<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
werden.
Für die Herstellung von profilierten Stangen mit vollem Querschnitt ist der Stempelkopf 11 ebenfalls voll. Für die Herstellung von rohrförmigen Werkstücken ist dieser Kopf 11, wie Fig. 4 zeigt, derart ausgehöhlt, dass eine zylindrische kegelförmige oder teilweise kegelförmige und teilweise zylindrische Vertiefung entsteht, in die das hintere Ende 12 eines Dornes 13 ein- gesteckt werden kann. Der Dorn 13 hat einen Querschnitt, der der Höhlung des zu erzeugenden rohrförmigen Körpers entspricht.
Der in den Stempelkopf 11 eingesetzte Dorn wird während des Verfahrens durch den Stempel vorgetrieben, wobei er in achsialer Lage in die Matrize 20, 21 (Fig. 10) eintritt und dadurch gleichmässige Wandstärken erzeugt. Durch das einfache Einsetzen des Dornes in den Stempelkopf 11 ist der Dorn gezwungen, an den Vorwärtsbewegungen des Stempels teilzunehmen, während umgekehrt der Stempel unabhängig vom Dorn nach Fertigstellung des Werkstückes zurück-
EMI2.2
(Fi : . l und 2) zurückgezogen wird. Im Falle einer starken Pressung kann der Dorn mit dem erzeugten Rohr zusammen aus der Presse herausgenommen werden.
Bei der Fabrikation von Röhren mit grossem Durchmesser kann der Dorn zur Verminderung seines Gewichtes und um seine Küiuung und die Handhabung zu erleichtern, selbst rohrförmig ausgebildet werden.
Während das Werkstück mit dem Dorn aus der Presse herausgenommen wird, kann ein zweiter Dorn in den Stempelkopf 11 für den folgenden Pressvorgang eingesetzt werden. Inzwischen wird der vorher benutzte Dorn aus dem Werkstück herausgezogen und dadurch für einen dritten Pressvorgang wieder frei usw. Der Dorn ist also auswechselbar, d. h. also nur zeitweilig mit dem Stempel verbunden, im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, bei denen der Dorn entweder mit dem Stempel fest verbunden oder ganz unabhängig davon ist.
EMI2.3
Der Schlitten 9 kann durch ein Handrad 17 verschoben werden, wenn man die Eintritts- öffnung des Presszylinders freilassen will.
Wird der Schlitten 9 mit dem Stempel wieder an seine SteHe gebracht. so dient ein Anschlag dazu, die richtige achsiale Stellung des Stempels 10 zu sichern.
EMI2.4
EMI2.5
EMI2.6
werden kann. Die Beweung des Schlittens 37 in seinen Führungen geschieht durch die Einwirkung eines hydraulischen Zylinders 38 (Fig. 2 und 8). Bei dieser Längsverschiebung nimmt der
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
die Schubkurven die beiden Kolben 18 und 19 und somit auch die beiden Matrizenteile 20 und 21 auseinandergezogen. Bei der entgegengesetzten Bewegung, wenn der Schlitten 37 den Presszylinder, 34 gegen den Ständer 2 hinführt, werden durch die Schubkurven die Kolben und somit die Matrizenteile zusammen bewegt.
Die Bewegung ist so bemessen, dass der Schluss der Matrize erfolgt, kurz bevor sich der Presszylinder auf das kegelförmige Mundstück der Matrize aufsetzt.
Die Kolben 18 und 19 sind mit den Stangen 41 und 42 elastisch gekuppelt, und zwar durch Einschaltung von Zwischenlagen 47, 48, in denen die Stangen 49 und 50 befestigt sind, die das
Gehäuse 51 einer Feder 52 tragen (Fig. 7). Diese elastische Kupplung ermöglicht der kegelförmigen
EMI3.2
die infolgedessen auf die Matrize wie eine Zwinge wirkt, durch die die beiden Teile 20 und 21 der Matrize fest zusammengehalten werden.
Der Schlitten 37 kann erforderlichenfalls mit dem Schlitten 8 dadurch unmittelbar verbunden werden, dass die am Schlitten 8 befindlichen Bolzen 53 (Fig. l) in am Schlitten 37 befindliche Ösen 54 eingeführt und durch Muttern darin gesichert werden. Man kann also auch den Presszylinder mittels der Rückholzylinder 14 und 15 zurückführen, wenn man die Kolben 18 und 19 herausnehmen will. Zu diesem Zwecke wird zunächst das Handrad 55 (Fig. 8) gedreht, um den Schlitten 37 von der Kolbenstange des hydraulischen Zylinders 38 zu lösen. Bei der Zurückziehung des Schlittens 37 werden die Kolben 18 und 19 auseinandergezogen.
Hierauf dreht man das Handrad 56 (Fig. 7), um mittels des daran sitzenden Kolbens 57 den Kolben 18 in der oberen Lage zu halten. Alsdann wird der Schlitten 37 ganz zurückgezogen und die Kolben 18 und 19 können leicht entfernt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Presse zur Herstellung von Stangen, Stäben oder Röhren von beliebigem Profil mit einer mehrteiligen Matrize, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Matrizenteile an je einem Träger
EMI3.3
der Maschine stehen, so dass das Zusammenbringen der Matrizenteile an der Pressteile und das Auseinanderbewegen der Matrizenteile, um das Werkstück entfernen zu können, im ununter- brochenen Arbeitsgange der Maschine mechanisch erfolgt.