AT55543B - Fernzünder für Preßgaslampen. - Google Patents

Fernzünder für Preßgaslampen.

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AT55543B
AT55543B AT55543DA AT55543B AT 55543 B AT55543 B AT 55543B AT 55543D A AT55543D A AT 55543DA AT 55543 B AT55543 B AT 55543B
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compressed gas
pressure
membrane
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normal
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Ehrich & Graetz Fa
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  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fernziinder für Pressgasslampen, welcher es gestattet, sämtliche. oder nur einen Teil der an ihn angeschlossenen Flammen zu zünden oder zu löschen. Es wird dies mit Hilfe einer über dem normalen, zum Betrieb der Lampe benötigten   Pressgasdruok   gelagerten Druckwelle oder   Druckerhöhung   erreicht. Die Umsteuerung der die einzelnen Gaskanäle öffnenden oder verschliessenden Ventile geschieht unter Zuhilfenahme zweier Membranen, von denen die eine die Aufgabe besitzt, den Gaszutritt für sämtliche Flammen bei Eintritt der normalen   Pressgasspannung,   z.

   B. bei einem Druck von   1300 mm Wassersäule   zu regeln. während die zweite die Aufgabe besitzt, bei Auftreten einer über dem normalen Pressgasdruck gelagerten Druckwelle oder Spannung, also z.   R.   bei Erhöhung des   Druckes auf 1500 mm     Wassersäule, das   zu den nicht zu eröffnenden oder zu löschenden Flammen führende Ventil aus der Verbindung mit der ersteren Membran zu lösen. 
 EMI1.2 
 geschlossene, verschieden belastete Membranen vorgesehen waren, besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung nun darin, dass an die Membrankammer mehrere Ventile angeschlossen sind, welche durch die Bewegung der schwächer belasteten Membran beeinflusst werden, von denen 
 EMI1.3 
 stehenden Beschreibung ergibt. 



   Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 1 eine 
 EMI1.4 
 abgesperrt. Das Gas kann aus dem Gehäuse des Zünders nur in den aus Fig. 1 ersichtlichen   Stutzen 76   zu den an ihn angeschlossenen Zündflammen übertreten. Wird nun Pressgas von 
 EMI1.5 
   zu bewegen. Dem wirken   die Federn 17 und 18 entgegen ; dabei ist die Feder 17 so bemessen, dass unter den Einfluss der normalen   Pressgasspannung   eine grössere Bewegung der Membran   4   nach aussen hin stattfindet. Die Feder 18 hingegen ist derartig bemessen, dass sie bei der normalen 
 EMI1.6 
   @ D@e Klinke 10 greift daher@@@ter   den Hebel 13 und dreht das Ventil 12 in die in Fig. 3 gezeichnete geöffnete Lage.

   Es sind nunmehr die beiden Kanäle 2 und 3 mit der durch den Stutzen 1 statt- 

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 EMI2.1 
 Leitung 16 gespeisten   Zündflanimen.   



   Wird nun eine über den normalen Pressgasdruck hinausgehende Druckwelle erzeugt oder der Druck über das normale Mass, beispielsweise auf 1500 min erhöht, so wird auch die Feder 18 unter dem Einfluss der   Membran-5 zusammengedrückt.   Der mit ihr verbundene Stift 15 wird daher nach aussen gedrückt, legt sich an die Klinke 11 an und drückt dieselbe im nächsten Moment in Richtung auf die Membran 5 ein   Rtückchen   weiter. Dabei wird die Klinke 10, 11 so weit verdreht, dass sie ausser Eingriff mit dem Hebel 13 gelangt (vergl. die in Fig. 3 punktiert gezeichnete Stellung). Unter dem Einfluss einer Druckfeder 20, die auf den Hebel 13 einwirkt. wird nunmehr das sich selbst überlassene Ventil 12 wieder geschlossen. Damit verlischt derjenige Teil der Flammen. welcher an den Stutzen 3 angeschlossen ist.

   Es ist dabei gleichgiltig, ob der erhöhte Pressgasdruck 
 EMI2.2 
 beispielsweise 1300 mm sinkt, geht die Membran 4 unter dem Einfluss der Feder   7/zurück   ; alsdann wird auch das Ventil 8 wieder verschlossen und der Mechanismus gelangt in die in Fig. 2 gezeichnete Lage.   Bezüglich   der Doppelklinke 10, 11 geschieht dies, indem sich die Klinke 11 gegen die Membran stützt und infolgedessen bei weiterer Rückwärtsbewegung der Stange 25 und des Drehpunktes 9 
 EMI2.3 
 der Membran 5 beim Sinken des Druckes unter die normale Spannung mit. Will man beim   Ziinden   der Flammen statt sämtlicher Flammen nur einen Teil derselben in Betrieb setzen. so wird sofort der erhöhte Pressgasdruck von beispielsweise 1500 mm eingeschaltet. 
 EMI2.4 
 Membran 5 nur eine verhältnismässig geringe zu sein.

   Der   Mechanismus   zur Mitnahme des Ventils   7   bzw. zu dessen Abschaltung von der Membran 4 kann natürlich in der   mannigfaltigsten   Weise geändert werden. 



   Die Ventile 8 und 12 sind bei dem vorliegenden Beispiel als Tellerventile gedacht, die aus einer Kugel herausgeschnitten sind. Derartige Ventile besitzen die Eigenschaft. bei dauernder Dichtheit sich besonders leicht verstellen zu lassen. Es können natürlich statt dieser Ventile auch   Vent ile   irgend welcher anderer Bauart Anwendung finden. Es kann ferner die Einrichtung getroffen 
 EMI2.5 
 so gesteuert werden, dass sie nach Zündung der Hauptflammen verlöschen, jedoch ist dies nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Fernzünder für Pressgaslampen. bei wolchem durch eine über den normalen Druck hinaus-   gehende     Erhöhung der Pressgasspannung   oder eine über dem normalen Druck gelagerte Druck welle das Zünden oder Verlöschen einzelner Flammen unter Zuhilfenahme zweier Membranen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Membran zum öffnen bzw. Schliessen sämtlicher   Venti) e benützt wird, während   die zweite dazu dient, einen Teil der Ventile bei eintretender Druckerhöhung oder über den normalen Druck hinausgehender Druckwelle von der ersteren abzukuppeln.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gestänge der zur Ercnnung der Ventile dienenden Membran (4) eine Doppelklinke (10, 11) schwingbar angeordnet@ ist. welche bei Eintritt normalen Druckes das mittels der Druckerhöhung oder der Druckwelle EMI2.6
AT55543D 1911-05-20 1912-01-29 Fernzünder für Preßgaslampen. AT55543B (de)

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