<Desc/Clms Page number 1>
Heizanzeiger.
Die Erfindung betrifft einen Heizanzeiger zur Signalisierung der Zeitintervalle, in welchen das Aufwerfen einer bestimmten Beschickunalenge von Heizmaterial in die einzelnen Feuerungen
EMI1.1
Reihenfolge erfolgen soll.
Die bisher bekannt gewordenen Heizanzeiger weisen mannigfache Ubelstände auf. deren Ursache zum Teil in der Art ihres Antriebes und zum Teil in der Art der verwendeten Mittel zur Erreichung des angestrebten Zweckes liegt, da einerseits sehr empfindliche Apparate zum
EMI1.2
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Heizanzeiger, der aus einem von der Betriebsmaschine angetriebenen Geberapparat besteht, mittels einer drehbaren Kontakteinrichtung auf den Heizplätzen angeordnete Signalapparate beeinflusst und bezweckt, den Antrieb der Vorrichtung und ihre jeweilig erforderliche Einstellung mit möglichst einfachen Mitteln und auf möglichst einfache Weise zu erzielen.
EMI1.3
Klemmgesperres vorwartsgeschaltet, dessen Schaltgesch windigkeit entsprechend dem jeweiligen erforderlichen Intervall zwischen zwei Signalgehungen geändert werden kann. Diese Anderung erfolgt gemäss der Erfindung mit Hilfe einer den Schwingbogen des Klemmgesperres regelnden Kurvenscheibe, deren Einstellung bloss durch Löngsverschiebung eines Organes bewerkstelligt wird, so da13 zu dieser Einstellung lediglich ein Mass für die Grösse dieser Längsverschiebung erforderlich ist, wobei die Einrichtung derart getroffen ist, da3 alle möglichen Einstellungen ohne Vornahme irgend welcher Umstellungen oder Auswechslungen von Teilen der Vorrichtung vorgenommen werden können.
EMI1.4
der Geberapparat in einer inneren Einrichtung und die Empfänger- oder Signalapparate in äusserer Ansicht dargestellt sind. Fig.
zeigt den Geberapparat in Vorderansicht und Fig. 3 in Seiten- ansicht. Ftg. 4 zeigt die Innenemrichtung eines Empfängers oder Signalapparates und Fig. 5 einen
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
las durch Vermittlung irgend eines geeigneten Übersetzungsgetriebes mit dauernd gleichbleibender Obersetzung von irgend einem sich drehenden Teile der Betriebsmaschine in Drehung erhalten wird. Es ist, ersichtlich, dass bei jeder Umdrehung des Exzenters der Schwinghebel und somit tuch die Klemmhebel um den Winkel ot ve-rwhwenkt und der Schaltring c um das Mass des dem Winkel α entsprechenden Bogens vorwärtsgeschaltet wird.
Um nun das Mass der Vorwärtsschaltung des Schaltringes c bei einer Umdrehung des Exzenters m und somit die Schallgeschwindigkeit des Kontaktstückes b je nach Erfordernis regeln zu können, ist eine Kurven- seheibe n vorgesehen, die je nach ihrer Stellung einen grösseren oder kleineren Ausschlag des Anschlaghebels q und somit auch der Klemmhebel d, d zulässt.
Wird nämlich die Kurvenscheibe n so gedreht, dass das freie Ende des Anschlaghebels g nicht mehr ganz ausschwingen kann, so wird auch der Ausschlagwinkel oc kleiner und infolgedessen das Mass der Vorwärtsbewegung des Schaltringes bei einer Umdrehung des Exzenters in geringer.
Die Kurvenscheibe n sitzt auf einer durch die Gehäusewand nach aussen reichenden Achse o, die auf ihrem aussen liegenden-Ende ein Zahnrad p trägt, in welches eine auf der Aussenseite des Gehäuses längsverschiebbar angeordnete Zahnstange q eingreift. Wird die Zahnstange verschoben, so wird das Zahnrad und mithin auch die Kurvenscheibe verdreht. Zur Verschiebung der Zahnstange dient eine mit einer Kurbel versehene und in einen mit Muttergewinde versehenen Ansatz w der Zahnstange eingreifende Schraubenspindel z.
Um nun für jeden Fall einer gewünschten Betriebsart und einer ge wünschen Geschwindigkeit
EMI2.1
einzustellen, was durch Längsverschiebung der Zahnstange um ein ganz bestimmtes Mass bewerkstelligt werden kann.
Zu diesem Zwecke ist parallel zu der mit einem Zeiger l'm Verbindung gebrachten Zahnstange q ein Massstab s angebracht. Die für jeden gewünschten Fall erforderliche Grösse des Schwingbogens bzw. der Längsverschiebung der Zahnstange kann für jede bestimmte Betriebsanlage auf rechnerischem Wege gefunden werden. Alle diese Werte werden in Masseinheiten des vorhandenen Massstabes, z. B. in mm, ausgedrückt und zweckmässig in einer Tabelle geordnet (Fig. 5).
Es ist vorteilhaft, in diese Tabelle neben den Werten 8 für die Längsverschiebung der Zahnstange auch die üblichen Werte I für die Zeitintervalle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Beschickungen bei einem bestimmt gewählten Falle aufzunehmen, weil durch Vergleichuug dieser Werte, die in Minuten angegeben sind, mit der wirklichen Zeit, welche zwischen zwei gleichen Nummernsignalen eines Empfängers vergehen, die richtige Arbeitsweise des Klemmgesperres im Geber kontrolliert werden kann.
Die Einstellung der Vorrichtung kann auch ohne Zuhilfenahme einer Tabelle erfolgen. Zu diesem Zwecke ist an der Zahnstange q eine 7. ihrer Bewegungsrichtung senkrecht s@hende Skala t befestigt, die zweckmässig an einer Seite eines mit der Zahnstange verbundenen, den Zeiger r tragenden Rahmens u vorgesehen ist und auf der die in Betracht kommenden Geschwindigkeiten in Seemeilen verzeichnet sind. Diese Skala ist über ein mit empirisch bestimmten Kurven versehenes Diagramm v verschiebbar.
Die Bestimmung der Kurven dieses Diagrammes kann auf folgende Weise erfolgen.
Bei einer Versuchsfahrt, die z. B. mit einer bestimmten Anzahl geheizter Kessel vorgenommen wird, markiert man, wenn für eine gewisse Geschwindigkeit die richtige Einstellung des Apparates erhalten wurde, in der Höhe des Teilstriches für diese Geschwindigkeit an der scharfen Kante der
EMI2.2
Geschwindigkeiten eingetragen, so ergeben diese eine Kurve, die für die Kesselzahl, für welche sie bestimmt wurde, immer Geltung haben wird. Auf diese Weise können die Kurven für aile Kesselzahlen bestimmt werden, und es wird dann in der Folge die Einstellung derart vorgenommen, dass die Zahnstange und mit dieser die Skala t soweit verschoben wird, bis die scharfe Kante dieser
EMI2.3
eine Fahrt von 12 Seemeilen bei sieben geheizten Kesseln eingestellt werden, so käme die scharfe Kante der Skala in die strichliert angedeutete Stellung.
Diese Stellung gilt dann auch für 101/4 Seemeilen und sechs Kessel, für 131/2 Reemeilen und acht Kessel, für 143/4 Seemeilen und neun Kessel usw.
Wie ersichtlich, kann die Einstellung vorliegender Vorrichtung für alle möglichen Fälle ohne Vornahme irgend welcher Umstellungen oder Auswechslungen von Teilen der Vorrichtung, lediglich durch Längsverschiebung eines Organes um ein bestimmte Mass, vorgenommen werden.
Die Empfänger- oder Rignalapparate (Fig. 4) weisen einen durch einen Elektromagneten 1 beeinflussten Schalthebel 2 auf, auf dessen mit ihm fest verbundener Drehachse 3 der Klöppel 4
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
m Geber der Elektromagnet 1 erregt und der, Schalthebel 2 verschwenkt wird, wird mittels des Klöppels ein hörbares Glockenaignal gegeben und gleichzeitig das sichtbare Signal vorwiirtsgeschaltet.
PATENT. AJSPRÜCHE : 1. Heizanzeiger, bestehend aus einem von der Betriebsmaschine angetriebenen Geberapparat, der mittels einer drehbaren Kontakteinrichtung auf den Heizplätzen angeordnete Signalapparate beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung mittels eines Klemmgesperres vorwärtsgeschaltet wird, dessen Schalt, geschwindigkeit entsprechend dem jeweilig erforderlichen Intervall zwischen zwei Signalgebungen geändert werden kann.