AT55326B - Heizanzeiger. - Google Patents

Heizanzeiger.

Info

Publication number
AT55326B
AT55326B AT55326DA AT55326B AT 55326 B AT55326 B AT 55326B AT 55326D A AT55326D A AT 55326DA AT 55326 B AT55326 B AT 55326B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rack
heat indicator
indicator according
scale
speed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT55326B publication Critical patent/AT55326B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Heizanzeiger. 



    Die Erfindung betrifft einen Heizanzeiger zur Signalisierung der Zeitintervalle, in welchen das Aufwerfen einer bestimmten Beschickunalenge von Heizmaterial in die einzelnen Feuerungen   
 EMI1.1 
 Reihenfolge erfolgen soll. 



   Die bisher bekannt gewordenen Heizanzeiger weisen mannigfache   Ubelstände   auf. deren Ursache zum Teil in der Art ihres Antriebes und zum Teil in der Art der verwendeten Mittel zur Erreichung des angestrebten Zweckes liegt, da einerseits sehr empfindliche Apparate zum 
 EMI1.2 
 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Heizanzeiger, der aus einem von der   Betriebsmaschine   angetriebenen Geberapparat besteht, mittels einer drehbaren Kontakteinrichtung auf den Heizplätzen angeordnete Signalapparate beeinflusst und bezweckt, den Antrieb der Vorrichtung und ihre jeweilig erforderliche Einstellung mit möglichst einfachen Mitteln und auf möglichst einfache Weise zu erzielen.

   
 EMI1.3 
 Klemmgesperres vorwartsgeschaltet, dessen Schaltgesch windigkeit entsprechend dem jeweiligen erforderlichen Intervall zwischen zwei Signalgehungen geändert werden kann. Diese Anderung erfolgt gemäss der Erfindung mit Hilfe einer den Schwingbogen des Klemmgesperres regelnden Kurvenscheibe, deren Einstellung bloss durch Löngsverschiebung eines Organes bewerkstelligt wird, so da13 zu dieser Einstellung lediglich ein Mass für die Grösse dieser Längsverschiebung erforderlich ist, wobei die Einrichtung derart getroffen ist, da3 alle möglichen Einstellungen ohne Vornahme irgend welcher Umstellungen oder   Auswechslungen von   Teilen der Vorrichtung vorgenommen werden können. 
 EMI1.4 
 der Geberapparat in einer inneren Einrichtung und die Empfänger- oder Signalapparate in   äusserer   Ansicht dargestellt sind.   Fig.

   zeigt   den   Geberapparat   in Vorderansicht und Fig. 3 in Seiten-   ansicht. Ftg.   4 zeigt die Innenemrichtung eines   Empfängers oder Signalapparates und Fig. 5   einen 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 las durch Vermittlung irgend eines geeigneten Übersetzungsgetriebes mit dauernd gleichbleibender   Obersetzung von irgend einem sich drehenden Teile der Betriebsmaschine in Drehung erhalten wird. Es ist, ersichtlich, dass bei jeder Umdrehung des Exzenters der Schwinghebel und somit   tuch die   Klemmhebel   um den Winkel   ot ve-rwhwenkt   und der Schaltring c um das Mass des dem Winkel   &alpha;   entsprechenden Bogens vorwärtsgeschaltet wird.

   Um nun das Mass der Vorwärtsschaltung des Schaltringes c bei einer Umdrehung des Exzenters m und somit die Schallgeschwindigkeit des Kontaktstückes b je nach Erfordernis regeln zu können, ist eine Kurven-   seheibe   n vorgesehen, die je nach ihrer Stellung einen grösseren oder kleineren   Ausschlag des   Anschlaghebels q und somit auch der Klemmhebel d, d zulässt. 



   Wird nämlich die Kurvenscheibe n so gedreht, dass das freie Ende des Anschlaghebels g nicht mehr ganz ausschwingen kann, so wird auch der Ausschlagwinkel   oc   kleiner und infolgedessen das Mass der Vorwärtsbewegung des Schaltringes bei einer Umdrehung des Exzenters in geringer. 



   Die Kurvenscheibe n sitzt auf einer durch die Gehäusewand nach aussen reichenden Achse o, die auf ihrem aussen liegenden-Ende ein Zahnrad p trägt, in welches eine auf der Aussenseite des Gehäuses längsverschiebbar angeordnete Zahnstange q eingreift. Wird die Zahnstange verschoben, so wird das Zahnrad und mithin auch die Kurvenscheibe verdreht. Zur Verschiebung der Zahnstange dient eine mit einer Kurbel versehene und in einen mit Muttergewinde versehenen Ansatz w der Zahnstange eingreifende Schraubenspindel z. 



   Um nun für jeden Fall einer   gewünschten   Betriebsart und einer   ge   wünschen Geschwindigkeit 
 EMI2.1 
 einzustellen, was durch Längsverschiebung der Zahnstange um ein ganz bestimmtes Mass bewerkstelligt werden kann. 



   Zu diesem Zwecke ist parallel zu der mit einem Zeiger    l'm Verbindung gebrachten   Zahnstange q ein Massstab s angebracht. Die für jeden   gewünschten   Fall erforderliche Grösse des   Schwingbogens   bzw. der Längsverschiebung der Zahnstange kann für jede bestimmte Betriebsanlage auf rechnerischem Wege gefunden werden. Alle diese Werte werden in Masseinheiten des vorhandenen   Massstabes,   z. B. in mm, ausgedrückt und zweckmässig in einer Tabelle geordnet (Fig. 5).

   Es ist vorteilhaft, in diese Tabelle neben den Werten 8 für die   Längsverschiebung   der Zahnstange auch die üblichen Werte I für die Zeitintervalle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Beschickungen bei einem bestimmt gewählten Falle aufzunehmen, weil durch Vergleichuug dieser Werte, die in Minuten angegeben sind, mit der wirklichen Zeit, welche zwischen zwei gleichen Nummernsignalen eines Empfängers vergehen, die richtige Arbeitsweise des Klemmgesperres im Geber kontrolliert werden kann. 



   Die Einstellung der Vorrichtung kann auch   ohne Zuhilfenahme einer Tabelle erfolgen. Zu   diesem Zwecke ist an der Zahnstange q eine   7.   ihrer Bewegungsrichtung senkrecht   s@hende   Skala t   befestigt, die zweckmässig   an einer Seite eines mit der Zahnstange verbundenen, den Zeiger r tragenden Rahmens u vorgesehen ist und auf der die in Betracht kommenden Geschwindigkeiten in Seemeilen verzeichnet sind. Diese Skala ist über ein mit empirisch bestimmten Kurven versehenes   Diagramm v verschiebbar.   



   Die Bestimmung der Kurven dieses Diagrammes kann auf folgende Weise erfolgen. 



   Bei einer Versuchsfahrt, die z. B. mit einer bestimmten Anzahl geheizter Kessel vorgenommen wird, markiert man, wenn für eine gewisse Geschwindigkeit die richtige Einstellung des Apparates erhalten wurde, in der Höhe des Teilstriches für diese Geschwindigkeit an der scharfen Kante der 
 EMI2.2 
 Geschwindigkeiten eingetragen, so ergeben diese eine Kurve, die für die Kesselzahl, für welche sie bestimmt wurde, immer Geltung haben wird. Auf diese Weise können die Kurven für aile Kesselzahlen bestimmt werden, und es wird dann in der Folge die Einstellung derart vorgenommen, dass die Zahnstange und mit dieser die Skala t soweit verschoben wird, bis die scharfe Kante dieser 
 EMI2.3 
 eine Fahrt von 12 Seemeilen bei sieben geheizten Kesseln eingestellt werden, so käme die scharfe Kante der Skala in die strichliert angedeutete Stellung.

   Diese Stellung gilt dann auch für 101/4 Seemeilen und sechs Kessel, für   131/2 Reemeilen   und acht Kessel, für 143/4 Seemeilen und neun Kessel usw. 



   Wie ersichtlich, kann die Einstellung vorliegender Vorrichtung für alle möglichen Fälle ohne Vornahme irgend welcher Umstellungen oder Auswechslungen von Teilen der Vorrichtung, lediglich durch   Längsverschiebung   eines Organes um ein bestimmte Mass, vorgenommen werden. 



   Die   Empfänger- oder Rignalapparate   (Fig. 4) weisen einen durch einen Elektromagneten 1   beeinflussten Schalthebel 2   auf, auf dessen mit ihm fest verbundener Drehachse 3 der Klöppel 4 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   m Geber der Elektromagnet 1 erregt und der, Schalthebel 2 verschwenkt wird, wird mittels des Klöppels ein hörbares Glockenaignal gegeben und gleichzeitig das sichtbare Signal vorwiirtsgeschaltet. 



  PATENT. AJSPRÜCHE : 1. Heizanzeiger, bestehend aus einem von der Betriebsmaschine angetriebenen Geberapparat, der mittels einer drehbaren Kontakteinrichtung auf den Heizplätzen angeordnete Signalapparate beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung mittels eines Klemmgesperres vorwärtsgeschaltet wird, dessen Schalt, geschwindigkeit entsprechend dem jeweilig erforderlichen Intervall zwischen zwei Signalgebungen geändert werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Heizanzeiger nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Klemmgesperres mittelb eines in dauernd gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis von der Betriebsmaschine angstriobenen Exzenters erfolgt.
    3. Heizanzeiger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierung der Schaltgeschwindigkeit der Kontakteinrichtung durch Regelung des Schwingbogens des Klemmgesperres mittels einer Kurvenscheibe erfolgt.
    4. Heizanzeiger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der den Schwingbogen begrenzenden Kurvenscheibe mit Hilfe eines Zahnrad- und Zahl11tangengetriebes durch entsprechende Längsverschiebung der Zahnstange bewirkt wird.
    5. Ausführungsform des Heizanzeigers nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass längs der mit einer Marke oder einem Zeiger versehenen Zahnstange ein Massstab vorgesehen ist, so dass die für die jeweils gewünschte Schaltgeschwindigkeit erforderliche Längsverschiebung der Zahnstange mit Hilfe von auf rechnerischem Wege gefundenen zweckmässig in einer Tabelle'geordneten und in Masseinheiten des Massstabes ausgedrückten Werten vorgenommen werden kann.
    6. Ausführungsform des Heizanzeigers nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Zahnstange eine zu ihrer Bewegungsrichtung senkrecht stehende Skala befestigt ist, auf der die in Betracht kommenden Geschwindigkeiten in Seemeilen verzeichnet sind und die über ein mit empirisch bestimmten Kurven versehenes Diagramm verschiebbar ist, so dass die für eine gewünscht Betriebsart und für eine gewünschte Geschwindigkeit erforderliche Verschiebung der Zahnstange durch Einstellung des entsprechenden Teilstriches der Geschwindigkeitsskala auf die der Zahl der geheizten Kessel entsprechende Diagrammkurve erfolgen kann.
    7. Heizanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfängerapparate einen durch einen Elektromagnet beeinflussten Schalthebel aufweisen, auf dessen mit ihm fest verbundener Drehachse der Klöppel einer Signalglocke befestigt ist und dessen freies Ende in die Zickzackschlitze oder-nuten einer mit der Nummerntrommel fest verbundenen Schalttrommel eingreift, so dass bei jeder Betätigung des Schalthebels durch den Elektromagnet ein hörbares Signal gegeben und das sichtbare Signal vorwärtsgeschaltet wird.
AT55326D 1911-03-28 1911-03-28 Heizanzeiger. AT55326B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT55326T 1911-03-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT55326B true AT55326B (de) 1912-09-10

Family

ID=3576818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT55326D AT55326B (de) 1911-03-28 1911-03-28 Heizanzeiger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT55326B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT55326B (de) Heizanzeiger.
AT86501B (de) Basisentfernungsmesser mit disproportional zur Meßvorrichtung angetriebenem Anzeigeglied.
DE65787C (de) Feinmefsinstrument mit Zählwerk
DE371936C (de) Sprossenradrechenmaschine mit einer Vorrichtung zur Zurueckfuehrung der Kurvenscheiben in die Nullage
DE670166C (de) Geschlossenes Tonfilmgeraet
DE667663C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet o. dgl.
DE333546C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Gleichmaessigkeit der Teilungen von Verzahnungen
AT73519B (de) Rechen- oder Addiermaschine mit Einstellscheiben von veränderlicher Zähnezahl und einer Druckvorrichtung, die von den das Resultatwerk drehenden veränderlichen Zähnen des Antriebwerkes eingestellt wird.
AT60530B (de) Taxmesser, Tourenzähler, Spielzeitkontrollvorrichtung oder dgl.
DE307168C (de)
DE359160C (de) Entfernungs-, Hoehen- und Richtungsmesser fuer unzugaengliche Punkte im Raum
AT206276B (de) Anordnung zur Belichtungswerteinstellung an Lichtbildaufnahmegeräten
AT99770B (de) Metronom.
DE404129C (de) Automatischer Verschluss fuer Kinoapparate
AT38792B (de) Vorrichtung zur elektrischen Übermittlung der Visiereinstellung von Geschützen.
DE452041C (de) Vorrichtung zum Einstellen und Ablesen der Zwischenwerte auf Teilungen mit ungleichen Intervallen
DE416616C (de) Einrichtung zum Anzeigen oder Aufzeichnen des maximalen Scheinverbrauches einer Wechselstromanlage
AT51846B (de) Schaltvorrichtung für das Umdrehungszählwerk an Thomasschen Rechenmaschinen.
DE358164C (de) Getriebe
DE412066C (de) Zehnerschaltvorrichtung an unverschiebbaren, von einem wandernden Einzahn angetriebenen Umdrehungszaehlwerken von Rechenmaschinen
DE341618C (de) Zeigereinstellung bei Geschwindigkeitsmessern und aehnlichen Apparaten
DE406326C (de) Metronom
DE1431344C (de) Rudersteuerungseinrichtung fur Schiffs ruderantriebe
AT211663B (de) Photographische Kamera
DE234939C (de)