AT53228B - Verfahren zum Reinigen und Klären der durch den Merzerisationsprozeß verunreinigten Natronlauge. - Google Patents
Verfahren zum Reinigen und Klären der durch den Merzerisationsprozeß verunreinigten Natronlauge.Info
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Description
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Verfahren zum Reinigen und Klären der durch den Merzerisation8prozess verunreinigten
Natronlauge.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Abänderung des Verfahrens zum Reinigen und Klären der durch den Merzerisationsprozess verunreinigten Natronlauge nach Stammpatent Nr. 33979. Gemäss der Erfindung wird die schlichtehaltige Ablauge nunmehr mit einem Gemisch von Kalk und Ton behandelt und der Reaktionsmasse ein Ausflockungmittel zugesetzt. Die Reinigungsmethode kann ohne Zusatz von Soda durchgeführt werden.
Hiedurch wird eine Verbesserung des durch das Stammpatent geschützten Verfahrens insofern erzielt, als das vorliegende Verfahren 1. einen geringeren Zusatz von unlöslichen Substanzen erfordert, wodurch die Aufarbeitung der Reaktionsmasse vereinfacht wird ; 2. von einem Sodazusatz unabhängig ist, so dass, wenn die Bedingungen des Merzerisationsbetriebes dies erfordern, nur so viel Ablauge bzw. Ätznatron zur Reinigung kommt, als von der merzerisierten Ware wiedergewonnen wurde. Andererseits kann aber auch, ohne das Verfahren zu beeinträchtigen, so viel Soda und Ätzkalk zugesetzt oder separat zu Natronlauge verkocht oder endlich so viel festes oder gelöstes Ätznatron zugesetzt werden, als zum Ersatz des verlorengegangenen Ätznatrons oder der für andere Betriebszwecke verbrauchten Lauge gebraucht wird.
Das Verfahren beruht auf der Beobachtung, dass durch Zusatz von Ton zu der Reaktionsmasse vermutliçh eine mechanische oder mechanisch-chemische Verbindung des Tons mit der in der Ablauge enthaltenen Schlichte gebildet wird. Die zur Entschlichtung nötige Kalkmenge kann bedeutend verringert werden. Es wird vorzugsweise lufttrockner Ton in Pulverform angewendet, der in Natronlauge möglichst wenig löslich ist.
Durch diesen Tonsatz gelingt es beispielsweise, eine Ablauge. die, wie im Beispiel der Stammpatentschrift angegeben ist, auf 5000 1 620 kg Ätzkalk und 150 kg Soda erforderte (wo also, wenn man zur Kaustifikation der Soda 120 kg Ättkalk rechnet, 500 kg Ätzkalk zur Entschlichtung nötig waren), mit einem Zusatz von 125 kl) Ton und 125 k ! 7 Ätzkalk soweit zu entschlichten, dass die gereinigte Lauge eingedampft werden kanu und beim Wiedergebrauch den vollen Merzerisationseffekt gibt.
Es werden also statt 500 nur noch 2 : 10 kg feste Substanz zugesetzt.
Der Tonzusatz wirkt aber auch schon bei weit unter der Kochtemperatur liegender Wärme. Man kann in manchen Fällen die Reinigung schon bei der Temperatur, mit der die Ablauge von der Merzerisiermaschine kommt, also bei etwa 30 Ins 500 C, in genügender Wose durchführen, wodurch eine weitere Ersparnis an Zeit und Kosten erzielt wird.
Es hat sich in der Praxis als rätlich erwiesen, der zu regenerierenden Lauge eine kleine Menge eines sogenannten Ausflockungsmittels zuzusetzen, wodurch der äusserst feine, oft schwer nitrierbare Nioderschlag eine flockige Form annimmt, sich klar absetzt und *) Erstes Zusatzpatent Nr. 34574.
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plumbat, in Lösung geht und mit in den Merzerisationsprozess gelangt, wodurch beim nachfolgenden Färben leicht Störungen eintreten, kann man bei dem neuen Verfahren mit
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l. Abänderung des Verfahrens nach Stammpatent Nr. 33979 zum Reinigen und Klären der durch den Merzerisationsprozess verunreinigten Natronlauge mit Kalk, dadurch gekennzeichnet, dass man die schlichtehaltige Ablauge nicht mit Kalk allein, sondern mit einem Gemisch von Kalk und Ton behandelt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Gemisch von Lauge, Kalk und Ton ein Ausflockungsmittel zusetzt.
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