AT52500B - Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände. - Google Patents

Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände.

Info

Publication number
AT52500B
AT52500B AT52500DA AT52500B AT 52500 B AT52500 B AT 52500B AT 52500D A AT52500D A AT 52500DA AT 52500 B AT52500 B AT 52500B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coin
self
seller
postcards
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Leemann
Walter Leemann
Original Assignee
Theodor Leemann
Walter Leemann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Theodor Leemann, Walter Leemann filed Critical Theodor Leemann
Application granted granted Critical
Publication of AT52500B publication Critical patent/AT52500B/de

Links

Landscapes

  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kanal 26 und verschliesst diesen. Die Platte 36 hängt an zwei doppelarmigen Hebeln 37, die um Stiften 38, welche in den Seitenführungen 31 befestigt sind, drehbar sind und für gewöhnlich durch Gegengewichte 39 in der Hochlage gehalten werden. Jeder dieser Hebel besitzt eine Abkröpfung 40 (Fig.   2),   an die eine Nase 41 der zunächst liegenden Gleitschiene 6 bei ihrem Höchstgange anschlägt und so die Platte 36 zum Sinken bringt. 



   Wenn der Apparat entleert ist, nehmen sämtliche Klappen die aus Fig. 4 unten ersichtliche Lage ein, und die Gleitschienen 6 nehmen ihre Höchstlage ein. Um den Apparat mit neuer Verkaufsware zu füllen, werden sämtliche Klappen zusammen hochgedreht, die Gleitschienen 6 darauf von Hand in ihre Tiefstlage gedrückt, und sodann die Klappen wieder fallen gelassen, worauf sie von den Flanschen   dz   in der gehobenen   Lage'estgehalten werden.   Bei der erwähnten Abwärtsbewegung der Gleitschienen 6 werden durch deren Verzahnungen die Zahnräder 7 samt der Welle 10 der Pfeilrichtung (Fig. 3) entgegengesetzt gedreht, wodurch die Spiralfeder 11 gespannt wird. Die Welle 10 lässt sich in dieser Richtung leicht drehen, weil bei dieser Drehrichtung das Sperrad 12 unter der Sperrklinke 15 hinweggleitet.

   Bei einer Drehung in der Pfeilrichtung dagegen, hervorgerufen durch das rück wirkende Drehmoment der gespannten Spiralfeder 11, greift das Sperrad in die Sperrklinke und überträgt durch diese das Drehmoment auf das Zahnrad 14 und das mit diesem in Verbindung stehende Triebwerk bis auf den Arretierungsstiften 20 ; es kann somit nur eine Drehung in diesem Sinne stattfinden, wenn der Arretierungsstift freigegeben wird. 



   Wird durch den Münzkanal 26 dem   Münzempfänger   eine Münze zugeführt, so dreht sich durch das   hergestellt ? Obergewicht   der Hebel 23 und mit diesem diese Arretierungsscheibe 21 in die in Fig. 3 punktierte Lage, lässt dort die Münze fallen und wird durch das Gegengewicht   2j   wieder in die   ursprüngliche   Lage zurückgedreht. Das Schneckenrad 16 hat sich nun unter dem Einflusse des rückwirkenden Drehmomentes der Spiralfeder 11 auf die Welle 10 gedreht, wobei es die Schnecke 18 und mit diesem den Windflügel 19 in Drehung versetzte. Der letztere verzögert 
 EMI2.1 
 gekehrt ist, mithin die Arretierungsscheibe 21 den Arretierungsstift 20 wieder festhält und dadurch den ganzen Mechanismus an einer weiteren Drehung hindert.

   Mit der Welle 10 drehen sich auch die   Zahnräder   7, schieben dadurch die Gleitschienen soweit aufwärts, bis deren seitliche Flanschen die unterste Klappe freigeben, diese mithin abwärts fällt und so die Postkarte auf den Auffänger 29 gleiten lässt. 



   Das in Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel eignet sich für   Verhältnisse, wo   die dem \'erkaufspreis entsprechende Münzsorte schwer genug ist, um durch ihr Gewicht die Gleit-   schienen J verschieben   zu können. Hier sind die Gleitschienen 6 mit Sperrzähnen versehen, in die mittels Stiften   44   auf Scheiben 45 angelenkte Sperrklinken 43 eingreifen. Die   Scheiben. J5,   ebenso   der Hebel 2 sitzen   fest auf der Welle 10. Wird dem Münzempfänger eine Münze zugeführt. so dreht sich der Hebel   2J durch   das   hergestellte Cbergewicht   in die punktierte Lage, lässt da die   Münze fallen   und wird nun durch das Gegengewicht wieder in seine ursprüngliche Lage   zurü < k-   gedreht.

   Diese Drehungen werden auch von der Welle 10 und den Scheiben   45     ausgeführt,   mit der Wirkung, dass durch die Sperrklinken 43 die Gleitschienen 6 so weit   verschoben werden, daf3   die Auflagleisten- j die unterste Klappe fallen lassen, während beim Aufwärtsgange des   Münze-   empfängers die Sperrklinke wieder zurückgehen, um den   nächst   unteren Sperrzahn zu ergreifen. 



    1m     C engen   ist der Apparat gleich gebaut, wie das bereits geschilderte Ausführungsbeispiel. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 könnte an Stelle der Feder ein Gewicht verwendet werden. 



   Der beschriebene Apparat eignet sich auch zum Verkaufe von Kuverts, Postmarken,   Schoko-   lade usw. 



   Wie aus dem   Vorhergegangenen   zu entnehmen, werden bei den beschriebenen Ausführungs beispielen nach dem Münzeinwurf jeweils die Schienen verschoben. Die Fig.   8.   9 und 10 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel des   Selbstverkäufers : bei   diesem werden jeweils nach dem Münz-   einwurf   die Warenträger verschoben. 



   Die zur Aufnahme der Postkarten 1 dienenden Klappen 2 sind mittels der Zapfen 3 an zwei   Bügeln.   angelenkt, und liegen mit ihren Abgabeseiten jederseits an dem Flansch 5 der L-förmigen Schiene 6'an. Die Schienen 6, sowie zwei Führungsstangen 7 für die Bügel   4   werden von am Gehäuse   angebrachten Trägern getragen.   Die durch Traversen 11 unter sich verbundenen   Bügel-7 sind mit Verzahnungen versehen,   die in auf einer Welle 9 festsitzende Zahnkolben 10 eingreifen   :   die Welle 9 trägt das Sperrad 12. sowie lose das Zahnrad 13 und ist in den Trägern 8 abgestützt.

   Die am Zahnrad 13 angelenkte Sperrklinke   14   greift in das Sperrad 12 ein ; ersteres steht im Eingriffe mit einem Kolben 15 auf der Welle 21, auf der auch ein Schneckenrad 17 fest- sitzt ; die in letzteres eingreifende Schnecke 18 sitzt auf der Welle 19 mit dem Windflügel 20. 



     Unterhalb des Schneckenrades 77 sitzt auf   der Welle 27'ein doppelarmiger Hebel 22 mit ver- schiebbarem Gegengewicht 23 und   Münzteller 24,   dem die eingeworfenen Münzen durch einen
Kanal 2. 5 zugeführt werden, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Es sei angenommen, die Teile befinden sich in der in den Figuren dargestellten Lage und es werde eine Münze in den   Münzkanal 2J eingelegt.   Jene rollt in den Münzteller 24, drückt diesen in die in punktierten Linien gezeichnete Lage, und lässt sodann die Münze in den Münzbehälter 26 fallen.

   Durch dieses Niedergehen des doppelarmigen Hebels 22 wird ein bisher von einem Arm   27   des letzteren gefangen gehaltener Sperrstift 28 des Schneckenrades freigegeben ; nun bewirkt das Gewicht der Bügel 4 und der Klappen 2 ein Abwärtsgleiten der Bügel   4   bzw. eine Drehung 
 EMI3.1 
 Gangart derselben verhindert ; wenn der Bügel   4   ungefähr um eine Zahnteilung gesunken ist, gleitet die zu unterst liegende Klappe unter den sie bisher stützenden Flanschen 5 der Schienen 6 durch, und fällt nieder, wobei sie die von ihr getragene Karte auf die Rutschfläche 30 gleiten   lässt,   wo sie vom Käufer in Empfang genommen wird.

   Bevor das Rad 17 eine volle Umdrehung gemacht hat, ist die Münze vom Münzeinwurf 24 abgeglitten, und hat sich der Hebel 22 unter 
 EMI3.2 
 das Schneckenrad 17 seine Umdrehung vollendet hat, fängt sich der Sperrstift 28 am Arm 27, und hindert die weitere Drehung des Getriebes und damit auch das weitere Niedergehen der Bügel 4. Beim nächsten Einwurfe einer Münze wiederholt sich das Spiel. 
 EMI3.3 
 derselben ungefähr in der Ebene der Rutschfläche liegt. 



   Um den Apparat wieder mit Verkaufsware zu füllen. stellt man sämtliche Klappen zusammen 
 EMI3.4 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände, bei welchem der Verkaufsgegenstand nach Einwurf   einer Münze selbsttätig durch   Niederfallen des   kappenförmigen   Warenträgers an die Abgabestelle gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass die   Warenträger   auf der Abgabeseite mit ihrem freien Ende unter einem spitzen Winkel auf Schienen   (6)   aufruhen, und dass diese Schienen nach eingeworfener Münze stufenweise gehoben oder die Warenträger stufenweise gesenkt werden und hiedurch den zu unterst liegenden   Warenträger   frei geben.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Selbstverkäufers nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Schienen (6) mit einem die Warenträger in Hochlage haltenden Flansch (, ;) versehen sind, und nach Münzeinwurf durch ein Federwerk so weit gehoben werden. dass die Warenträger vom erwähnten Flansch abfallen.
    3. Ausführungsform des Selbstverkäufers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenträger auf verschiebbaren, und mit einem Triebwerk in Verbindung stehenden Bügeln (4) angeordnet sind, welches Triebwerk jeweils nach eingeworfener Münze ausgelöst wird, worauf diese Bügel unter dem Einflusse ihres Eigengewichtes und dem Gewichte der Warenträger so tief fallen, bis die Warenträger von dem sie aufhaltenden Flansch . 3 abfallen können.
AT52500D 1911-06-01 1911-06-01 Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände. AT52500B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT52500T 1911-06-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT52500B true AT52500B (de) 1912-03-11

Family

ID=3573645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT52500D AT52500B (de) 1911-06-01 1911-06-01 Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT52500B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1657258B2 (de) Vorrichtung zum herstellen eines fortlaufenden stromes von zigaretten
AT52500B (de) Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände.
DE245998C (de)
DE241958C (de)
DE425656C (de) Zigarrenwickelmaschine
DE698753C (de) Bildwerfer mit einer selbsttaetigen Bildwechseleinrichtung zur Vorfuehrung von Einzeldiapositiven
DE474365C (de) Adressendruckmaschine mit selbsttaetiger Zu- und Abfuehrung von Postkarten oder Briefumschlaegen
DE2202602C3 (de) Vorrichtung zur Beschickung einer Verschließmaschine für Flaschen und ahnliche Behalter mit Verschlußkappen
DE506768C (de) Selbstkassierer mit mehreren senkrechten Warenstapeln
DE608012C (de) Selbstkassierender Warenausgabetischautomat
DE405739C (de) Fahrkartenausgeber fuer Strassenbahnen u. dgl.
DE299446C (de)
DE618011C (de) Selbstverkaeufer fuer Anteilkarten oder -scheine von Lotterielosen
DE51696C (de) Sparkasse mit selbstthätiger Vorrichtung zur Auslieferung der Quittungen
DE561006C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Streuen von Koernerfutter
DE46592C (de) Selbsteinkassirende Wäge- und Gewichtsregistrirmaschine mit Kartendruck und Ausgabevorrichtung
AT40580B (de) Kombinierter Verkaufs- und Wägeautomat.
AT106804B (de) Warenautomat mit Münzeinwurf.
AT133087B (de) Selbsttätige Verteilervorrichtung für Zeitungen, Drucksachen u. dgl.
DE280019C (de)
DE565442C (de) Muenzenausgabevorrichtung
DE577735C (de) Selbstkassierer mit mehreren voneinander unabhaengigen senkrechten Warenstapeln
DE213191C (de)
DE170284C (de)
AT8997B (de) Controlcasse mit Wechsel-Vorrichtung.