AT144127B - Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung von Tonaufzeichnungen an kinematographische Bildaufzeichnungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung von Tonaufzeichnungen an kinematographische Bildaufzeichnungen.

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AT144127B
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Berthold Dipl Ing Freund
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Tobis Tonbild Syndikat Ag
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    Verfahren und Vorrichtung zur von Tonaufzeichnungen an kinematographische Bildaufzeichnungen.   
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 tonauizeichnungen. aufeinanderfolgenden Tonstreifenstücken   sehiefwinklig-parallelogrammförmige   Gestalt geben. 



   Die beim Kopieren   erfindungsmässig   vorzunehmenden Veränderungen werden zweckmässig in einer Kopiervorrichtung vorgenommen, in der durch Marken auf dem Originalfilm oder einem zugehörigen Steuerstreifen der Lauf dieses Films und des Kopiefilms selbsttätig auf bestimmte Zeit unterbrochen oder in Rücklauf verwandelt werden kann. Man kann aber die Steuerung der Kopiermaschine auch von Hand bewirken. 



   In den Fig. 1-19 sind Anwendungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   Die Fig. 1-8 geben die bildlich   Erläuterung   einer Ausführungsform der Erfindung für den Fall. dass ein Tonaufzeichnungsabschnitt im Kopierwcge innerhalb der in der Gesamtlänge unverändert zu lassenden Tonaufzeichnung, also ohne Verkürzung oder Verlängerung des betreffenden Abschnittes, verschoben werden soll. In Fig. 1 ist   das Negativfilmband 1   (Originalfilm) mit z. B. einer Intensitätslicht- 
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 gezeichnet. Beide sind in Bewegung ; der Lauf kann durch Teilstriche mit Kennziffern auf den Filmbändern beobachtet werden : diese Ziffern sind in der Zeichnung der Übersicht halber unter das betreffende Filmband gesetzt, in Wirklichkeit sind sie aber auf den Bändern angeordnet zu denken.

   Der zu ver-   seliebende,   durch Doppelschraffur gekennzeichnete   Tonaufzeichnungsabsehnitt   reicht von Teilstrich 10 bis 12 und ist noch nicht bis zu der durch die Linie   A   angedeuteten Kopierstelle gelangt. Zwei Pfeile 3 und 4 längs der Händer zeigen symbolisch an, dass der   ifewegungszustand bei beiden Bändern   der gleiche, u. zw. ein gleichförmig fortschreitender ist. 



   In Fig. 2 ist der Augenblick dargestellt, in dem das Originalband so weit fortgeschritten ist, dass der zu verschiebende Abschnitt bei der Kopierstelle eintrifft. Nun wird das Originalband angehalten (was durch den kurzen Pfeil 5 mit Querbalken angedeutet   ist).   während das Kopiefilmband gleichförmig weiterläuft (durch normalen langen Pfeil 6 angedeutet). Mit dem Anhalten des Originalbandes wird zweckmässig ein Ausschalten der Kopierlichtquelle verbunden. 



   In Fig. 3 ist infolge des Fortschreitens des Kopiefilmbandes und der Ruhe des Originalfilmbandes bereits eine Phasendifferenz von einem Teilstrich zwischen den beiden Bändern eingetreten : die Ruhe des Originalfilms dauert an.   Das TeilstÜck 10-11   des Kopiefilmbandes hat die Kopierstelle passiert. ohne belichtet worden zu sein. 



   In Fig. 4 ist die Phasendifferenz der beiden Bänder schon auf zwei Teilstriche angewachsen, und da angenommen ist. dass der Verschiebungsweg gerade zwei Teilstriche betragen soll, so wird nunmehr das Originalband wieder in normalen Lauf gesetzt. Sobald dies geschieht, wird das Kopierlicht eingeschaltet, so dass das Kopiefilmband ab Teilstrich 12 wieder Licht erhält. 



     Nunmehr rücken   beide Bänder gleichförmig um zwei Teilstriche vor (Fig. 5 zeigt die Zwischen- 
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 das Originalband weiterlaufen gelassen. Nach Vorrücken des letzteren um einen Teilstrich bietet sich der Stand nach Fig. 7, um zwei Teilstriche der Stand nach Fig. 8. Sobald die Lage nach Fig. 8 erreicht ist, ist der   Verschiebungsprozess   beendet, und wie man an den Teilstrichziffern sieht, der Synchronismus der beiden Bänder wieder hergestellt, nachdem er von Fig. 2 bis Fig. 8 planmässig gestört war. Es wird nun das Kopiefilmband wieder in Lauf gesetzt und das   Kopierlicht   eingeschaltet.

   Auf dem Kopieband ist jetzt der verschobene   Tonaufzeichnungsabschllitt   um zwei Teilstriche   rückverlegt :   die Strecke 8 (Teilstrich 12-14) hinter dem   Verschiebungsabschnitt   auf dem Originalband musste beim Kopieren 
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 entstanden. 



   Dieser durch die Verschiebung entstandene Ausfall einer Tonaufzeichnungsstrecke lässt sich, wie ohne weitere Erklärung einzusehen ist, vermeiden, wenn wenigstens für eines der Bänder die Möglichkeit einer Rüeklaufbewegung oder einer Rückverschiebung vorgesehen ist. 



   In den Fig. 9-12 ist eine Ausführungsform der Erfindung für den Fall erläutert, dass ein Tonaufzeichnungsabschnitt auf dem Originalband 20 nicht zu verschieben, sondern zu verkleinern ist. Dieser Abschnitt reicht von Teilstrich 9 bis   18   ; Fig. 9 zeigt die Filme im Augenblick, in dem der zu verkleinernde Abschnitt gerade bis zur Kopierstelle B-B gelangt ist. Es sei angenommen, dass der vier Teilstriche umfassende Tonaufzeichnungsabschnitt   9-1.'3   kopiemässig auf drei Teilstriche   gekürzt   werden soll, u. zw.   dadurch, dass   aus   demAbsehnitt   erfindungsmässig drei gleich grosse und je   einDrittelTeilstriche   umfassende   "Elemente"b-e, d-e, '-g ausgeschaltet   werden.

   Dies geschieht so. dass man   zunächst   beide Bänder so lange gemeinsam vorrücken   lässt,   bis Strich b an der Kopierstelle eintrifft. Dann wird das Kopieband so lange angel : alten, bis die Stelle c des Originalbandes zur Kopierstelle gelangt ist. Nun wird, bei immer ununterbrochenem Weiterlauf des Originalbandes, das Kopieband wieder in Bewegung gesetzt und läuft so lange mit, bis Strich d an die Kopierstelle gelangt ist. Nun wird abermals das Kopieband für den Leerlauf der Strecke d-e stillgesetzt ; nach e erfolgt wieder Mitlauf des Kopiebandes bis f. Dann wieder bis g und Weiterlauf, bis Teilstrich   M   des Originalbandes bei der Kopierstelle eintrifft.

   Die unterbrochene 

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Bewegung des Kopiefilms in dieser ganzen Periode ist durch eine gestrichelte Darstellung des Pfeiles   21'   gekennzeichnet, während der die ununterbrochene Bewegung des Originalbandes in dieser Periode an- deutende Pfeil   20'vollausgezcgell   ist. 



   Fig. 10 stellt die Filme beim Eintreffen des Teilstriches 13 an der Kopierstelle dar. Die beiden Bänder sind jetzt infolge der stockend gewesenen Bewegung des Kopiebandes um einen Teilstrich auseinander ; der zum Verkleinern bestimmte Abschnitt reicht auf dem Kopieband nur über drei Teilstriche (, on 9 bis   12),   und die Anschnitte   b-c, d-e und f-g sind   auf dem Kopieband zu blossen Stossstellen ble. die   und flg zusammengesebrumpft. rm   die gegeneinander vorgeschobenen Bänder wieder auf gleichen Tritt zu blingen, wird nun das Originalband auf die Länge eines Teilstriches angehalten, worauf sieh die Lage nach Fig. 11 ergibt und die Pl. asendifferenz zwischen den Bändern wieder beseitigt ist.

   Nun wird das Originalband wieder in Lauf gesetzt, und es laufen dann beide Bänder synchron weiter. wobei hinter dem   vei kürzten Abschnitt   auf dem Kopieband zwischen Teilstrich 12 und   li   eine Leerzone 22 entstanden ist (s. Fig.   12.   die den Stand nach weiterem Vorschub beider Bänder um drei Teilstriche zeigt). 



   Analeg zu der vorstehend erläuterten Verkleinerung eines Tonaufzeichnungsabsehnittes kann nach Fig. 13-16 durch sinngemässe Anwendung gleicher Mittel ein   Tonaufzeichnungsabsehnitt   auch erweitert werden. In Fig. 13 ist der zu erweiternde. vier Teilstriche lange Abschnitt gerade bei der Kopierstelle C-C 
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   tdlstrieHänge entstehen. Um   dies zu erreichen, wird jetzt, während das Kopieband   gleichförmig weiter-   läuft (Pfeil 31), das Originalband in der bereits bekannten Weise stockend weiterbewegt (gestrichelter Pfeil   30),   so dass nach Vorrücken des Kopiebandes um fünf Teilstriche sich die Situation nach Fig. 14 ergibt.

   Während der   Stockungen   des Originalbandes kann die Kopierlichtquelle eingeschaltet bleiben 
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 stellen des Originalbandes verzeichnet sind. 



    Die entstandene Phasendifferenz von einem Teilstrich kann in bereits bekannter Weise beseitigt werden, indem nun das Kopieband so lange angehalten wird (unter Ausschalten des Kopierlichtes), bis   
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 gehen die beiden benachbarten   Tonaufzeiehnungsabschnitte   derart allmählich ineinander über. dass Stör-   geräusche   nicht auftreten können. 



   In Fig. 17 ist schematisch eine Apparatur dargestellt, die man zum selbsttätigen Vorziehen. Anhalten und Rücklaufenlassen eines Filmbandes benutzen kann. Das Originalband 40 und das Kopieband 41 werden durch einen Kopierapparat   42   bekannter Art   durel gezogen. Der Antrieb   des Originalbandes 40 erfolgt durch eine Zahnrolle 43, der des Kopiebandes durch eine Zahnrolle   44.   Es ist dafür Sorge getragen, dass die Bänder ohne Beschädigung gegeneinander verschoben werden können ; z. B. durch eine Einrichtung im Kopierapparat, mittels welcher das Anpressen der Bänder aneinander zum Zwecke des Kontaktkopierens nur stattfindet, wenn beide Bänder vorgezogen werden. 



   Der Antrieb der Zahnrolle 43 für das Originalband erfolgt über ein Winkelradgetriebe 45 von der Welle 46 aus, auf der die beiden Zahnräder 47 und 48 sitzen. Das Zahnrad 47 kämmt mit einem Zahn- 
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 sind durch ausrückbare Kupplungen 58 und 54 mit den Wellen 55 und 56 verbunden, die mittels Winkel-   rac'getriebe 57   und 58 von der durch den   Motor'59   getriebenen Welle 60 dauernd in Umlauf gehalten werden. Ist die Kupplung 54   eingerückt,   so ergibt sich die normale Laufrichtung des Originalfilms 40 : ist hingegen die Kupplung 53 eingeschaltet, so ergibt sich ein   Rücklauf   des Filmbandes 40. Die Zahn- 

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 räder   4'1-50   sind im Durchmesser so bemessen, dass der Rücklauf wesentlich schneller als der normale Lauf vor sich geht. 



   Ein gleichzeitiges Einrücken beider Kupplungen ist dadurch verhindert, dass die beweglichen Kupplungshülsen von Gabeln umgriffen werden, die die Enden eines doppelarmigen bei 61 gelagerten Hebels 62 bilden ; es kann also immer nur eine Kupplung eingeschaltet sein. Das Ein-oder Umschalten wird durch Anziehen des als Anker ausgebildeten Hebels 62 durch elektrische Spulen 63 und 64 bewirkt ; 
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   Die Marken am Steuerstreifen 65 bestehen in Einschneidungen seines Randes ; beide Ränder werden durch Fühlhebel 66 und 67 abgetastet. An den Stellen voller Breite des Steuerbandes 65 ist der elektrische Kontakt bei 68 geschlossen und bei 69 geöffnet ; dies ergibt mittels der Batterie 70 eine Stromversorgung der Spule 63 und ein Geschlossenhalten der Kupplung 54, also normalen Vorwärtslauf. 



   Kommt der Fühlhebel 66 an eine Einsehnittstelle des linken Randes, so öffnet sich der Kontakt   68,   und es ist keine Spule mit Strom beschickt : unter dem Einfluss der Zugfedern 71 stellt sich der Hebel 62 in die Mittellage, und das Band 40 kommt zur Ruhe (Fig. 17). Kommt auch der Fühlhebel 67 an eine Einschnittstelle des Steuerstreifens, so wird die Spule 64 mit Strom beschickt, es kommt die Kupplung   5 : J   zum Eingriff, und es beginnt der   Rückwärtslauf   des Originalbandes 40. 



   Die Kopierlichtquelle im Kopierapparat 42 brennt nicht dauernd, sondern es ist Vorsorge getroffen. dass der elektrische Kreis, in dem die Lichtbatterie 72 und die Kopierlichtquelle liegen, unterbrochen wird, sobald Ruhe oder Rücklauf des Bandes 40 eintritt. Hiezu ist in diesem elektrischen Kreis ein Unterbrechungskontakt 73 vorgesehen, der nur so lange geschlossen ist. als die Kupplung 54   eingerückt   ist ; der bewegliche Teil des Kontaktes 73 sitzt zu diesem Zwecke auf dem rechten Arm des Kupplunghebels 62. 



   Die gleiche Steuereinrichtung kann für den Antrieb der Zahnrolle 44 des Kopiebandes vorgesehen sein. Man kann hiebei ein zweites Steuerband vorsehen oder auch nur ein einziges benutzen, das dann mit zwei Garnituren Steuermarken zu versehen ist. Je nach der Steueraufgabe kann man in sinngemässer Abänderung der dargestellten   Vorrichtungseinzelheiten   auch mit einer einzigen Garnitur Steuermarken für beide Filmbänder auskommen. 



   In Fig. 18 ist schematisch eine Vorrichtung gezeigt, mit der ein rhythmisch stockendes Vorziehen eines Filmbandes ermöglicht wird. das z. B. bei dem Verfahren nach den Fig. 9-16 zur Anwendung kommt. Der Originalfilm 80 und der Kopiefilm 81 werden, wie in Fig. 17, durch einen Kopierapparat 82 durchgezogen ; das Vorziehen des Originalbandes 80 erfolgt durch eine Zahnrolle 83. Diese erhält ihre Bewegung über das Winkelradgetriebe 84 von der Welle 85 aus. Auf dieser sitzt das Zahnrad 86, das mit einem der Zahnräder 87, 88 und 98 zusammenarbeitet, die alle drei auf der verschiebbaren Hülse 90 festsitzen. Die Hülse 90 sitzt verschiebbar, aber bei Drehung mitgenommen, auf der Welle   91,   die ihre Drehung über ein Winkelradgetriebe 92 von der Welle 93 erhält. Letztere wird über eine ausrückbare Kupplung 94 vom Motor 95 angetrieben. 



   Von den Zahnrädern 87-89 ist nur das Zahnrad ? normal verzahnt, während die Räder 87 und 89 Lückenzahnräder sind, d. h. ihr Zahnkranz weist in rhythmischer Verteilung Lücken auf. so dass beim Eingriff in ein normales Zahnrad 86 letzterem eine stockende Drehbewegung erteilt wird. Das Verschieben der Hülse 90 auf der Welle 91 erfolgt dadurch, dass ein Bolzen der Hülse von einer Gabel umfasst wird, die das linke Ende eines bei 96 gelagerten Schalthebels 97 bildet. Das rechte Ende dieses Hebels ist zu einem Anker 98 ausgestaltet, der zwischen zwei elektrischen Spulen 99 und 100 steht. Die Stromversorgung der Spulen wird (ähnlich Fig. 17) durch ein Steuerband 101 gesteuert, das durch die Winkel- 
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 Marken 105, 106, die durch Kontaktstiftpaare 107 und 108 abgetastet werden.

   Es ist angenommen, dass das Steuerband aus isolierendem Stoff besteht ; die Marken sind Metallbelegungen, so dass bei Eintreffen einer Marke an einer Abtaststelle das dort befindliche Kontaktstiftpaar überbrückt wird. 



   Die Versorgung der Spulen 99 und 100 mit Strom aus der Batterie 109 wird in der bereits aus Fig. 17 her bekannten Weise durch die beiden Kontaktstiftpaare   107,   108 bewirkt, und es wird, je nach Lage der Steuermarken, einmal das   Lückenzahnrad 87   und ein andermal das Lüekenzahnrad 89 mit dem Rad 86 kämmen. Sind die Lüekenteilungen oder Lückenbreite auf diesen beiden Zahnrädern unterschiedlich, so kann man zweierlei Gattungen von "Elementen" zur Unterteilung von Tonabsehnitten erzielen.

   Wenn keine der Spulen 99, 100 Strom erhält, so stellt sich der Schalthebel 97 unter dem Einfluss der Zugfedern 110, 111 in die Mittellage, und es kämmt das normale Zahnrad 88 mit dem Zahnrad 86 (Fig. 18), was normalem Vorziehen des Bandes entspricht. 
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 vorgesehen, die durch ein weiteres Kontaktstiftpaar 113 abgetastet werden und so die Versorgung einer Spule 114 mit Strom aus der Batterie 115 steuern. Die stromdurchflossene Spule 114 zieht den bei 116 gelagerten Schalthebel 117 an, und dieser bewirkt das Ausrücken des beweglichen Teiles der Kupplung 94 und damit den Stillstand des Bandes 80. 

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   In gleicher Weise wie das Originalband 80 kann auch das Kopieband 81 durch analoge Einrichtungen angetrieben und gesteuert werden. 



   Durch Auswechseln der   Luckenzahnräder   87 und 89 können beliebig viele Verteilung und Längen der ,,Elemente" von tonabschnitten geschaffen werden, und bei sinngemässer Abänderung der in Fig. 18 dargestellten Einzelheiten auch mehr als zwei   Lückenzahnräder   zum sofortigen Wechsel (ohne Aufstecken neuer Räder) bereitgestellt werden. So z. B. kann man eine Anzahl   LÜckenzahnräder 120   od. dgl. revolverartig in einem Support 121 lagern (Fig. 19) und diesen durch Hand oder selbsttätigen Steuereinrichtungen in die richtige Lage gegenüber einem Vollzahnrad   1. 22   bringen, das die Funktionen des Zahnrades   86   in Fig. 18 hat.

   Der Antrieb   aller Lückenzahnräder 120 kann   gemeinsam durch ein grosses   Zahnrad M- ?   erfolgen, welches mit kleinen Rädern 124 kämmt, die mit den   Lückenzahnrädern   120 auf   gemeinsame   Wellen   j   sitzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Verfahren zur Anpassung von   Tonaufzeiehnungen   an kinematographische Bildaufzeichnungen zwecks Ermöglichung synchroner   Vorführung,   dadurch gekennzeichnet, dass die zur Anpassung an die kinematographischen Bildaufzeichnungen erforderlichen Veränderungen an den Tonaufzeichnungen beim Kopieren oder Übertragen der aufgenommenen Tonaufzeichnungen auf Wiedergabeträger bzw. Zwischenträger mittels   Uberspringungen,   Wiederholungen. Verschiebungen usw. von Originaltonaufzeiehnungsteilen durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Kopierwege durch Überspringen von Tonaufzeichnungsteilen bzw. Tonaufzeichnungsintervallen auf der einen Seite eines zu verschiebenden Tonaufzeiehnungsabschnittes und durch analoges Einfügen bzw. Wiederholen von Tonaufzeichnungsteilen an der andern Seite dieses Tonaufzeichnungsabschnittes, letzterer an eine andere Stelle der Tonaufzeichnung, versetzt wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Überspringen.
    Wiederholen, Verschieben usw. beim Kopieren an verhältnismässig sehr kleinen Tonaufzeiehnungsteilen. z. B. von der Länge nur einer oder weniger Tonschwingungen, erfolgt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Verwendung von an sich bekannten dreieckförmigen bzw. schräglinigen Begrenzungen und ähnlichen Überblendungen an den durch die beim Kopieren vorgenommenen Änderungen entstandenen Stossstellen der Tonaufzeichnung.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die beim Kopiervorgang an der Tonaufzeichnung vorzunehmenden Änderungen mittels an sich bekannter Marken auf dem Träger der Originaltonaufzeichnung oder einem Hilfsstreifen gekennzeichnet werden und dass diese Marken beim Kopieren der Originaltonaufzeichnung in an sieh bekannter Weise selbsttätig die erforderlichen Laufänderungen des Original-und Kopietonfilmbandes in der verwendeten Kopiervorriehtung bewirken. EMI5.1 zeichnet, dass die Tonfilmkopiervorrichtung, vorzugsweise durch einen bandförmigen Markenträger, gesteuerte Triebteile für den Transport des Originaltonfilmbandes und des Kopietonfilmbandes besitzt.
    die durch die Verschiedenartigkeit ihrer Bewegung ein Stillsetzen oder Rücklaufen des Originalton- filmbandes und des Kopietonfilmbandes oder nur eines dieser Bänder bewirken.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Triebteile mit rhythmisch wechselnder EMI5.2 richtungsteile rhythmisch ungleichförmige Bewegungen ausführen.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Triebteile des Filmtransportgetriebes austauschbar sind und deren Eingriffsausbildung dem beabsichtigten verschieden- artigen rhythmisch wechselnden Antrieb des Originaltonfilmbandes oder (und) des Kopictonfilm- bandes entspricht.
AT144127D 1933-02-24 1933-02-24 Verfahren und Vorrichtung zur Anpassung von Tonaufzeichnungen an kinematographische Bildaufzeichnungen. AT144127B (de)

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