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ElektromagnetischesWechesl-undWendegetriebe.
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und zwar vorzugsweise an dessen höchster Stelle, zurückgeleitet wird, um das im Gehäuse befindliche Öl stets kühl zu erhalten.
Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtungen ist die folgende :
Durch Stromzufuhr zu einem der beiden Magnetkörper wird dieser erregt und mit dem Zwillingsanker gekuppelt, so dass er nun mit der getriebenen Welle 5 rotiert, während der andere Magnetkörper leer läuft. Ist z. B. der Magnetkörper 8 auf diese Weise gekuppelt worden, so erhält die Welle 5 unter Vermittlung des Zahnradvorgeleges die entgegengesetzte Umdrehungsrichtung wie die treibende Welle 1, wogegen bei der Kupplung des anderen Magnetkörpers 9 mit dem Anker die Welle 5 mit Hilfe der Kettenräder 4 und 4a sowie der diese verbindenden Kette 10 in der gleichen Richtung wie die Welle 1 von dieser angetrieben wird.
Soll das Übersetzungsverhältnis des zwischen den Wellen 1 und 5 eingeschalteten Zahnradvorgeleges geändert werden, so muss das
Rad 2 ausser Eingriff mit dem Rade 2a und das Rad 3 in Eingriff mit dem Rade 3a gebracht werden.
Zu diesem Zwecke wird zuerst der Knopf 40 niedergedrückt und der Sperrstift des Hebels 34 aus der Vertiefung 36a und der Bohrung 37 herausgehoben. Sodann wird mittels der Scheibe 28 das
Rohr 25 aus der Bohrung 1a der Welle 1 herausgezogen, bis das Zahnrad 2 ausser Eingriff mit dem
Rade 2a gelangt ist, worauf mit Hilfe der Scheibe 27 die Spindel 26 soweit verschoben wird, bis das Zahnrad 3 in da : s Zahnrad 3a eingreift. Beim Loslassen des Druckknopfes 40 schnappt der
Sperrstift des Hebels 34 unter der Wirkung der Feder 38 in die Bohrung 37 und die Vertiefung 37a, so dass eine unbeabsichtigte Rückverschiebung der Zahnräder 2 und 3 verhindert wird.
Die Anordnung des allseits geschlossenen Gehäuses 16 hat den Vorteil, dass mittels des in dem Gehäuse enthaltenen Öls die bewegten Teile ununterbrochen geschmiert und gekühlt werden können. Das in dem Gehäuse abgeschleuderte Schmieröl wird von der Platte 16a auf- gefangen und fällt in den Raum zwischen den Scheiben 6 und 7, gelangt in die Olrinnen 20 und 21 und aus diesen durch die Bohrungen 22 zwischen die Treibringe 23 und 24.
Die einander zugekehrten Seitenwände der Scheiben 6 und 7 ergeben eine bedeutende
Kühlfläche und vermitteln mit Hilfe der Platte 16a eine reichliche Zufuhr von 01 zu den bewegten
Teilen, so dass eine ausgiebige und ununterbrochene Schmierung und Kühlung derselben erzielt wird. wie dies u. a. bei rasch aufeinanderfolgenden Umkehrungen der Drehungsrichtung notwendig ist, um eine ungebührliche Erwärmung der Kupplungsteile zu verhindern. Die Anordnung der Schleifringe in einer besonderen Kammer bringt den Vorteil mit sich, dass der Zutritt von 01 zu den Schleifringen hintangehalten wird.
Die Anordnung des Rohres 41 gestattet, das etwa erwärmte 01 in ununterbrochenem Kreis- lauf selbsttätig aus dem Gehäuse 16 zu schaffen und es in dieses nach erfolgter Kühlung zwecks
Wiederverwendung zurückzuführen.
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