AT55650B - Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen.

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  Verfahren zur Herstellung von   Stickstoffverbindungen.   



   Wie bekannt, wird durch Einwirkung von Stickstoff auf gepulverte Karbide, denen gepulverte Halogensalze zugemischt sind, Zyanamid bzw. Zyanid gewonnen.   (Österreichisches     Patent Nr. 27677. )  
Das Zumischen der Halogensalze zu den Karbiden bringt im technischen Grossbetriebe   oine   Reihe von Unannehmlichkeiten mit sich. Es ist sehr schwierig, z. B. absolut wasserfreie gepulverte Chloride darzustellen. Die geringen Mengen Feuchtigkeit, welche beim Pulvern z. B. des Kalziumchlorides von demselben aufgenommen werden, zersetzen in den Mischmaschinen entsprechende Mengen Karbid, so dass durch das freiwerdende Azetylen, wenn es nicht sorgfältig durch inerte Gase verdrängt wird, leicht Explosionen hervorgerufen werden können.

   Auch erfordert das Mischen der Substanzen Aufwendungen an Löhnen, Apparaten, Reparaturen und Kraft. 



   Es sind nun Versuche angestellt worden, diesen lästigen Mischungsprozess zu umgehen, einmal, indem die Halogenide direkt den zur Herstellung des Karbides dienenden   Rohmaterialien   zugesetzt wurden, zum zweiten, indem man dem beim Abstich aus dem   Ofen herauskommenden feuerfll1ssigen Karbid   die Halogenide in entsprechenden Mengen   allmählich   zusetzte. 



   Der erstere Weg, die Halogenide direkt in dem Karbidofen mit herunterzuschmelzen, gab zwar ein brauchbares Resultat, zeigte aber eine Menge für den Karbidbetrieb un-   bequemer Erscheinungen. Der zweite   Weg führte dagegen zu einem vollen Erfolg, da die   Halogenlde sich mit feuernüssigen Magma   innig mischen, selbst wenn sie noch etwas Feuchtigkeit enthalten. 



   Das auf letzterem Wege gewonnene Produkt braucht man nur soweit abkühlen zu lassen, dass es fest wird. Bringt man dann die noch hellrot glühende Masse, der man das 
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 unter den bekannten Erscheinungen gierig aufgenommen. Man erhält auf diesem Wege ein   Rcntäss dem bisher üblichen Verfahren   erhaltenen gleichwertiges Produkt. 



   Die technischen und finanziellen Vorteile des neuen Verfahrens liegen auf der Hand Man erspart   das lischen des Karbids   mit den Halogeniden ; letztere brauchen nie' absolut trocken zu sein. denn das aus dem Karbidofen   herausfliessende   Karbid wird 1,   den ohw & ttenden Temperaturen   durch die Feuchtigkeitsmengen des Halogens nicht zersetz Man erspart weiter gegenüber dem alten Verfahren das Wiederhitzen des Karhidgemischt und eliminiert endlich aus dem Prozess das Auftreten des gefährlichen Azetylens. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.2 aus dem Karbidofen feuerflussig auslaufenden Karbid allmählich bestimmte Mengen HalogenRalze zusetzt, die Reaktionsmasse erstarren und auf dieselbe noch in rotglühendem Zustande nach eventueller Zerkleinerung Stickstoff einwirken lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT55650D 1902-12-04 1911-05-24 Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen. AT55650B (de)

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