AT47678B - Verfahren zur Herstellung von gefärbtem Hornbernstein. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gefärbtem Hornbernstein.

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  Verfahren zur Herstellung von gefärbtem Hornbernstein. 



   Im Patente Nr. 45598 ist ein Verfahren beschrieben, um kleine Rohbernsteinstücke von Verunreinigungen zu befreien und zum Pressen in Formen geeignet zu machen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die   Rohbernsteinstücke   in Laugen und wässerigen Salzlösungen von verschiedenem spezifischen Gewicht mehrfach geschlemmt werden. Die in dieser Weise vorbereiteten Bernsteinstücke können zur Herstellung von Hornbernstein ohne weiteren Zusatz irgend einer Substanz verwendet werden. Der fertige Hornhernstein zeigt dann eine braune Färbung. 



   Es wurde nun auf Grund weiterer Versuche die überraschende Erscheinung festgestellt, dass die nach dem Schlämmverfahren behandelten Abfälle ein ganz hervorragendes Aufnahmsvermögen für Farbstoffe besitzen, und insbesondere auch, dass die   gepressten   Produkte die entsprechenden Färbungen homogen und in reinen Tönen aufweisen. Es ist auf diese Weise gelungen, eine ganze Reihe charakteristisch gefärbter   Presserzougntsse   zu erzielen, so dass dem Geschmack der Verbraucher in den verschiedensten Richtungen Rechnung getragen werden kann. Dabei ist das Presserzeugnis von unverminderter Haltbarkeit und gleicher Politurfähigkeit wie der ungefärbte   Hornbernstein.   



   Das Verfahren zur Herstellung gefärbten Hornbernsteins wird in der Weise ausgeführt, dass das aus den unreinen Abfällen durch   Schlämmen   in   Salzlaugen   von bestimmtem spezifischen Gewichte und durch Waschen in klarem Wasser erhaltene Vormaterial an der Luft getrocknet und auf geringe Korngrösse zermahlen wird, um die im Innern der kleinen   Hernsteinstücke   noch enthaltenen Beimengungen   aufzuschliessen.   worauf eine nochmalige
Reinigung durch   Schlämmen   in Laugen von bestimmtem spezifischen Gewichte und durch
Waschen in klarem Wasser erfolgt. 



   Dieses durch das zweimalige Schlämmen und Waschen von allen Verunreinigungen befreite Meterial wird nun an der Luft getrocknet. 



   Die so vorbereitete Masse, die an sich ein   pressfähiges   Vorprodukt bildet, und zur Erzeugung von ungefärbtem Hornbernstein ohne weiters zu Pressbernstein verarbeitet werden kann, wird nunmehr nach der vorliegenden Erfindung zunächst mit Zusätzen von wärmebeständigen mit der Bernsteinmasse gut abbindenden Farben versehen. 



   Die Farben können entweder trocken mit dem Bernsteinpulver   Verluebeo werdeo   oder auch, soweit sie in geeigneten Substanzen löslich sind, in gelöstem Zustand zugesetzt werden. Die Beimengung kann zur Erzielung eines gleichmässigen Farbentons auf die ganze Steinmenge erfolgen oder auch nur auf Telle des   Bernstons   ausgedehnt werden, die dann den reinen Steinmengen schichten-oder lagenweise beigemengt werden, ebenso wie eine solche   schichtenweise Vermengung verschieden gefärbtor Steinmengen   möglich ist, so dass das Fertigprodukt   wehrere   Farbentöne nebeneinander aufweist und ein buntes Aussehen gewinnt. Nachdem die Farben möglichst gleichmässig eingemengt sind und bei Verwendung gelöster Farbstoffe die Masse gut abgetrocknet ist, erfolgt das Einpressen des Steines nach der bekannten Weise.

   Das Fertigprodukt wird als Buntbernstein in den Handel gebracht. 



   Das vorliegende Verfahren ist natürlich in bezug auf Zweck und Wirkung der bekannten Dunkelfärbung von aus ungereinigtem   Bprnsteinabfall   erzeugten an sich   mies-   färbigen Pressbernstein, gerade entgegengesetzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 Verfahren zur Herstellung von gefärbtem Hornbernstein, dadurch gekennzeichnet, dass kleinen, durch mehrfaches Schlämmen in Laugen und wässerigen Salzlösungen von ver- schiedenem spezifischen Gewichte pressfähig gemachten Rohbernsteinstacken Farbstoffe vor dem Pressen zugesetzt werden.
AT47678D 1910-01-07 1910-01-07 Verfahren zur Herstellung von gefärbtem Hornbernstein. AT47678B (de)

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