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Kasten für Zigarren.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen des Zigarrenkastens nach dem Patente Nr. 55950, bei welchem die mit Namen der betreffenden Zigarrensorte versehenen Taster mit den zugehörigen Deckeln mittels Hebel derart verbunden sind, dass beim Drücken des Tasters der zugehörige Deckel gehoben wird. Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Deckel einerseits in der Offenlage andererseits in der geschlossenen Lage zu sichern.
Das erstere wird dadurch erreicht, dass das mit dem Taster verbundene und das Öffnen des Deckels bewirkende Hebelgestänge nach erfolgtem Öffnen des Deckels durch eine Sperrvorrichtung festgehalten wird, welche zwecks Schliessens des Deckels wieder ausgelöst wird. Das Verschliessen des Kastens wird durch die Anordnung einer zweckmässigen Absperrvorrichtung bewirkt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach A-A der Fig. 3, Fig. 2 einen solchen nach B-B der Fig. 3 und Fig. 3 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt.
Der Kasten 1 ist in mehrere Zigarrenbehälter 2 unterteilt, die jeder durch einen eigenen Deckel 8 verschliessbar sind. Das Öffnen eines Deckels erfolgt mittels des Tasters 5, welcher mit dem Deckel durch die beiden Hebelübersetzungen 6,. 9 und die Zugstangen 10, 11, 12 derart verbunden ist, dass beim Drücken des Tasters der zugehörige Deckel an seinem über die Scharnierkante 4 des Kastens hinausreichenden Teile nach abwärts gezogen und dadurch gehoben wird. Gemäss der Erfindung ist die an den Hebel 6 angelenkte Zugstange 11 über den Drehpunkt hinaus verlängert und der vorstehende Teil 21 hakenförmig ausgebildet. Oberhalb der.
Zugstange 11 ist an der Innenseite der vorderen Kastenwand ein Winkel-
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Winkels 13 besitzt einen Ansatz 14, während der horizontale Schenkel mittels Feder gegen einen in der oberen Kastenwand neben dem Taster.) angeordneten Taster 15 gedrückt wird Wird nun zwecks Öffnens eines Kastenabteiles an den zugehörigen Taster 5 gedrückt, so schnappt nach erfolgtem Heben des Deckels das hakenförmige Ende der Zugstange 11 in den Winkelhebetansatz 14 ein, und der Decke ! ist in seiner Offenlage gesichert. Ein auf den Taster 15 ausgeübter Druck bewirkt eine Verschwenkung des Winkelhebels 13, wodurch die Zugstange 11 frei wird. so dass der gehobene Deckel wieder zugeklappt werden kann.
Um den Kasten zu verschliessen, ist folgende Einrichtung vorgesehen : An der von einem Schloss 16 betätigten Regelstange 17 sind, den à verschliessenden Deckeln entsprechend, eine Anzahl schrägliegender Arme 18 vorgesehen, die durch Ösen 20 der Sperrstifte 19 greifen. Die Sperrstifte 1.'1 reichen mit ihren freien Enden gegen die an den Rändern der Deckel vorgesehenen Vertiefungen 22. Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage der Regelstange greifen die Sperrstifte 19 in die Vertiefungen 22, so dass die Deckel geschlossen sind. Wird die Regelstange 17 nach rechts verschoben, so bewirken die schrägen Armf M ein Herausziehen der Sperrstifte aus den Vertiefungen 22.
Durch eine Verschiebung der Riegelstange 17 nach links kann der Verschluss wieder hergestellt werden.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Kasten für Zigarren nach Patent Nr. 55950, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Taster (5) und dem Deckel (3) verbundene und zum Öffnen des letzteren dienende Hebelgestänge nach erfolgtem Öffnen des Deckels durch eine Sperrvorrichtung festgehalten wird, welche zwecks Schliessens des Deckels wieder ausgelöst wird.
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