AT51444B - Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Karbiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Karbiden.

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  Verfahren zur Herstellung von   Stick8to1fverbindungen   aus Karbiden. 



   Nach dem Stammpatent kann man die Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Karbiden bzw. deren dort   gekennzeichneten Ersatzmaterialien durch Einwirkung   von Stickstoff dadurch bewirken, dass nur ein Teil des zu behandelnden Karbides auf die zur Reaktion nötige Temperatur gebracht, im übrigen aber das Karbid unterhalb der Reaktionstemperatur angewendet wird. 



   Durch Einwirkung des Stickstoffes bei der an dieser Stelie zunächst vorhandenen für die Absorption erforderlichen höheren Temperatur wird durch diese Absorption eine Erhöhung der Temperatur bewirkt, wodurch es nach dem Stammpatente ermöglicht ist, die Absorption von Stickstoff durch die übrige   Karbidmasse   fortzupflanzen, ohne dass dieselbe noch besonders auf die Absorptionstemperatur erhitzt wurde. Man kann hiebei beobachten, dass in dem gepulvertem bzw. feinkörnigen Karbid an der Grenze der reagierenden Masse eine Schmelzung des   Karbiden   unter Umständen eintritt, wodurch dieser geschmolzene Teil der Reaktion entzogen und wahrscheinlich auch eine Durchdringung der übrigen Karbidmasse mit Stickstoff von dieser Seite her gehindert wird.

   Diesen Übelstand kann man vermeiden und kann überhaupt den Fortgang der Reaktion dadurch mit Sicherheit   gewährleisten.   dass man den Stickstoff entgegen der Richtung der beabsichtigten fortschreitenden Absorption der betreffenden Zündungs- bzw. Absorptionsstelle zuführt, so dass der Stickstoff also über oder durch das die Absorptionstemperatur nicht besitzende Karbid zu der auf die Absorptionstemperatur erhitzten Stelle gelangt. 



   Es wird hiedurch der Möglichkeit der Bildung von geschmolzenen Schichten von Karbid vorgebeugt, indem sofort das die Absorptionstemperatur besitzende Karbid den Stickstoff absorbiert und die gewünschten   Stickstoffverhindungen   erzeugt. 



   Man   kann dem Katbid auflockernde Stoffe beimengen,   z. B. Kohle, fertigen Kalkstickstoff, inerte Stoffe, Papier, Holz oder dgl. oder auch in demselben oder an demselben auflockernde bzw. lockere Schichten anordnen, um so den Zutritt des Stickstoffes noch weiter zu erleichtern. Dem Karbide können auch Stoffe beigemengt werden, welche die Absorption der   Stickstoffe befördern,   wie z.   B.   Halogenide der Alkalien oder Erdalkalien,   Zuckerkohle, Karbonate, Sulfate usw.   der Erdalkalien oder Alkalien oder dgl. 



   Das Karbid kann als solches, in   Gemischen oder als Karbidbildungsgemische,   der Stickstoff frei oder gebunden   benutzt   werden. 

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Claims (1)

  1. PATRXT ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Karbiden durch Ein- wirkung von Stickstoff nach Stammpatent Nr. 48304, dadurch gekennzeichnet, dass man den von dem Karbid zu absorbierenden Stickstoff dem Karbid entgegen derjenigen Richtung zuführt, in welcher die Absorptionsreaktion fortschreitet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT51444D 1907-06-10 1907-10-03 Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen aus Karbiden. AT51444B (de)

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