AT51991B - Maschine zum Spalten und Stempeln von ungleich starken Lederstücken. - Google Patents
Maschine zum Spalten und Stempeln von ungleich starken Lederstücken.Info
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Description
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Maschine zum Spalten und Stempeln von ungleich starken Lederstücken.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Messen, Spalten und Stempeln von ungleich starken Lederstücken, insbesondere Schuhsohlen, AbsatzHccken. Fersenkappen oder dgl.. mit Zuführwalzen und mit selbsttätiger Einstellung der Stempel- und Spaltvorrichtung auf
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Seitenränder des Lederstückes folgen, zum Zwecke, dünne Stellen längs der Ränder aufzudecken und anzuzeigen.
Wegen der Bauart dieser Finger und der damit verbundenen Teile kann die Maschine nicht Blocksohlen, sondern lediglich Lederstücke oder Sohlen mit abgerundeten Enden behandeln, da die Blocksohlen oder eckigen Sohlen rechtwinklig gegen die Finger stossen und diese und die damit verbundenen, die Fühler bildenden Teile nicht voneinander trennen können, was aber bei dieser
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findung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, in der auch Blocksohlen behandelt werden können.
Ferner besteht die Erfindung in einer Fühlereinrichtung, die den Umrissen der einander
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gleichem Druck auf beiden Rändern folgen kann, so dass trotz vorhandener grosser Unterschiede in der Dicke der gegenüberliegenden Ränder keine Möglichkeit und Unzuverlässigkeit der Fühlerwirkung vorhanden ist. Die Erfindung bezieht sich weiter auf Einrichtungen, um mit äusserster Genauigkeit jeden gewünschten Grad von Feinheit in der Einstellung der Messervorriehtung zu regeln und dadurch die Spaltvorrichtung entsprechend einzustellen.
Die Fühlervorrichtung soll ausserordeutlich empfindlich für die Randdicken des Werkstückes sein, ohne von dem dazwischen liegenden Mittelteil des Werkstückes beeinflusst zu werden, wodurch ein zuverlässigeres Feststellen und Anzeigen dünner Stellen, als es bisher möglich war, erzielt wird. und zwar ohne
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Maschine Werkstücke von unbrauchbarer und ungeeigneter Dicke liefert. Andere Verbesserungen bestehen darin, dass an dem vorderen Ende der Maschine unter der unmittelbaren und sofortigen Kontrolle des Arbeiters Vorrichtungen angeordnet sind, mittels welcher das Mass der abgespalteten Lcderstückc genau entsprechend den Ermittlungen der Fühlervorrichtung geregelt wird.
Eine Maschine gemäss der Erfindung ist in einem ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 gibt eine perspektivische Ansicht der vollständigen Maschine, wobei die Triebwelle abgebrochen ist.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit in perspektivischer Ansicht, in der ebenfalls einige Teile abgebrochen und fortgelassen sind, um Teile der Spalt-und Stempelvorrichtung zu zeigen.
Fig. 3 ist eine in grösserem Massstabe gezeichnete Vorderansicht der Kupplungsvorrichtung zur Betätigung der Stempelvorrichtung.
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am hinteren Teil derselben verbindet. Die Teile sind in derjenigen Lage dargestellt, in welcher sie sich beim Ruhezustand der Spalt-und Stempelvorrichtung befinden. Hiebei sind zur klareren Darstellung verschiedene Teile abgebrochen dargestellt.
Fig. 6 zeigt die hintere Ansicht eines Teiles der Spalt-und Stempelvorrichtung in grösserem ss8tabe.
Fig. 7 ist ein Schnitt in vergrössertem Massatabe durch die Einrichtung, welche zur Aufnahme ; 1 und Übertragungen der Ermittelungen der Fühlervorrichtung dient.
Fig. 8 ist ein senkrechter Längsschnitt durch das hintere Ende der Maschine, welcher in erster Linie Einzelheiten der Spaltvorrichtung zeigt.
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht von hinten nach vorn auf einen Teil der Messeinstell- vorrichtung.
Es ist klar, dass der Zweck vorliegender Erfindung derselbe ist, wie bei der in der deutschen
Patentschrift Nr. 172577 beschriebenen Maschine : Die Ledersohle, der Absatznecken, die Fersen- kappe oder ein anderes zu spaltendes Werkstück wird in die Maschine eingeführt, wobei die Ein- führung durch ein selbsttätiges Gatter oder Fallbrett geregelt bzw. zugelassen oder verwehrt wird. In der Maschine gelangt das Werkstück in eine Fühlervorrichtung, welche die dünnste-en
Stellen in demjenigen Teile desselben ermittelt, in bezug auf welchen das Lederstück gestempelt und gespalten werden soll.
Die Ermittelungen der Fühlervorrichtung werden dann durch eine
Messvorrichtung auf die Spalt-und Stempelvorrichtung der Maschine übertragen, welche, wenn das vorgeschobene Lederstück das hintere Ende der Maschine erreicht, die Messvorrichtung (welche vorzugsweise aus einer Stempel-und einer Spaltvorrichtung besteht) bereits selbsttätig auf die dünnste ermittelte Stelle eingestellt ist. Hierauf wird das Lederstück abgestempelt, damit seine
Stärke durch ein Zeichen erkenntlich ist, und dann entsprechend diesem Stempel gespalten oder überall gleichgemacht.
Das Werkstück wird zwecks richtiger Führung nach der Mitte der Fühlervorrichtung auf einen Tisch 1 zwischen gegenüberliegende Führungen 2 gelegt, welche gleichzeitig zueinander hin oder voneinander ab mittels des Handrades 3 und der Gewindestange 4 eingestellt werden können. Die Gewindestange geht nämlich durch Muffen 5, welche an den Führungen sitzen und in einem Querschnitt s des Tisches 1 bewegt werden können. An dem Einführungsende der
Maschine befinden sich im Hauptrahmen 7 obere und untere Vorschubwalzen 8 und 9. Letztere bildet die Fühlerwalze und liegt mit den Enden in Lagern 10, welche in senkrechter Richtung bewegt werden können und in Gleitbahnen 11 am Rahmen geführt werden. Die Lager 12 der
Walze 8 sind für gewöhnlich unbeweglich oder fest, können jedoch in geeigneter Weise, z.
B. durch
Gewindebolzen 13, 14 (Fig. 1 und 4) eingestellt werden. Diese können sich in dem Rahmenoberteil frei drehen, aber nicht in ihrer Längsrichtung bewegen. Sie besitzen am oberen Ende Schnecken- räder 16, welche mit Schnecken 17 in Eingriff sind. Letztere sitzen fest an den Enden einer Quer- welle 18, die mit Längskanten versehen, bei dem Ausführungsbeispiel z. B. sechseckig ausgebildet ist, damit sie leicht von Hand gedreht werden kann. Hiedurch wird eine genaue Änderung des
Spaltens ermöglicht, so dass, wie aus dem weiteren noch deutlicher hervorgehen wird, mit Bezug auf die Anzeigungen der Fühlervorrichtung völlig oder knapp gespalten werden kann.
Ein Vorteil dieser Einrichtung besteht in der Anordnung der Einstellvorrichtung an der Vorderseite der
Maschine, so dass sie sich unmittelbar und handgerecht vor dem Arbeiter befindet, und zwar an der Stelle, wo er genau die Fühlereinrichtung beobachten kann. Die obere Walze 8 ist vorzug- weise eben oder glatt. während die untere Walze mit Rillen oder leichten Einkerbungen versehen ist. Soll die Maschine für breite Werkstücke gebraucht werden, so wird eine Ringnut 19 vorgesehen, ao dass die Walze 8 nicht mit dem mittleren Längsteil des Werkstückes in Berührung kommt.
Praktisch wird nämlich in jedem Fall das Werkstück, ob es nun breit oder schmal ist, mit Rücksicht auf die dünnen Stellen an den Rändern gespalten, weil es bei der Verarbeitung unwesentlich ist, ob die Mitte des Werkstückes irgend welche dünneren Teile als die Ränder enthält oder nicht.
Die in senkrechter Richtung bewegliche untere Walze 9, welche die Hauptfühlereinrichtung oder den Berührungsteil der Fühlervorrichtung bildet, ist in einer geeigneten Weise mit der Über- mittlungs-oder Messvorrichtung verbunden, welche die verschiedenen von der Fühlervorrichtung angezeigten Dicken überträgt. Der Übermittler besteht vorzugsweise aus einer Brücke oder einem
Joch 20 (Fig. 5), welches an den Enden mit den angrenzenden Lagern 10 der Walze 9 verbunden ist. Unterhalb der Brucke 20 befindet sich ein verhältnismässig schwerer Transmissionshebel 21. welcher bei 22 fest auf einer oszillierenden und wagerecht durch den vorderen Teil des Rahmens 7 gehenden Welle 23 sitzt. In dem Joch 20 sind vermittelst Bolzen 24 Stangen 25 drehbar gelagert, welche durch Schlitze 26 im Hebel 21 nach unten gehen und mit Kränzen 27 versehen sind.
Letztere tragen Unterlagsscheiben 28 und wirken mit diesen zugleich als Kugel- und Muftensitz, welcher ganz genau durch Muttern 29 eingestellt werden kann. Die Stangen 25 gehen durch einen oszillierenden Hebel 30 nach unten, welcher bei 31 auf einer festen Querstange 32 drehbar gelagert ist, damit sie sich genau den oszillierenden Bewegungen der Fühlerwalze 9 anpassen kann. Die
Stangen 25 sind auf dem oszillierenden Hebel 30. vermittelt Federn 33 nachgiebig gelagert.
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Letztere legen sich am oberen Ende gegen einstellbare'Muttern 34 und liegen mit dem unteren Ende in Hülsen 35 auf.
Jede Hülse hat an der Bodenfläche eine Rippe 36, welche sich in der Längs- richtung der Maschine erstreckt und in einer entsprechenden Rille 37 lagert, derart, dass der Hebel oder die Platte 30 frei schwingen bzw. sich drehen kann. Um die Übertragung der Be-
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äusserster Genauigkeit den Druck der Walze gegen das Leder regeln. Dieser kann vermittelst der Mutter 34 genau eingestellt werden, so dass er entsprechend den jeweiligen Erfordernissen der besonderen Art und Qualität des zu spaltenden Leders entspricht.
Wie bereits hervorgehoben, kann die Anordnung der Fühlervorrichtung, welche auf die untere oder Fleischseite des Werkstückes anstatt wie bisher auf die obere Seite desselben wirkt. als ein wesentliches Merkmal vorliegender Erfindung angesehen werden. Ein weiteres wichtiges Kennzeichen der Erfindung besteht in den Ausgleichsfedern 33. vermittelst welcher die Fühlerwalze 9 bei der Berührung mit dem Werkstück stets vollkommen ausbalanciert ist. Die Federn sind praktischer Weise so an dem Rahmen der Maschine angebracht, dass sie ihren Druck unmittelbar auf die Walze übertragen, ohne irgend einen Teil der Übertragvorrichtung einer Be- anspruchung oder Abnützung auszusetzen.
Der oszillierende Hebel 30 bewirkt ferner den Ausgleich des Druckes auf die gegenüberliegenden Ränder des Werkstückes, da ein dicker Lederrand oberhalb der Walze 9 über einer der Stangen 25 dazu dient, die entsprechende Feder zurückzudrücken, welche hierauf dasjenige Ende des oszillierenden Hebels 30 nach unten drückt, welches bestrebt ist, das gegenüberliegende Ende des Hebels zu heben und dadurch den Druck beider Federn 33 auszugleichen.
Wenn sich die Federn unmittelbar gegen den unbeweglichen Teil legen würden so würde, wenn sich ein dicker Randteil des Werkstückes über einer Feder befinden würde, dies ( unverhältnismässig zusammengedrückt werden, während bei dem Vorhandensein eines gegen- überliegenden dünnen Randes über der anderen Feder diese ausgelöst und dadurch ein ungleicher
Druck auf die entgegengesetzten Ränder des Leders ausgeübt würde. Hingegen wirkt dadurch, dass die Ausgleichsfedern sich gegen einen oszillierenden Hebel 30 legen, der Druck stets gleich- mässig und unabhängig von übermässigen änderungen im Werkstück.
Der Hebel 21 wird von einer durch eine Flügelmutter 40 an einem Stutzen 41 des Querbalkens 32 einstellbar befestigten Feder 39 (Fig. 4 und 5) nach unten gezogen. Diese ist jedoch schwächer als jede der Federn 33 und lediglich von solcher Stärke, dass der Hebel 21 stets mit Sicherheit auf dem einen oder dem anderen der Kränze 27 der Stangen 25 aufliegen muss, so dass er jederzeit bestimmt und genau durch die Stellung des Kranzes und infolgedessen durch die oszillierende Stellung der Fühlerwalze 9 betätigt wird. Die hintere Verlängerung 42 des Hebels 21 endigt in einem zum Hebel 21 senkrecht verlaufenden gezahnten Sektor 43, welcher mit einem lose auf einer Welle 45 sitzenden Rektor 44 kämmt. Letzterer ist von einem sattelförmigen Teil 46 umgeben, welcher fest auf der Welle sitzt und mit einem Anschlag 47 versehen ist.
Gegen diesen kann das benachbarte Ende des Sektors 44 schlagen, zum Zwecke, die Welle unter dem Einfluss des Sektorhebels 21. 43 zu drehen. Der Sektor 43 ist mit dem Sattel 46 durch zwei Federn 249 (von denen nur eine gezeichnet ist) verbunden. Die Stärke dieser Federn ist geringer als diejenige der Federn 3. 3, jedoch genügend gross, um die Welle 45 zu drehen, wenn der Sektor 43 durch die Federn 33 während des Befühlens der Lederränder gehoben wird. Zweck der Federn 249 ist. das Anheben des Sektors 43 zuzulassen, während die Welle 45 gegen Drehung gesperrt ist, wie weiter unten noch näher erörtert werden wird.
An dieser Stelle genügt die Bemerkung, dass infolge der Abwärtsbewegung des Sektors 4. 3 der Sektor 44 zum Eingriff mit dem Anschlag 47 gebracht und dadurch eine Drehùng der Welle 45 in der einen Richtung bewirkt wird, während durch die Aufwärtsbewegung des Sektors eine Drehung dieser Welle durch die Feder 249 in der entgegengesetzten Richtung hervorgerufen wird, vorausgesetzt, dass sich die Welle frei drehen kann.
Auf der Welle 45 ist noch ein weiterer Sektor 48 ähnlich dem Sektor 44, aber fest, angeordnet, welcher mit den horizontalen Zähnen einer Zahnstange 49 kämmt, die sich an der unteren Seite der Maschine (Fig. 5 und 8) hin und her bewegen kann. Am anderen Ende ist die Stange 49 mit senkrechten Zähnen 50 versehen, welche mit einem fest auf dem unteren Ende einer senkrechten Stange 52 sitzenden Triebrad 51 kämmen. Die Stange 52 dient dazu, die Stempel-und die Spaltvorrichtung zu betätigen. Zu diesem Zwecke besitzt sie am oberen Ende ein Triebrad 53, das mit den Zähnen einer Zahnstange 55 in Eingriff steht.
Die Stange 55 ist am hinteren Ende mit
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mit dem unteren Ende einer Stange 66 des Gestelles in Eingriff und ist als Halbzylinder ausgebildet, derart, dass sie in der einen Stellung gänzlich ausser Eingriff mit der Stange 66 sich befindet und dadurch eine plötzliche und äusserst kräftige durch die Federn 64 hervorgerufene Bewegung des Stempelrades 61 nach unten auf das Werkstück zur Stempelung desselben zulässt, worauf die Kammaoheibe 65 mit der Stange 66 wieder in Eingriff kommt und ein augenblickliches Anheben des Stempelrades 61 von dem Lederstück ab bewirkt.
Ausser der Stempelvorrichtung stellt die Welle 52 vermittelst des Zahnrades 53 und der Zahnstange 54 auch die Spaltvorrichtung ein. Zu diesem Zweck ist die Stange 55 an der unteren Seite mit Keilen, geneigten Ebenen oder Kammanschlägen 67 versehen, welche mit entsprechenden schiefen Ebenen, Keilflächen oder Kammanschlägen 68 auf der oberen Seite der Lagerschalen 69 der Mess-oder Lehrwalze oder Druckvorrichtung 70 zusammenwirken, zum Zwecke, als Anschlag zur bestimmten Begrenzung der Aufwärtsbewegung der Druckvorrichtung 70 zu dienen, wenn das Lederstück jenes Maschinenende zur letzten Behandlung (welche darin besteht, dass es zu dem von der Fühler Vorrichtung. bestimmten Masse abgestempelt und gespalten wird) erreicht.
Eine an einem Ende mit der Stange 55 und am anderen Ende mit einem unbeweglichen Teil 72 des Rahmens verbundene Feder 71 dient dazu, das tote Spiel aus den von dem Triebrad 53 betätigten Teilen zu entfernen und dieselben an einer falschen Bewegung zu verhindern. Sie hat den weiteren Zweck, jede tote Bewegung, jede lose oder jegliches totes Spiel zwischen irgend welchem Teile der Übertragungsvorrichtung unmöglich zu machen. indem sie die verschiedenen Zähne der Triebräder, Zahnstangen und Sektoren dicht gegeneinander und stets in derselben Richtung zueinander hält, durch welchen beständigen Zug in einer Richtung jede Möglichkeit von totem Spiel, verlorener Bewegung usw. beseitigt wird.
Die schiefen Ebenen oder Keilflächen 67, 68 sind mit Abstufungen oder mit einer Anzahl von aufeinander folgenden parallelen ebenen Angriffsflächen versehen. Diese in Fig. 6 in übertriebenem Massstabe gezeichneten Flächen, deren Höhe in Wirklichkeit 1/4 mm beträgt, sind sehr kurz und gut gearbeitet, so dass sie in jede beliebige Lage genau eingestellt werden können. Wenn die Druckwalze 70 durch das hindurchgehende Werkstück gehoben wird. so wird durch ihre senkrechte Bewegung bewirkt, dass eine Reihe von Flächen mit der gegenüberliegenden Reihe von Flächen in einer zu ihren Ebenen senkrechten Richtung in Eingriff kommt.
Hiedurch wird es unmöglich gemacht, dass die Flächen springen oder aufeinander gleiten und sich verschieben. wie es der Fall sein würde, wenn sie schief zur Lotrechten oder wie gewöhnliche Kammecheibcn geneigt zueinander angeordnet wären. Vorliegende Maschine wird mit einer hohen Geschwindigkeit getrieben und muss ausserdem ausserordentlich genau arbeiten, damit sie das zu spaltende ausser- ordentlich teure Sohlenleder nicht zerstört. Infolgedessen wird, wenn das vordere Ende einer
Sohle z. B. vorgeschoben wird, so dass es plötzlich unter die Lehr-oder Druckwalze 70 gelangt. die letztere dadurch mit grosser Gewalt und Plötzlichkeit in solchem Moment nach oben geworfen, dass ein unbedingt sicherer und unnachgiebiger Anschlag erforderlich ist, welcher sich unter diesem Stoss unter keinen Umständen verschieben kann.
Durch die im vorstehenden erläuterte, aus Abstufungen bestehende Konstruktion wird jede Möglichkeit eines seitlichen Verschiebens oder Nachgeben beseitigt. Dieser mit Einkerbungen oder Stufen versehene Kamss1anschJag oder Keil 67 wird vorzugsweise mit Bezug auf den mit ihm in Eingriff kommenden Keil eingestellt, wenn diese Teile nicht in gleitender Berührung miteinander sich befinden, zum Unterschiede z. B. von der gleitenden Einstellung des Kammanschlages bei dem angeführten Patente.
Infolge- dessen wird eine noch grössere Genauigkeit gewährleistet. Überdies ist dadurch, dass die Einstell- vorrichtung auf den oberen Flächen der Lagerschalen angeordnet ist, statt durch Stangen mit
Stellen unterhalb der Maschine verbunden zu sein, jede Möglichkeit des Hebens oder Federns ausgeschlossen. Die Walze 70 wird vielmehr bestimmt und sicher bei einer gegebenen Stelle gemäss der Einstellung der Keile oder Kammansohläge angehalten. Das Kopfstück 73, welches zusammen mit den vorgenannten Lagerschalen die Kammanachlagvorrichtung'einschliesst, ist sehr schwer, so dass hiedurch noch weiterhin irgend welche federnde Bewegung verhindert wird.
Die untere Walze 74. welche dazu dient. das von dem Spaltmesser 75 zu spaltende Werk- stück gegen die Druckwalze 70 zu halten, ist ebenfalls in den Lagern 69 ähnlichen Gleitlagern 76 gelagert. Diese Lager sind federnd ausgebildet, aber anstatt dass die Federn an den Enden der
Walze unter deren Lagern, wie in der angeführten Patentschrift angeordnet sind, ist an den Laern ein Joch 77 befestigt, welches sich unterhalb der Walze 74 erstreckt. Die Stützfedern i8 sind unterhalb dieses Joches von den Enden desselben nach innen hin oder der Mitte zu, und zwar so nahe als praktisch möglich, unterhalb derjenigen Bahnen angeordnet, welche die Ränder des Werkstückes beschreiben, wenn sie zwischen den beiden Walzen durrllgehen. Die unteren
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Enden der.
Federn liegen einstellbar in geeigneter Weise auf. Sie können z. B. durch Bolzen 79 und Gegenmuttern 179 (Fig. 8) an einem am Maschinenrahmen sitzenden Querbalken 80 befestigt
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Ende mit Muttern ? (Fig. 4) versehen und am oberen Ende ? mit dem Joch verbunden sind. Infolge der beschriebenen Anordnung der Federn 78 unter dem Werkstück halten diese die Walze stets gegen dasselbe, selbst wenn die Schwankungen in der Dicke der einander gegenüberliegenden Ränder des Werkstückes sehr gross sein sollten.
Zur Erklärung der grossen Wichtigkeit und des Wertes dieses Teiles der Erfindung wird darauf hingewiesen, dass hiedurch die Möglichkeit eines falschen Spaltens und der häufigen Zerstörung des teueren Sohlenleders durch das Spaltmesser beseitigt wird ; wenn das Leder nicht an allen Stellen über seine ganze Breite dicht gegen die Druckwalze 70 gehalten wird, so hat das Spaltmesser, besonders wenn es zu weit hinten angeordnet ist, das Bestreben, dass schlaffe Leder soweit als möglich von der Walze 70 nach unten zu ziehen. infolgedessen falsche Schnitte auszuführen und das Leder zu zerschneiden. Wenn die Federn 78 weit auseinanderstehen, also z. B. unterhalb der Lager 76 angeordnet sind. bewirkt das Eintreten eines Werkstückes mit einem dicken Rande das Niederdrücken des betreffenden Walzenende.
Die Walze wird um den Angriffspunkt der Feder an dem anderen Ende der Walze als Mittelpunkt gedreht, wobei die Neigung oder der Winkel der unteren Walze gegen die obere an diesem Ende ausserordentlich gering ist, da sie von dem äusseren Lagerende oder dem Angriffspunkt nach dem dicken Rande des Werkstückes geht. Wenn dagegen die Feder gemäss der Erfindung nach innen, und zwar annähernd unter den gegenüberliegenden Rand des Werkstückes versetzt wird, so findet die Drehbewegung oder Neigung der unteren Walze nicht von dem äussersten Lagerende. sondern vielmehr von der näheren Stelle der Feder aus statt.
Deshalb wird die untere Walze, wenn sie von dem dicken Rande des Werkstückes geneigt wird. mit gleichem Druck nach oben gegen den gegenüberliegenden dünneren Rand des Werkstückes gepresst, so dass die obere Fell- seite des Werkstückes fest und flach gegen die Druckwalze 70 gepresst gehalten wird, unabhängig davon, ob der Unterschied in der Dicke der beiden Ränder sehr gross ist oder nicht. Infolgedessen kann auch das Spaltmesser nicht das Leder an dem dünnen Rande nach unten ziehen und zer- schneiden, wie es bisher möglich war. Es ist also vom praktischen Standpunkt aus die vorbe- schriebene Änderung in der Anordnung der Federn ein wichtiges und wertvolles Merkmal der vorliegenden Maschine.
Um zu verhindern, dass die abgespalteten Lederstücke der Rolle 74 folgen, ist letztere mit
Ringnuten 84 versehen, in welche Abstreifer 86 greifen, die an der Rückseite des Joches 77 durch eine Stange 86 festgehalten werden. Stange 86 festgehalten werden.
Bisweilen ist es nicht erwünscht, die Lederstücke dünner als bis zu einem bestimmten Mass zu spalten. So kann es z. B. beim Spalten von Halbsohlen wünschenswert sein. nicht niedriger als auf 21/2 mm zu gehen, unabhängig davon, ob irgend ein besonderes Stück vielleicht dünner ist als dieses Mass. Demgemäss ist ein einstellbarer Anschlag, bei dem dargestellten Ausfülirun A- beispiel ein Bolzen 87, in einer Richtung mit dem hinteren Ende der Zahnstange 49 vorgesehen.
Diese wird also in ihrer Rückwärtsbewegung durch den Bolzen gemäss dessen jeweiliger Einstellung in zuverlässiger Weise begrenzt.
Der einstellbare Anschlag 87 dient auch noch einem weiteren
Zwecke : Damit die Stufen der Keilflächen 67 und 68 ausser Kontakt und infolgedessen imstande sein können, sich in einer Längsrichtung in bezug aufeinander zu bewegen, sobald ein Werkstück in die Maschine gezogen wird, ist der Anschlag 87 so eingestellt, dass die Kpil6äÅapn für gewöhnlich ausser Kontakt miteinander sind, während die Maschine nicht arbeitet. Diese Stellung ist in Fis. R veranschaulicht und erklärt auch, warum der Sektor 44 und der Anschlag 47 des Sattela 45 sich nicht ganz berühren. Es rührt offensichtlich dies daher, weil die Welle 4 von dem gegen die
Zahnstange 49 wirkenden Anschlag 87 verhindert ist, sich unter der Einwirkung der Federn 249 zu drehen.
Wie nunmehr ausführlicher erklärt werden wird, wird jede der aufeinanderfolgenden Be- wegungen, welche dadurch entstehen, dass durch die Fühlervorrichtung in dem Werkstück noch dünnere Stellen festgestellt werden, einzeln auf die Spaltvorrichtung an dem hinteren Ende der
Maschine übertragen. Durch das schnelle Hindurchgehen eines Werkstückes durch die Fühler- vorrichtung und das darauf folgende schnelte Schwingen und das Moment des Rektors 58 und des drehbaren Stempelrades 61. wodurch letzteres zittert oder klappert und mehr oder weniger zurückprallt und geneigt ist, falsche Stempelungen zu machen. werden notwendigerweise plötzliche Bewegungen verursacht.
Um nun jedwedes mögliches Zurückgehen der Spaltvorrichtung und
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scheibe 63 wird von einem aus aen Rädern 91, 92, 93, 94 (Fig. 4) bestehenden Getriebe gedreht. Das Rad 94 hat die Gestalt einer federnden Klaue (Fig.3), welche für gewöhnlich von einer Feder 95 nach vorn gedrückt wird, zum Zwecke, mit der Klaue eines Triebrades 97 in Eingriff zu kommen, welch letztere unmittelbar von einem fest auf der Hauptwelle 99 sitzenden Triebrad 9S angetrieben wird. Das Klauenrad 94 wird für gewöhnlich durch ein Schloss 100 zurückgehalten, welches bei 101 verschiebbar gelagert und von einer Feder 102 gehalten wird. Letztere geht nach innen und hinten und ist am hinteren Ende an einem festen Punkte, z.
B. an einem Schuh 103, befestigt, welcher von einem feststehenden Querbalken 104 nach unten ragt. Der hintere Teil des Schlosses oder ein an diesem befestigter Teil 105 fasst zum Teil um das Triebrad 94 und befindet sich für gewöhnlich mit einem auf diesem Triebrad sitzenden Stift 106 in Eingriff, zum Zwecke, das Triebrad zu verhindern, sich unter der Wirkung der Feder 96 nach links (Fig. 3) zu drehen. Das Schloss 100 enthält eine Klinke 107, welche sich in demselben nach oben erstreckt und am oberen Ende einen nach aussen weisenden Schnapper 108 trägt. Dieser ruht auf der Oberseite eines um 110 drehbaren Hebels 109 auf, dessen hinteres Ende 111 mit einer Rolle 112 auf dem Triebrad 91 in Eingriff kommen kann.
Eine Feder 113 ist an ihrem unteren Ende an einer Schraube 114 und an ihrem oberen Ende an der vorgenannten Klinke befestigt, so dass letztere für gewöhnlich in der unteren, in Fig. 1 und 4 gezeigten Stellung festgehalten wird. In dieser steht sie mit einem Sperrhaken 115 in Eingriff welcher bei 116 an dem Rahmen drehbar befestigt. ist und von einem Gelenk 117 betätigt wird. Letzteres geht von einer Stange 118 nach oben, welche bei 119 an der Seite des Rahmens drehbar befestigt und bei 120 mit einer Stange 121 verbunden ist. Diese legt sich mit einer Schelle 122 um das Lagerende der oberen Walze 70. Die Stange 727 kann bei 124 zu Zwecken der Genauigkeit eingestellt werden.
Wenn die Lehrwalze 70 infolge des Durchgangs eines Werkstückes gehoben wird, so schwingt infolge der vorgerschriebenen Vorrichtung der Sperrhaken 115 sofort das Schloss 100 ausser Eingriff mit dem Stift 106 des Kupplungsrades 94. Dieses kann infolgedessen mit dem Triebteil 96 der Kupplung in Eingriff kommen und sofort das aus den Rädern 94, 93, 92 und 91 bestehende Getriebe in Tätigkeit setzen. so dass der Stempel 61 zu einer Stempelung ausgelöst wird. Nach einer einzigen für diese Stempelung erforderlichen Umdrehung des Rades 91
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Eingriff mit dem Sperrhaken 115 gehoben, so dass augenblicklich das Schloss 100 von seiner Feder 102 zurückgezogen und das Klauenrad 94 wieder in seine unwirksame Stellung gebracht wird.
Es kann also das Stempelrad 61 nicht zum zweiten Male auf dasselbe Werkstück einwirken.
Die Stange 118 wird für gewöhnlich von einer Feder 125 im Gleichgewicht erhalten. Ihr vorderes Ende trägt eine drehbare Hebstange 126, welche für gewöhnlich durch eine Feder 127 nach vorn in Eingriff mit einem Daumen 128 gezogen wird. Diese dient zur Betätigung des Gatters 129, welches das Einführen des Werkstückes in die Maschine regelt.
Auf diese Weise wird jedesmal, wenn das gespaltene Werkstück aus der Walze 70 tritt, das Gatter gehoben, so dass ein neues Werkstück in die Maschine eingeführt werden kann.
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am Gestell drehbaren Sperrhakens 131 befestigt, welcher für gewöhnlich durch eine Feder 133 derart festgehalten wird, dass, wenn das Gatter 729 fällt, er mit den Sperrzähnen 139 eines Sperroder Einstellrades 135 in Eingriff kommt. welches fest auf dem äusseren Ende der Welle 45 der Übertragungsvorrichtung sitzt. Die Zähne 139 sind nach dem zum Eingriff mit ihnen kommenden Ende des Sperrhakens 7J7 gerichtet.
Wenn die Fühlerwalze 9 von dem zu befüllenden Werkstück niedergedrückt wird, so erfolgt ein ähnliches Niederdrücken des Hebels 21, wodurch die früher erwähnte Welle 23 gedreht wird. an deren äusserem Ende ein Hebel 136 mit umgebogenem Ende 137 befestigt ist. Durch das Drehen der Welle 23 wird der Hebel 136 nach links (Fig. 4) bewegt, wodurch wieder die Hebstange 126 aus derjenigen Lage, in welcher sie das Gatter verriegelt, herausgebracht wird. Infolgedessen kann dieses frei fallen, sobald das hintere Ende des Werkstückes darunter hinweg zwischen die Fühlervorrichtung 9 gelangt ist, wodurch die Übertragungsvorrichtung sie-her gegen jede Bewegung gesperrt wird.
Da diese Sperrung stattfindet, während das äusserste hintere Ende der Sohle oder eines anderen Werkstückes noch zwischen der Fühlervorricl1tung
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Der Tisch ist mit Schlitzen oder Öffnungen 138 versehen, durch welchealler Staub oder eventuell Abfälle hindurchfallen können, so dass sie sich nicht ansammeln und das Gatter am Schliessen
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Das Rad 135 ist ferner mit einer Reihe von entgegengesetzt gerichteten Zähnen 134 versehen, welche derart angeordnet sind, dass sie mit einer Sperrklinke 140 (Fig. 4 und 5) in Eingriff kommen können. Letztere ist bei 141 drehbar befestigt und wird für gewöhnlich durch eine Feder 142 in die Sperrstellung bewegt, wenn sie durch eine von einem fest auf einer Welle 145 sitzenden Arm 144 nach unten gehende Stange 143 ausgelöst wird (vergl. auch Fig. 9). An dem anderen Ende der Welle 145 sitzt fest ein Arm 146, auf welchem bei 147 einstellbar ein Schuh 148 befestigt ist, gegen den das vordere Ende des Werkstückes stösst, wenn dieses durch die Maschine vorgeschoben wird.
Durch den Stoss des vorderen Endes des Werkstückes gegen den Schuh 148 wird die Welle 145 gedreht, die Stange 143 gehoben und hiedurch bewirkt, dass die Sperrklinke 140 mit den Zähnen 134 des Sperrades in Eingriff gelangt, so dass sich dieses hienach nur noch in einer bestimmten Richtung drehen kann, und zwar entsprechend jeder noch dünneren Stelle, welche von der Fühlervorrichtung ermittelt wird. Auf diese Weise schreitet von dem Augenblick an, wo das Werkstück gegen den Schuh 148 stösst, das Anzeigen des Werkstückes fort, und jedes Anzeigen einer noch dünneren Stelle wird genau von der Klinke 749 und dem Sperrade 135 aufgenommen, bis das Ende des Werkstückes unter dem Gatter 129 heraustritt und dieses fallen kann.
Hiedurch wird die Sperrklinke 131 zum Eingriff gebracht, worauf die Spaltvorrichtung gesperrt bleibt, bis das Werkstück die Maschine verlässt. Durch den Maschinismus von dem Sperrrad 135 bis zum hinteren Ende der Maschine wird ferner jedes Messen einer noch dünneren Stelle sofort auf die Spaltvorrichtung in dem Augenblick übertragen, wo die angezeigte dünne Stelle von der Fühlervorrichtung ermittelt wird. Die Stellung des Schuhes 148 bestimmt so die Stelle in der Längsrichtung des Werkstückes, wo die Fühlervorrichtung in Tätigkeit treten soll. Eine eingehende Erklärung dieser Funktionen erübrigt sich, da diese in der deutschen Patentschrift Nr. 172577 enthalten ist. Der Sattel 46 wird gewöhnlich von der Feder 249 während des Befühlens des Werkstückes nach oben gehalten.
Infolgedessen bewegen sich die Welle 45 und die damit verbundenen Teile dementsprechend, so dass der Anschlag 47 des Sattels sich gegen den Sektor 44 legt, wobei jedoch die Federn 249 ein Nachgeben bzw. Fortbewegen des Sattels 46 und der fest damit verbundenen Teile von dem Sektor zulassen, wenn dieses erforderlich ist. Es erhellt aus dieser freien Beweglichkeit und der Anordnung der angrenzenden Teile der Übertragungs- vorrichtung, dass, sobald ein Werkstück ausser Eingriff mit der unteren Vorschub-oder Fühler- walze 9 gelangt ist, diese Walze und die damit verbundenen Teile sofort selbsttätig durch die
Federn 33 in die zur Aufnahme eines neuen Werkstückes geeignete Stellung gebracht werden, während die Spalteinstellvorrichtung durch das Sperrad 135 und die Klinken 131 und 140 in der eingestellten Stellung festgehalten wird.
Ein bei 150 drehbarer Hebekamm 149. welcher durch einen Finger oder Schwinger 151 gegen den Zug einer Feder 152 betätigt wird, liegt mit dem Finger 151 für gewöhnlich in der Bahn des Werkstückes unmittelbar hinter der Fühlerwalze 9 und so nahe wie möglich an dieser Walze, so dass ganz kurz nach dem Augenblick, in welchem das Vorderende des Werkstückes mit der
Fühlervorrichtung in Eingriff kommen soll, es gegen den Finger 151 stösst und diesen um den
Bolzen 150 dreht, so dass der Hebekamm 149 sich keilförmig unter den Arm 144 schiebt und dadurch ein augenblickliches Anheben der Stange 143 bewirkt. Infolgedessen kann die Klinke 140 in
Eingriff mit dem Sperrad 135 kommen, so dass jede weitere dünne Stelle, welche an dem Werkstück festgestellt wird, aufgenommen wird.
Ein Schuh oder eine Druckstange 153 arbeitet mit einer Vorschubkette 154 (vergl. Fig. 2, 8,9) zusammen, zum Zweck, das Vorschieben des Werkstückes von den Fühlervorschubwalzen nach der Spalt-und Stempelvorrichtung an dem hinteren Ende der Maschine zu erleichtern. Der
Schuh 153 wird durch Federn 155 und Bolzen 156 an seinen gegenüberliegenden Enden nachgiebig festgehalten und das Werkstück wird über einer Platte 157 gerade unter das Stempelrad 61
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die Druckwalze 70 von einem mit dem Triebrad 97 kämmenden Zahnrad 165 getrieben. Die Vorschubkette 154 wird von einer Kette 766 angetrieben, welche über ein Kettenrad 168 auf der Welle der unteren Walze 74 läuft.
Untpr gewissen Bedingungen ist es wünschenswert, zu verhindern, dass die Maschine Werk- stücke liefert, deren Dicke ein bestimmtes Maximum überschreitet. So kann es z. B. der Fall sein, dass eine Haut Teile von besonderer Dicke enthält und dass beim Ausstanzen gewisse Sohlen aus diesen Teilen ausgeschnitten werden, so dass jede Sohle auf der ganzen Fläche, welche von
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der Fühlervorrichtung der vorliegenden Maseliine befühlt wird, von einer für den Gebrauch zu grossen Dicke ist. Derartige Sohlen würden infolgedessen durch die Maschine gehen, ohne in genügendem Masse gespalten zu werden. Ungefahr kann man sagen, dass alle Sohlen von einer Dicke über 8 nun ungeeignet sind.
Solche Sohlen würden demnach auszusortieren und nochmals zu spalten sein, damit sie eine geeignete Dicke erhalten. Um diese nochmalige Behandlung der Sohle zu vermeiden, ist die Maschine mit einem Anschlag in Gestalt einer Stange 175 (vgl. Fig. 4) versehen, deren oberes Ende in der Bahn des Schwinghebels 21 liegt, zum Zweck, dessen Abwärtsbewegung zu begrenzen. Die Stange 175 ist durch einen Stutzen 41 geschraubt und mittels einer Gegenmutter 776 einstellbar festgehalten. Auf diese Weise kann die Stange 175 eingestellt und in einer derart eingestellten Lage festgehalten werden, dass der Schwinghebel 21 sich nicht über eine bestimmte Lage nach unten bewegen kann und infolgedessen auch die Keilflächen 67 und 68 nicht über eine vorher bestimmte Strecke hinaus voneinander entfernt werden können.
Die Maschine arbeitet folgendermassen : Während sie sich in der auf der Zeichnung verAnschaulichten Ruhestellung befindet, bleibt das Gatter 129 in gehobener Stellung, und die Teile der beiden Walzensätze liegen dicht aneinander. Soll eine Sohle oder ein anderes Werkstück gespalten oder gestempelt werden, so wird es in die Maschine, und zwar zwischen den Führungen 2 eingeführt, so dass seine gegenüberliegenden Ränder möglichst dicht über die beiden Fühlerstangen 25 zu liegen kommen. Wenn das Vorderende der Sohle zwischen den ersten Walzensatz
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die Feder 39 nach unten gezogen werden kann.
Infolgedessen wird der Sektor 44 in Eingriff mit dem Sattel 46 gebracht und dadurch die Welle 45 und mit im das Zahnrad 735 in der Richtung
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Welle 45 wird die Zahnstange 49 nach dem vorderen Ende der Maschine und die Zahnstange 55 nach links bewegt, wodurch die Keilflächen 67 und 68 voneinander getrennt werden. Bis das
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falls dieser verwendet wird) stösst, kann sich die Welle 45 frei drehen. Infolgedessen wird die Stange 55 vorwärts-und rückwärtsbewegt werden, je nach den Schwankungen in der Dicke der Sohle. Sobald jedoch der vordere Rand der Sohle den Schuh 148 (oder den Schwinghebel 757) betätigt, wird die Klinke 140 zum Eingriff mit den Zähnen 134 gebracht, so dass das Rad 13 ; ; sich nicht mehr in der Uhrzeigerrichtung drehen kann.
Es ist klar, dass bei dieser Stellung der Maschine die Entfernung zwischen den Keilflächen 67 und 68 nicht mehr weiter vergrössert. sondern dieser Abstand lediglich noch verringert werden kann. Derjenige Teil des Werkstückes, welcher nun zwischen den Walzen 8 und 9 hindurchgeht, wird mit äusserster Genauigkeit und Empfindlichkeit befühlt, unabhängig davon, ob es sich um eine Sohle mit runden Rändern. wie sie gewöhnlich für Herrenstiefel verwendet wird, oder um eine eckige Blocksohle, wie sie gewöhnlich für Damenstiefel Verwendung findet, handelt, und unabhängig davon, ob die Ränder der Sohle sehr gekrümmt oder verhältnismässig gerade sind.
Die Drehvorrichtungen und 9 folgen zusammen mit den verschiedenen, von ihnen betätigten Teilen mit äusserster Genauigkeit und Empfindlichkeit allen Schwankungen in der Randdicke. Da überdies die Walzen 8 und 9 in zuverlässiger Weise angetrieben werden, so behandeln sie ein schwaches, dehnbares Werkstück mit derselben Leichtigkeit wie ein schweres und steifes. Während sich die Fühlerwalze 9 beim Ermitteln der Schwankungen in den Randdicken des Werkstückes nach der gegenüberliegenden Walze. hin und von dieser fortbewegt, werden der Cbertragungshebel 21 und sein Sektor 43 in Cber-
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gestellt wird. bewegt, wobei der Hebel 21 jederzeit durch die Federn 33 nach oben gehalten wird.
Wenn die Maschine ein breiteres Werkstück behandeln soll, so werden die Pfosten 25 an ihrem oberen und unteren Ende nach aussen geschoben, so dass sie möglichst nahe unter die mittlere Breite des breiteren Werkstückes zu stehen kommen. Entsprechend werden sie nach innen versetzt, wenn ein schmäleres Werkstück behandelt werden soll.
Der drehbare Ausgleicher oder Schwinghebel 30 bewirkt, dass der Druck der Federn an
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von relativ sehr grossen Schwankungen in der Dicke eines der beiden Ränder.
Wenn das zu behandelnde Werkstück möglichst nahe von seinem vorderen Ende an gemessen werden soll, so wird die in Fig. 9 gezeigte Schwingvorrichtung 151 verwandt. welche den
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die Messung jeder noch dünneren Stelle auf das Sperrad 135 durch die Sektoren 43, 44 übertragen wird. Wenn das Werkstück nicht mit Bezug auf das äusserste Vorderende, sondern nur auf einen Teil seiner Länge hinter diesem Ende gemessen oder gespalten werden soll, so wird der Schuh 148 zum Auslösen der Klinke 140 und zum Ineingriffbringen derselben mit dem Sperrad 7. 35 verwandt.
Die Messung jeder noch dünneren Stelle wird, sowie sie gemessen ist, unmittelbar auf die Stempelund Spaltvorrichtung durch die Welle 45, durch Sektor 48, die Zahnstange 49, 50, das Triebrad 51. die Stange j2, das Triebrad 53 und die Zahnstange 55 übertragen. Die Federn an den entgegengesetzten Enden dieses Transmissionsbetriebes der Vorrichtung halten die verschiedenen
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Getriebe-und Zahnatangezähne beständig und in ein-und derselben Richtung in Eingriff, so dass jegliche verlorene Bewegung oder jegliches totes Spiel der Teile unmöglich gemacht ist.
Infolgedessen werden alle Ermitte1ungen der Fühlervorrichtung mit äusserster Genauigkeit und Feinheit übertragen.
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welche stattfinden kann, während die Klinke 140 in Eingrin sich befindet, jmd dass diese Bewegung von dem auf den Stangen 25 sitzenden Scheiben 28 hervorgerufen wird. Wie bereits ausgeführt, folgen diese Stangen den (schwingenden oder sonstigen) Bewegungen der unteren Walze sehr genau.
Es ist ferner klar, dass diejenige Scheibe 28, welche in einem gegebenen Augenblick am höchsten steht, diejenige sein wird, welche den Hebel 21 unterstützt und infolgedessen die Entfernung zwischen den Keilflächen 67 und 68 bestimmt, vorausgesetzt, dass die Entfernung geringer ist, als die Dicke irgend eines Teiles des Sohlenrandes, welche nach dem Einfallen der Klinke 140 zwischen den Walzen 8 und 9 hindurchgegangen ist.
Wenn das Werkstück zwischen die Fühlerwalzen an den vorderen Teil der Maschine gelangt, so bewirkt es durch die Schwingwelle 23 und den Arm 136 die Auslösung des Gatters, so dass letzteres fallen wird, sobald das hintere Ende des Werkstückes unter demselben hindurchgegangen ist. Sobald dieses der Fall ist, bringt das Niedergehen des Gatters die Klinke 131 zum Eingriff mit dem Sperrad 135, welches ebenso wie die Übertragungsvorrichtung gegen irgend welche weitere Drehung gesperrt ist. Es wird also die Bewegung der Walzen 8 und 9 zueinander, wenn dieselben dicht zusammen kommen, nicht länger die Entfernung zwischen den Keilflächen 67 und 68 beeinflussen.
Wenn das Werkstück unter dem Fuss 1i3 hindurchgeschoben ist, gelangt sein vorderes Ende unter die Druckwalze 70, wodurch diese angehoben wird. Infolgedessen wird durch die Stange 121 und die damit verbundenen Teile 115, 117 und 118 die Kupplungsvorrichtung 94
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Werkstückes herunterfallen und dasselbe mit demjenigen Stempel versehen kann, welcher seine ermittelte Stärke angibt. Zu derselben Zeit wird die Walze 70 in der genau richtigen Höhe oberhalb des Spaltmessers 65 durch die Kammanschläge oder Stufenkeile 67 angehalten, so dass das Lederstück, wenn es von den Walzen 70 bis 74 nach vorn geschoben wird, entsprechend den Ermittlungen der Fühler gespalten wird.
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zurückdrehen kann und infolgedessen die Kupplungsräder 94 und 96 am Schlusse einer einzigen Umdrehung ausgeschaltet werden.
Sobald das Werkstück die Walzen 70, 74 verlässt, bewegt sich die Stange 121 nach unten, wodurch der Hebel 118 um den Zapfen 119 gedreht und die Klinke 77J zum Wiedereingriff mit der Klinke 107 gebracht wird. Zur gleichen Zeit, als das Werkstück die Walzen 8, 9 verlässt, kann sich der Hebel 21 heben, wodurch der Hebel 136 in die auf den Zeichnungen gezeigte Stellung zurückgebracht wird, so dass, wenn sich das letzte Ende des Hebels 118 hebt, die Feder 127 das Gelenk 126 unter den Daumen 128, welcher fest an dem Gatter sitzt, bringt.
Wenn also die Spalt- und Stempel vorrichtung in die Ruhelage zurückkehrt, so wird auch das Gatter 129 zwecks Einlassen eines neuen Werkstückes gehoben und es nehmen die verschiedenen Teile wieder die m Fig. 4 und 5 dargestellten Stellungen ein. Falls völlig oder knapp gespalten werden soll, dreht der Arbeiter die Handstan (' 18 vorne an der Maschine, wodurch die gewünschte Änderung bewirkt wird. Ein Verletzen oder falsches Spalten des Leders wird dadurch unmöglich gemacht, dass die Federn 78 so nahe wie möglich senkrecht unter den gegen- überliegenden Rändern des zu spaltenden Werkstücks angeordnet sind und infolge des zuverlässigen Antriebs der Walzen 70 und 74 die Vorrichtung ein weiches schmiegsames Werkstück mit derselben Leichtigkeit behandelt, wie hartes und steifes.
Die Stempelvorrichtung wird durch da. s Werkstück selbst in Bewegung gesetzt. Ein neues Werkstück kann nicht in die Maschine
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Claims (1)
1. Maschine zum Spalten und Stempeln von ungleich starken Lederstücken mit Zuführ- walzen und selbsttätiger Einstellung der Stempel-und Spaltvorrichtung auf die dünnste Stelle des jeweilig zu spaltenden Lederstückes, dadurch gekennzeichnet, dass die eine (9) der Zuführ- walzen als Fühlervorrichtung dient und durch ihr Heben und Senken beim Durchgang des Leders die Stempel-oder Spaltvorrichtung oder beide zusammen eingestellt werden.
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2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die als Fühlervorrichtung dienende Zuführwalze (9) unter Vermittlung von unter Federwirkung stehenden Stützen (J, M, 35) von einer Wippe (30) getragen wird.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlervorrichtung derart eingestellt werden kann, dass zwischen der durch die Fühlervorrichtung bestimmten Dicke und derjenigen, nach welcher tatsächlich gespalten wird, ein vorher bestimmbarer Unterschied besteht.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen und unteren Grenzen, auf welche die Spalt-und Sempelvorrichtung durch die Fühlervorrichtung eingestellt werden kann, geändert werden können (87, 175), derart, dass die Behandlung von Lederstücken unerwünschter Dicke verhindert wird.
5. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlervorrichtung dam1 selbsttätig in die Stellung zur Aufnahme eines neuen Werkstückes zurückgebracht wird, wenn das Lederstück gemessen worden ist.
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8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar hinter der Fühlerwalze (9) ein Finger (151, 149) angeordnet ist, der mit der Vorrichtung (140, 135) zum Festhalten der Spalt-und Stempelvorrichtung in der der jeweils gemessenen dünnsten Stelle des Werkstückes entsprechenden Stellung derart in Verbindung (144, 143, 141) steht, dass die erstere Vorrichtung (140, 135) unmittelbar nach dem Austreten der Vorderkante des Werkstückes aus den Fühlerwalzen (8, 9) durch den Finger (151, 149) eingeschaltet wird.
9. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Unterstützung der Walzen (9, 74) dienenden Druckfedern (33, 78) einstellbar zu beiden Seiten der Walzenmitten angeordnet sind.
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