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Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände.
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kanal 26 und verschliesst diesen. Die Platte 36 hängt an zwei doppelarmigen Hebeln 37, die um Stiften 38, welche in den Seitenführungen 31 befestigt sind, drehbar sind und für gewöhnlich durch Gegengewichte 39 in der Hochlage gehalten werden. Jeder dieser Hebel besitzt eine Abkröpfung 40 (Fig. 2), an die eine Nase 41 der zunächst liegenden Gleitschiene 6 bei ihrem Höchstgange anschlägt und so die Platte 36 zum Sinken bringt.
Wenn der Apparat entleert ist, nehmen sämtliche Klappen die aus Fig. 4 unten ersichtliche Lage ein, und die Gleitschienen 6 nehmen ihre Höchstlage ein. Um den Apparat mit neuer Verkaufsware zu füllen, werden sämtliche Klappen zusammen hochgedreht, die Gleitschienen 6 darauf von Hand in ihre Tiefstlage gedrückt, und sodann die Klappen wieder fallen gelassen, worauf sie von den Flanschen dz in der gehobenen Lage'estgehalten werden. Bei der erwähnten Abwärtsbewegung der Gleitschienen 6 werden durch deren Verzahnungen die Zahnräder 7 samt der Welle 10 der Pfeilrichtung (Fig. 3) entgegengesetzt gedreht, wodurch die Spiralfeder 11 gespannt wird. Die Welle 10 lässt sich in dieser Richtung leicht drehen, weil bei dieser Drehrichtung das Sperrad 12 unter der Sperrklinke 15 hinweggleitet.
Bei einer Drehung in der Pfeilrichtung dagegen, hervorgerufen durch das rück wirkende Drehmoment der gespannten Spiralfeder 11, greift das Sperrad in die Sperrklinke und überträgt durch diese das Drehmoment auf das Zahnrad 14 und das mit diesem in Verbindung stehende Triebwerk bis auf den Arretierungsstiften 20 ; es kann somit nur eine Drehung in diesem Sinne stattfinden, wenn der Arretierungsstift freigegeben wird.
Wird durch den Münzkanal 26 dem Münzempfänger eine Münze zugeführt, so dreht sich durch das hergestellt ? Obergewicht der Hebel 23 und mit diesem diese Arretierungsscheibe 21 in die in Fig. 3 punktierte Lage, lässt dort die Münze fallen und wird durch das Gegengewicht 2j wieder in die ursprüngliche Lage zurückgedreht. Das Schneckenrad 16 hat sich nun unter dem Einflusse des rückwirkenden Drehmomentes der Spiralfeder 11 auf die Welle 10 gedreht, wobei es die Schnecke 18 und mit diesem den Windflügel 19 in Drehung versetzte. Der letztere verzögert
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gekehrt ist, mithin die Arretierungsscheibe 21 den Arretierungsstift 20 wieder festhält und dadurch den ganzen Mechanismus an einer weiteren Drehung hindert.
Mit der Welle 10 drehen sich auch die Zahnräder 7, schieben dadurch die Gleitschienen soweit aufwärts, bis deren seitliche Flanschen die unterste Klappe freigeben, diese mithin abwärts fällt und so die Postkarte auf den Auffänger 29 gleiten lässt.
Das in Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel eignet sich für Verhältnisse, wo die dem \'erkaufspreis entsprechende Münzsorte schwer genug ist, um durch ihr Gewicht die Gleit- schienen J verschieben zu können. Hier sind die Gleitschienen 6 mit Sperrzähnen versehen, in die mittels Stiften 44 auf Scheiben 45 angelenkte Sperrklinken 43 eingreifen. Die Scheiben. J5, ebenso der Hebel 2 sitzen fest auf der Welle 10. Wird dem Münzempfänger eine Münze zugeführt. so dreht sich der Hebel 2J durch das hergestellte Cbergewicht in die punktierte Lage, lässt da die Münze fallen und wird nun durch das Gegengewicht wieder in seine ursprüngliche Lage zurü < k- gedreht.
Diese Drehungen werden auch von der Welle 10 und den Scheiben 45 ausgeführt, mit der Wirkung, dass durch die Sperrklinken 43 die Gleitschienen 6 so weit verschoben werden, daf3 die Auflagleisten- j die unterste Klappe fallen lassen, während beim Aufwärtsgange des Münze- empfängers die Sperrklinke wieder zurückgehen, um den nächst unteren Sperrzahn zu ergreifen.
1m C engen ist der Apparat gleich gebaut, wie das bereits geschilderte Ausführungsbeispiel.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 könnte an Stelle der Feder ein Gewicht verwendet werden.
Der beschriebene Apparat eignet sich auch zum Verkaufe von Kuverts, Postmarken, Schoko- lade usw.
Wie aus dem Vorhergegangenen zu entnehmen, werden bei den beschriebenen Ausführungs beispielen nach dem Münzeinwurf jeweils die Schienen verschoben. Die Fig. 8. 9 und 10 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel des Selbstverkäufers : bei diesem werden jeweils nach dem Münz- einwurf die Warenträger verschoben.
Die zur Aufnahme der Postkarten 1 dienenden Klappen 2 sind mittels der Zapfen 3 an zwei Bügeln. angelenkt, und liegen mit ihren Abgabeseiten jederseits an dem Flansch 5 der L-förmigen Schiene 6'an. Die Schienen 6, sowie zwei Führungsstangen 7 für die Bügel 4 werden von am Gehäuse angebrachten Trägern getragen. Die durch Traversen 11 unter sich verbundenen Bügel-7 sind mit Verzahnungen versehen, die in auf einer Welle 9 festsitzende Zahnkolben 10 eingreifen : die Welle 9 trägt das Sperrad 12. sowie lose das Zahnrad 13 und ist in den Trägern 8 abgestützt.
Die am Zahnrad 13 angelenkte Sperrklinke 14 greift in das Sperrad 12 ein ; ersteres steht im Eingriffe mit einem Kolben 15 auf der Welle 21, auf der auch ein Schneckenrad 17 fest- sitzt ; die in letzteres eingreifende Schnecke 18 sitzt auf der Welle 19 mit dem Windflügel 20.
Unterhalb des Schneckenrades 77 sitzt auf der Welle 27'ein doppelarmiger Hebel 22 mit ver- schiebbarem Gegengewicht 23 und Münzteller 24, dem die eingeworfenen Münzen durch einen
Kanal 2. 5 zugeführt werden,
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Es sei angenommen, die Teile befinden sich in der in den Figuren dargestellten Lage und es werde eine Münze in den Münzkanal 2J eingelegt. Jene rollt in den Münzteller 24, drückt diesen in die in punktierten Linien gezeichnete Lage, und lässt sodann die Münze in den Münzbehälter 26 fallen.
Durch dieses Niedergehen des doppelarmigen Hebels 22 wird ein bisher von einem Arm 27 des letzteren gefangen gehaltener Sperrstift 28 des Schneckenrades freigegeben ; nun bewirkt das Gewicht der Bügel 4 und der Klappen 2 ein Abwärtsgleiten der Bügel 4 bzw. eine Drehung
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Gangart derselben verhindert ; wenn der Bügel 4 ungefähr um eine Zahnteilung gesunken ist, gleitet die zu unterst liegende Klappe unter den sie bisher stützenden Flanschen 5 der Schienen 6 durch, und fällt nieder, wobei sie die von ihr getragene Karte auf die Rutschfläche 30 gleiten lässt, wo sie vom Käufer in Empfang genommen wird.
Bevor das Rad 17 eine volle Umdrehung gemacht hat, ist die Münze vom Münzeinwurf 24 abgeglitten, und hat sich der Hebel 22 unter
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das Schneckenrad 17 seine Umdrehung vollendet hat, fängt sich der Sperrstift 28 am Arm 27, und hindert die weitere Drehung des Getriebes und damit auch das weitere Niedergehen der Bügel 4. Beim nächsten Einwurfe einer Münze wiederholt sich das Spiel.
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derselben ungefähr in der Ebene der Rutschfläche liegt.
Um den Apparat wieder mit Verkaufsware zu füllen. stellt man sämtliche Klappen zusammen
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstverkäufer für Postkarten und andere platte Gegenstände, bei welchem der Verkaufsgegenstand nach Einwurf einer Münze selbsttätig durch Niederfallen des kappenförmigen Warenträgers an die Abgabestelle gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass die Warenträger auf der Abgabeseite mit ihrem freien Ende unter einem spitzen Winkel auf Schienen (6) aufruhen, und dass diese Schienen nach eingeworfener Münze stufenweise gehoben oder die Warenträger stufenweise gesenkt werden und hiedurch den zu unterst liegenden Warenträger frei geben.