DE409745C - Geschwindigkeitswechselgetriebe - Google Patents

Geschwindigkeitswechselgetriebe

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DE409745C
DE409745C DEG55004D DEG0055004D DE409745C DE 409745 C DE409745 C DE 409745C DE G55004 D DEG55004 D DE G55004D DE G0055004 D DEG0055004 D DE G0055004D DE 409745 C DE409745 C DE 409745C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/02Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
    • F16H37/06Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • F16H37/08Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing
    • F16H37/0833Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths
    • F16H37/084Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths at least one power path being a continuously variable transmission, i.e. CVT
    • F16H37/0853CVT using friction between rotary members having a first member of uniform effective diameter cooperating with different parts of a second member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitswechselgetriebe. Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei welchem der Antrieb der Arbeitswelle über ein Umlaufrädergetriebe erfolgt und letzteres noch eine Zusatzbewegung durch ein Reibrädergetriebe über Schnecke und Schneckenrad erhält. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine der beiden parallel zueinander angeordneten Reibscheiben auf der Schneckenwelle befestigt ist, so daß der vom Umlaufrädergetriebe rückwirkende Gegendruck eine Verschiebung der Schneckenwelle in achsialer Richtung und somit ein Anpressen der zwischen den beiden Reibscheiben verschiebbar angeordneten Reibrolle an die Reibscheiben bewirkt. Hierdurch wird erreicht, daß sich der Planetenradträger durch den Reaktionsdruck der getriebenen Welle nur so rasch rückwärts drehen kann, als es die mit dem Reibrädergetriebe zwangläufig verbundene selbsthemmende Schnecke zuläßt, und somit jede gewünschte Umdrehungszahl an der getriebenen Seite eingehalten werden kann.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Kraftübertragung mehr oder weniger durch das Reibrädergetriebe erfolgt, wobei die an der-getriebenen Seite dem Antrieb entgegenwirkende Kraft nur sehr gering sein kann und eine sehr hohe Umdrehungszahl notwendig ist. Es sind auch Reibrädergetriebe in Verbindung mit einem Umlaufrädergetriebe bekannt, bei denen die Reibräder die Umlaufzahlen zwischen der getriebenen und der treibenden Welle zwangläufig regeln sollen und deshalb die Reibräder an die Umlaufzahlen der getriebenen Welle gebunden sind und die Kraft von der treibenden sowohl als auch von der getriebenen Welle durch das keibrädergetriebe übertragen werden muß. Diese an der getriebenen Welle rückwirkende Kraft beim Laufen unter Belastung wirkt aber bremsend auf die Reibräder ein, ja es kann sogar vorkommen, daß die getriebene Seite dadurch ganz zum Stillstand kommt, wobei die Planetenräder mit erhöhter Geschwindigkeit umlaufen und das Reibrädergetriebe zerstören. Außerdem haben diese Getriebe den Nachteil, daß die Reibräder, welche die Kraft übertragen sollen, mittels Federkeils verschiebbar auf ihrer Welle angeordnet sind, so daß also die Verschiebung unter Belastung erfolgt, was nur durch große Kraftanstrengung möglich ist.
  • Um diese Übelstände zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung das Reibrädergetriebe unabhängig v omUmlaufrädergetr iebe mit gleichbleibender Umlaufzahl angetrieben, und zwar stehen die Umdrehungszahlen der Antriebscheibe und der Schneckenwelle in einem solchen Verhältnis zueinander, daß nie ein Voreilen des Planetenradträgers der Antriebscheibe gegenüber erfolgt, d. h. das Reibrädergetriebe regelt nur das Zurückweichen des Gehäuses, hat also keine Kraft zum Antreiben der getriebenen Welle zu übertragen, sondern weicht dem Reaktionsdruck mehr oder weniger schnell aus, je nachdem, wie es die Reibrolle vorschreibt. Außerdem ist die Reibrolle in an sich bekannter Weise als Leerlaufrolle an einem mit dem Bedienungshebel in Verbindung stehenden Schieber gelagert, so daß das Verschieben der Rolle ohne Kraftanstrengung erfolgen kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein solches Getriebe zum Antrieb einer Werkzeugmaschinenarbeitsspindel dargestellt, und zwar ist: Abb. i ein Mittelschnitt durch den Spindelkasten, Abb. 2 ein Ouerschnitt mit der Reibräderanordnung, Abb. 3 eine Rückansicht des Reibrädergetriebes, Abb. d. eine Erweiterungsmöglichkeit beider Getriebe.
  • Wie aus Abb. i hervorgeht, ist die Arbeitsspindel i in dem Spindelkasten 2 gelagert. wobei das hintere Spindelende in der verlängerten Kegelradnabe 3 läuft, auf welcher die Antriehscheibe q. befestigt ist. Auf der Arbeitsspindel i ist ein zweites Kegelrad 5 befestigt, welches seinen Antrieb vom Rad 3 über die an dem Planetenradträger 6 lose angeordneten Planetenräder 7 erhält. Der Planetenradträger 6 läuft lose auf der Spindel i und ist mit einem Schneckenrad 8 fest verkeilt. In das Schneckenrad 8 greift eire Schnecke g ein, `selche auf einer nach hinten aus dem Spindelkasten herausstehenden Welle io sitzt, auf der auch eine Reibscheibe i i aufgekeilt ist. Am Spindelkasten 2 ist oberhalb der Welle io ein feststehender Bolzen befestigt, auf dem die zweite Reibscheibe 12 lose laufend angeordnet ist. An dem Lager der Welle io ist seitlich, wie in Abb. 3 ersichtlich, ein Auge 13 vorgesehen, in welchem ein senkrecht stehender Bolzen 14 befestigt ist. Auf diesen Bolzen 1q. ist ein mit einem seitlichen Auge 15 und einer Zahnstange 16 versehener Schieber 17 angeordnet, der die Reibrolle 18 trägt. Die Rolle 18 ist mit Leder oder Rohhaut versehen zum übertragen der Bewegung von der Reibscheibe i2 nach der Reibscheibe i i. In die Zahnstange 16 des Schiebers 17 greift ein Zahnsegment i9 ein, welches gemeinsam mit dem Arm 2o auf einer Welle 21 befestigt ist. Die Rolle 18 läuft lose und auf Kugellager, so daß die Verschiebung ohne Kraftanstrengung vor sich geht.
  • Die Wirkungsweise dieses Getriebes ist folgende: Die Antriebscheibe q. und mit ihr (-las Kegelrad 3 erhalten ihren Antrieb durch (las Vorgelege mit gleichbleibender Geschwindigkeit, ebenso die Reibscheibe i2. Dreht sich nun das Rad 3 in Richtung des Pfeiles A und steht die Rolle 18 in der Mitte der Scheibe 12, so daß also dein Schneckenrad 8 keine Bewegung erteilt wird, so werden die Räder 7 die Bewegtang auf das Rad 5 weiterleiten, und zwar dreht sich dann das Rad 5 mit derselben Geschwindigkeit wie das Rad 3, aber in umgekehrter Richtung. Der Zahndruck, der dabei auf den Zapfen der Räder 7 lastet, wird auf die Schnecke 9 übertragen, und da dieselbe selbsthemmend ist, wird der Planetenradträger 6 stillstehen. Es ist also gänzlich ausgeschlossen, daß der Zahndruck der Planetenräder eine Beschleunigung oder Verzögerung auf das Reibrädergetriebe überträgt. Dieser Druck, der sich in Richtung des Pfeiles A auf den Planetenradträger 6 überträgt, wird nur ein stärkeres Anpressen der beiden Reibscheiben an die Rolle 18 verursachen. Wird nun die Rolle 18 mittels des Armes 2o von der Mitte der Scheibe 12 nach unten bewegt, so wird die Reibscheibe i i und die Schnecke io in Drehung versetzt. Da aber auf dem Gehäuse 5 der Zahndruck in Richtung des Pfeiles A lastet, kann das Schneckenrad dec Schnecke nur so rasch folgen, als das Reibrädergetriebe dies vorschreibt. Wird die Übersetzung des Reibrädergetriebes so groß gewählt, daß die Geschwindigkeit des Schnekkenrades 8 halb so groß ist als die der Antriebscheibe, so wird das Rad 5 völlig stillstehen und die Planetenräder 7 sich nur um das Rad 5 abrollen. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß jede Kraft, welche z. B. beim Arbeiten der Spindeldrehung entgegenwirkt, von der Schnecke 9 nur als Schubkraft an das Reibrädergetriebe weitergeleitet wird. Wie ersichtlich, läßt sich also mit dem Arm 2o jede Geschwindigkeit stoßfrei einstellen, wobei aber die zum Arbeiten nötige Kraft nur durch die auf der Spindel i sitzenden Räder übertragen wird und das Reibrädergetriebe somit zur Kraftübertragung gar nicht in Anspruch genommen wird. Im Gegenteil, je schwerer die Schnitte an der Spindel sind, je intensiver wird die Berührung der Laufflächen an dem Reibrädergetriebe stattfinden und jedes Schleifen und Mahlen ausgeschlossen sein, also die Lebensdauer des Getriebes nicht beeinträchtigt werden. .
  • Bei der in Abb. 4 -dargestellten Ausführungsform sind zwischen dem Planetenra(lträiger 25 und dem Schneckenrad 26 zwei Kegelräder 27 und 28 eingeschaltet, wobei e#'n drittes Kegelrad 29 auf der Antriebswelle - o lose angeordnet ist und mit dem auf der Schneckenradwelle 31 ebenfalls lose angeordneten Kegelrad 28 im Eingriff steht. Die Kegelräder 27 und 29 können jedoch abwechselnd mit der Antriebswelle 3o durch den verschiebbaren Kupplungsteil 32 gekuppelt werden, und ebenso das Rad 28 durch die Kupplung 33 mit seiner Welle 31. Die beiden Kupphingen 32 und 33 stehen zwangläufig in Verbindung, und zwar so, daß, wenn die Kupplung 32 eingerückt wird, die Kupplung 33 das Rad 28 freigibt. Hierdurch kann man erreichen, daß die angetriebene Spindel oder Riemenscheibe 34 genau mit derselben Umlaufzahl und Drehrichtung wie die Antriebscheibe35 läuft. Dies ist der Fall, wenn die Kupplung 32 in das Rad 27 eingeschoben ist, also die Wirkung des Planetenrädergetriebes ausgeschaltet ist. Wenn die Kupplung 32 in (las Rad 29 geschoben wird, läuft der Planetenradträger 25 mit derselben Umlaufzahl wie die Antriebscheibe 35, aber in entgegengesetzter Drehrichtung; dadurch läuft die angetriebene Spindel oder Scheibe 34 mit der dreifachen Umdrehungszahl als die Antriebscheibe 35, jedoch in entgegengesetzter Drehrichtung als diese. Diese Kombination, bei welcher in Wirklichkeit natürlich die Kupplungen 32 und 33 als Reibungskupplungen ausgebildet sind, würde bei Werkzeugmaschinen vorteilhaft sein, wenn z. B. bei schweren Bohrmaschinen nur ein einziger sehr rascher Gang notwendig ist, wie z. B. beim Bohren kleiner Löcher. Das Reibrädergetriebe hat somit bei keinem der beschriebenen Beispiele irgendwelche Kräfte zu übertragen, sondern nur der Schnecke eine bestimmte Umdrehungszahl zu verleihen, welcher das Schneckenrad nacheilen kann, gleichviel, ob das Reibrädergetriebe auf raschen oder langsamen Gang eingestellt ist. Es wird somit jeweils an der getriebenen Seite die durch das Reibrädergetriebe festgelegte C'mlaufzGhl eingehalten, gleichgültig, ob große oder kleine Kräfte übertragen werden sollen. Das Getriebe eignet sich sowohl zum Antrieb von Werkzeugmaschinen, insbesondere Abstechmaschinen, als auch bum Antrieb von Kraftfahrzeugen, bei denen die Umlaufzahlen beim Laufen unter Belastung geändert werden sollen.

Claims (1)

  1. PATFNT-ANspRUCH: Geschwindigkeitswechselgetriebe, bei welchem der Antrieb der Arbeitswelle über ein Umlaufrädergetriebe erfolgt und letzteres noch eine Zusatzbewegupg durch ein Reibrädergetriebe über Schnecke und Schneckenrad erhält, dadurch gekennzeichnet, daß eine (i i) der beiden parallel zueinander angeordneten Reibscheiben (11, 12) auf der Schneckenwelle (io) befestigt ist, so daß der vom Umlaufrädergetriebe auf das Reibrädergetriebe wirkende Gegendruck die Schneckenwelle (io) in achsialer Richtung verschiebt und somit die zwischen den beiden Reibscheiben (11, 12) verschiebbar angeordnete Reibrolle (18) gegen die Reibscheiben preßt.
DEG55004D 1921-10-11 1921-10-11 Geschwindigkeitswechselgetriebe Expired DE409745C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125247B (de) * 1959-03-19 1962-03-08 Erich Lueg Umlaufraedergetriebe mit einem stufenlos regelbaren Hilfsantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1125247B (de) * 1959-03-19 1962-03-08 Erich Lueg Umlaufraedergetriebe mit einem stufenlos regelbaren Hilfsantrieb

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