AT55891B - Presse zur Herstellung von Stangen, Stäben oder Röhren von beliebigem Querschnitt mit einer mehrteiligen Matrize. - Google Patents

Presse zur Herstellung von Stangen, Stäben oder Röhren von beliebigem Querschnitt mit einer mehrteiligen Matrize.

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AT55891B
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AT
Austria
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press
rods
mandrel
production
tubes
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English (en)
Inventor
Louis Georges Derain
Original Assignee
Louis Georges Derain
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Description


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 werden. 



   Für die Herstellung von profilierten Stangen mit vollem Querschnitt ist der Stempelkopf 11 ebenfalls voll. Für die Herstellung von rohrförmigen Werkstücken ist dieser Kopf   11,   wie Fig. 4 zeigt, derart ausgehöhlt, dass eine zylindrische kegelförmige oder teilweise kegelförmige und teilweise zylindrische Vertiefung entsteht, in die das hintere Ende   12   eines Dornes 13 ein-   gesteckt werden kann. Der Dorn 13 hat einen Querschnitt, der der Höhlung des zu erzeugenden rohrförmigen Körpers entspricht.   



   Der in den Stempelkopf 11 eingesetzte Dorn wird während des Verfahrens durch den Stempel vorgetrieben, wobei er in achsialer Lage in die Matrize 20, 21 (Fig. 10) eintritt und dadurch gleichmässige   Wandstärken   erzeugt. Durch das einfache Einsetzen des Dornes in den Stempelkopf 11 ist der Dorn gezwungen, an den   Vorwärtsbewegungen   des Stempels teilzunehmen, während umgekehrt der Stempel unabhängig vom Dorn nach Fertigstellung des Werkstückes zurück- 
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   (Fi : . l   und 2) zurückgezogen wird. Im Falle einer starken Pressung kann der Dorn mit dem erzeugten Rohr zusammen aus der Presse   herausgenommen   werden.

   Bei der Fabrikation von Röhren mit grossem Durchmesser kann der Dorn zur Verminderung seines Gewichtes und um   seine Küiuung und   die Handhabung zu erleichtern, selbst   rohrförmig   ausgebildet werden. 



   Während das Werkstück mit dem Dorn aus der Presse herausgenommen wird, kann ein zweiter Dorn in den Stempelkopf 11 für den folgenden   Pressvorgang   eingesetzt werden. Inzwischen wird der vorher benutzte Dorn aus dem Werkstück herausgezogen und dadurch für einen dritten   Pressvorgang   wieder frei usw. Der Dorn ist also auswechselbar, d. h. also nur zeitweilig   mit dem   Stempel verbunden, im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, bei denen der Dorn entweder mit dem Stempel fest verbunden oder ganz unabhängig davon ist. 
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Der Schlitten 9 kann durch ein Handrad 17 verschoben werden, wenn man die Eintritts- öffnung des Presszylinders freilassen will.

   Wird der Schlitten 9 mit dem Stempel wieder an seine   SteHe gebracht. so   dient ein Anschlag dazu, die richtige achsiale Stellung des Stempels 10 zu sichern. 
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   werden   kann. Die   Beweung des Schlittens 37   in seinen Führungen geschieht durch die Einwirkung eines hydraulischen Zylinders 38 (Fig. 2 und 8). Bei dieser   Längsverschiebung   nimmt der 
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 die Schubkurven die beiden Kolben 18 und 19 und somit auch die beiden Matrizenteile 20 und 21 auseinandergezogen. Bei der entgegengesetzten Bewegung, wenn der Schlitten 37 den Presszylinder, 34 gegen den Ständer 2 hinführt, werden durch die Schubkurven die Kolben und somit die Matrizenteile zusammen bewegt.

   Die Bewegung ist so bemessen, dass der Schluss der Matrize erfolgt, kurz bevor sich der Presszylinder auf das kegelförmige Mundstück der Matrize aufsetzt. 



  Die Kolben 18 und 19 sind mit den Stangen 41 und 42 elastisch gekuppelt, und zwar durch Einschaltung von   Zwischenlagen 47, 48,   in denen die Stangen 49 und 50 befestigt sind, die das
Gehäuse 51 einer Feder 52 tragen (Fig. 7). Diese elastische Kupplung ermöglicht der kegelförmigen 
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 die infolgedessen auf die Matrize wie eine Zwinge wirkt, durch die die beiden Teile 20 und 21 der Matrize fest zusammengehalten werden. 



   Der Schlitten 37 kann erforderlichenfalls mit dem Schlitten 8 dadurch unmittelbar verbunden werden, dass die am Schlitten 8 befindlichen Bolzen 53   (Fig. l)   in am Schlitten   37 befindliche   Ösen 54 eingeführt und durch Muttern darin gesichert werden. Man kann also auch den Presszylinder mittels der   Rückholzylinder     14   und 15   zurückführen,   wenn man die Kolben 18 und 19 herausnehmen will. Zu diesem Zwecke wird zunächst das Handrad   55   (Fig. 8) gedreht, um den Schlitten 37 von der Kolbenstange des hydraulischen Zylinders 38 zu lösen. Bei der Zurückziehung des Schlittens 37 werden die Kolben 18 und 19 auseinandergezogen.

   Hierauf dreht man das Handrad 56 (Fig.   7),   um mittels des daran sitzenden Kolbens 57 den Kolben 18 in der oberen Lage zu halten. Alsdann wird der Schlitten 37 ganz zurückgezogen und die Kolben 18 und 19 können leicht entfernt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Presse zur Herstellung von Stangen, Stäben oder Röhren von beliebigem Profil mit einer   mehrteiligen   Matrize, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Matrizenteile an je einem Träger 
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 der   Maschine stehen, so dass   das Zusammenbringen der Matrizenteile an der Pressteile und das Auseinanderbewegen der Matrizenteile, um das Werkstück entfernen zu können, im ununter-   brochenen   Arbeitsgange der Maschine mechanisch erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger der einzelnen Matrizenteile, z. B. vermittelst Schubk'1lrve oder dgl., derart mechanisch mit dem Presszylinder verbunden sind, dass die einzelnen Matrizenteile beim Rückgang des Presszylinder voneinander entfernt und dass sie vollständig geschlossen werden, bevor sich der Presszylinder auf die Matrize stützt.
    3. Presse nach Anspruch 1 mit einem hohlen oder vollen Dorn, dadurch gekennzeichnet, EMI3.4
AT55891D 1910-03-01 1911-02-18 Presse zur Herstellung von Stangen, Stäben oder Röhren von beliebigem Querschnitt mit einer mehrteiligen Matrize. AT55891B (de)

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AT55891B true AT55891B (de) 1912-10-25

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