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(Fig. 1) derart verbunden sind, dass dieselbe am Hebel 46 nur angelenkt, am Hebel 47 dagegen mittels Langschlitz an einem Bolzen gleitet, so dnss der Hebel 47 nicht selbst bewegt werden muss. wenn der Hebel 46 in Tätigkeit tritt.
Die Schwingungsebenen der Hebel 46,47 fallen mit den Drehebenen der Scheiben 35. 39 zusammen.
Beide Hebel 46, 47 sind an ihren unteren Enden mit je einem hakenartigen Ansatz versehen. welche den Aussparungen in den Scheiben 35, 39 entsprechen.
Der eine Hebel 46 besitzt ausserdem noch einen weiteren Schenkel 49 (Fig. 1, 2, 11 und 12). der in seiner Verlängerung zum Schliessen und Öffnen der Wagschale 22 dient, indem dieser mit seinen Ausschwingungen, die in einem Rahmen 94 mittels der Achsen 97, 98 innerhalb der Stirnwände 95 schwingend gelagerten Längswände 96 der Wagschale 22 durch die auf den Verlängerungen ihrer Achsen 97, 98 befestigten Hebel 51, 52 und mittels einem, die sich kreuzenden Schlitze der Hebel 51, 52 durchdringenden Bolzen 50, durch Heben des letzteren einander nähert, die Wag- schale 22 also schliesst (Fig.
11, gestrichelt gezeichnet), welche Schliessung durch die auf der Achse 98 lose schwingende, als Auflage des in der Verlängerung des Hebels 51 befindlichen Nocken dienende Klinke 90 gesichert wird, um beim Abwärtsschwingen des Schenkels 49 (d. i. beim Einfall eines der Hebel 46, 47 in die Aussparungen der Scheiben 35 bzw. 39) durch an diesem vorgesehenen
Nocken 93 wiederum ausgelöst zu werden, wonach die Längswände 96 der Wagschale 22. infolge- ihres Eigengewichtes, soweit nach aussen schwingen können (Fig. 11, ausgezogen gezeichnet).
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An beiden Bolzen 44,-bu sind ferner je ein dreiarmiger Hebel ab,,) 6 lose drehbar angeordnet (Fig. 4), deren abwärtsführende, geeignet geformte Schenket m die Drehrichtung der planseitig an den Scheiben 3 39 vorgesehenen Stifte oder Nocken 36 bzw. 40 und 41 fallen
Der eine horizontale Schenkel jeder dieser dreiarmigen Hebel ist mit einem Gewicht-57
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wieder mit einem um einen Bolzen 60 bzw. 61 lose schwingenden Doppelhebel 62, 63 gelenkig verbunden ist, die zur Bewegung der auf den gleichen Bolzen 60, 61 ebenfalls lose schwingbaren Einrückhebel 29 dienen.
Die Einrückhebel sind Doppelhebel, die mit ihrem gegabelten Ende in die Ringnut des zugehörigen Kupplungsmuffes eintreten und deren anderer Schenkel mit je einem Nocken 66 versehen ist, zwecks Arretierung der Einrückhebel 29 durch Sicherungsklinken 53. die an ihren Bolzen lose schwingen und an ihren Verlängerungen an je eine Zugstange 67. 68, in Schlitzen gleitend, angelenkt sind.
Diese Zugstangen sind wieder gelenkig verbunden mit je einem an Bolzen 69 lose schwingenden Doppelhebel 70, 71, die mit ihren anderseitig angelenkten Stangen 64. 6-5 mit den um den Bolzen 72 schwingenden Doppelhebel 73, 74 verbunden sind, welche in die Schwingungsfbencn der an beiden Seiten des Wagebalkens-54 lose schwingend angeordneten Sperrungen 75 reichen. von denen je eine, bei der Einrückung der zustehenden Kupplung, auf den zugehörigen Doppelhebe) 7J bzw. sl) sperrend wirkt und mit deren Auslösung, nach genügender Füllung der Wagschale 22 mit Wolle der einen oder der anderen Qualität, die Ausrückung der gerade in Tätigkeit befindlichen Kupplung herbeigeführt wird.
Zu diesem Zwecke ist eine jede dieser Sperrungen 75 als Doppelhebel ausgebildet, bei welchem das Übergewicht des einen, mit einer Kimme versehenen Schenkels, den anderen Schenkel an einem, am Wagebalken 54 vorgesehenen Nocken oder Stift anliegend zu erhalten sucht, bei der
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so lange, dis dass die Kimme der Sperrung mit der sinkenden Wagschale 22 bzw. mit der dadurch bedingten Hochschwingung des hinteren Wagebalkenschenkels, am oberen Ende des Schenkels des gesicherten Doppelhebels 73 bzw. 74 angekommen ist, womit die Sicherung aufgehoben und
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die Ausrückung der betreffenden Kupplung herbeiführt.
Die beiderseits der Maschine schwingend angeordneten Wagebalken 54, auf welchen die Wagschale 22 pendelnd aufgehängt ist. sind mit je einem verschiebbaren Gewicht 76 versehen. einstellhar je nach der Menge der in die Wagschale 22 erwünschten zu fördernden Wolle, namentlich zum Abwägen kleiner Mengen besserer Qualität.
Für Abwägungen grösserer Mengen minderwertiger Wolle, wobei die andere Fördereinrichtung in Betracht kommt, hone eine Verstellung der auf den Wagebalken 54 verschiebbaren Gewichte 76 vornehmen zu müssen, ist die Zugstange 64 mit einem Schlitzloche 77 (Fig. 2) versehen. in welches ein um den Bolzen 78 in der Schwingungsebene des Wagebalkens 54 schwingender Gewichts-
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Zur Erzielung grösserer Mengen minderwertiger Wolle bedarf es auch mehrerer Umdrehungen der Scheibe. 3. 5, und es ist zum Zweck, eine vorzeitig eintretende Ruhestellung zu vermeiden, um den Bolzen 80 (Fig. 5) ein Zahnsegment 81 lose drehbar angeordnet, das durch die Nockenscheibe 37, die mit der Scheibe 35 gleichschnell rotiert, mit jeder Umdrehung um einen Zahn weitergedreht wird, in welchen jeweiligen Stellungen das Segment durch eine Klinke 82 (Fig. 2, 3) am Hebel 84 gehalten wird.
bis dem jeweiligen Bedarfe entsprechend ein im Schlitz des Segmentes festgesetzter Nocken 83 den Hebel 84, der am Bolzen 85 schwingend und mit Schlitzjoch um Bolzen 86 geführt ist, gegen den Zug der Feder 87 verschoben werden kann, so dass das am Hebel 84 beständig umgetriebene Zahnrad 88 mit dem Zahnrad 38 ausser Eingriff kommt und ein Wechsel der Fördereinrichtungen stattfindet, indem das Rad 8S das Rad 42 anfänglich nur mit schwachem Eingriff in Umdrehung versetzt wird, welcher Eingriff jedoch vervollständigt wird durch die am Hebel 84 vorgesehene Rolle 89,
die mit Beginn der Umdrehung des Rades 42 und ebenso der der Rinidscheibe 43 aus der durch die Durchbrechung des Randes der Randscheibe und durch dessen Aufbiegung geschaffenen Weiche, entgegen dem Zuge der Feder 87 herausgedrängt wird und die mit dem Weiterdrehen der Randscheibe und unter dem Zuge der Feder 87 stehend beständig an dem konzentrischen Rande der Randscheibe 43, an dessen innerer Seite anlaufend. erhalten bleibt.
Die Wirkungsweise dieser selbsttätigen Wägemaschine ist folgende : Der Behälter 7 der Fig. I im Ausführungsbeispiel sei mit Wolle besserer und der Behälter 8 mit Wolle minderwertiger Qualität angefüllt.
Die obere Fördereinrichtung mit dem Wollbehälter 7 sei, wie in Fig. l angedeutet, in Tätigkeit gesetzt und der Gurt bewege sich mit seinen Nadelleisten 6 in der Pfeilrichtung. wobei die Nadetn die Wolle nach oben mitnehmen und letztere durch die schwingende Bewegung der Nadelleisten-Abschlagkämme 11 (herbeigeführt durch die Zugstangen 13, 14. Hebel 12 und
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Die Wage neigt sich bei entsprechend eingestellter Füllung abwärts und der Wagebatkeu j4 kommt aus der Lage der Fig. 9 in die der Fig. 8, und wobei die Sperrung 7-3 (Fig. 8 und 10). dip bisher auf den Hebel 74 sperrend wirkte, so hoch gestiegen ist, dass ihre Kimme an dem Ende dieses Hebels 74 angekommen ist.
Das Gewicht der Stande 65 mit etwaiger Belastung (letztere ist nicht gezeichnet) bewirkt
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ihr Eigengewicht abwärtsschwingen, soweit als die Schlitze in den Hebeln 51, 52 es zulassen ; die Wagschate ist somit geönnet und die abgewogene Wolle fällt auf den unterhalb der Wagschale beständig in Bewegung befindlichen Tisch 91, welcher die Wolle der eigentlichen Wattemascbilw zuführt.
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Infolge der Erhöhung an der Scheibe 35, die auch an der Scheibe 39 zweimal vorhanden sind, anschliessend an die Aussparung, wird der Hebel 46 anfänglich etwas mehr gehoben, um einesteils die Sicherung zur Geschlosaenhaltung der Wagschale 22 durch die Klinke 90 herbeizuführen und ferner auch um durch die darauffolgende geringe Senkung des Hebels 49 der Wage freies Spiel zu gestatten.
Gleichzeitig mit diesem Vorgange hat auch der Stift 36 an der Planseite der Scheibe 35 den Hebel 55 verdrängt, wie in Fig. 4 gestrichelt angedeutet, und mittels der Zugstange 58 die Einrückung der unteren Kupplung 28 bewerkstelligt, indem der Hebel 62 mittels des Einrückhebels 29 die verschiebbare Kupplungshälfte mit der sich drehenden Kupplung, entgegen dem Drucke der Feder 30, in Eingriff brachte, und da mit der Abwärtsbewegung des Hebels 62 der Doppelhebel 70 einerseits ebenfalls abwärtsbewegt wurde, wurde andererseits die Stange 64 gehoben und der Hebel 73 soweit gedreht, dass er durch seine Sperrung 7/j am Wagebalken, 54 wieder gehalten werden kann.
Da nun die Sicherungsklinke 53 nicht ohneweiters den Einrückhebel 29 sichern kann, so gleitet die Zugstange 67 (entsprechend 68 in Fig. 3) anfänglich bei der Abwärtsbewegung des
Hebels 70 frei im Schlitz an ihrem Bolzen entlang, um am Ende den Nocken 66 des Einrück- hebels 29 freifallend einzuschliessen.
Mit der Hebung der Zugstange 64 ist auch gleichzeitig der Gewichtshebel 79 frei geworden und hat sich auf den Wagebalken 54 mitaufgelegt, so dass ein grösseres Quantum Wolle abgewogen werden kann.
Nach jeder der folgenden ganzen Umdrehungen der Scheibe 35 findet nun eine Entleerung der Wagschale 22 und infolgedessen auch eine Stillsetzung der unteren Fördereinrichtung statt.
Da aber eine Entleerung nur ein Bruchteil der zu fördernden Wolle beträgt, wird die Scheibe 35 ununterbrochen weiter gedreht und somit auch die Wagschale 22 nach jeder Entleerung geschlossen und die Fördereinrichtung wieder in Betrieb gesetzt.
Mit jeder Umdrehung der Scheibe 35, an welcher auch die Nockenscheibe 37 teilnimmt, wird durch einen Nocken an letzterer das Zahnsegment 81 um einen Zahn weitergeschaltet, welches in der jeweiligen Stellung durch einen am Hebel 84 vorgesehenen Sperrhebel 82 (Fig. 2 und 5) gehalten wird.
Nachdem nun die gewünschte Anzahl Entleerungen der Wagschale 22 stattgefunden und das Zahnsegment 81 die entsprechende Anzahl Zähne weiter geschaltet worden ist, so bringt ein am Zahnsegment einstellbarer Nocken 83 durch Verdrängen des Hebels 84 das Zahnrad 88 ausser
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\'attevliess beendet.
Der Hebel 84 ist nun soweit verdrängt worden, dass das Zahnrad 88 das Rad J2 mit der Scheibe 39 und der Bandscheibe M anfänglich mit nur geringem Eingriff der Zähne in Umdrehung versetzt, welcher Eingriff dadurch vervollständigt wird, dass mit der Weiterdrehung der Rand- scheibe 43, die an dein Hebel 84 befindliche Rolle 89 ganz aus der. durch den nach aussen gebogenen Rand der Randscheibe 43 gebildeten W ciche nach innen gezogen wird und unter der Einwirkung der Feder 87 an der Innenseite des Randes der Randscheibe 4J anlaufend, während einer Umdrehung derselben, erhalten bleibt.
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hebel 82 am Hebel 84 das Zahnsegment 81 frei und dasselbe schwingt infolge seines Schwergewichtes in seine alte Stellung zurück, die mit einem Anschlage 92 begrenzt ist.
Durch die nun in Umdrehung versetzte Scheibe 39 wird der Hebel 47 aus seiner gerade zurzeit innehabenden Aussparung der Scheibe 39 verdrängt, schwingt nach aussen und überträgt
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der Wagschale 22 herbeiführt.
Gleichzeitig ist auch durch den Schenkel 56 des dreiarmigen Hebels, infolge des Anlaufes des Stiftes 40 in Verbindung mit der Zugstange 59, des Zwischenhebels 6. 3 (Fig. 1 und 4) und mit. Hilfe des Einrückhebels 29 nicht allein die Kupplung der oberen Fördereinrichtung in Eingriff gebracht. sondern auch durch Senken des Doppelhebels 71 einerseits die Sicherung des Einrückhe bels 29 herbeigeführt, und andererseits durch Heben der Zugstange 6. 5 der Doppelht'bd 74 (Fig. 8 bis 10) derart eingestellt, dass derselbe durch die zugehörige Sperrung 75ammWagebalken54 gesichert werden kann.
Nach vollbrachter halber Umdrehung der Scheibe 39 wird nun durch Einfallen des Hebels 47 in die zweite Aussparung der Scheibe 39 die Wagschale 22 wieder geöffnet zur Entleerung der
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oberen Fördereinrichtung herbeigeführt, deren Förderung jedoch nach einer kleinen Pause mit der Weiterdrehung der Scheibe 39 wieder beginnt und gleichzeitig auch die Wagschale zu neuer Aufnahme guter Wolle geschlossen wird, bis nach vollführter ganzer Umdrehung der Scheibe 39, durch den Zug der Feder 87 beeinflusst, der Hebel 84 soweit ausschwingen kann, als es der hier erfolgende Eintritt der Rolle 89 in die durch die Unterbrechung des Randes der Randscheibe 4j gebildete Weiche gestattet, und durch dessen Ausschwingung das Rad 88 ausser Eingriff mit dem
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Rade 38 gelangt,
wodurch die obere Fördereinrichtung für gute Wolle ausser und die untere Fördereinrichtung für minderwertige Wolle in Tätigkeit versetzt wird, welches Spiel sich in abwechselnder Folge, wie beschrieben, wiederholt.
Die Ausschwingung des Hebels 84 im Zuge der Feder 87 ist begrenzt durch den Bolzen 86, gegebenenfalls auch durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Anschlag, wodurch ein zu tiefes Einkämmen der Zahnräder 88 und 38 vermieden wird.
Hiezu sei noch hinzugefügt, dass der Beschaffenheit dicker Wattevliesse entsprechend, die eine Förderung guter Wolle, d. i. bei der ersten halben Umdrehung der Scheibe 39 als Oberschicht des vorhergehenden Vliesses und die Förderung guter Wolle der nur nach einer kurzen Pause eintretenden zweiten halben Umdrehung der Scheibe 39 als Unterschicht des folgenden Vliesses dient, während als Zwischenlage die nach der Stillsetzung der oberen Fördereinrichtung und durch Inbetriebsetzung der unteren Fördereinrichtung geförderte minderwertige Wolle Verwendung findet.
Um nun die Oberschicht des einen und die Unterschicht des anderen Vliesses auseinander zu halten, ist eine Pause zwischen beiden Förderungen nötig und diesem Zweck entsprechend hat der eine planseitig angeordnete Stift 41 der Scheibe 39 etwas Nacheilung.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Selbstaufleger mit Wage für Wattemaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung für die Wolle in doppelter Anordnung getroffen ist, deren Inbetriebsetzung wechselweise in bestimmter, jedoch für jede Fördereinrichtung in verschieden langer Zeitdauer und die Ausrückung jeder der beiden Fördereinrichtungen durch die die geförderte Wolle wägende Wage selbsttätig geschieht.