AT54430B - Verfahren zur Herstellung von Filtern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Filtern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> , Verfahren zur Herstellung von Filtern. Die vorliegende Erfindung beziaht sich auf ein Verfahren, wonach Filter in der Weise hergestellt werden, dass mit Marmorpulver und Säure behandelter Asbest mit Fluosilikaten gemischt, auf ein Asbestgewebe aufgebracht und das so entstandene Filter gebrannt wird. Derartig hergestellte Filter haben nun den Nachteil, dass sie trotz allen Abbürstens der Oberfläche allmählich verfilzen und dann in ihrer Leistungsfähigkeit stark nachlassen. Nach dem vorliegenden Verfahren wird nun die Filtriergeschwindigkeit, die für die Leistungsfähigkeit eines Filters unter dem selbstverständlichen Vorbehalte, dass die Keimdichtigkeit darunter nicht leidet, massgebend ist, lange aufrechterhalten und das Verfilzen vollständig vermieden, indem man das Asbestmarmorgemisch nach der Behandlung mit Säure aber vor dem darauffolgenden Auswaschen mit alkalisch wirkenden Stoffen, wie Alkalihydroxyd oder liarbonat, bis zur annähernd neutralen Reaktion versetzt. Wahrscheinlich wird der Asbest infolge der Behandlung mit Alkali noch weiter zerspalten und vor allem alle darin enthaltenen organischen Stoffe aufgelöst und zerstört Derartige Filter EMI1.1 teilung des Asbestes und des Glattliegens der einzelnen Fasern ist. Es hat sich ferner noch herausgestellt, dass es in bestimmten Fällen zweckmässig ist, an Stelle von Marmorpulver andere unlösliche körnige Stoffe zu verwenden, wie denn beispielsweise die Verwendung von Gips das unerwartete Ergebnis gehabt hat, dass auch ein damit hergestellter Filter in höchstem Masse leistungsfähig war. Das Verfahren selbst nach vorliegender Erfindung wird in folgender Weise ausgeführt : Ein Gemisch von Asbestwolle mit Marmor- oder Gipspulver wird mit Säure, z. B. roher Salzsäure, übergossen ; dann wird wässrige. ziemUch konzentrierte Kalilauge oder ein Gemisch von Kalihydroxyd oder-karbonat solange zugesetzt, bis sich eine eben neutrale Reaktion zeigt. Das in der Flüssigkeit fein verteilte Pulver wird in geeigneter Weise solange ausgetaugt, bis nur noch wenig Chlorkalizium oder Gips von dem Waschwasser gelöst wird, und dann getrocknet. Die so zubereitete Masse wird hierauf mit einem Fluosilikate gemischt, und dieses breiartige Gemisch dann auf ein Asbestgewebe von bestimmter, aber je nach den Umständen verschiedener Maschenweite aufgebracht. Das so bestrichene Gewebe wird getrocknet und schliesslich bei allmählich steigender Temperatur gebrannt, bis das Cewpho eben anfängt, bräunlich zu werden. Nach Beendigung des Brennens werden die Filter gewässert, um die löslichen Kalksalze auszuwaschen, doch dauert es gewöhnlich langere Zeit, bis die Filter gebrauchsfertig sind. EMI1.2 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Filtern aus fein verteiltem Asbest, bei welchem der A-heHt on r Vot'hehandl nng mit Marmorpulver und Säure ausgesetzt wird, dadurch gekennzerchnet, dass der Asbest nach der Einwirkung f*er Säure mit alkalisch wirkenden Stoffen wie Alkalihydroxyden oder Alkalikarbonaten behandelt, worauf das Ganze in bekannter Wose ausgewaschen, in bekannter Weise auf Asbestgewebe aufgebracht und gebrannt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Steile des oder neben dem Marmorpulver Gipspulver verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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