AT53093B - Vorrichtung zur selbsttätigen Verankerung von Seeminen. - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen Verankerung von Seeminen.Info
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Description
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Vorrichtung zur selbsttätigen Verankerung von Seeminen.
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In der Zeichnung ist die den Erfindungsgegenstand bildende Verankerungsvorrichtung in zwei Ausführungsformen und weiters der Vorgang beim Verlegen der Mine schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Verankerungsvorrichtung gemäss vorliegender Erfindung in der Verankerungsstellung,
Fig. 2 einen teilweisen, achsialen Schnitt, welcher die Einstellung während der Abwicklung des Verankerungsseiles darstellt,
Fig. 3 einen Grundriss der Vorrichtung nach Fig. 1. wobei der obere Teil des Apparates abgenommen ist,
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der Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung.
Fig. 6 bis 9 zeigen schematisch die Lage und Verbindungsweise der einzelnen Teile in den Hauptstadien der Verlegung und Verankerung der Mine.
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in Berührung kommt, es das Abrollen des Verankerungsseiles, welches den Anker mit der eigent- lichen Mine verbindet, unterbricht.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform wird der Riegel 9 von einem Kolben 76)
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wird nach 15n verschoben. Der bei 15 ausgeübte Zug bewirkt das Zusammendrücken der Feder 11 und zieht den Riegel 9 aus den Zähnen 8 der Trommel 4 heraus.
Beim Senken der Mine dringt, nachdem der Kolben 10 nach innen, in die in Fig. 2 dargestellte Lage zurückgezogen worden ist, Wasser durch das Kugelventil 18 in den Zylinder 19 ein, welcher ausgefüllt wird, während gleichzeitig die Luft durch eine Rinne 20 entweicht, welche in der Innenwandung des Zylinders 19 derart angebracht ist, dass sie bei der zurückgezogenen Stellung des Kolbens (Fig. 2), den durch den Kolben abgesperrten Raum des Zylinders 19 mit dem jenseits des Kolbens liegenden verbindet. Das Wasser dringt nach Verdrängung der Luft weiter durch diesen Einschnitt oder irgend eine andere geeignete öffnung in den Anker ein, dessen Gewicht infolgedessen zunimmt.
Wenn das Lot mit dem Meeresgrund iu Berührung kommt, also nicht mehr den Arm 14 nach abwärts zieht, kann der Kolben 10 mit dem Riegel 8 seine erste Stellung wieder einnehmen, also die Trommel 14 fixieren und die Abwicklung des Seiles 5 einstellen.
Von diesem Moment an wird der Anker die während der freien Abwicklung des Seiles 5 freischwimmende Mine solange mit sich ziehen, bis er selbst den Meeresboden erreicht. Wie leicht einzusehen, ist die endgültige Tauchtiefe der Mine durch die Länge des Kabels zwischen dem Senklot und den Hebelarmen 14, 15 bestimmt.
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Kugelventil angsaugt, das den Zylinder 19 völlig ausfüllt. Es wird dadurch vermieden, dass der Riegel 9 während der Verankerung zurückgezogen werden kann, wie dies beispielsweise geschehen könnte, wenn die Mine in einer starken Strömung ausgelegt ist.
1. 1m zn verbindern, dass beim Aufziehen des Ankers, wobei also das Lot wieder auf die Ver- riegelung wirkt, das Seil 5 in seiner ganzen Länge abgewickelt werden kann, ist die Vorrichtung mit einem zweiten Riegel 21 versehen, der von einer Feder 22 beeinflusst wird, und erst nach einer gewissen Zeit in die Zahns 8 der Trommel 4 eingreift. Der Riegel 21 wird solange ausser Eingriff mit den Zähnen 8 gehalten, bis der als Vorstecker des Riegels wirkende Salmiakstift 23 aufgelöst ist ; vor diesem Augenblick wird der Riegel 21 durch den Stift 23 ausser Eingriff gehalten.
Der Salmiakstift ist so bemessen, dass zu seiner Lösung längere Zeit nötig ist, so dass bis dahin die Trommel nur unter dem Einfluss des Riegels 9 steht. Einige Zeit nach erfolgter Verankerung verriegelt dann der Bolzen 21 dauernd die Trommel 4.
Die Spannung des Seiles 5 wird während des Senkens der Mine durch eine Federbrenise 24 reguliert, die durch eine Druckschraube 25 eingestellt werden kann.
I'm das Verankerungsseil 5, das den Anker mit der Mine verbindet, auf die Trommel 4 aufzurollen, bedient man sich einer abnehmbaren Kurbel 26, die beispielsweise mit einem Vierkant in die entsprechend geformte Bohrung der Trommelachse eingeführt wird.
Ist das Seil 5 ganz aufgewickelt, so bildet der Anker mit dem Schwimmer 27 ein Ganzes in Form eines einzigen Zylinders und kann so mit Leichtigkeit auf dem Verdeck fortgerollt werden. Um die Handhabung noch mehr zu erleichtern und zu beschleunigen, wird der Anker mit einem entsprechend angelegten Reifen 28 versehen, welcher ausserdem zur Versteifung der Ankerwandung dient ; wie in Fig. 4 dargestellt, kann der Schwimmer 27 ebenfalls mit einem solchen Reifen 29 versehen werden.
Die Fig. 4 und 5 stellen im Vertikalschnitt bzw. Grundriss eine etwas andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar.
Bei dieser wird der Riegel 9 durch den kürzeren Arm eines zweiarmigen, um 31 drehbaren Hebels. ? gebildet, welcher Hebel vom Kolben 10 und von dessen Feder 11, die in der Achse des
Ankers liegen, betätigt wird. Das Lot greift dann bei 12 direkt auf die Kolbenstange an.
Infolge dieser Anordnung kann die Kurbel 26 nicht mehr unmittelbar auf die Achse der Trnmme)- einwirken, sie wird daher zweckmässig auf eine Vorgelegeachse 32 gesteckt, auf welcher "in Rad 33 aufgekeilt ist. ùas mit einem an die Trommel 4 angegossenen Rad 34 iu Eingriff steht.
Die Bremse 24 kann, anstatt einfach durch Reibung zu wirken, bei dieser Ausführungsform so ausgebildet sein, dass die Klinke 24 in die Zähne des hier gleichzeitig als Bremsrad dienenden
Rades 34 greift, und infolge der vereinigten Reibungs-und Klinkenwirkung unabhängig von der Drehungsgescbwindigkeit der Trommel die Spannung im Ankerseil konstant bleibt.
Der Apparat ist im übrigen identisch mit dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten.
Die Funktion der Gesamteinrichtung kann an Hand der schematischen Darstellung des Verankerungsvorganges nach Fig. 6 bis 9 verfolgt werden.
Fig. fi zeigt die eben ausgeworfene Mine 35 mit dem Anker 36, auf den in der oben be- schriebenen Weise das Lot 37 durch das Kabel 38 angreift.
Fig. 7 zeigt die Lage der Mine, des Ankers und des Lotes während des Sinkens des Ankers hei sich frei abwickelnden Seil 5, wobei also das Lot 37, den Riegel der Seiltrommel aus der Vei- z@hnung ezogen hält.
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Trommel 4 fixiert. Während des weiteren Niedergangs des Ankers wird also bei unveränderlicher Seillänge 5 die Mine 35 mitgezogen, bis der Anker selbst aufschlägt.
Die Mine bleibt also dann in der durch die Länge a des Kabels 38 vorbestimmbaren Tiefe versenkt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Verankerung von Seeminen, bei der in den Anker eine Trommel eingebaut ist, auf die das Verankerungsseil aufgerollt ist, welche Trommel durch einen Verriegelungsmechanismus beeinflusst wird, der derart von einem Lot betätigt wird, dass das Abrollen des Seiles unterbrochen wird, sobald das Lot mit dem Meeresgrund in Berührung kommt, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus der Trommel aus einem Kolben besteht, der einerseits unter der Einwirkung einer Feder steht, die den Kolben mit einer Sperrzahnung der Seiltrommel in Eingriff zu bringen trachtet, während andererseits das Gewicht des Lotes den Kolben ausser Eingriff mit der genannten Verzahnung zu halten sucht.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskolben in bezug auf die Trommel radial angeordnet ist und auf die Verzahnung unmittelbar einwirkt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskolben in der Achse der Trommel liegt und auf die Verzahnung derselben mittels einer Übersetzung einwirkt.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungskolben in einem Zylinder angeordnet ist, der mit einem sich nur nach innen öffnenden Ventil für den Wassereintritt sowie einen entsprechenden Luftauslass versehen ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis l, gekennzeichnet durch eine auf die Trommel einwirkende, durch eine Schraube einstellbare Federbremse.6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federbremse auf eine glatte Fläche der Trommel einwirkt.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federbremse als Klinke ausgebildet ist, die auf die Verzahnung eines mit der Trommel fest verbundenen Rades einwirkt.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel von aussen mittels einer abnehmbaren, beispielsweise mit Vierkant versehenen Kurbel in Drehung versetzt werden kann.9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Trommel von der Kurbel unmittelbar betätigt wird.10. Vorrichtung nach Anspruch l bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel an einer Achse angreift, welche parallel mit der Trommelachse liegt und die Trommel durch ein Zahngetriebe mitnimmt.11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen zweiten Verriegelungsmechanismus für die Trommel, der erst einige Zeit nach der Senkung der Mine in Tätigkeit tritt und dann die Trommel dauernd sperrt, so dass beim Einholen der Mine ein weiteres Abwickeln des Seiles ausgeschlossen ist.12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass für die Seiltrommel noch eine besondere Verriegelung in Form eines Bolzens vorgesehen ist, welcher entgegen der Wirkung einer Feder ausser Eingriff mit der Verzahnung durch einen Vorstecker aus einem wasser- loshchen Stoss, z. B. einen Salmiakstift, gehalten wird.13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker den gleichen EMI3.2 gerollt ist, einen einzigen Zylinder bildet.14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker und der Schwimmer mit Reifen versehen sind. mittels welcher der mit dem Schwimmer verbundene Anker gerollt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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