte   3 geführt ist, so dass die gegabelte Platte 21 mit der Stange 7 die Aufund Abwärtsbewegung macht.

   Das untere Ende der Platte besitzt einen Schlitz   23,   der einen Zapfen   24     umschliesst,   um den die gegabelte Platte längs der Gestellplatte 3 schwingbar ist. Um die Schwingungen zu ermöglichen, geht der Zapfen 22 durch einen Querschlitz der Platte 21. 



  An einer oberhalb des Zapfens 24 gelegenen Stelle der Platte 21 in ihrer oberen Grenzlage ist eine Feder   25   derart befestigt, dass die Befestigungsstelle bei gesenkter Platter unterhalb des Zapfens 24 zu liegen kommt. Diese Feder verursacht, dass die Platte 21 in ihrer oberen und in ihrer unteren Stellung entgegengesetzt schiefe Lagen einnimmt, wobei sie sich um den Zapfen 24 dreht. 



   Die Platte 21 besitzt zwei einander gegenüberstehende Zahnstangen 26 und 27, die zu beiden Seiten eines Zahnrades 28 gelegen sind. Das Zahnrad 28 ist von solchem Umfang, dass stets nur eine der Zahnstangen 26 und 27 im Eingriff steht. Die Zahnstangen wechseln bei der Auf-und Abwärtsbewegung der Stange 7 den Eingriff mit dem   Zahnrads 28,   so dass dieses nur im gleichen Sinne umläuft Mit dem   Zahnrads 28 pst   ein Sperrad 29 verbunden, in dessen Zähne eine   Sperrklinke 76 eingreift, um die Änderung   der Drehrichtung zu verhindern.

   Auf diese Weise 
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 platte 3 befestigten Leitstab 30 und durch einen an der Platte 21 befindlichen Zapfen 31   dadurch   gesichere sind, dass der Zapfen 31 bei der Abwärts- und Aufwärtsbewegung längs entgegengesetzter Kanten des Leitstahes gleitet und derart auch die drehende Wirkung der Feder   2J     beschränkt.   



   Um die   Vervielfältigung   der Aufdrücke durch Einlegen von Vervielfältigungspapieren zwischen mehrere Papierbogen mit einem Stempeldrucke unmöglich zu machen, ist ein in der Gestellplatte 3 drehbarer Arm 32 vorgesehen. der unter der Wirkung einer Feder 33 (Fig.   5),   die an einem Arm   34   angreift, auf das Stempelkissen 6 niedergedrückt werden kann.

   Der Arm trägt eine Platte 3J, deren Kante auf das Stempelkissen auftrifft und der in seiner oberen Lage durch einen mit   einer Rotte versehenen Anschlag   36 der Stange 7, der sich gegen den Arm 34 
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Die Stangen 7 reichen über das die Getriebe umgebende Gehäuse 40 hinaus und endigen mit einer Handhabe.   Kie Anordnung kann jedoch auch derart   getroffen werden, dass ausserhalb des   Gehäuses Hebel vorgesehen   sind, welche mittels   Geienkstäben   die Stangen 7 nach unten ziehen.   ! n der Zochnuug ist eine Maschine mit   drei verschiedenen Stempeln dargestellt ; jedoch ist die   Anordnung   einer   beliebigen Anzahl von Stempeln möglich,   deren Wertbezeichnung auf den 

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AT56923D 1910-09-14 1910-09-14 Vorrichtung zum Aufdrucken von Wertbezeichnungen. AT56923B (de)

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