<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschliessen der Entleerungs- öffnungen an Mischmaschinen, Kollergängen, Röstapparaten und dgl, welche in bekannter Weise aus zwei schwenkbaren Klappen gebildet wird. Die bekannten Klappenverschlüsse haben als gemeinsames Merkmal, dass sich die beiden Klappen gleichzeitig miteinander schliessen bzw. öffnen.
Bei der vorliegenden Maschinenart ist dies nun insofern von Nachteil als an den Rändern der Klappen stets Material haften bleibt, welches sich beim Schliessen zwischen die Teilfuge beider Klappen einklemmt und dadurch einen guten Verschluss unmöglich macht, während es andererseits beim öffnen des Verschlusses auch wieder Klemmungen und Sperrungen bewirkt, durch welche das Öffnen erschwert wird.
Diese Mängel sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden. Zu diesem Zweck
EMI1.2
durch ein federndes Verbindungsstück so miteinander verbunden sind, dass die durch das Ver- bindungsglied bewegte Klappe beim Schliessen vor-und beim Öffnen nacheilt. Auf diese Weise wird beim Schliessen ein gegenseitiges Reinigen der beiden Klappen in der Teilfuge erreicht und beim Öffnen ein Festklemmen unmöglich gemacht.
In der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar in Fig. 1 in Draufsicht, Fig. 2 im Querschnitt durch die Mitte und in Fig. 3 im senkrechten Schnitt durch die Hebelanordnung. Fig. 4 zeigt im vergrösserten Massstab die Stellung der beiden Ver- srhlussklappen im Augenblick des Schliessens.
Der Verschluss der Entleerungsöffnung des Mischtellers a erfolgt durch zwei Klappen b und e welche auf Wellen d und e befestigt sind, die auf die Länge der Klappen vierkantige Gestalt besitzen oder auch aus dem vollen Material rund gearbeitet und mit den erforderlichen geraden Auflageflächen versehen sein können. Den Stirnseiten der Klappen gegenüber sind an der Unter- seite des Tellerbodens zwei plattenförmige Gussstücke fund g befestigt, welche im Verein mit den beiden geöffneten Klappen einen Auslassschacht für das Mischgut bilden und gleichzeitig zur Lagerung der Wellen d und e dienen. Die überstehenden Wellenenden sind an der Aussenseite
EMI1.3
versehen.
Letztere sind als Winkelhebel ausgebildet und durch ein angelenktes. federndes Verbindungsstück n zwangläufig miteinander verbunden. Ihre Bewegung erhalten sie durch einen gelenkig in dem Hebel l sitzenden Handhebel @ mit Handgriff p und Gegengewicht q. Der Handhebel steht unter der Wirkung einer Feder r und wird durch diese bei geschlossenen Klappen mit einer Klinke s in Eingriff gebracht, welche die Klappen in der Verschlussstellung sichert.
EMI1.4
da das Verbindungsglied in ungespanntem Zustand eigentlich zu lang ist, vor, wodurch auch die mit ihm auf gleicher Welle sitzende Klappe c eine voreilende Bewegung gegen die zweite Klappe erhält. 1) lurch einen Anschlag t wird die Bewegung des Hebels m begrenzt.
Die Klappe c ist in dieser tellung geschlossen, während die Klappe b, wie aus Fig. 4 ersichtlich, noch teilweise offen ist.
Beim Weiterdrehen des Hebels 0. 1 wird das federnde Verbindungsglied n gespannt und die Klappe b f'1me\lt. sobald der Bolzen u (Fig. 3) den toten Punkt passiert hat, in ihre Schliessstellung. Hiebei berühren sich die Ränder der beiden Klappen und das an ihnen haften gebliebene Material wird
EMI1.5
gesichert werden, wobei gleichzeitig ein Vorsprung v des Hebels 1 unter den Hebel m fasst und so Pille unverrückbar feste Stellung der beiden Klappen bewirkt. dans (offenen der beiden Klappen erfolgt durch entgegengesetzte Betätigung des Handhehels 0,
EMI1.6
Klappe c ihre Bewegung beginnt, so dass diese eine nacheilende Bewegung gegen die Klappe b ausführt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.