AT55792B - Verfahren und Maschine zum Anstielen von gedrückten und geformten Blüten an Stengel. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Anstielen von gedrückten und geformten Blüten an Stengel.

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AT55792B
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Franz Sieber
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Franz Sieber
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum mechanischen Anfielen oder Anstecken und Befestigen von   künstlichen   Blumen auf Blumenstengel. Die Erfindung besteht darin, dass einerseits die gedrückten und geformten Blumen oder Blüten und andererseits die Blumenstengel oder sogenannten Pielen. Steifzwirne sowie andere Materialien auf geeignete Weise je einer absatzweise sich drehenden   Scheibe zugeführt   und die Blüten auf die   Blumensteii±-, el   aufgesteckt und im weiteren Verlauf des Verfahrens mit Klebstoff befestigt und mit Blütenstaub versehen werden. 



   Die zur   Ausübung   dieses Verfahrens dienende Maschine ist so ausgebildet, dass eine absatzweise sich drehende Scheibe mit einer Anzahl Zangen ausgestattet ist, deren jede von einer Vorratsrolle einen Blumenstengel aufnimmt und unter die aufzusteckende Blüte sowie zu den weiteren aufeinanderfolgenden Arbeitsvorrichtungen führt, bis   nach erfolgter Umdrehung die vollständig     fengestellte Blume ausgeworfen wird.   Diese Maschine nimmt das Abschneiden der Blumen- 
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   heiten der Maschine.   



   An einer Scheibe   1,   die in bekannter Weise durch eine Daumenscheibe 2, welche ihren Antrieb vermittelst Kegelräder 3 von der Hauptwelle 4 erhält, in absatzweise Drehung versetzt wird, sind radial Zangen   J angeordnet, die, wie in Fig.   4 bis 6 dargestellt, aus einem in der   Scheibe 7   sitzenden Konus 6 und einer Feder 7 bestehen, die beim Niederdrücken den Konus zusammenspannt. Diese Zangen 5 dienen zum Aufnehmen und Halten der Blütenstengel. Diese werden von einer   Vorratsrolle vermittelst   einer Zuführung 8 in die Zangen geführt. Zu diesem Zweck sind an einer Platte elastische Vorschubwalzen 9 angeordnet.

   Durch absatzweise Drehung der Walzen 9, die durch eine von der Welle 4 angetriebene Kurbelscheibe 10 und einen Zahnstangentrieb 11, 12 erfolgt, wird der Blütenstengel vorgeschoben und gelangt dabei in eine genau unter der Zuführungsvorrichtung stehen gebliebene Zange. Durch eine entsprechend bewegte Schneidvorrichtung, hier z.   13. ein durch   ein Exzenter   7J   
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 unten in die Zange fahrt und durch ein Exzenter 17 von der Welle 4 bewegt wird, hochgestossen, so dass er in die Blüte fährt. Darauf geht der Drücker 15 hoch. Damit aber die Blüte samt   Steel   während des Hochgehens des Drückers nicht mit   hochgehoben wird, wird   die Zange zugespannt 

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 und der Stengel nun samt Blüte festgehalten.

   Dies erfolgt durch einen Steg   18,   der mittels eines Exzenters 19 von der Welle 4 betätigt und auf die Feder 7 gedrückt wird, so dass sich die Zange 5 schliesst. Wenn der   Drücker   von der Blüte entfernt ist, wird die Zange wieder geöffnet und es erfolgt die Weiterdrehung der Scheibe 1, bis die Blüte unter den   Klebstoffbehälter   20 gelangt. Dieser   Klebstonbehälter   sitzt an einem Schlitten 21 und wird durch Hebel 22 und Exzenter 23 gehoben und gesenkt. Wenn die Blüte unter dem   Klebstoffbehälter   angelangt ist, so wird die Zange   6   wieder durch Hebel 24 und Exzenter 25 zugespannt, damit der Stengel festgehalten wird. Darauf senkt sich der   Klebstoffbehälter   und gibt einen Tropfen Klebstoff in die Blüte auf den Stengel ab.

   Die Zange wird so lange geschlossen gehalten, bis der   Klebstoffbehälter   wieder hochgegangen ist. Nach der erfolgten Weiterdrehung der Scheibe ist die Blüte unter den Anschlag 26 angelangt. Dieser besteht aus einer senkrecht verstellbaren Schraube 27 und dient zum Einstellen des Blütenstengels, damit dieser nicht zu hoch in der Blüte steckt. Dieser Anschlag ist am Schlitten des   Klebstoffbehälters   angeordnet und wird durch diesen mitgenommen. Auch beim Hochgehen dieses Anschlages wird die Zange durch Hebel 28 und Exzenter 29 zugespannt, damit der Stengel festgehalten wird und nicht an der Schraube 27 anklebt. Nach der nächsten Drehung der Scheibe 1 gelangt die Blüte unter einen Griessbehälter, aus dem durch entsprechende   Bewegung Griesskörnchen   in die Blüte gestreut werden, die den Blütenstaub darstellen.

   Diese
Einrichtung ist der Deutlichkeit halber nicht gezeichnet. Nach dieser Behandlung und der nächsten
Drehung der Scheibe   1   wird die nun fertige Blume ausgeworfen. Dies erfolgt durch eine Nadel   30.     welche von   unten in die Zange fährt und durch einen Hebel 31   und Exzenter 32 betätigt   wird. 



   Damit die fertigen Blumen sofort aus dem Bereich der Scheibe kommen, ist eine Luft- pumpe oder dgl. angeordnet, die mittels eines   Blasròhrchell8   nach jedem Hub die Blüte aus dem
Bereich der Vorrichtung in einen Vorratsbehälter bläst. Dabei werden auch gleichzeitig die von der Griessvorrichtung daneben fallenden   Griesskörnchen   weggeblasen. 



   Nach diesem Arbeitsvorgang ist die Zange wieder leer und gelangt zur Aufnahme eines neuen
Stieles wieder unter die   Stengelzuführungsvorrichtung.   Infolge der gleichzeitigen   Wirkung sämt-   
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Diese   Blütenanstiel-und Befestigungsmaschine   kann unabhängig von der   Blütendrück-und   Formmaschine sein. Durch die Verbindung der beiden Maschinen wird aber die Arbeitsleistung bedeutend erhöht. 



   Zu diesem Zweck ist die Blütendrückmaschine beispielsweise mit vier Drückern   ausgerüstet,   die an einer Scheibe 34 sitzen und durch Zahnräder   JJ. J6   bei der Drehung der Scheibe 1 von dieser mitgenommen werden, so dass bei jeder Bewegung die an dem Drücker haftende Blüte   über den Stengel bewegt wird.   Das Senken des Drückers erfolgt in der bisher bekannten Weise. 



   Durch entsprechendes Einstellen bzw.   Verlängern   der Zangen lässt sich die Maschine für Stengel von verschiedener Länge einrichten. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Anstielen von gedrückten und geformten Blüten an Stengel, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die gedrückten und geformten Blüten und andererseits die Blumenstengel oder sogenannten Fielen sowie anderes Ansteckmaterial auf je einer absatzweise umlaufenden Arbeitsscheibe geführt und die Blüten auf der die Stengel tragenden Scheibe mechanisch   aufgesteckt, angeklebt, mit Blutenstaub bestreut   und nach Fertigstellung ausgeworfen werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine absatzweise umlaufende Scheibe, die mit radial angeordneten Zangen versehen ist, die zum Auf- nehmen und Festhalten der eingeführten Blumenstengel dienen und beim Drehen der Scheibe die Stengel zu den verschieùenen Arbeit8vorrichtungen führen.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blumenstengel von einer Vorratsrolle vermittelst elastischer Zuführungswalzen durch Vorschub in die an der absatzweise umlaufenden Scheibe angeordneten Zangen eingeführt und beim Drehen der Scheibe nach- einander unter die bereitgehaltene aufzusteckende Blüte, zu einem Klebstoffbehälter, einer Einstell- vorrichtung, einem Blütenstaubbehälter, einer Ausstossvorrichtung und einem Luftgebläse zum Forthlasen der fertigen Blume bewegt werden.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Blumen- stengel haltenden Zangen während der ArbeitsvelTichtung durch einen von der Hauptwelle mittels Exzenters betätigten Hebel festgeklemmt werden.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Maschine zum Drücken und Formen von Blüten derart zwangläufg verbunden ist, dass die von dem Drücker geformten Blüten von diesem direkt zu der den Stengel haltenden Zange geführt werden.
AT55792D 1911-10-02 1911-10-02 Verfahren und Maschine zum Anstielen von gedrückten und geformten Blüten an Stengel. AT55792B (de)

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