AT154022B - Verfahren zur Herstellung von Kunstleder. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstleder.

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AT154022B
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precipitate
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kunstleder. 
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 als auch des Vulkanisationsbeschleunigers. Im Hinblick auf diese Ersparnisse an   Koagulierungsmitteln   und Beschleunigern kann es auch gelegentlich vorteilhaft sein, die genannten anorganischen Kolloide während der Herstellung des Lederregenerats auch in andern Mengen zu verwenden, etwa auch in Mengen von weniger als   5%, auf   die Dispersion berechnet. 



   Vorliegende Erfindung kann auch in Verbindung mit den Verfahren verwendet werden, welche in den brit. Patentschriften Nr. 422027 (österr. Patentschrift Nr. 146496) und Nr. 422028 beschrieben sind ; die verwendeten Mischungen können also auch in vielen Fällen vorteilhaft ein oder mehrere besondere   Verstärkungsmittel,   wie etwa Oxyde des Titans, Siliziums, Aluminium und/oder Gasruss, enthalten. 



   Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das anorganische kolloidale Material, welches durch ein Nassverfahren hergestellt ist, in nassem Zustande verwendet, also ohne vorhergehendes Trocknen. Es hat sich gezeigt, dass, wenn das anorganische kolloidale Material ohne besondere Sorgfalt getrocknet wird, die verstärkenden und verfestigenden Eigenschaften desselben leicht beeinträchtigt werden ; die Verwendung dieses Materials in nassem Zustande stellt daher einen besonderen Vorteil dar, u. zw. nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtpunkten, sondern auch im Hinblick auf die Qualität des danach erzielten Lederregenerats. 



     Ausführungsbeispiel :'Man   geht von 290 Gewichtsteilen   chromgegerbten Hautabfällen aus,   welche zuerst in einem geeigneten Schlagwerk zerfasert, dann neutralisiert und gefettet werden. Nach beispielsweise   neuerlicher   Lohgerbung, etwa mit einem pflanzlichen Gerbstoff, wird die wässerige Fasersuspension mit 19 Gewichtsteilen des kolloidalen Reaktionsproduktes von Zinkat und Magnesiumbikarbonat gemischt, welches beispielsweise in Form einer   5% eigen   wässerigen Paste zugesetzt wird. 



  Danach werden die erforderlichen Mengen von Vulkanisierungsmitteln und Beschleunigern zugesetzt sowie 100 Gewichtsteile Kautschuk in Form von normalem Latex. Vor der Blattherstellung wird der Kautschuk koaguliert, beispielsweise mittels einer   Kochsalzlösung.   Die verwendete Menge hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Qualität des Kautschuklatex, dem Charakter der ver- wendeten Abfälle, der Menge an anorganischem kolloidalem Material u. dgl. mehr und muss durch
Vorversuche bestimmt werden. 



   Die Zusammensetzung des wie oben verwendeten kolloidalen Reaktionsproduktes kann innerhalb erheblicher Grenzen schwanken, derart, dass es je nach den Fällungsbedingungen an Magnesiumbikarbonat oder an Zinkoxyd reicher ist, als etwa der Formel   ZnO-MgO-COs   entsprechen würde. Der
Gehalt an   ZnO   soll aber nicht unter etwa 20-25 Gewichtsprozent des Niederschlages sinken. Es ist nur vorteilhaft darauf zu achten, dass der Niederschlag in feiner Verteilung verwendet wird, wie er im wässerigen Medium in nicht oder wenig agglomerierter Form anfällt. 



   Selbstverständlich soll durch die Angaben dieses Ausführungsbeispiels die Erfindung in keiner
Weise eingeschränkt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus zerkleinerten Abschabseln und Schnitzeln 
 EMI2.1 
 mit Magnesiumkarbonat in einem wässerigen Medium gebildete unlösliche Niederschlag zugesetzt oder dieser in der Mischung gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Blattherstellung verwendeten Mischung ein Niederschlag zugesetzt wird, wie er durch teilweise Zersetzung der wässerigen Lösung eines wasserlöslichen Zinkats mit Kohlendioxyd und Mischung der entstehenden Suspension mit Magnesiumbikarbonat erhalten wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Niederschlag der für die Blattherstellung verwendeten Mischung zugesetzt wird, welcher durch Zersetzung einer neutralen Lösung von Natriumzinkat mit einer äquimolekularen Menge von Magnesiumbikarbonat gebildet wurde.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der der Mischung zuzusetzende unlösliche Niederschlag in der wässerigen kautschukhaltigen Dispersion durch verdünnte Lösungen eines löslichen Zinkats und Magnesiumbikarbonat gebildet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der unlösliche Niederschlag in Form einer 8% igen wässerigen Paste eingeführt wird.
AT154022D 1935-12-03 1936-11-13 Verfahren zur Herstellung von Kunstleder. AT154022B (de)

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