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zylinders verbunden ist. Eine längs jedes Blockes liegende Druckluftleitung22 führt an zwei Punkten in das Innere der Bohrungen und ist mit einem Dreiweghahn 23 verbunden, der die in einer Hauptspeiseleitung 25 befindliche Pressluft von einer Abzweigleitung 24 aus der Bohrung zuführt.
Die Zuführung der Pressluft zum Arbeitszylinder 16 erfolgt durch biegsame Leiter 26, die an den Punkten 27 von der Speiseleitung abzweigen, während ihr anderes Ende mittels eines Hahnes 28 an den Arbeitszylinder angeschlossen ist. Die Steuerung dieses Hahnes, welcher den Eintritt der Pressluft in den Arbeitszylinder und infolgedessen auch die hin und her gehende und drehende Bewegung der Bohrmeissel regelt, erfolgt durch einen an den Hahnküken befestigten Hebel 29, der mit seinem freien Ende in einem Schlitz der Blöcke 13 läuft und in der Ruhelage durch einen an dem Ende dieser Schlitze befindlichen Vorsprung 30 gedreht wird ; durch eine an einem seitlichen Vorsprung 32 des Arbeitszylinders befestigte Zugfeder 31 wird der Hebel 29 in der senkrechten Stellung erhalten, in welcher der Hahn 28 geöffnet ist.
In dieser Stellung bleibt der Hebel 29 während des Vor-und Rückwärtslaufens des Arbeitszylinders solange, bis er bei der Rückkehr in die Ruhelage durch den Anschlag 30 aus seiner senkrechten Stellung verschwenkt wird.
Das Ventil 23, welches den Ein-und Austritt der Luft in die Bohrung der Lagerblöcke 13 regelt, ist verbunden mit dem Hebelarm 34 eines Kniehebels 33, dessen anderer Arm 35 an einem an der Seite des Lagerblockes befestigten Drehpunkt 39 gelagert ist, während sein äusseres Ende an einem in einem Schlitz des Lagerblockes 13 verschiebbaren Stift 36 gelagert ist. Eine in einer Bohrung der Grundplatte 12 untergebrachte Feder 37 drückt den Stift 36 nach aufwärts.
In der Ruhelage des Bohrers und während der Vorschubbewegung desselben wird der Stift 36 von einer an der Seite des Arbeitszylinders ausgebildeten Längsschiene 38 heruntergedrückt. bis der Arbeitszylinder seine vorgeschobene Lage erreicht hat. In diesem Falle wird der Stift 36 freigegeben und schnellt unter dem Einfluss der Feder 37 nach oben, wobei der Kniehebel 3 : : : in die aus der Fig. 18 ersichtliche Lage kommt und den Ventilhahn 23 umschaltet. An dem mittleren Gelenk des Kniehebels 33 ist ein durch ein konisches Loch 41 der Grundplatte 8 hindurchgeführter Stift 40 angelenkt, der in dieser Stellung auf dem Grunde eines konischen Loches der Gleitschiene 42 aufstösst.
Die Gleitschiene 42 ist gegen eine Vertikalverschiebung durch Schrauben 4-3, die in Längs- schlitzen 44 spielen und in dem Vorsprung 7 der Grundplatte 6 eingeschraubt sind, gesichert. während eine Spiralfeder 4-5 zwischen einem Ende der Gleitschiene und einem Vorsprung J6 der Grundplatte die Schiene in ihrer normalen Stellung hält, wie aus Fig. 11 bis 14 ersichtlich ist.
Die Gleitschiene 42 ist an ihrer Oberseite mit Einbuchtungen versehen, deren geneigte Fläche 47 und 48 die den Stift 40 während bestimmter Arbeitsperiode betätigenden Daumen bilden. Die
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der Oberkante der Gleitschiene und veranlassen die in sie eintretenden Stifte zu sich bei Verschiebung der Gleitschiene gegen diese Führungsflächen zu legen, bis sie an die Vorderseite der Gleitschiene gelangen (Fig. 13 und 14). Um dies zu ermöglichen. ist das Loch 42 konisch ausgebildet und der Stab 40 schwingbar angeordnet.
Die Seitenverschiebung des Bohrschlittens 8 auf der Grundplatte 6 erfolgt durch einen Hohlzylinder 49, der starr mit dem Bohrschlitten verbunden ist und in dem ein Kolben 50 spielt, dessen Stange 51 durch eine Büchse 52 geführt und auf der Grundplatte6 durch eine geeignete Vorrichtung, beispielweise einen Flansch 53, festgehalten ist. Die Speisung dieses Hohlzylinders 49 mit Pre3- luft erfolgt von einer Leitung 54 aus. die unter Zwischenschaltung eines Dreiweghahnes 55 mit einer Leitung 56 und dadurch mit der Hauptspeiseleitung 25 in Verbindung steht.
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Motor 63 nutteis Kette oder Treibriemen 62 angetrieben wird. Die Säulen 4 sind in gleichen Abständen mit Rillen 4a versehen, in welche halbkreisförmige Glieder 66 der Hebel 64 eingreifen.
Letztere sind mittels Bolzen 65 in der Grundplatte 6 drehbar gelagert. Die Enden dieser Hebel sind mit Schlitzen 67 versehen, in welche Stifte 68 eingreifen. Letztere sind auf zwei Kolbenstangen 69 befestigt, deren Kolben in einem in der Mitte der Grundplatte gelagerten Zylinder 71 geführt sind. Das andere Ende dieser Kolbenstangen ist zu halbkreisförmigen Gabeln 72 ausgebildet. die in die Schraubengänge der Schraubenspindel 57 eingreifen.
Das eben geschilderte System von Hebeln wirkt in der Weise, dass, wenn die Kolbenstangen 69 aus dem Zylinder 71 herausgedrückt werden und ihre Gabeln infolgedessen in die Gänge der Schraubenspindeln eingreifen, die halbkreisförmigen Enden 66 der Hebel 64 aus den Rillen 4a der Säulen 4 zurückgezogen werden, d. h. dass bei einer Höhenverstellung der Grundplatte die Sperrung mittels der Hebel 64 aufgehoben wird. während beim Zurückziehen der Stange 69 von den Schraubenspindeln die Feststellung der Grundplatte mittels der eingreifenden Sperrhebel 64 erfolgt.
Die Bewegung der Kolbenstangen 69 erfolgt durch den in Fig. 8 im Schnitt ersichtliehen Zylinder 71, der mittels einer Leitung 74 mit dem Reservoir 75 und vonhier aus mittels der Leitung 76
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mit der Speiseleitung 25 in Verbindung steht. Die Zuführung der Pressluft zu dem Zylinder erfolgt durch Ventile 77 und 78 (Fig. 4), deren Steuerung durch die Hebel 79 und die Schubstange 80 erfolgt.
Ein Herausdrücken der Kolben 70 aus dem Zylinder 71 erfolgt durch Zuführung von Pressluft in den zwischen ihnen befindlichen Zwischenraum, während die Zurückführung der Kolben 70 und somit die Entkupplung der Höhenverstellung unter Einwirkung der "Feder 73 durch Herauslassen der Luft aus dem Zwischenraum zwischen den Kolben erfolgt.
Das Zusammenwirken der eben beschriebenen Verschiebungsvorrichtung erfolgt nun in nachstehender Weise.
An der Seite eines jeden Lagerblockes13 sind an Vorsprüngen die Hebel 83 dreh bar gelagert. deren oberer Arm von einer an der Seite jeder Bohrmaschine verlaufenden Rippe 85 betätigt wird, während ihr unterer Arm an eine Schubstange 84 angelenkt ist. Am anderen Ende dieser
Schubstange ist in einem Schlitz ein Hebel 86 gelagert, der auf die Welle 87 wirkt. Auf letzterer ist ein Schaltarm 88 befestigt, der mittels Schalthebel 89 ein Schaltrad 90 bewegt. Letzteres sitzt auf einer Welle 91, die weiterhin zwei Nocken 94 und 95 trägt.
Der Nocken 94 (Fig. 3) wirkt auf einen Hebel 96, der die Verstellung des Einlasshahnes. 55 für den die Seitenbewegung des Wagens veranlassenden Zylinder 49 bewirkt.
Der Nocken 95 (Fig. 4) wirkt auf einen Hebel 98, welcher die Bewegung der die Höhen- verschiebung steuernden Ventile 77 und 78 mittels der Schubstange 80 veranlasst. Das Andrücken der Hebel 96 und 98 an die Nocken 94, 95 geschieht durch die Federn 97 und 100.
Die Seitenverschiebung der Gleitschiene 42 an der Vorderseite der Grundplatte wird bewirkt bei der Bewegung des Sperrhebels 64 mittels eines Hebels 101, der an dem Punkt 110 in einer Einbuchtung an der Unterseite des Vorsprunges 7 der Grundplatte 6 drehbar befestigt ist (Fig. 8).
Dieser Hebel greift mit seinem freien Ende in eine öffnung 103 der Gleitschiene 42. während der kurze Arm 104 dieses Hebels von einer an dem Arm 64 drehbar befestigten Knagge 10. 5 beeinflul3t wird, die ihrerseits an einem Anschlages anschlägt, andererseits unter dem Einfluss der Feder 107 steht. Wenn der Hebel 64 sich nach der Mitte der Grundplatte verschiebt, gleitet die Knagge 10J an dem Hebel 104 vorbei, ohne eine Drehung desselben hervorzurufen. Bei Verschiebung des Hebels 64 in entgegengesetzter Richtung fasst die Knagge 105 den Hebel 104 und verursacht eine Drehung desselben, wobei unter dem Einfluss des Armes 101, 102 des Hebels eine Seitenverschiebung der Gleitschiene 42 erfolgt.
Die Rückstellung des Hebels 76*7 geschieht unter dem Einfluss einer Feder 4-5.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende :
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Vorrichtungen wie Keile oder dgl., gesichert worden ist. erfolgt die Zuführung von Druckluft von einer nicht dargestellten Erzeugungsstelle aus durch öffnen eines beliebigen Zuführutlgs- ventils zu der Hauptspeiseleitung 25. Beim Beginn der Tätigkeit sind die Dreiweghähne : 3. 5 der Leitung 22 so gestellt, dass Druckluft hinter den Kolben 18 in die Bohrung des Lagerblockes zu treten kann.
Das Ventil-M des die Seitenverschiebung bewirkenden Zylinders 49, die Ventile 77 und 78 für die Höhenverschiebung sind geschlossen bzw. so gestellt, dass ihre Vorrichtungen in Ruhe sind. Gleichfalls geschlossen ist das Ventil 28, welches den Luftzutritt zu den Arbeitszvlndern vermittelt.
Bei Offnen der zeichnerisch nicht dargestellten Drosselklappe wird die Druckluft hinter die Kolben 18 geleitet und schiebt die Bohrmaschinen vor. Nach einer geringen Vorwärtsbewegung der Bohrmaschinen verlassen die Hebel 29 die Anschläge. 10 und gelangen in eine senkrechte Lage. Sie stellen dabei die Ventile 28 um, wodurch die Luft in das Innere der Arbeitszylinder gelangen kann, indem sie die Bohrmeissel 17 in drehende und hin und her gehende Bewegung versetzt. Wenn die Bohrmaschinen 9 in die in Fig. 7 und 18 gezeichnete Lage gelangt sind, wird der Stift 36 freigegeben und schnellt unter dem Einfluss der Feder 37 nach aufwärts, indem er die Umschaltung des Ventiles 23 veranlasst (Fig. 7 und 18).
Die Luft hinter dem Kolben 18 kann jetzt durch eine geeignete Auslassvorrichtung austreten, frische Luft aus der Speiseleitung 2J tritt vor den Kolben und treibt die'Bohrmaschine in ihre Ruhelage zurück. Der Stift 36 wird
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des Ventiles vornehmen. In dem Augenblick, wo der Bohrer wieder seine Ruhelage erreicht, wird der Hebel 29 von dem Vorsprung 30 erfasst und schliesst das Ventil 28.
Wenn die Bohrmaschine vorgeschoben wird. wird der Hebel 83 von der Leiste 85 erfasst und um seinen Stützpunkt gedreht ; hiebei bewirkt er eine Verschiebung der Schubstange 84 und dabei eine Rückstellung des Schalthebels 88, der dabei in den nächsten Zahn des vierzähnigen Schaltrades eingreift.
Wenn eine der Bohrmaschinen wieder in ihre rückwärtige Lage kommt, wird der HebelS : ; durch die Leistet freigegeben und könnte in seine normale, d. i. senkrechte Ruhelage zurückkehren.
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geschobenen Lage befinden, da durch die gelenkige Verbindung der Schubstange 84 mit dem Hebel 86 die Drehung der Welle 87 nicht eintreten kann. Ist letzteres der Fall, so erfolgt ein Zurückschnellen des Schalthebels 88 unter der Einwirkung der Feder 93 und hiebei eine Weiterdrehung der Welle 91 um eine Viertelumdrehung. Hiebei drückt der Daumen 94 den Hebel 96 herunter ; dieser veranlasst das Öffnen des Ventils 55 und ein Herausstossen des Kolbens 50 aus dem Zylinder 49, wobei eine Verschiebung des Schlittens auf der Grundplatte 7 bis zum Anschlag 113 erfolgt.
Der Daumen 95, dessen Anschlag sich nur über einen Viertelkreis erstreckt und der um 900 gegen den Anschlag 94 versetzt ist, übt in dieser Arbeitsperiode keinen Einfluss auf seinen Hebel aus.
Während der Seitenverschiebung des Bohrschlittens in der in Fig. 11 gezeichneten Pfeilrichtung werden die Stifte 40 von den Flächen 47 der Gleitschiene 42 erfasst, mit der Wirkung, dass sie, wie vorhin beschrieben, nach oben und aussen gedrückt werden, so dass sie, wenn die volle Seitenverschiebung des Bohrschlittens erfolgt, die in Fig. 13 und 14 gezeichnete Lage einnehmen, nachdem sie die Kniehebel 33 und die hiemit verbundenen Ventile 23 umgestellt haben (Fig. 16).
Diese Lage der Stifte erlaubt ein Zurückfallen derselben, wenn nach der folgenden Vorwärtsbewegung der Bohrer die Lage der Kniehebel durch das Hochschnellen der Stifte 36 wieder umgestellt wird.
Die Abstände zwischen den Mittelpunkten der Bohrmaschinen sind etwas grösser als der doppelte Durchmesser der gebohrten Einzellöcher, so dass also während der ersten und zweiten Arbeitsperiode eine Reibe von Löchern entsteht, die durch dünne Zwischenwände voneinander getrennt werden.
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weitergedreht, wobei die erste Stellung des Hahnes 5. 5 wieder hergestellt und hiebei die Rückverschiebung des Bohrschlittens in seine Anfangslage veranlasst wird. Die Kniehebel 33 bleiben in dieser Bewegung in der in Fig. 18 gezeichneten Stellung, da die Stifte 40 infolge der Verschiebung des Schlitzes 41 gegen die Gleitschiene 42 wieder in die Vertiefungen dieser Schiene eingefallen sind.
Während der zweiten Umdrehung der Welle 91 wird der Hebel 98 von der Anschlagtläche 95 erfasst, wobei er in früher beschriebener Weise die Umstellung der Ventile 77 und 78 vornimmt. die hiebei eine Zuführung von Luft zwischen die Kolben 70 und damit ein Herausschleudern dieser Kolben, eine Kupplung der Grundplatte 6 mit der Leitspindel 57 und eine Entsperrung der Sperrhebel 64 verursachen.
Es folgt nunmehr eine Höhenstellung der gesamten Vorrichtung, bis der Hebel 98 von der Anschlagfläche 95 heruntergleitet und durch abermalige Umstellung der Ventile 77 und 78 die Höhenverschiebung aus- und die Haltvorrichtung wieder einrückt.
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der hiebei in beschriebener Weise eine Seitenverschiehung der Gleitschiene 42 verursacht, bis dieselbe die in Fig. 15 gezeichnete Stellung einnimmt, wobei eine Hochstellung der Stifte 40 und eine Umstellung des Ventils 23 in die in Fig. 16 dargestellte Stellung erfolgt, so dass nu. ch Wiedereinricken der Ha.) tevorrichtung ein weiteres Vortreiben der Bohrmaschinen erfolgen kann.
Ein Zurückstellen der Grundplatten 6 erfolgt durch mechanisches Ausrücken der Sperrhebel 64 mittels vorgesteckter Stifte oder dgl. und Einrücken der Gabeln 7 : 2 in die Leitspindeln 57.
Die Anzahl der Grundplatten 6 bzw. der von ihnen getragenen Bohrmaschinengruppen ist beliebig. In der dargestellten Ausführungsform sind zwei Gruppen vorhanden, deren untere
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angreifen zu lassen. Aus diesem Grunde sind auch die an den Seitenkanten liegenden Bohrmaschinen exzentrisch in die Arbeitszylinder eingesetzt (Fig. 11).
PATENT-ANSPRÜCHE :
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periode ein neues Stück der Oberfläche des Werkstückes von den Bohrern getr6ffen wird.