AT51630B - Verfahren zur Herstellung lichtechten Lithopons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung lichtechten Lithopons.

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AT51630B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Her stellun g ichtechten Lithopons.   



   Bekanntlich hat das   Lithopon hei ailen seinen   sonstigen Vorzügen, wie Beständigkeit gegen Schwefelwasserstoff und Unschädlichkeit, doch den wesentlichen Nachteil, dass es nicht lichtecht ist,   sondern unter dem Einflusse des Sonnenlichtes   schwarz wird. Es ist denn auch schon verschiedentlich versucht worden, diesen   Übelstand zu beseitigen, ohne   dass dies indess mit vollem Erfolge gelungen wäre. 



   So ist ein Verfahren bekannt geworden, wonach man etwas lichtechtere Lithopone 
 EMI1.1 
 geeignet werden hier Kalium- oder Natriumsalze genannt. Auch Salze der alkalischen Erden können nach dem genannten Patente verwendet werden,   namentlich   wenn   sio   wasserlöslich sind. 
 EMI1.2 
 Lichtechtheit vielleicht etwas verbessert, aber doch keine derartige Lichtechtheit erreicht wird, wie sie für praktische Zwecke wünschenswert ist.   Der Nachteil   der Schwärzung durch Sonnenlicht   bleibt, wenn vielleicht   auch in   vermindertem     Grade, bestehen.   



   Der Gegenstand der vorliegende   !) Erfindung betrifft   nun ein Verfahren, durch das dieser Nachteil vollständig beseitigt und ein unbedingt lichtechtes Lithopon gewonnen wird. Es besteht im wesentlichen darin, dass das   Lithopon mit   einem Phosphat oder Silikat der Erdalkalien versetzt wird unter gleichzeitigem Zusatz eines Alkalis oder einer Alkaliverbindung oder eines Alkalisalze, das aber die Bedingung   erfüllen muss. entweder alkalisch   oder reduzierend oder oxydieren zu wirken. Überhaupt kommt es nur darauf an, dass sich 
 EMI1.3 
 
Als besonders günstig haben sich die Alkalikarbonate, beispielsweise Soda, gezeigt. 



  Aber auch die Superoxyde, die Nitrite, die   Zyanverbindungen,   die Sulfide und die Silikate der Alkalien liefern lichtechtes Lithopon, wenn sie diesem oder seinen Ausgangsstoffen vor oder während ihrer Verarbeitung gleichzeitig mit den Phosphaten oder Silikaten der Erdalkalien zugesetzt werden. 



     Die Vorwendung von löslichen Alkalisalzen führt   die Wirkung-die Lichtechtheit des Lithopons-nicht herbei, ebensowenig ein Gemisch von phosphorsauren Alkalien mit Soda. Dagegen ist es gleichgiltig, ob das Gemisch des kieselsauren oder phosphorsanren 
 EMI1.4 
 Kalk auf beliebige geeignete Weise ausfällen und   hernach   die Soda zusetzen oder man kann dem Niederschlage von Zn S-Ba SO4 das Erdalkaliphosphat oder -silikat und das Alkali zumischen, so dass bei dem zur Herstellung   ries Lithopons erforderlichen Glühen alle   Bestandteile, einschliesslich der   Erdalkaliphosphato oder-silikate nnd   des Alkalis, bereits in dem Gemische vorhanden sind.

   Auch kann dem fertigen   Lithoponweiss   in noch nassem Zustande die. phosphorsaure oder kieselsaure alkalische Erde unter Zusatz von Soda oder Alkalien unter Umrühren zugesetzt werden. 

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 fertige Lithopon zugesetzt wird und aus denen dann darauf das Erdalkaliphosphat oder - silikat ausgefällt werden. Die Soda könnte'entweder ebenfalls in dieser Lösung vorhanden sein, die dann allerdings eingedampft werden müsste, oder sie könnte nach Abfiltrieren zugesetzt werden. 



   Ausserdem kann man das erhitzte Gemisch in einer Sodalösung abschrecken und, falls nicht vorher schon   ErdalkalisiHkat oder-phosphat   zugesetzt sein sollten, diese nachher zusetzen. 



   Im allgemeinen werden nur wenige Prozente von Erdalkalisilikat oder-phosphat und Alkali zugesetzt, doch kann bei besonderen Verwendungsarten auch ein höherer Zusatz angebracht sein. 



   Ein sehr gutes lichtechtes Lithopon lässt sich beispielsweise erzielen, wenn man dem fertigen   Lithopcn 3 Kalziumphosphat   oder Kaliumsilikat und 2% Soda zusetzt. An Stelle der Soda kann man auch die entsprechende Menge Kali oder Natronwasserglas zusetzen. Unter Alkali ist dabei nicht nur das freie Alkali, sondern auch die Alkalisalze und die Alkaliverbindungen zu verstehen.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung lichtechten Lithopons, dadurch gekennzeichnet, dass entweder den Ausgangsstoffen des gewöhnlichen'Lithopons vor oder während ihrer Verarbeitung oder dem gewöhnlichen Lithopon selbst nach seiner Herstellung phosphorsaure oder kiesel- EMI2.2
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