AT72401B - Verfahren zur Darstellung einer zähen, fadenziehenden, klebrigen Masse, insbesondere für die Asphaltindustrie. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer zähen, fadenziehenden, klebrigen Masse, insbesondere für die Asphaltindustrie.

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AT72401B
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Janny Goepper
Otto Dr Geiger
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Janny Goepper
Otto Dr Geiger
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  Verfahren zur Darstellung einer zähen, fadenziehenden, klebrigen Masse, insbesondere für die Asphaltindustrie. 



   Es sind bereits-Verfahren zur Darstellung einer zähen, fadenziehenden, klebrigen Masse, insbesondere für die Asphaltindustrie und die ihr verwandten Industrien bekannt geworden, welche darin bestehen, dass Harz oder harzartige Produkte mit einem Zusatz einer beliebigen,   gaaentwickelnden   Säure auf eine bestimmte Temperatur erhitzt werden. 



  Diese Verfahren lassen sich nun insofern abändern und erweitern, als man das gleiche Endprodukt auch erhalten kann, wenn man an Stelle der Säuren wasserentziehende, d. h. hygroskopisch Chemikalien aller Art, sei es in flüssiger oder fester Form, verwendet. F. s kommen also für die Darstellung der zähen Masse nicht nur Säuren, wie Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure und dgl., in Betracht, sondern auch feste chemische Substanzen, wie Calciumchlorid, Zinkchlorid, entwässertes Eisensulfat (Ferrosulfat). Magnesiumchlorid, Scbwefelsäureanhydrid usw. Je hygroskopischer der betreffende zur Darstellung verwendete Stoff ist, desto rascher vollzieht sich der gewünschte Prozess. 



   Diese chemische Verwandtschaft lässt sich dadurch erklären, dass die   konzentriert@   Schwefelsäure nicht etwa sulfurierend, sondern polymerisierend auf die Harze einwirkt ;   il,   gleicher Art wirken aber auch Zinkchlorid, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid usw. Alle diese Salze spielen bei dem Prozess ausserdem eine katalytische Rolle, was schon daraus hervorgeht, dass ganz geringe Mengen dieser Verbindungen genügen, um ein pechartiges Endprodukt zu erhalten. 



   Die Reaktion beruht also nicht nur auf Waaserontziehung, sondern auch'auf ktalytischer Wirkung, daher ist es auch möglich, dass bei den genannten hohen Temperaturen und bei   Innerer Einwirkung von Metalloxyden   auf Harze ebenfalls, wie mit Schwefel- säure, ein pechartiges Produkt erhalten   rird Die   Gegenwart von Metallen oder Metall- oxyden beschleunigt den   Polymerisationsprozess,   der bei Gegenwart von geringen Mengen   @ygroskopischer Substanzen noch schueller   vor   sic vs   
Der   Haunt\ orteil   des neuen Verfahrens besteht   gegenüber dcnuekannten darin,

     dass man beim Arbeiten nach demselben nicht unter der   schädlichen und l@stigen Gasentwicklung   behindert ist und dass auch der Prozess rascher vor sich geht   und   daher das neue Produkt billiger kommt als mit den alten Verfahren. 
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 wichtstelle Zinkchlorid eingetragen. je nachdem man ein   mehr pechartigos   oder zähflüssiges Produkt erhalten will. Hierauf wird das Gemisch solange auf 2800 C erhitzt, bis die gewünschte Zähigkeit erreicht    < st. Der Prozess verläuft   je nach der angewandten Menge in 1   bis f) Stunden. Das fertige   Produkt bedarf keiner weiteren Reinigung. 



   Das auf diese Weise erhaltene Produkt weist dieselben Eigenschaften auf und hat dieselbe Beschaffenheit wie das nach dem bekannten Verfahren hergestellte. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung einer zähen, fadenziehenden, klebrigen Masse, insbesondere für die Asphainndustrie, dadurch gekennzeichnet, dass Fichtenbarz, Abfallpech oder dgl. mit hygroskopischen Stoffen, wie Calciumchlorid, entwässertes Eisensulfat (Ferrosulfat), Zinkchlomd. Schwefelsäureanhydrid, Magnesiumchlorid, erhitzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72401D 1912-11-08 1912-11-08 Verfahren zur Darstellung einer zähen, fadenziehenden, klebrigen Masse, insbesondere für die Asphaltindustrie. AT72401B (de)

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