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Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fernziinder für Pressgasslampen, welcher es gestattet, sämtliche. oder nur einen Teil der an ihn angeschlossenen Flammen zu zünden oder zu löschen. Es wird dies mit Hilfe einer über dem normalen, zum Betrieb der Lampe benötigten Pressgasdruok gelagerten Druckwelle oder Druckerhöhung erreicht. Die Umsteuerung der die einzelnen Gaskanäle öffnenden oder verschliessenden Ventile geschieht unter Zuhilfenahme zweier Membranen, von denen die eine die Aufgabe besitzt, den Gaszutritt für sämtliche Flammen bei Eintritt der normalen Pressgasspannung, z.
B. bei einem Druck von 1300 mm Wassersäule zu regeln. während die zweite die Aufgabe besitzt, bei Auftreten einer über dem normalen Pressgasdruck gelagerten Druckwelle oder Spannung, also z. R. bei Erhöhung des Druckes auf 1500 mm Wassersäule, das zu den nicht zu eröffnenden oder zu löschenden Flammen führende Ventil aus der Verbindung mit der ersteren Membran zu lösen.
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geschlossene, verschieden belastete Membranen vorgesehen waren, besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung nun darin, dass an die Membrankammer mehrere Ventile angeschlossen sind, welche durch die Bewegung der schwächer belasteten Membran beeinflusst werden, von denen
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stehenden Beschreibung ergibt.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 1 eine
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abgesperrt. Das Gas kann aus dem Gehäuse des Zünders nur in den aus Fig. 1 ersichtlichen Stutzen 76 zu den an ihn angeschlossenen Zündflammen übertreten. Wird nun Pressgas von
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zu bewegen. Dem wirken die Federn 17 und 18 entgegen ; dabei ist die Feder 17 so bemessen, dass unter den Einfluss der normalen Pressgasspannung eine grössere Bewegung der Membran 4 nach aussen hin stattfindet. Die Feder 18 hingegen ist derartig bemessen, dass sie bei der normalen
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@ D@e Klinke 10 greift daher@@@ter den Hebel 13 und dreht das Ventil 12 in die in Fig. 3 gezeichnete geöffnete Lage.
Es sind nunmehr die beiden Kanäle 2 und 3 mit der durch den Stutzen 1 statt-
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Leitung 16 gespeisten Zündflanimen.
Wird nun eine über den normalen Pressgasdruck hinausgehende Druckwelle erzeugt oder der Druck über das normale Mass, beispielsweise auf 1500 min erhöht, so wird auch die Feder 18 unter dem Einfluss der Membran-5 zusammengedrückt. Der mit ihr verbundene Stift 15 wird daher nach aussen gedrückt, legt sich an die Klinke 11 an und drückt dieselbe im nächsten Moment in Richtung auf die Membran 5 ein Rtückchen weiter. Dabei wird die Klinke 10, 11 so weit verdreht, dass sie ausser Eingriff mit dem Hebel 13 gelangt (vergl. die in Fig. 3 punktiert gezeichnete Stellung). Unter dem Einfluss einer Druckfeder 20, die auf den Hebel 13 einwirkt. wird nunmehr das sich selbst überlassene Ventil 12 wieder geschlossen. Damit verlischt derjenige Teil der Flammen. welcher an den Stutzen 3 angeschlossen ist.
Es ist dabei gleichgiltig, ob der erhöhte Pressgasdruck
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beispielsweise 1300 mm sinkt, geht die Membran 4 unter dem Einfluss der Feder 7/zurück ; alsdann wird auch das Ventil 8 wieder verschlossen und der Mechanismus gelangt in die in Fig. 2 gezeichnete Lage. Bezüglich der Doppelklinke 10, 11 geschieht dies, indem sich die Klinke 11 gegen die Membran stützt und infolgedessen bei weiterer Rückwärtsbewegung der Stange 25 und des Drehpunktes 9
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der Membran 5 beim Sinken des Druckes unter die normale Spannung mit. Will man beim Ziinden der Flammen statt sämtlicher Flammen nur einen Teil derselben in Betrieb setzen. so wird sofort der erhöhte Pressgasdruck von beispielsweise 1500 mm eingeschaltet.
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Membran 5 nur eine verhältnismässig geringe zu sein.
Der Mechanismus zur Mitnahme des Ventils 7 bzw. zu dessen Abschaltung von der Membran 4 kann natürlich in der mannigfaltigsten Weise geändert werden.
Die Ventile 8 und 12 sind bei dem vorliegenden Beispiel als Tellerventile gedacht, die aus einer Kugel herausgeschnitten sind. Derartige Ventile besitzen die Eigenschaft. bei dauernder Dichtheit sich besonders leicht verstellen zu lassen. Es können natürlich statt dieser Ventile auch Vent ile irgend welcher anderer Bauart Anwendung finden. Es kann ferner die Einrichtung getroffen
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so gesteuert werden, dass sie nach Zündung der Hauptflammen verlöschen, jedoch ist dies nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fernzünder für Pressgaslampen. bei wolchem durch eine über den normalen Druck hinaus- gehende Erhöhung der Pressgasspannung oder eine über dem normalen Druck gelagerte Druck welle das Zünden oder Verlöschen einzelner Flammen unter Zuhilfenahme zweier Membranen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Membran zum öffnen bzw. Schliessen sämtlicher Venti) e benützt wird, während die zweite dazu dient, einen Teil der Ventile bei eintretender Druckerhöhung oder über den normalen Druck hinausgehender Druckwelle von der ersteren abzukuppeln.