AT52956B - Verfahren zur Erzeugung spinnbarer, für die Herstellung von Kleiderstoffen geeigneter Fasern aus frischen Flachsfasern oder Abfallspinnfäden von Flachs. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung spinnbarer, für die Herstellung von Kleiderstoffen geeigneter Fasern aus frischen Flachsfasern oder Abfallspinnfäden von Flachs.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Erzeugung spinnbarer, für die Herstellung von Kleiderstoffen geeigneter Fasern aus frischen Flachsfasern oder Abfallspinnfäden von Flachs. Nach dem vorliegenden Verfahren sollen Flachsfasern für Streichgarnspinnereien geeignet gemacht werden, insbesondere zwecks Verwendung dieser Streichgarne in der Tuchfabrikation. Für das Verfahren kommen entweder die gewaschenen, entschälten Flachsfasern oder auch du Abfallfäden aus bereits versponnenem Flachs, wie solche in rohem, ungewaschenem Zustande im Handel vorkommen und bisher in der Papierfabrikation zu feinem Papier (Zigarettenpapier. Banknotenpapier) Verwendung finden, in Betracht. Die Schwierigkeit bei Aufgaben wie der vorliegenden liegt darin, der Faser eine wollähnliche Struktur zu geben. Hiezu ist einerseits das Brühen des Materials in einer geeigneten Flotte, EMI1.1 aufge\\andten Zeit erforderlich. Nach vorliegender Erfindung wird der Erfolg dadurch erreicht. dass das Material nach Auflockerung und Reinigung in einer Schwefelnatrium und gleichzeitig das dem Türkischrotöl nahestehende Rosulfon enthaltenden Flotte verhältnismässig kurze Zeit gebrüht und dann in zugedecktem Zustande während einer verhältnismässig langen, ein Vielfaches der Brühzeit ausmachenden Zeit abgelagert wird, wobei sich der Gärungsprozess vollzieht, der Pfianzenleim gelöst und ausgeschieden wird und die Faser eine wollähnliche Struktur erhält zugleich mit einem weichen, seidenartigen Glanz. Es sind zwar schon einerseits Natriumsulnd, andererseits () 1 zur Behandlung von Textilfasern verwandt worden, jedoch noch nicht Öle gemeinsam mit Natriumsultid in der dem \'er- fahren eigentümHchen Art und zu gleichem Zwecke. Der Gang des Verfahrens im einzelnen ist folgender : Die zu verwendende Flachsfaser, die bereits entschält ist, wird auf den bekannten Schlag- maschinen von den Schaben völlig gereinigt und befreit. Handelt es sich um Abfallspinnfäden. EMI1.2 verwendet werden, gelockert und gereinigt und dann auf den bekannten Reissmaschinen gerissen. Dann kommt das Material in einen Bottich der bekannten Art mit aushebbarem Siebkorb, wie er sonst zum Wollewaschen und bei Indigoküpen Verwendung findet. Man kann aber auch statt des offenen Bottichs einen luftdicht verschlossenen, unter Vakuumdruck stehenden Kessel verwenden, wie er in der Färberei verwendet wird. Im offenen Bottich soll das Material etna EMI1.3 durch Zudecken solange warm gehalten, bis es in Gärung gerät. Dann löst sich der Pflanzen leim und scheidet sich allmählich ganzlich aus. Nach dieser Ablagerung, die etwa 34 Stunden dauern soll, wird das Fasergut beispielsweise auf dem bekannten Wollspülapparat mit zwei Wassern leicht gespült. dann geschleudert und getrocknet, worauf es in bekannter Weise nach Art des Streichgarns weiter behandelt werden kann, da es eine der Wolle ganz ähnliche, stark-gekräuselte Struktur erhalten hat. Die Fasern können mit Wolle oder Baumwolle gemischt oder für sich EMI1.4 denStoffenausStreichgarnvölliggleichartigsind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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