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Vorrichtung zur Vorführung durchsichtiger Bilder und Reklamen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Vorführung durchsichtiger Bilder und Reklamen.
Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung des Antriebsmechanismus. Fig. 2 die Anordnung der Bilder und ihrer Walzen und Fig. 3 die Verbindung der einzelnen Bilder.
Die Vorrichtung besteht aus einem Kasten, der zwei Walzen enthält, auf denen die Bilder abwechselnd aufgewickelt und abgerollt werden.
Jedes einzelne Bild wird auf einem Stück Leinwand 1 aufgeklebt, welches mit Schlaufen 2 versehen ist, in die ein Verbindungsstock hindurchgesteckt wird. Es wird dadurch die aus Fig. 3 ersichtliche Verbindung gebildet. In dieser Weise wird von den einzelnen Teilen ein Band von passender Länge hergestellt, welches auf eine der Walzen 4 aufgewickelt wird. Jedes Bild kann in dieser Weise leicht ausgenommen und durch ein anderes ersetzt werden.
Das Band wird über ein Paar Führungswalzen. 5 geführt, damit stets die gleiche Entfernung zwischen Blatt und Glas beibehalten wird.
Die Vorrichtung seit derart wirken, dass nach Verlauf einer passenden Zeit die eine Walze (die Aufwieklungswalze) so viel gedreht wird, dass ein neues Bild vor das Glas in der Vorderseite des Kastens kommt. Sobald es an seinen Platz gelangt ist, soll die Walze angehalten werden, bis sie nach Verlauf einer im voraus bestimmten Zeit wieder in Gang gesetzt wird, damit das nächste Bild vor das Glas geführt werden kann ; schliesslich soll die Bewegung, wenn die eine
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wird. wodurch die Bilder den umgekehrten Weg zurückwandejn.
Um dies auszuführen, sind die folgenden Anordnungen getroffen : 6 ist die Kraftquelle.
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aufrollt.
Sobald die Bewegung des Bandes angefangen hat. tritt das Ende des Stockes- aus dem Zwischenraum zwischen dem Kontakt 32 und dem Kontakt 33 hinaus und der Strom wird nun
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Elektromagnet 29 den Anker 28 stets festhält. Die rechte Walze 4 wird deshalb solange fortfahren, sich zu drehen, bis das beleuchtete Bild aufgerollt ist und ein neues Bild an seinen Platz gekommen ist. In diesem Augenblick tritt der nächste Stock 3 zwischen die Kontakte 32 und 33 und unterbricht den Strom im Elektromagneten 29. Die Feder 30 dreht dann den Hebel 26 und schaltet dadurch die Kupplung 13 aus, so dass die Welle 14 augenblicklich stillgesetzt wird.
Durch eine Bremsvorrichtung, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird die Bewegung der Walze 4 sofort aufgehoben. Die Walzen bleiben nun in Ruhe, bis der Daumen 12 wieder eine Umdrehung gemacht hat. Die Zeit, die zu dieser Umdrehung gebraucht wird, kann durch Einschaltung eines grösseren oder kleineren Übersetzungsverhältnisses verändert werden. In dieser Weise wird in im voraus bestimmten Zwischenräumen ein neues Bild vor das Glas geführt, bis das ganze Band auf die eine Walze aufgerollt und von der anderen abgerollt ist. Um dem Band selbsttätig eine Rückbewegung zu geben, muss die Bewegung derart umgewechselt werden, dass diejenige Walze, die früher aufrollend war, nun abrollend wird und umgekehrt.
Hiezu ist folgende Anordnung getroffen :
Die eine der Wellen der Walzen 4 (in der Zeichnung die Welle 23) hat eine mit Schraubengängen versehene Verlängerung 35, auf welcher eine Büchse. 36 laufen kann. welche mit einer Gabel 37 versehen ist. Diese umfasst eine Hülse 38 an der Welle 39 mittels der Gabe !- ?, welche das eine Ende eines doppelarmigen Hebels 41 bildet, der um den Zapfen 42 drehbar ist. Das andere Ende des Hebels 41 trägt ein Kontaktmesser 43, welches mit dem Kontakt 44 bzw. dem Kontakt xi in Eingriff kommen kann.
Das vorgenannte Zahnrad 16 ist an einer verschiebbaren Büchse an der Welle 1. 5 angebracht.
Die Büchse kann durch einen doppelarmigen Hebel 46 bewegt werden, der um den Zapfen 47 drehbar ist.
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derart geführt, dass der Kontakt 4-1 im Ktromkreis des Elektromagneten 49 und der Kontakt 4-5 im Stromkreis des Elektromagneten 50 liegt. Wenn eine der Walzen ganz abgerollt ist, ist die
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schliesst. Im oben beschriebenen Fall wird, wenn die Mutter 36 ganz herabgekommen ist, das Kontaktmesser 43 den Kontakt 44 unterbrechen, wodurch der Elektromagnet ? stromlos wird
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