AT53214B - Vorrichtung an Schiffchenstickmaschinen zum Melden von Faden- und Nadelbruch und des Ausgehens von Schiffchenfaden. - Google Patents

Vorrichtung an Schiffchenstickmaschinen zum Melden von Faden- und Nadelbruch und des Ausgehens von Schiffchenfaden.

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AT53214B
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Austria
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stitch
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shuttle
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Otto Fahrni
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Otto Fahrni
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Description


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  Vorrichtung an   Schiffchenstickmaschinen   zum Melden von Faden-und Nadelbruch und des Ausgehens von   Schiffchenfaden.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine durch Schliessung eines elektrischen Stromkreises in Tätigkeit gesetzte Signalvorrichtung an   Schinchenstickmaschinen   zum Melden von Fadenund Nadelbruch und des Ausgehens von Schiffchenfaden. 
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 ist eine schematische Vorderansicht einer mit der Einrichtung versehenen Schiffchenstickmaschine. 



  Die Fig. 2 und 3 zeigen die bei Nadel-oder Fadenbruch oder Ausgehen des Schiffchenfadens den be-   treffenden Stromkreis schliessenden   Organe in Seitenansicht bzw. Schnitt und   Grundriss,   Fig. 4 ist ein Schaltungsschema. 



   Die mittels der Klemmbacken a die Sticknadel b auf dem Nadellineal c haltenden Schrauben d halten auf der Klemmbacke a je auch ein Plättchen e fest, an das ein Draht,   angelötet   ist. Dieser Draht liegt in der Bewegungsrichtung des beweglichen Nadellineals, ist am freien vorderen Ende   abwärtsgebogen   und an dem abwärtsgerichteten Stücke mit einer Einführungsspirale g versehen, durch welche der Stickfaden h gezogen ist. Diese Spirale ist so gebildet,   da 13 der Faden   mit jeder beliebigen Stelle seiner Länge seitlich in dieselbe   eingeführt werden   kann, nicht nur mit einem Ende.

   Bei schlaflem Stickfaden h ruht das vordere Ende des Drahtes auf einem längs des Vorderrandes des beweglichen Nadellineals c gerichteten, an diesem befestigten, aber in elektrischer Beziehung von ihm isolierten Winkeleisen i. Bei angezogenem Faden h dagegen ist der Drahtfmit dem Winkeleisen nicht in Berührung. 



   Vorliegend verteilen sich je drei Winkellager   i   auf die ganze Länge jedes Nadellineales, die voneinander isoliert und je mit einer Glühlampe k verhunden sind. Diese Lampen sind so angeordnet, dass ihr Entzünden dem Sticker bzw. der Nachseherin leicht   auffällt,   also z. B. am   Muster ahmen,   wie in Fig. 1 dargestellt. Die Lampen sind gemeinsam mit einem Schleifkontakt 1 verbunden, der mit fünf auf dem auf der Hauptwelle sitzenden Handrad n angebrachten Kontaktplatten n zusammenspielt. Eine Batterie 1) liefert den zum Betriebe der Einrichtung nötigen Strom. 



     Der Stickfaden g   hebt den   Draht f nur im   Momente des Stichanzuges, in der übrigen Zeit sind Nadellineal c und Winkeleisen i durch den Draht miteinander verbunden. Es muss daher dafür gesorgt werden, dass zwischen   l   und   n   nicht schon vor jenem Momente, also nicht schon während des   Vorstossens   der Nadel Stromschluss erfolgt, da sonst auch ohne Nadel-oder Fadenbruch bei jedem Stich ein Aufleuchten der Lampen einträte. Die Berührung zwischen l und n soll erst in dem Momente erfolgen, wo der Fadenzug am stärksten ist bzw. noch einen Augenblick nachher. Bei einer   bestimmten   Stellung des Nadellineals muss daher auch die Lage des Schleif- kontaktes l mit bezug auf die Kontaktstücke n eine ganz bestimmte   sein.

   Der Schleifkontakt !   
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  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende :   Der Stickfaden/ ;   hebt den    Kontaktdraht f je weilen   bei Beginn des Anzuges des Stiches 
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 der Stichbildung für deren Dauer abgehoben, so dass trotz Berührung von Schleifkontakt l mit einem der Kontakte n der Lampenstromkreis nicht geschlossen wird. Sobald jedoch der Stick-   faden h, der Schiffchenfaden oder die Nadel bricht oder im Schiffchen der Faden ausgeht, so federt der Draht f abwärts und berührt das Winkeleisen i, schliesst also hier den Stromkreis.   

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 Sobald dann einer der Kontakte   n   den   Schleifkontakt   streift, ist der Lampenstromkreis, in dem das betreffende Winkeleisen liegt, geschlossen.

   Der Sticker oder die   Nac4seherin   erkennt dann an dem Aufleuchten der Lampe, dass und in welcher Nadelgruppe irgend eine Unregelmässigkeit vorgekommen ist und kann sofort nachsehen und   ausbessern.   Dadurch wird es ermöglicht, von der Maschine fehlerlose Stickerei abzuliefern, die kein Nachsticken mehr nötig hat. Auch an Bedienungspersonal wird gespart, indem eine Nachseherin gut zwei Maschinen besorgen kann. 



   Die Anzahl der Kontakte n wird   zweckmässigerweise   gleich gewählt der Anzahl der Nadelstiche für jede Umdrehung der Hauptwelle, so dass also jeweils beim gleichen Stich, bei dem ein Bruch stattfindet, auch das Anzeigen des letzteren erfolgt. 



   Statt der Lampen könnten auch Fallklappen oder Läutewerke verwendet werden. 



   Es ist ohneweiters ersichtlich, dass die beschriebene Einrichtung mit Leichtigkeit an bestehenden Schiffchenstickmasohinen angebracht werden kann, indem die Maschine an und für sich nicht abgeändert zu werden braucht. Als leitende Verbindung der Nadellineale mit dem übrigen Stromkreis, d. h. mit den Kontakten n, kann direkt das Maschinengestell benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung an   Schiffehenstickmaschinen   zum Melden von Faden-und Nadelbruch und des Ausgehens von   Schinchenfaden,   dadurch gekennzeichnet, dass ein Signalstromkreis bei Beginn eines Stichanzuges an einer Stelle unterbrochen wird, bei normalem Verlauf der Stichbildung für die Dauer des Stichanzuges unterbrochen bleibt, bei Faden-, Nadelbruch oder Ausgehen des   Schiffehenfadens   dagegen vorzeitig geschlossen wird und an einer anderen Stelle in regelmässigen Zeitabschnitten geschlossen und geöffnet wird, wobei die Zeitpunkte des Schliessens an letztgenannter Stelle zusammenfallen mit Zeitpunkten, in denen der Stichanzug erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das den Signalstromkreis nur beim Auftreten von Unregelmässigkeiten in der Fadenspannung schliessende, auf dem Nadellineal angeordnete Organ den Stichfaden nur infolge und im Augenblicke des den Abschluss der Stichperiode bildenden Stichanzuges belastet und dass nur eine in diesem Augenblicke eintretende Änderung der Spannung oder Lage des Stickfadens von Einfluss auf jenes Organ ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Signalstromkreis schliessende Organ erst bei Beginn des Stichanzuges vom Gegenkontakte abgehoben wird und höchstens für dessen Dauer von letzterem abgehoben bleibt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Nadellineale der Stickmaschine federnde Arme tragen, von denen jeder durch seinen Stickfaden bei Beginn des Stichanzuges ausser Berührung mit einer am Nadellineal isoliert angeordneten Kontaktschiene gebracht und bei normalem Verlauf des Stiches für die ganze Dauer des Stichanzuges in dieser Lage gehalten wird, dagegen bei Faden-oder Nadelbruch oder Ausgehen des 8chiffchenfadens mit der Kontakt, schiene in Berührung kommt, wobei ein von der Hauptwelle der Stickmaschine aus direkt oder indirekt in Bewegung gesetztes Kontaktstück, nachdem jene Verbindung hergestellt ist, den Signalstromkreis schliesst.
    5. Fadenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Aufblitzen einer am Musterrahmen angeordneten elektrischen Lampe gleichzeitig ein in diesem Augenblicke erfolgter Fadenbruch oder dgl. und ungefähr die Stelle, wo ein solcher erfolgt ist, angezeigt wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der von der Hauptwelle der Maschine aus in Bewegung versetzten Kontaktstücke gleich ist der Anzahl der Stiche während einer Umdrehung jener Welle, so dass beim gleichen Stiche, bei dem ein Bruch erfolgt, auch dessen Meldung geschieht.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Verbindung zwischen den beweglichen Nadellinealen und den von der Hauptwelle aus in Umdrehung ver- setzten Kontakten durch das Maschinengestell selbst erfolgt.
AT53214D 1910-08-14 1910-12-05 Vorrichtung an Schiffchenstickmaschinen zum Melden von Faden- und Nadelbruch und des Ausgehens von Schiffchenfaden. AT53214B (de)

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